"Das freut mich. Das Amphitheater - ist es einmal fertiggestellt - bietet eine wirklich schöne Abwechslung im Leben der Bevölkerung und der Soldaten. Na, ich möchte nicht weiter stören. Salvete die Herren und gleichzeitig Valete", rief ich den Soldaten zu. Anschließend wandte ich mich zum Gehen.
Beiträge von Claudia Aureliana Deandra
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„Salve Cadior!“ Ich war froh, dass er es war, dem ich bei meinem ersten Gang unter die Menschen begegnete. In seiner Anwesenheit fühlte ich mich wohl, wusste ich doch, dass aus seinem Mund stets die Aufrichtigkeit sprach.
„Amphitheater? Ja, ich erinnere mich, es scheint nur so lange her zu sein. Hier also soll es entstehen. Gehen die Arbeiten gut voran?“
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Nachdem ich die bewaldeten Hänge hinter unserer Villa erklommen hatte, bot sich mir ein fantastischer Anblick. Mantua war schöner als ich es bisher vermutet hatte. Vor allem gab es Hügel und nicht nur flaches Land wie in Ostia. Ich lächelte versonnen. Es würde mir nicht schwer fallen, Ostia für immer zu vergessen.
Auf einem nahe gelegenen Hügelkamm machten sich ein paar Menschen zu schaffen, die von hier wie Spielzeuggestalten wirkten. Ich beschloss, zu ihnen zu wandern. Heute verspürte ich erstmals wieder den Wunsch, anderen Menschen zu begegnen, mit ihnen in Kontakt zu treten.
Nach einem langen und für mich auch ungewohnten Marsch, gelangte ich zu besagter Stelle. Abwartend blieb ich am Rand dieses ungewöhnlich geformten Platzes stehen und beobachtete interessiert die Soldaten bei ihrer Tätigkeit. Von weitem erkannte ich Cadior. Er war in ein Gespräch mit ihnen vertieft.
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Dann wirf deinen Charme ins Gewicht. Manche Lady lässt sich damit einfangen.
Ich würde Desideria jedenfalls nicht davon abraten. 
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Wenn du dich entschieden hast, dann poste das hier. Der entsprechende Pater muss/wird dich dann aufnehmen.
Ich muss jetzt los. Ich wünsche dir viel Spaß hier!

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Zitat
Original von Desideria
Damit meinte ich ja auch das die Gens dem Imperium angehört..nur halt Germanen....Ich glaub cih drück mcih falsch aus die ganze zeit

Macht nichts! Dafür ist der Thread ja da, dass man seinen Platz findet. Duccia ist meines Wissens wirklich sehr germanisch angehaucht, vielleicht mehr noch als die Corvia. Sonst fällt mir erst mal keine Gens mehr zu diesem Thema ein. -
Germanische Gentes gibt es meines Wissens nicht. Manche spielen hier eine germanische Abstammung aus - so wie Teile der Corvia, aber letztlich sind auch sie eine römische Familie.
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Es ist auch sehr schwierig, viel zu früh die Mutter zu verabschieden, aber ich stimme dem zu: Nichts kommt dem gleich, ein Kind zu Grabe zu tragen. Meine Gedanken weilen bei euch.
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Herzlich Willkommen!
Fröne mal deinem heidnischen Glauben und bereichere damit das IR.

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Passt nicht so ganz hierher, aber … Ancharia, die der Gens Corvia beigetreten ist, hat mir per ICQ gesagt, dass sie von allen Willkommensgrüßen, den des Marcus Tiberius Magnus am besten fand. Sie wollte ihn gern kennenlernen.

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Nach schönen Träumen, einem ausgiebigem Bad und einer höchst delikaten Morgenmahlzeit fühlte ich mich wie neu geboren. Ich entstieg dem Wasser und ließ mich von Samira ankleiden. In eine – den Temperaturen angepasste – dünne Tunika gekleidet, setzte ich mich auf einen Stuhl und überließ es Samira, mir eine aparte Frisur zu zaubern. Ohne unsanft an den Haaren gerissen zu werden, hing ich meinen Gedanken nach und überlegte, was ich mit diesem schönen Tag am besten anfangen könnte.
Zunächst beschloss ich, mir die eigenen Ländereien einmal genauer anzusehen. Bis jetzt kannte ich kaum mehr als den angrenzenden Garten. Gleichzeitig wusste ich aber, dass das gesamte Anwesen nicht eben klein zu nennen war.
Lange bevor die Mittagssonne unbarmherzig herunterprasseln würde, machte ich mich auf den Weg. Die nahen Waldhänge hinter der Villa waren mein Ziel. Ich wollte in Erfahrung bringen, wie viel davon zu unserem Besitz gehörte und letztlich wollte ich von der Hügelkuppe die Aussicht genießen.
Unternehmungslustig zog ich die Tür ins Schloss und lief los. Ein Lächeln lag auf meinem Gesicht. -
Mit einem Lächeln auf den Lippen wachte ich heute auf. Ich höre erstmals seit Wochen die Vögel wieder zwitschern, erkannte durch die geschlossenen Lieder, dass die Sonne schien und mein Traum von letzter Nacht lag mir in Erinnerung. Glücklich blinzelte ich in die ersten Sonnenstrahlen des Tages. Heute sah einfach alles anders aus.
Beschwingt schwang ich meine Füße aus dem Bett, räkelte mich und lief leichtfüßig zur Tür.
„Samira, lass mir ein Bad ein und bring mir ein reichhaltiges Frühstück. Heute speise ich in der Wanne.“
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[...] Und was unseren packt betrifft, ich habe ihn nicht gebrochen, er verflüchtigte sich von selbst. Was Deandra tat werde ich ihr nie verzeihen. [...]Ich las ebenfalls den Brief und zwei Sätze gaben mir schwer zu denken. Noch immer begriff Commodus nicht, worin eigentlich sein Fehlverhalten bestand.
In einer Art Selbstgespräch half ich ihm auf die Spünge:
"Der Pakt verflüchtigte sich von selbst? So wie dir alles aus den Fingern rinnt, wie vor Monaten die Tiberia?Dein Verrat an Sophus begann bereits, als du mehr als das eine – dir zugestandene – Mitglied in deine Familia gezogen hast. Dein Verrat ging weiter, als du in egoistischer Manier, einem von dir betreuten Mitglied die politische Unterstützung versagen wolltest, die er in Sophus’ familia automatisch bekam und für seine Karriere gut gebrauchen konnte. Und dein Verrat endet nicht einmal hier, wo du dich dem zu Füßen wirfst, den du noch kurz zuvor beleidigt hast.
Und was mein "Fehlverhalten" betrifft ... nichts anderes, als dem oben erwähnten Mitglied den politischen Weg zu ebnen, habe ich getan - für das Ansehen der Gens und dieses Mitgliedes, dass du dir erst einmal widerrechtlich angeeignet hast. NUR zu diesem Zeitpunkt ahnte ich noch nicht, dass du auf einem Egotrip bist."
Dann wandte ich mich an Sophus.
"Ich weiß, ich habe als Frau nichts zu fordern, aber einen Wunsch möchte ich äußern: Ich erbitte die Rücknahme sämtlicher Zugeständnisse an Commodus, denn er hat sich in seiner Verantwortung als Pater familias für komplett unfähig erwiesen. Die Entscheidung liegt bei dir, ich weiß, und ich werde sie in jedem Fall akzeptieren - gleich wie sie ausfallen wird, selbst dann, wenn das Leben dadurch für mich unerfreulich wird."
edit: Zusatz gemacht
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Wegen der dramatischen Situation innerhalb der Gens, reiste ich nach Rom, um auch in unserer Stammvilla den Manen zu opfern, sie zu beschwichtigen und um ihre Hilfe zu bitten. Ich begab mich ins Lararium, stellte Brot und Wein vor den Altar und begann mein Anliegen zu formulieren. Genauso, wie ich es schon in Mantua tat, aber in Rom lebte einst Crassus und vielleicht würde ich ihn hier noch direkter und schneller erreichen als andernorts.
„Manen, liebe Vorfahren, besonders Crassus, am heutigen Tage bringe ich besonders viele Gaben mit. Ich hoffe sehr, ihr zürnt noch nicht. Unregelmäßig war ich hier und heute komme ich auch noch mit einer Bitte.
Schwere Zeiten erlebt die Aurelia, die Gens ist geteilt und der neue Pater familias – seit kurzem erst in unserer Familie – lässt Verantwortung und Umsicht vermissen. Es ist mein innigster Wunsch, die Gens wieder ungeteilt und unter einer Führung zu sehen, deswegen bitte ich euch um Hilfe.
Crassus, du hast deinen Sohn geliebt und ich weiß, er liebt auch dich. Bitte unterstütze ihn, gib ihm Kraft und das Wohlwollen all unserer Ahnen, damit es ihm möglich ist, die Familien wieder zu vereinen.“Ich sprach noch ein kurzes Gebet, dann verließ ich den heiligen Ort.
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Ich legte den Brief offen auf den Tisch, damit Sophus ihn sofort finden konnte und begab mich ins Lararium der Villa. Ich wollte mit den Manen sprechen, sie um ihre Hilfe bitten und ihnen opfern. Wie mussten sie unter der Entwicklung der Gens leiden. Ich fürchtete ihren Zorn.
Mit Wein und Brot in der Hand betrat ich das Larenheiligtum. Andächtig hielt ich inne, dann stellte ich die Gaben vor den Altar. Sie sollten an diesem Tag nicht nur Essen für ihr Weiterleben erhalten, sondern ich wollte sie gleichzeitig beschwichtigen.
„Manen, liebe Vorfahren, besonders Crassus, am heutigen Tage bringe ich besonders viele Gaben mit. Ich hoffe sehr, ihr zürnt noch nicht. Unregelmäßig war ich hier und heute komme ich auch noch mit einer Bitte.“
Ich atmete einmal tief durch, dann redete ich mir alles von der Seele.
„Schwere Zeiten erlebt die Aurelia, die Gens ist geteilt und der neue Pater familias – seit kurzem erst in unserer Familie – lässt Verantwortung und Umsicht vermissen. Es ist mein innigster Wunsch, die Gens wieder ungeteilt und unter einer Führung zu sehen, deswegen bitte ich euch um Hilfe.
Crassus, du hast deinen Sohn geliebt und ich weiß, er liebt auch dich. Bitte unterstütze ihn, gib ihm Kraft und das Wohlwollen all unserer Ahnen, damit es ihm möglich ist, die Familien wieder zu vereinen.“Ich sprach noch ein kurzes Gebet, dann verließ ich den heiligen Ort.
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Langsam rann mir eine Träne nach der anderen die Wangen hinunter. Ich war verzweifelt, fühlte mich hilflos, war über alle Maßen enttäuscht. Unter Sophus’ Führung war die Aurelia ein sicheres Boot, ein Halt in stürmischen Zeiten, eben eine Heimat gewesen. Alles wäre so geblieben, hätte sich Commodus nicht beim Factiowechsel gegen seine Entscheidung gestellt.
Trotz besseren Wissens stimmte Soph einer Teilung zu, ein Zugeständnis an Commodus, ein Vertrauensbeweis … mit was für furchtbaren Folgen …
Ein Bote riss mich aus meinen Gedanken, er überbrachte einen Brief. Mein großer Bruder Verus schrieb. Er konnte nicht an dem Treffen teilnehmen, es war wohl eine Grußbotschaft an alle, denn der Brief war offen. Ich drehte und wendete ihn mehrmals, dann las ich die eigentlich an Sophus gerichteten Zeilen.
Ein leises Lächeln erschien auf meinem Gesicht, ein Hoffnungsschimmer. Mein großer Bruder dachte ähnlich wie ich. Mit ihm gab es jemand aus meiner Familie, dem die Aurelia noch etwas bedeutete. Ich drückte einen Kuss auf das Papier und konnte erstmals wieder lächeln.
„Keine Sorge, Verus“, sagte ich leise vor mich hin. „Sophus wird niemals annehmen, dass dieser Brief eine Heuchelei ist. Denn auch er ist ein Aurelier im Herzen.“
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„Ich würde so gerne daran glauben wollen, dass es außer mir noch jemand gibt, dem die Gens etwas bedeutet, den sie wirklich interessiert. Außer Soph fällt mir da leider niemand ein. Viele, die es behaupten, aber keiner, der danach lebt.
Unmaßgeblich sollte eine Entscheidung für eine Familie nicht mehr sein. Das hat mich die Erfahrung der letzten Tage gelehrt. Zuvor habe ich das auch geglaubt, dachte wie wären eins und es wäre gleich, bei welchem PF die Mitglieder zugeordnet waren, aber ich habe mich getäuscht. Man trennt fein säuberlich. Hast du das auch schon bemerkt?“
Bekümmert zog ich meine Brauen zusammen und eine steile Falte aus Besorgnis und Enttäuschung entstand auf meiner Stirn.
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"Warum versteht ihr nur nicht? Es darf kein mein und dein innerhalb der Gens geben. Nur mit einem wir oder uns hat die Gens eine Überlebenschance."
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"Ich unterbreche mal die Familienfeier, denn mein Anliegen ist wichtig und es betrifft alle."
Sehr ernst und mit ersten Tränen in den Augen trat ich vor meine Familienmitglieder. Leise begann ich zu sprechen, doch ich hoffte sehr, ich würde die Herzen aller erreichen.
"Liebe Brüder, Cousins und Cousine!
Mit großer Traurigkeit habe ich der Entwicklung der letzten Wochen zugesehen. Ein Riss ging durch unsere Gens und er wird immer größer.
Nun ist unsere Familie kurz davor, für immer zu zerbrechen.
Aurelier, lasst das nicht zu! Wir sind EINE Familie!
Commodus, ich bitte dich aus ganzem Herzen, führe deine Mitglieder in eine wieder ungeteilte Gens zurück.Die Familie hatte dich im Februar mit offenen Armen aufgenommen. Zeige deine Familienverbundenheit und gibt ihr jetzt bitte die Einigkeit zurück! Verlange was du willst, ich werde dem nachkommen."
Und ich meine das so, wie ich es sage!
"Für mich ist die Aurelia schon immer meine Familie. Ich hänge an ihr und mit ihren Trümmern gehe auch ich kaputt. Bitte denkt darüber nach. Commodus, es liegt allein bei dir, wie die Zukunft der Aurelia aussehen wird. Wird alles, was Crassus aufgebaut hat, in Schutt und Asche liegen oder wollen wir sein Andenken ehren, indem wir die Tradition der Familie fortsetzen?
Es kann nur eine Antwort geben für all die, die mit dem Herzen Aurelier sind und nicht nur mir dem Namen."
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Aufruf an alle Aurelier!
Mit großer Traurigkeit habe ich der Entwicklung der letzten Wochen zugesehen. Ein Riss ging durch unsere Gens und er wird immer größer.
Nun ist unsere Familie kurz davor, für immer zu zerbrechen.
Aurelier, lasst das nicht zu! Wir sind EINE Familie!
Commodus, ich bitte dich aus ganzem Herzen, führe deine Mitglieder in eine wieder ungeteilte Gens zurück.Die Familie hatte dich im Februar mit offenen Armen aufgenommen. Zeige deine Familienverbundenheit und gibt ihr jetzt bitte die Einigkeit zurück! Verlange was du willst, ich werde dem nachkommen.
Für mich ist die Aurelia schon immer meine Familie. Ich hänge an ihr und mit ihren Trümmern gehe auch ich kaputt.
Vale
Aurelia Deandra