“Das ist also das Stammhaus der berühmten Familie.“, murmelte Quarto, während er an dem Wasser nippte und sich umsah.
Beiträge von Lucius Aelius Quarto
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Hilfe suchend starrte Quarto die Porta an, als ob sie sich dadurch schneller öffnen würde.
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“Also… na ja… doch schon… aber… ähm… da sieht man ja n… wir sind ja noch nicht einmal verlobt.“
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Quarto machte ein verdutztes Gesicht.
“Ähm… nein… er ist… appetitlich… glaube ich.“ -
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”Oh, ich spüre die Reise auch in den Knochen. Aber ich bin ja auch nicht annähernd so appetitlich 'gepolstert' wie du.“, meinte er grinsend.
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Nach einer glücklich verlaufenen Reise kamen Adria, Quarto und ihr Reisegefolge in Mogontiacum an. Die Casa Germanica war schnell gefunden. Kein Wunder, gab es doch kein größeres und stattlicheres Privathaus in der ganzen Stadt.
Quarto gab seinem Leibsklaven einen Wink und der klopfte daraufhin an die Porta. -
“Ich freue mich auch schon.“
Dann brachen sie auf. -
“Das Volk informieren: Ja! Die Senatsdebatte auf der Rostra führen: Nein!
Aber natürlich ist es so, dass Senator Scribonius Curio in diesem Fall die Möglichkeit genommen wurde, sich zum Thema im Senat zu äußern. Ich verstehe, warum es ihn dennoch drängt, seine Meinung kund zu tun.“ -
“Fertig? Schön! Mein Sklave wartet schon mit meinem Gepäck.“
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“Nein, die Debatte wurde nicht als geheim eingestuft und wahr ist, dass es einen Vorschlag gibt, Didia Sinona ohne die üblichen Voraussetzungen für den Senat zu empfehlen.
Falsch ist aber der Eindruck, dass außer Senator Scribonius Curio der gesamte Senat von dieser Idee hellauf begeistert wäre.“ -
Vom Tumult auf der Rostra angelockt kam Quarto hinzu:
“Wer wagt es, hier schlecht über den Senat zu sprechen?“ -
“Ich persönlich verstehe auch nicht, womit sich Senator Scribonius Curio mehr als andere diese harte Sanktion verdient hätte.
Außerdem frage ich mich, ob der Princeps Senatus zu einer solchen Maßnahme überhaupt befugt ist. Zumindest der § 57 (1) Cod Univ gibt ja nur grob seine Aufgaben vor. Von solch weitreichenden Befugnissen gegenüber seinen Mit-Senatoren steht dort nichts.
Ist das eine übliche Vorgehensweise?“ -
“Natürlich. Nur die Ruhe, wir werden schließlich auch einige Zeit fort sein.“, antwortete er.
Doch da war sie schon wieder in größter Betriebsamkeit verschwunden. Also setzte er sich und wartete. -
Abwesend, wegen einer Reise in die Provinz Germanien.
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Zur großen Reise bereit, kam Quarto an die Casa Germanica Roma.
Er klopfte an die Porta. -
Quarto verschloss die Tür und brachte ein Schild an. Darauf stand:
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Das Officium ist zurzeit nicht besetzt
Der Praefectus Augusti weilt in der Provinz
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“So, Nakhti, dass muss auch mit!“
Quarto belud seinen Sklaven mit noch einem weiteren Gepäckstück, obwohl der schon nahe daran war, unter der Last zusammen zu brechen.
Er ging in Gedanken nochmals durch, was unbedingt mit musste:
“Warme Kleidung, …Schreibunterlagen, …die Dokumente, …Proviant…“
Er schaute sich nochmals um.
“Ja, gut, dass war´s, ich denke, wir haben nichts vergessen. Dann mal los!“ -
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“Zwei Fragen:
Warum wird Absatz (6.1) nicht als Bestandteil von Absatz (6) geführt, oder als eigenständiger Absatz (7)?
Ist irgendwo geregelt, wer das Losverfahren durchführt?“