Balbus hörte zu und nickte leicht.
"Weisst du, ob Duccia Flamma einen bestimmten Grund hatte nach Rom zu kommen?" fragte er, denn immerhin war es ja tatsächlich möglich, dass sie mit bösen Absichten nach Rom gekommen war.
Balbus hörte zu und nickte leicht.
"Weisst du, ob Duccia Flamma einen bestimmten Grund hatte nach Rom zu kommen?" fragte er, denn immerhin war es ja tatsächlich möglich, dass sie mit bösen Absichten nach Rom gekommen war.
Balbus nickte. "Sehr erfreulich. Die Einladung gilt natürlich nicht nur für dich, sondern auch gern für etwaige Begleitungen." sagte er.
"Ich hoffe, dass du da Recht hast." sagte er. "Aber was meinen Vater angeht, so hast du auf jeden Fall Recht. Es hat ihn damals sehr gestört, dass keines seiner Kinder in die Politik ging."
Balbus seufte sehr kurz.
"Es ist mein Wunsch, auch wenn ich es definitiv vermissen werde." sagte er. "Was danach kommt..." er trank nochmal einen kleinen Schluck aus dem Becher. "... werde ich sehen. Ich werde mich wahrscheinlich um eine zivilie Stellung bemühen, die meinem Stand entspricht. Und wenn alle Stricke reissen, gibt es immernoch die Politik."
Balbus lehnte das Angebotene ab, denn er hatte in langen Jahren der Hausdurchsuchungen gelernt, dass man ein Haus häufig nur lebend verliess, wenn man den Bewohnern keine Chance gab Gift oder ähnliches zu nutzen.
In einem anderen Raum hörte man Glas brechen und Holz bersten, was von einem kurzen sehr unflätigen soldatischen Fluch gefolgt wurde.
"Seit wann genau sind Duccia Flamma und du hier in Rom?" fragte Balbus.
Balbus schüttelte leicht den Kopf. "Nicht jetzt sofort, aber auf absehbarer Zeit und sofern möglich noch vor dem Tag meiner Hochzeit."
ZitatOriginal von Spurius Purgitius Macer
Das war eine überraschende Einleitung und ein noch überraschenderes Anliegen, fand Macer. Umso mehr fühlte er sich durch die Einladung geehrt oder zumindest geschmeichelt. Einen Grund abzulehnen hatte er nicht. "Das ist ein erfreulicher Anlass. Ich danke dir für diese Einladung. Wann genau findet die Hochzeit statt und wie heißt die Braut?"
"Am zehnten Tag vor den Kalenden des Oktobers.(22.09.)" sagte er. "Der Name ist Aelia Vespa und die Feierlichkeiten werden im Haus der Aelier beginnen."
Balbus nickte und schaute sich ein wenig um während er wartete.
Und natürlich wurde folgsam gefolgt.
ZitatOriginal von Quintus Germanicus Sedulus
Einer der vielen Sklaven aus dem Hause Germanica öffnete vorsichtig die Türe. Er lunzte hinaus und frage den Sklaven welcher geklopft hatte.
Salve! Was kann ich für dich tun? Worum geht es?
Dabei schielte er kurz an seinen Leidensgenossen vorbei und so einen weiteren Mann. Er schien wohl recht wohlhabend zu sein.
Und der Sklave antwortete natürlich pflichtbewusst während Balbus im Hintergrund wartete.
Mein Herr, Prudentius Balbus, würde gerne den Senator Germanicus Avarus und Germanicus Sedulus sprechen, sofern diese Herren zu sprechen sind.
"Wie du dich sicherlich erinnerst, kam ich damals aus Germania zurück und bot dir meine Dienste für die Garde an, solange bis Valerian Machtübernahme beendet und seine Herrschaft gesichert ist." sagte er.
Balbus hörte aufmerksam zu und nickte langsam. "Iuno, Tellus, Ceres, Pilumnus und Picumnus..." wiederholte er. "Und was sollte ich am besten Opfern? Ich meine, es sind ja doch recht unterschiedliche Götter und sie alle in einem Opfer abzudecken ist doch sichelrich nicht einfach."
Balbus schüttelte leicht den Kopf. Da hatte der Sklave doch tatsächlich seinen Namen nicht genannt. Lediglich die Tatsache, dass er es die vorherigen Male nicht vergessen hatte, entschädigten ein Wenig dafür.
Prudentius Balbus. sagte der Sklave.
Auch Balbus trank einen grosses Schluck bevor er den Becher dann sinken liess.
"Es gäbe in dieser Angelegenheit noch eine Kleinigkeit mit dir zu besprechen." sagte er dann.
Balbus nickte. In der Tat hatte er keinen Gedanken daran verschwendet in welchem verwandtschaftlichen Verhältnis Vespa zu Valerian stand, schliesslich war damals nicht abzusehen, dass Iulianus' Leben enden und Valerian zum Kaiser werden würde.
Er nahm den Becher dankend entgegen. "Und hoffentlich auf ein lang andauerndes."
Balbus nickte. "Ja, es wird ablaufen wie auf jeder anderen Hochzeit." sagte er. "Die Glückliche heisst Aelia Vespa."
Und wieder hatte Balbus keine Chance zu antworten, da sich sein Sklave vordrängelte.
Salve, mein Herr... er deutete auf Balbus ... würde gerne den Senator Vinicius Hungaricus sprechen, sofern dieser zugegen ist.
Balbus nickte und folgte dem Senator.
"Senator, mein Vater hielt immer sehr viel von dir und nach allem, was ich über dich weiss kann ich mich der Meinung meines Vaters nur anschliessen." sagte er. "Und daher wäre es mir sowohl eine Ehre als auch eine Freude, wenn ich dich zur Feier meiner Hochzeit im nächsten Monat einladen dürfte."
Balbus hatte sich für diesen Tag viel vorgenommen. Und da die Dinge, die er sich vorgenommen wichtig waren, marschierte er natürlich auch in einer seiner besten Togen durch die Strassen Roms. In seinem Schatten folgten stets ein Sklave, der ihm sagte, wo er seine Schritte hinlenken musste und einer der gallischen Leibwächter.
Eine weitere Station an diesem Tag war das Haus eines ehemaligen Kommandanten. Balbus hatte seinen ehemaligen Praefecten schon lange nicht mehr getroffen, auch wenn er ihn natürlich das eine oder andere Mal auf den Forum, im Palast oder an der Castra gesehen hatte.
Und auch hier liess er seinen Sklaven anklopfen.
"Noch nicht ganz. Jedoch hat mir meine Mutter immer beigebracht, dass man solche Dinge immer früh genug bekanntgeben soll." sagte er. "Der Termin ist festgesetzt für den zehnten Tag vor den Kalenden des Oktobers (22.09.) und es wäre mir eine Freude und Ehre, wenn du die kleine Feierlichkeit mit deiner Anwesenheit beglücken würdest."