Beiträge von Claudia Aureliana Deandra

    "Ach, das ist schade! Aber immerhin, Minervina kenne ich bereits sehr gut. Es freut mich, mit ihr eine gute Bekannte in Mantua zu haben.


    Entschuldige, Florus. Ich bin etwas abgelenkt. Diese junge Frau dort, ich glaube aus ihren Worten herausgehört zu haben, dass sie eine Aurelia ist, wobei ich sie in keiner Weise kenne. Ich bin jetzt einfach gespannt was sie macht. Reagiert sie auf mein zaghaftes Winken oder auf Sophus, der ebenfalls auf sie aufmerksam geworden ist. Hm, spannend dieser Empfang."


    Ich wandte mich wieder ganz Florus zu.


    "Wann genau hast du denn deine Abreise geplant?"

    Ohne auf Minervinas Antwort zu warten, gab ich Hektor Anweisungen. Er sollte mich auf einem Kontrollgang zu den Quartieren der Vigiles begleiten.


    "Minervina, da die Zeit drängt, werde ich auf der Stelle alle Vorbereitungen treffen. Ich möchte mich verabschieden und dir für deine Arbeit danken. Es würde mich freuen, wenn du zu der Einweihungsfeier kommst."


    Sim-Off:

    ... die bereits läuft. ;)

    Zitat

    Original von Lucius Annaeus Florus
    [[...] Ausserdem bin ich noch immer in ein Gespräch verwickelt ;)[/I]


    "Ich wäre sehr erfreut, wenn der Kontakt unserer Gentes ein enger werden würde. Wird der Stammsitz deiner Gens in Mantua denn oft genutzt? Ich selbst ziehe erst in den nächsten Tagen um. Daher kommt es, dass ich, was Mantua betrifft, noch nicht so recht im Bilde bin."


    Ich winkte zwischendurch einem Sklaven und ließ mir ein paar leckere Happen zusammenstellen und bringen. Während ich auf Florus' Antwort wartete, genoss ich ein gut gewürztes Geflügelstück, dessen Ursprung nicht eben leicht zu erraten war. Die Kochkünste des Hauses waren erstaunliche! Wahre Meister verstanden es, Huhn wie Wild und Schwein wie Geflügel schmecken zu lassen.


    Anschließend verprobte ich die Oliven, die sich als überaus köstlich herausstellten. Ich winkte sofort dem Sklaven erneut und ließ mir Nachschub bringen. Während eine weitere Olive in meinem Mund verschwand, wanderten meine Augen Richtung Sophus und von ihm zu dieser mysteriösen Unbekannten. Soo entfernt stand sie nicht von ihm und wenn sich herausstellte, dass sie wirklich eine Aurelia war, dann würde ich die beiden damit später necken.

    Zitat

    Original von Lucius Annaeus Florus
    Soviel wusste ich bereits. Das ist auch mit ein Grund, warum ich den Stammsitz der Gens Annaea nach Mantua verlegt habe. Die Traditionen liegen mir sehr am Herzen, auch wenn es nicht einfach ist, sie im Militär aufrecht zu erhalten.


    Ich nickte zu den Worten von Florus.


    "Und ich habe mich sehr gefreut, als mir von Cadior die Nachricht deines Umzugs nach Mantua überbracht wurde!"


    Schmunzelnd lauschte ich dem Geplänkel der beiden Brüder. Es erinnerte mich an die meinen. Ich sah sie viel zu selten! Da fiel mir wieder jene junge Frau ein und ich versuchte, sie im Gewimmel zu entdecken. Ich reckte mich und da trafen sich unsere Blicke.


    Ich fasste Mut und winkte ihr ganz zaghaft zu. Gespannt wartete ich auf ihre Reaktion.




    edit: öhm, man sollte nicht hektisch am Arbeitsplatz schreiben. :D

    Zitat

    Original von Aurelia Crispina


    Sie nickte einmal und begegnete dem Gastgeber dann mit Neugier in den Augen, die ein wenig so wie die eines Kindes wirkten: Groß und klar. "Ja, er ist einer meiner Cousins. Ist er hier?"



    Im Nachhinein gingen mir die aufgeschnappten Gesprächsfetzen durch den Kopf. Leider hatte ich nicht alles verstanden, dafür war das Gemurmel hier zu laut. Vermutlich musste ich mich auch verhört haben, denn eine Cousine von Sophus müsste mir doch auch bekannt sein.


    Ungläubig schüttelte ich den Kopf, ließ aber dennoch kein Auge von der jungen Frau. Ob sie wohl einmal hersehen oder gar näher treten würde? Ich würde es spüren, wenn sie tatsächlich Verwandtschaft der Aurelier darstellten würde, da war ich mir sicher.






    edit: Sogleich lenkten mich die Worte des Königs von meinen Gedanken ab. Ich nahm mir vor, mich anständig zu benehmen. Selbstverständlich wollte ich niemand in Verlegenheit bringen, auch wenn die Pferde manchmal mit mir durchgehen wollten ...


    "Ein Soldat sieht immer respekabel aus, gleich ob in Rüstung, Tunika oder Toga. Das allein sollte schon Selbstvertrauen geben und errungene Erfolge sowieso. Frauen mögen selten Schüchternheit. Den guten Rat möchte ich im Vertrauen geben."


    Ich verschenkte mein schönstes Lächeln. In ihm lag die Bitte, Florus möge mir diese persönliche Bemerkung großmütig verzeihen.

    Zitat

    Original von Lucius Annaeus Florus
    Corvius Cadior? Ja, sein Name ist mir absolut geläufig. Er ist ein sehr guter Mann, der viel für die alten Werte und Traditionen übrig hat und sie auch noch lebt, nicht nur davon spricht.


    Halt hiergeblieben Bruderherz! Du wirst mich jetzt nicht alleinlassen mit deiner reizenden Bekannten, oder?


    Ich konnte mir ein schelmisches Lächeln nicht verkneifen. Der Decurio – gerade erfolgreich aus der Schlacht heimgekehrt – würde doch nicht etwa Hilflosigkeit gegenüber einer Frau empfinden? Meine Augen bekamen wieder ihren alten Glanz, den einer Raubkatze auf Beutefang, dann jedoch fiel mir ein, dass ich ja nicht mehr gänzlich ungebunden war und das Licht erlosch gleich darauf wieder.


    „War das ein Anflug von Furcht, Soldat?“ Ich zwinkerte Florus zu und wurde wieder ernst.


    „Ja, Tiberius Cadior. Er lebte lange Jahre in unserer Familie und offenbar nahm er sich gänzlich die konservative Einstellung der Aurelier an. Wir leben und ehren im Besonderen die alte Riten und Werte. Er lebt und handelt ganz in meinem Interesse. Aus diesem Grund besitzt er auch weiterhin meine volle Unterstützung und mein Vertrauen. Er wird als Magistratus Mantua in unseren Sinne leiten und aufbauen. “

    "Stimmt, ich sollte mich auch vorstellen." :D Oje, was hatte mich nur jetzt so abgelenkt? Wie unaufmerksam von mir!


    "Mein Name ist Aurelia Deandra und dein Name ist mir mehr als geläufig, denn ich stehe in äußerst enger Verbindung zu dem Freigelassenen Cadior, der nach meiner Kenntnis dein Parteigenosse ist. Er ist mir und den Aureliern noch immer sehr verbunden."

    Ich wartete ab, bis Florus seinen Bruder begrüßt hatte, dann richtete ich an ihn das Wort.


    "Sehr erfreut, Annaeus Florus! Ich habe schon viel über dich gehört und freue mich, dich nun auch persönlich kennenlernen zu können."



    edit: Rechtschreibung

    Ich heiße dich im IR und in der Gens Aurelia herzlich willkommen, Bruder Nummer ... ?( sechs? Ich hoffe, du kannst als Pobatius das Lager in Mantua verlassen und zu der Feier kommen. :)


    Ich brauche unbedingt eine Lösung, damit ich Gesichter und Namen meiner neuen Brüder auseinander halten kann.

    Ich winkte Tiberius Maximus zurück und wandte mich dann wieder meinem Gesprächspartner zu. Er erwähnte Florus und ich sah mich suchend um. Ich kannte ihn nicht von Angesicht zu Angesicht und rätselte, welcher der Gäste des Königs Bruder sein konnte.

    "Oh, danke für die Aufklärung. Bei diesen Sorten kann ich sogar mitreden!“ :)
    Begeistert klatschte ich in die Hände und strahlte Macer an.


    „Also Lavagestein ist viel zu porös, als dass es als Obermaterial dienlich sein könnte. Es ist nicht strapazierfähig und nimmt viel Wasser auf. Wie wäre es aber, dieses für das Unterbett zu nehmen? Und Basalt, also den kenne ich genau! Ein harter, dunkler Stein, sehr strapazierfähig, allerdings auch glatt bei Regen. Was hältst du denn persönlich von Granit? Da gibt es ebenfalls sehr harte Sorten.


    Möglicherweise könnte man den sogar mit Basalt gemischt verarbeiten. Für einen kreativen Straßenbauer ein schönes Betätigungsfeld und für die Bürger sicher eine Augenweide. In Italien gibt es Verkommen des Serizzo Antigorio. Ein hell-dunkel-geflammter Granit. Meine Villa in Ostia hat aus diesem die Terrassenplatten. Als Pflastersteine geht er ja auch. Es kommt auf das Brechen beim Abbau an.“ :)

    Wie viele Brüder habe ich jetzt? Sieben? Antoninus zählt zwar nicht mehr als lebend, aber immerhin. Was für eine Kindheit. 8o:D
    Jetzt sieht ja alles anders aus. Große Brüder sind was Tolles! Ich Glückliche! =)

    Bei den Göttern! Haben wir einen Familienzuwachs! =) Ein herzliches Willkommen!


    Das Familientreffen tut wirklich Not. Ich steige in meiner eigenen Familie nicht mehr durch. :D ?(


    Wie ist das Verwandtschaftsverhältnis?



    edit: ... und in der Legio I muss eindeutig ein Nest der Aurelier sein ... :D

    Nach dem Vortragen der Verse, bei denen ich selbstverständlich mein Gespräch mit dem König eingestellt hatte, unterband ein weiteres Ereignis jedwede Unterhaltung. Ganz in meiner Nähe entwickelte sich eine interessante Begebenheit, die mich wie ein Schauspiel gut unterhielt.


    Der Gastgeber Maximus Decimus Meridius und sein Gast, der Senator Marcus Vinicius Hungaricus, diskutierten eifrig und wie ein spannendes Ballspiel verfolgte ich – mal den einen anschauend und mal den anderen – deren Rede und Antwort.


    Das war Unterhaltung pur, ich spürte förmlich die Spannung. Nach dem Wortgefecht griffen beide zu Wein. Mit diesem lösten sich offenbar alle Probleme in Luft auf, denn als dann auch Macer auf dem Empfang erschien, wandten sie sich ihm zu.


    Dabei entstand eine freie Blickschneise und ich entdeckte Sophus – ebenfalls mit einem Becher Wein in der Hand. Hm, welche Probleme er wohl gerade runterzuspülen hatte? Schmunzelnd beobachtete ich ihn eine Weile.


    An Secundus Flavius Felix
    Legatus Augusti pro Praetore / Provincia Italia




    Salve Secundus Flavius Felix,


    mein heutiges Schreiben hat nur den einen, für dich vielleicht unbedeutenden Anlass, und zwar auf diesem Wege meiner Freude für die von dir verliehene Ehrung Ausdruck zu verleihen.
    Es ist ein besonders schöner Abschluss meiner politischen Aktivität und ich danke dir dafür.



    Vale
    Aurelia Deandra

    "Das heißt, du bist auch wunschlos glücklich? Nicht auszuhalten, so viel beiderseitige Zufriedenheit." ;)


    Ich schmunzelte und nippte an meinem neuen Saftbecher.


    "Ich hoffe, dass Ostia eine gute Führungskraft bekommt. In Abständen werde ich ganz sicher mein Anwesen in Ostia besuchen. Sicherlich laufen wir uns auch ab und an über den Weg. Ich werde mich immer freuen, dir zu begegnen. Vielen Dank für deine Unterstützung und dein offenes Ohr!“