"Ich bin mir nicht sicher ob du sie kennst, allerdings sind deine Frau und meine Verlobte wohl soetwas wie enge Freundinnen." sagte er. Dass er ihn eigentlich nur einlud, weil Quarto ihm dazu geraten hatte, musste er ja nicht so offen sagen.
Beiträge von Tiberius Prudentius Balbus
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"Sei auch du mir gegrüßt, Germanicus Sedulus." antwortete Balbus freundlich, während er sich erhob als der Germanicer eintraf.
""Verdünnter Wein, danke." antwortete er, als er nach einem Getränk gefragt wurde.
Als dann auch schon der Senator eintraf, begrüsste er ihn ebenfalls freundlich.
"Salve Senator Germanicus." Und da der Hausherr sicherlich sehr beschäftigt war, wollte er auch gar nicht zu viel Zeit verlieren und so liess seine Antwort nicht lange auf sich warten.
"Ersteinmal danke ich euch beiden, dass ihr etwas Zeit für mich erübrigen könnt." begann er um dann direkt fortzufahren: "Was mich in euer Haus führt ist der Wunsch, sowohl dich Senator, als auch deinen Neffen..." Er blickte kurz zu Sedulus "... zu den bescheidenen Feierlichkeiten einzuladen, die zu meiner Hochzeit stattfinden werden." -
Und auch Balbus machte sich, zusammen mit den anderen Milites, auf den Weg, denn er musste ja seinen Bericht abliefern.
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Balbus nickte, als Eburnus ausgeflüstert hatte. "Es wird sich sicherlich etwas Zeit dafür finden." erwiderte er ebenfalls leise.
Dann sprach auch er wieder lauter. "Mein Ianitor wird euch einlassen, wenn er sieht dass du ein Praetorianer bist. Falls nicht, soll er Quintilius Valerian zur Tür kommen lassen, der soll dann bestätigen, dass er dich kennt."
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Balbus war recht froh, dass ihm keine weiteren religiösen Pflichten auferlegt wurden. Zu seiner Frage schüttelte er leicht den Kopf.
"Nein, weitere Fragen habe ich nicht." sagte er. -
"Aelia Vespa." sagte er und kommentierte danach kurz "Sie ist eine Nichte des Senators Quarto."
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Balbus überlegte einen kurzen Moment. Wollte er sich wirklich den nubischen Leibwächter der Duccier ins Haus holen? Das würde doch sicherlich Stress mit seinen eigenen gallischen Männern oder den vielen ägyptischen Sklaven geben. Er war kurz versucht die Frage negativ zu beantworten, dann nickte er jedoch.
"Solange er sich benimmt kann er dich begleiten. Allerdings dulde ich keinerlei Waffen in meinem Haus."
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"Salve Senator, in der Tat ist es lange her." erwiderte er und nahm auf dem angewiesenen Platz Platz.
"Mich führt eine private Angelegenheit zu dir. Und zwar möchte ich dich einladen. Zu meiner Hochzeit im kommenden Monat."
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Balbus hörte sich beide Erklärungen an und beliess es dabei. Dann schickte er die beiden Milites aus der Casa heraus und nachdem sie das Haus verlassen hatten, wandte er sich wieder an den duccischen Priesternachwuchs.
"Wie erwartet haben wir nichts gefunden. Aber ich möchte dir und den deinen noch einige Ratschläge mit auf den Weg geben." sagte er.
"Duccia Flamma wird bis morgen noch als mein Gast in meinem Haus verweilen und dann wieder zu euch zurückkehren, sofern sie bis dahin nichts anstellt. Wenn sie wieder bei euch ist, solltet ihr darauf achten, dass sie unter Kontrolle ist. Sie kann nicht durch die Stadt laufen und jeden mit Büchern bewerfen. Ausserdem solltet ihr dafür sorgen, dass sie ausserhalb dieses Hauses keine germanischen Namen für Mitglieder eurer Familie benutzt. Hier in Rom seid ihr Römer, also sollte sie sich entsprechend verhalten."
Er übergab den Brief an Verus. "Und auch wenn Lando dich mahnt weiterhin die germanischen Götter zu ehren, denke du daran, dass dies nur hier in diesem Haus passiert. Es steht einem römischen Priester nicht gut an, wenn er in römischen Tempeln fremde Götter anbetet."
Er gab Eburnus den Wink, dass sie nun ebenfalls gehen würden.
"Wir sind hier fertig, deswegen werden wir jetzt gehen." sagte er dann. "Duccius Verus, ich hoffe die Männer haben nicht zu viel beschädigt, falls doch, informiere mich. Vale." sagte er und verliess, mit Eburnus das Haus.Draussen vor dem Haus warteten die beiden Milites. Balbus blieb bei ihnen stehen und wandte sich an Eburnus. "Miles Duccius, du begibst dich in die Via Flaminia, dort befindet sich mein Haus. Unterstütze dort den Miles Quintilius beim Bewachen meines Gastes."
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"Mir bleibt wenig anderes übrig, wenn ich mich nicht schon von Anfang an Vespas Unmut aussetzten will." sagte er leicht scherzhaft.
"Ich denke allerdings auch, dass es langsam Zeit wird sich anderen Dingen im Leben zuzuwenden und das lässt sich mit dem Dienst im Militär nicht ganz vereinbaren. Zumal mein Vater auch nie glücklich darüber war, dass ich mich damals der Legion angeschlossen habe statt ihm in die Verwaltung zu folgen."
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Balbus nahm auf dem angebotenen Sitzplatz Platz und wartete brav.
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Balbus folgte dem Sklaven ins Haus, alleine und natürlich unbewaffnet, auch wenn er sich gerade wünschte eine kleine Cohorte hinter sich zu haben.
Der Sklave und der Leibwächter warteten vor dem Haus.
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"Vale, Caecilius." erwiderte er und liess sich dann an den Sklaven übergeben um nach draussen geleitet zu werden.
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Balbus nickte, denn er musste zugeben, dass die Bemerkung des Tiberiers durchaus sinnvoll erschien.
"Du hast vermutlich Recht. Also ein weisses Schaf für Iuno, ein schwarzes Schwein für Ceres und eines für Tellus und Getreide für Pilumnus und Picumnus." wiederholte er langsam.
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Balbus liess den Brief sinken und schaute den Duccier an. "Wer ist diese Clara?" fragte er dann.
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Zitat
Original von Quintus Germanicus Sedulus
Und um was geht es genau? Der Senator Avarus kann recht ungehalten sein wenn man ihn wegen einer Lapalie stört...Und seinen Anschiss hatte der Sklave eh schon weg gehabt, auf einen weiteren konnte er ohne weiteres verzichten.
In Balbus stieg ein kleines Gefühl der Abneigung auf, das er jedoch völlig für sich behielt, denn es war wichtig die Gunst des Senators zumindest vorrübergehend ein wenig zu erlangen.
Dem Sklaven unterdessen war das ganze recht egal und er antwortete daher prompt und ohne jegliche Gefühlsregung.
Mein Herr möchte den Senator und seine Gemahlin zu einer, für meinen Herren wichtigen, Feierlichkeit einladen. Gleiches gilt auch für Germanicus Sedulus. -
Balbus überlegte kurz und schüttelte leicht den Kopf.
"Nein, im Moment eigentlich nicht." sagte er. "Aber ich danke dir dafür, dass du etwas Zeit für mich hattest und werde dich dann jetzt wieder deiner Arbeit überlassen."
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Das man verschiedenen Gottheiten gleichzeitig Opfern konnte wusste er natürlich, doch war Durus Ausführung für ihn ein klein Wenig irreführend gewesen. Doch er verscheuchte die Gedanken darüber.
"Ich denke, dass der Anlass es gebietet nicht zu knausern. Zumal man ja auch bei den Tieren verschiedene Preislagen haben kann." sagte er und dachte kurz nach.
"Für Iuno böte sich eine weisse Kuh an und für Tellus und Ceres ein trächtiges Tier, wenn ich mich nicht irre, oder? Aber was opfert man Pilumnus und Picumnus?" Das war etwas, das er tatsächlich schlichtweg nicht wusste. -
Balbus akzeptierte das Gesagte, viel mehr konnte oder besser wollte er auch gar nicht tun. Ihm war die ganze Angelegenheit zuwider und er bereute es beinahe schon sich überhaupt eingemischt zu haben, doch steckte zu viel von seinem Vater in ihm um sich rauszuhalten. Ausserdem wusste er nicht, was er tun sollte wenn er Venusia gegenübertreten musste nachdem ihre Familie wegen Hochverrats angeklagt und verurteilt wurden.
Die beiden Milites kamen zurück, nachdem man noch ein paar Dinge zerbrechen hören konnte. Sie kamen zu Balbus und einer von ihnen trat einen halben Schritt vor.
Princeps, die Durchsuchung ist beendet. Wir haben nichts gefunden. Nur diesen BRIEF. sagte er und übergab den Princeps einen Brief aus Germania, den Balbus überflog.
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"Dann freut es mich sehr, dass meine Entscheidung vor so vielen Jahren doch zu etwas gut war." sagte er scherzend.