Beiträge von Tiberius Prudentius Balbus

    Zitat

    Original von Spurius Purgitius Macer
    Im Atrium hielten sich noch einige Klienten auf, die das Haus nach der morgentlichen Salutatio noch nicht verlassen hatten, auch wenn die Haustür schon wieder geschlossen war. Macer kam eben aus seinem Arbeitszimmer und wurde über den neuen Besucher informiert. "Salve, Prudentius Balbus", grüßte er. "Was führt dich zu mir?"


    Balbus liess sich von dem Türhüter in das Atrium führen und wartete dort auf das Eintreffen des Senators. Die noch anwesenden Klienten ignorierte er, denn sie interessierten ihn nicht weiter.
    Als Macer dann kam begrüsste er ihn natürlich auch freundlich.
    "Salve, Senator. Ich danke dir ersteinmal, dass du etwas Zeit für mich erübrigen kannst." sagte er. "Ich möchte dir auch nicht zu viel von deiner Zeit stehlen. Es geht um eine private Angelegenheit."

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    Alexandros ignorierte den Kommentar bezüglich der Möglichkeit eines längeren Aufenthaltes der jungen Dame. Stattdessen nickte er und sagte:
    Ich werde euch etwas bringen lassen.
    Dann machte er sich davon und eilte in Richtung Küche.


    Nur wenige Minuten später kam eine Sklavin aus derselben Richtung. In der einen Hand trug sie ein Tablett mit Glasbechern und einem Teller mit Brot, Käse und Fleisch, in der anderen eine Kanne.
    Sie kam zu den beiden und stellte das Tablett auf den Rand der Bank. Dann gab sie beiden je einen Becher, füllte beide und stellte die Kanne zu dem Tablett. Dann zog sie sich zurück und stellte sich am Rand des Atriums auf um gegebenenfalls weitere Wünsche zu erfüllen.

    Balbus hatte sich für diesen Tag viel vorgenommen. Und da die Dinge, die er sich vorgenommen wichtig waren, marschierte er natürlich auch in einer seiner besten Togen durch die Strassen Roms. In seinem Schatten folgten stets ein Sklave, der ihm sagte, wo er seine Schritte hinlenken musste und einer der gallischen Leibwächter.


    Eine weitere Station war ein Haus, dessen Bewohner er bisher immer ein wenig argwöhnisch betrachtet hatte. Einer von ihnen hatte zuletzt in Germania scheinbar gegen ihn agiert, aber dennoch musste er hierher kommen.
    Er atmete durch, bevor er seinen Sklaven an die Tür klopfen liess.

    Balbus hörte sich die Worte des Ducciers aufmerksam an, doch boten sie ihn nicht viel neues. All das hatte er bereits vorher schon erfahren oder selbst gewusst.
    "Duccia Flamma weilt derzeit als mein Gast in meinem Haus, bis die Angelegenheit aufgeklärt wurde. Ich habe davon abgesehen sie direkt in den Carcer der Castra bringen zu lassen. Jedoch solltet ihr daran denken, dass das sehr schnell wieder geändert werden kann." sagte er.
    "Ich kenne genügend Duccier um zu wissen, dass eure Familie Rom treu ist. Doch sieht der Praefectus Praetorio das etwas anders und daher sind wir jetzt hier."

    Balbus hatte sich für diesen Tag viel vorgenommen. Und da die Dinge, die er sich vorgenommen wichtig waren, marschierte er natürlich auch in einer seiner besten Togen durch die Strassen Roms. In seinem Schatten folgten stets ein Sklave, der ihm sagte, wo er seine Schritte hinlenken musste und einer der gallischen Leibwächter.


    Die vierte Station war das Haus eines Senators, den er kannte, denn er hatte vor einer halben Ewigkeit in dessen Legion gedient. Eine Zeit, an die er sich gern erinnerte, die aber wirklich eine Ewigkeit zurückliegen musste. Er war sich sicher, dass der Senator sich auf keinen Fall an ihn erinnern würde, doch das war egal, denn er selbst erinnerte sich gut genug an die Zeit in Hispania.
    Und auch an der Tür der Casa Decima liess er seinen Sklaven klopfen.

    Balbus hatte sich für diesen Tag viel vorgenommen. Und da die Dinge, die er sich vorgenommen wichtig waren, marschierte er natürlich auch in einer seiner besten Togen durch die Strassen Roms. In seinem Schatten folgten stets ein Sklave, der ihm sagte, wo er seine Schritte hinlenken musste und einer der gallischen Leibwächter.


    Die dritte Station war ein Haus, dass er tatsächlich schon mal betreten hatte. Und auch der hier residierende Mann war ihm zur Genüge bekannt.
    Als die Casa Caecilia erreicht war, liess er seinen Sklaven dort an die Tür klopfen.

    "Die Gens Duccia steht unter dem Verdacht des Hochverrates. Ein Mitglied deiner Familie griff einen der höchsten Offiziere der römischen Armee und engen Vertrauten des Kaisers tätlich an."
    Es klang natürlich ernst, doch wurde es lächerlich, wenn man wusste, was tatsächlich dahintersteckte. Balbus kam sich ein wenig schäbig vor, als diese Worte seinen Mund verliessen, hatte er doch bisher nur gute Kontakte zu den Ducciern gehabt.

    Der Sklave, der angeklopft hatte, antwortete bevor Balbus es tun konnte.
    Salve, mein Herr, Prudentius Balbus,... er deutete auf Balbus ... wünscht den Senator in einer privaten Angelegenheit zu sprechen, sofern der Senator zu sprechen ist.


    Balbus, der es noch immer sehr ungewoht fand wenn Sklaven für ihn sprachen, wartete brav im Hintergrund und hoffte, dass der Senator tatsächlich etwas Zeit hatte.

    Balbus hatte sich für diesen Tag viel vorgenommen. Und da die Dinge, die er sich vorgenommen wichtig waren, marschierte er natürlich auch in einer seiner besten Togen durch die Strassen Roms. In seinem Schatten folgten stets ein Sklave, der ihm sagte, wo er seine Schritte hinlenken musste und einer der gallischen Leibwächter.


    Die zweite Station war das Haus eines weiteren Senators, den er nur dem Namen nach kannte. Er wusste, dass es sich um einen guten alten Freund seines Vaters handelte und darüber hinaus um einen Mann, der die höchsten Höhen der Politik erreicht hatte.
    So kam er zur Casa Matinia und liess seinen Sklaven dort an die Tür klopfen.

    Balbus hatte sich für diesen Tag viel vorgenommen. Und da die Dinge, die er sich vorgenommen wichtig waren, marschierte er natürlich auch in einer seiner besten Togen durch die Strassen Roms. In seinem Schatten folgten stets ein Sklave, der ihm sagte, wo er seine Schritte hinlenken musste und einer der gallischen Leibwächter.


    Die erste Station war das Haus eines Senators, den er hauptsächlich dem Namen nach kannte, auf den er aber tatsächlich sogar ein Stück weit gespannt war.
    So kam er zur Casa Purgitia und liess seinen Sklaven dort an die Tür klopfen.

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    Alexandros, der griechische Maiordomus, betrat das Atrium. Die Ankunft der Gäste hatte ihn ein wenig überrascht und so wirkte er ein klein wenig nervös und auch ein wenig verärgert. Dennoch lächelte er und verneigte sich leicht, als er die beiden erreichte.
    Er verscheuchte noch schnell die beiden Kinder und sagte dann: Herr, Herrin, willkommen im Haus der Prudentier. Womit kann ich euch dienen?