Beiträge von Claudia Aureliana Deandra

    Aelias Hinweis brachte mich zum Grübeln. Gedankenverloren kaute ich auf eine Olive herum, bis ich den Gedanken in aller Konsequenz durchdacht hatte.


    „Hm, das Risiko wäre mir zu groß. Wenn, dann möchte ich bestimmen, ob ich mich einem anderen zuwende. Entscheidet er: ‚Och lass sie mal gehen’, würde mir das weniger gefallen. Dabei fällt mir aber etwas anderes ein. Ich habe schon herausgefunden, was Sophus mobilisieren kann. Der Gute hatte doch tatsächlich in dem Glauben gelebt, es würde sich sonst niemand für mich interessieren. Ich habe ihm, lass mich nachdenken …“ Kurz rechnete ich zurück. „… im August einmal zwei Tage lang an meinem Posteingang teilhaben lassen.“ Ein genießerisches Lachen lag auf meinem Gesicht. „Du glaubst nicht, wie erstaunt er über die Anfragen und Mitteilungen war. Natürlich habe ich die jeweiligen Absender verschwiegen.“ Verschwörerisch zwinkerte ich Aelia zu. „Ich weiß ja nicht, wie dein Corvus ist. Bei Sophus hatte es erst einmal Wirkung. Zwar keine nachhaltige, aber es war amüsant.“

    Ich sah es schon noch kommen ..., wenn ich hier fortgehen würde, dann bestimmt mit ersten Lachfältchen im Gesicht. Mein Bauch und meine Wangen, beides tat vom Lachen weh.


    „So lange sie kein Pilum nehmen … Bei so einem langen Ding schwindet das Gefühl. Also, ich meine man kann es nicht mehr so gut führen. Ach, was sag ich?“ Ich verhaspelte mich immer mehr, grinste Aelia an und schwieg lieber.


    „Abgemacht?“ Erneut grinste ich. „Und dass die beiden einen Denkzettel bekommen, ist eine nette Nebenzugabe.“ Ich stutzte. Etwas an der Rechnung stimmte nicht. „Ne, das ist noch nicht perfekt. Der Mann, der zuerst den Mut hat, der wird bestraft und der andere kommt dabei gut weg. Wir müssen uns noch etwas für diesen anderen ausdenken. Am besten für den Fall, dass der dauerhaft kneift.


    Lass mich überlegen. Auf Anhieb fällt mir dazu nicht das Passende ein. Dir vielleicht?“

    "Die Idee ist hervorragend! Aber ich fürchte, so viel Kraft habe ich ebenfalls nicht und Sophus ... ne, also der würde diesbezüglich bestimmt keinen Spaß verstehen. Ach, ich heirate bestimmt mal nie." Ich winkte ab. "Deswegen muss ich mir ja eine gute Entschädigung ausdenken."


    Nicht ohne zu schmunzeln, grübelte ich über die einzelnen Bräuche nach. Aelia hatte die Hochzeitsnacht ins Spiel gebracht. Ein tolles Betätigungsfeld für verwegene Gedanken.


    "Ich habs!“ Begeistert klatschte ich in die Hände und lachte mich erst einmal herzhaft aus. "Am Tage der Hochzeit, also besser am Abend oder anders gesagt kurz vor der Hochzeitsnacht muss der angetraute Ehemann doch diesen Gürtel lösen.“ Wieder ereilte mich ein Lachanfall. Als ich mich beruhigt hatte, erklärte ich meine Idee grinsend weiter. "Zu diesem Zeitpunkt ist die Gesellschaft ja noch anwesend oder zumindest die Frauen, von denen die Braut zu Bett gebracht wird. Weißt du, worauf ich hinaus will? Die Schnalle zu diesem Gürtel wird sich eben etwas schwerer öffnen lassen, weil sie zuvor präpariert wurde. Natürlich geht sie letzten Endes auf, aber diejenige von uns, die noch länger oder ewig auf eine solche Nacht warten muss, hat einen riesen Spaß dabei. Was sagst du?“

    "Da hast du wohl Recht, mit großer Sicherheit haben wir noch viel Zeit. Schöner würde ich es aber finden, wenn wir sofort etwas festlegen würden. Lass mich überlegen. Was wäre für mich peinlich und witzig zugleich. Sicherlich, wenn ich einen Tag lang als deine Sklavin arbeiten müsste. Das wäre allerdings zugleich auch etwas unangenehm.


    Vielleicht finden wir durch gegenseitige Anregungen zu einer Lösung. Was wäre dir peinlich?


    Oder wie wäre es, wenn bei der Hochzeit von der Braut, die eben als erste heiratet, etwas getan werden müsste, was weder üblich noch besonders angenehm, zugleich aber sehr belustigend ist?"


    Gespannt und mit glänzenden Augen sah ich Aelia an. Ich war heute in Verschwörerlaune.

    Zitat

    Original von Manius Aurelius Eugenius
    "Männer können sich verändern, fällt ihnen erst einmal ein Stück Macht zu. Ich denke das weißt Du, Deandra." Eugenius spielte auf den Verrat von Commodus an.


    "Du hast mir nun zwar von seiner Rede berichtet, aber nicht was für ein Mann er war... ist. Dem Pöbel kann man viel erzählen und versprechen, doch was macht ihn gegenwärtig zu einem guten Politker?"


    Er trank einen Schluck Wein aus seinem Kelch und wartete.


    „Oh ja, das weiß ich. Manch einer kann gut mit Macht umgehen, anderen steigt sie zu Kopfe.“


    Bei diesem Stickwort fiel mir Sophus’ Brief ein. Er hatte ähnliche Worte benutzt, vor Monaten …


    „Zurück zu Quarto. Besser ist es, jeder macht sich selbst ein Bild. Was mir zugetragen wurde, klingt nach einem klugen und besonnenen Mann. Sein Wissen ist groß und doch hält er sich mehr im Hintergrund, was ihn in meinen Augen sympathisch macht. Sympathie ist aber nicht alles. Er wählt oft sehr bedacht seine Worte, was ihn glaubhafter als andere erscheinen lässt.


    Onkel Manius, du solltest unter die Leute gehen. Knüpfe Kontakte, stell dich vor, mach dich bekannt. Auf der Rostra während der Kandidaturen damit zu beginnen, wird zu spät sein. Du warst lange Jahre nicht im Land. Sicherlich hat Annaeus Sophus diesbezüglich wertvolle Erfahrungen gesammelt, die er dir weitergeben kann.“

    Zitat

    Original von Decimus Aurelius Maxentius
    Auf die zweite Frage von Deandra schaute ich zuerst ein wenig verlegen zu Minervina, ohne aber zuviel zu verraten. Dann antwortete ich gelassen:


    "Na hör mal Schwesterchen. Du kennst mich doch. Vor mir sind alle sicher die sicher sein wollen." :D


    Was sollte denn der Blick zu Minervina? Neugierig folgte ich ihm. Gehörte Minervina etwa zu denen, die nicht sicher vor meinem Bruder sein wollten? Mit hochgezogenen Brauen blickte ich Maxentius an. Meine Blicke sprachen Bände, ich wollte mehr wissen.


    "Minervina, lass dich nicht auf ihn ein. Er bricht ständig die Herzen aller Mädchen."


    Ein Glitzern war in meinen Augen zu sehen. Ob ich die beiden oder einen von ihnen wohl aufziehen konnte?

    "Aber sicher doch, das geht immer."


    Angestachelt von einer Idee setzte ich auf den Rand des Stuhles und beugte mich nach vorn.


    "Lass uns eine Wette abschließen. Wer zuerst verheiratet ist, muss dem anderen etwas bieten. Sagen wir ..." Ich rollte mit den Augen, weil mir nicht gleich etwas Passendes einfiel. "Es muss etwas Witziges sein. Etwas, was man sonst nicht macht. Eine Mutprobe oder etwas Peinliches. Fällt dir etwas ein? Also ich würde das lustig finden, egal ob ich das machen müsste oder du. Gut wäre dann auch noch die Klatschspalte der Acta."

    Aufmerksam hörte ich zu, als Felix sprach. Vieles wusste ich nicht aus Catus’ Leben. Bisher hatte ich trotz mehrerer gemeinsamer Monate in der Praesina nur am Rande mit ihm zu tun gehabt. In Achaia konnte ich unter die Oberfläche des Flaviers sehen und was ich erblickte, war ein edler Mensch.


    Mein Blick folgte dem wandernden Felix. Als er zum Abschluss kam, schüttelte ich den Kopf.
    „Es war keine Mühe, dir die Nachricht zu überbringen. Ich habe es gern getan, es war Catus’ Wunsch. Da ist aber noch etwas und DAS wird mir Mühe machen.“


    Wieder stand ich vor der Frage: Wie fange ich an? Und was noch wichtiger war: Wie sage ich, was mich bewegt, ohne Catus im Nachhinein zu verletzen und ohne Felix vor den Kopf zu stoßen. Klar, einfach direkt ansprechen – etwas anderes kam nicht in Frage, aber das ‚wie’ war entscheidend.


    „Es geht um Messalina. Catus wünscht, dass ich auch sie aufsuche. Ich verstehe seinen Wunsch und ich möchte ihm auch nachkommen, aber jeder im Reich weiß, wie ich ihr gegenüber stehe. Viele Fragen, Felix. Wo ist sie zu finden? Meinst du, ich muss sie persönlich aufsuchen oder reicht es, wenn du ihr die Nachricht überbringst? Und die wichtigste Frage überhaupt: Felix, warum geschehen solche Dinge? Warum geben so viele Männer auf? Sie könnten doch auch kämpfen.“


    Meine Augen schwammen inzwischen. Ich hoffte sehr, ich würde die Kontrolle über meine Emotionen behalten.

    Zitat

    Original von Manius Aurelius Eugenius
    "Erzählt mir doch ein wenig über diesen Aelius Quarto. Was war er für ein Mann?"


    „War ist gut, es gibt ihn immer noch. Wenn ich mich recht erinnere – es liegt ein knappes Jahr zurück – wählte er eine unübliche Rede zu seiner Kandidatur. Er skizzierte eine Geschichte von einem Mann und einer Frau und verglich sie mit dem Reich. Er nannte die römischen Tugenden und wies auf die Sorglosigkeit der Menschen hin. Seine Rede war beeindruckend. Ich war damals die erste, die Applaus spendete. Heute ist Quarto Consul, Senator und ein guter Politiker.“

    Tja, und nun stand oder besser saß ich da, weil ich nicht wusste, wie ich am besten anfangen sollte. Krampfhaft versuchte ich mir nochmals Catus’ Worte ins Gedächtnis zu rufen. Vieles war an mir vorbeigerauscht. Ich war von den Ereignissen viel zu sehr ergriffen gewesen, um einen kühlen Kopf bewahrt zu haben. Felix – Testament, Messalina – Grüße und Freigabe, das wusste ich noch. Glücklicherweise saß ich vor Felix und nicht vor Messalina. Das machte es leichter. Mit dem Ende anfangen ging schlecht, also doch von Anfang an …?


    „Es geht um deinen Anverwandten Catus. Verzeih, wenn ich nicht genau über den Grad eurer Verwandtschaft informiert bin. Zu mir war die Kunde seiner Krankheit gedrungen. Oft handele ich ohne nachzudenken, einfach aus einem Bedürfnis heraus. Naja, jedenfalls reiste ich zu ihm.“


    Die Reise hatte ich keineswegs bereut, sie war richtig gewesen. Sie allerdings zu erklären, erwies sich als schwierig. Das merkte ich gerade. Hoffentlich ging Felix nicht darauf ein.


    „Um es kurz zu machen…“ Dabei ging kurz eigentlich gar nicht. „…Die Auskunft des Arztes war vernichtend.
    Du musst wissen, trotz der Diskrepanzen der Vergangenheit habe ich Catus immer geschätzt. Es war mir ein Bedürfnis, ihm letzte Grußworte zu entrichten. Er schlief nach schweren Anfällen, aber der Götter Wille ist unvorhersehbar und so erwachte er just in jenem Moment, als ich gehen wollte. Schon glaubte ich an eine wundersame Fügung der Götter und seine Gesundung, da offenbarte er mir sein Vorhaben, sich nicht durch die Krankheit beugen zu lassen, sondern sie zu beherrschen. Ach, Felix. Was soll ich sagen?“


    Wieder einmal hilflos hob ich die Schultern. Mit einem tiefen Seufzer atmete ich aus.


    „Ich soll dir Grüße von ihm ausrichten und dir berichten. Er wird nicht zurückkehren, denn sein Ziel war der Olymp und er war todkrank. Du möchtest dich um die Umsetzung seines Testamentes kümmern, was er bei den Vestalinnen hinterlegt hat.“


    Nachdenklich ruhte mein Blick auf meinem Gegenüber.


    „Felix, ich habe mich oft nicht mit Catus verstanden, aber er war ein guter Römer. In der Erinnerung werde ich ihn als solchen behalten.“


    Die Ereignisse hatten mich tief bewegt und so hatte ich auch hier sehr darum zu kämpfen., dass ich meine Fassung behielt. Warum hatten mich die Götter nur aus einem derart weichen Material geschnitzt?

    Unter den vielen Menschen, die sich vor dem Tempel eingefunden hatten, stand auch ich. Es war mir ein Bedürfnis, hier zu sein. Hinzukam – ich liebte solche Erzählungen und lauschte ganz versunken dem Klang der Stimme. Ein goldenes Zeitalter – genau das war es, was ich mir oft wünschte. Natürlich würde ich keinem dies anvertrauen können. Man würde mich für naiv halten und doch … Ich versank für Augenblicke in einer Traumwelt und fühlte mich frei und unbeschwert.


    "Bona Saturnalia", flüsterte ich am Ende.

    Ein Lächeln auf den Lippen betrat ich den Raum. Unsicherheit war die Ursache, weniger Fröhlichkeit. Auf dem Weg hierher hatte ich verschiedene Einstiege in das Gespräch durchprobiert, aber keiner gefiel mir so recht. Ich würde wohl improvisieren müssen.


    „Ich grüße dich ebenso, Felix.“ Hm, und schon kam ich ins Stocken. Er schien guter Laune zu sein und ich musste sie ihm nun verderben. Ein undankbarer Auftrag, den ich hier auszuführen hatte.


    „Hm, es geht so“, antwortete ich ihm ausweichend und nahm Platz. „Ich komme von einer Reise aus Achaia zurück und noch bevor ich die Villa meiner Familie aufgesucht habe, führte mich mein Weg hierher.“ Einmal atmete ich tief durch, dann packte ich aus.


    „Ich habe eine Nachricht für dich. Es ist keine gute …“ Mein Blick hing an Felix. Wie er wohl reagieren würde?

    Ich hatte schon einiges über diese Turda gehört und wirklich, sie war lustig. Ich musste lachen. Schön auch, welche Begrüßungsworte sie gewählt hatte. Hm, so eine nette Frau sollten sich die Aurelier auch einmal anschaffen. Vielleicht müsste Eirene diesbezüglich einmal geschult werden.
    Ganz schnell erinnerte ich mich meines Anliegens und wurde wieder ernst.


    "Bona Saturnalia!" Zu Freundlichkeit aufgelegt, erbrachte ich der alten Frau zunächst denselben Gruß. Mir war egal, ob es üblich war.


    "Ich habe eine Nachricht für den Senator Flavius Felix. Ist er zugegen?"



    Sim-Off:

    edit: Bona statt Io bei der Antwort? Grade was Neues gelernt. :)

    "Ja, ohne Zweifel, es ist wichtig, eine Beschäftigung zu haben - gleich wie sie erst einmal aussieh und doch ..." Ich wiegte nachdenklich den Kopf. "... Sie kann eben nicht alles ersetzen. Ich gebe zu, hin und wieder vermisse ich seine Gesellschaft. Zeitweise sehe ich anderen Paaren wehmütig nach." Ein Achselzucken zeigte meine Ratlosigkeit, aber ich wollte nicht unnötig über diesem Gedanken brüten. Schon wieder mit einem Lachen im Gesicht fügte ich an: "Damit das nicht überhand nimmt, bin ich eben ständig auf Reisen. Weißt du was? Falls uns die Götter das gleiche Schicksal zuweisen, werden wir als alte Mütterchen - kinderlos, aber hoffentlich nicht vergrämt - über diese Unterhaltung lachen."

    Zitat

    Original von Manius Aurelius Eugenius
    "Ich bin mir meiner Sache sicher, Bruder. Die Zeit, die mir noch bleibt, will ich ganz dem Wohle Roms widmen. Deandra hat über Rom hinaus in der Provinz Italia einen guten Ruf. Sie hat mir in meinem Bestreben bereits ihre Hilfe angeboten.


    Kandieren werde ich übrigens für das Amt der Quaestores Urbani. Wenn ich mich recht erinnere, gibt es immer noch zwei von der Sorte, nicht wahr?"


    “Meine Hilfe allein wird nichts ausreichen, Onkel Manius. Auf die vier Quaestorenplätze gibt es immer eine Reihe an Bewerbern. Der Bekanntheitsgrad und die geknüpften Verbindungen zu einflussreichen Leuten sind entscheidende Faktoren.
    Es ist zudem gleich, für welches Amt man sich bewirbt. Zuweisen wird es ohnehin der Kaiser. Sieh zum Beispiel Annaeus Sophus. Er hat bereits zweimal kandidiert und ist jedes Mal knapp gescheitert. Ohne einen gewissen Bekanntheitsgrad kommt man nur mit Glück an einen solchen Platz. Es sei denn, man hat eine umwerfende Strategie bei seiner Kandidatur.


    Da fällt mir Aelius Quarto ein. Er war relativ unbekannt, aber er wusste die Bürger zu fesseln und zu überzeugen.“




    edit: "Ach ja, dabei fällt mir ein, dass du den Cursus Res Vulgares brauchst. Hast du ihn bereits abgelegt?"

    „Puh, Aelia. Das sind ja wie bei mir Monate an Abstinenz.“


    Unglaublich. An ähnliche Verhältnisse hätte ich nie geglaubt. Offenbar schien das kein Grund für Aelia zu sein, eine Grenze zu ziehen. Vermutlich konnte sie mehr Verständnis aufbringen als ich. Irgendwann würde ich meine Grenze und zwar in dieser Sache erreicht haben.


    „Du bist sehr geduldig. Ich auch, aber nur äußerlich.“ Mein Lächeln verflog schnell, als die Rede auf ihren Adoptivvater kam.


    „Das mit deinem Adoptivvater tut mir leid, ich kann mir vorstellen, dass es dich schwer getroffen hat.“


    Eine Pause folgte, aber Aelia überbrückte schnell mit einem neuen Thema. Und was für eins. Langsam fing ich an, über unsere Parallelen ernsthaft zu grübeln.


    „Jetzt verstehe ich natürlich, warum Britannia ein Problem wäre. Das wäre auch eins für mich. Was eine Seekrankheit ist, weiß ich nicht, aber wie man schnellstmöglich seinen Mageninhalt und noch mehr davon losbekommt, das schon. Man muss nur ein Schiff betreten und das von den Binnengewässern in das offene Meer leiten. Bei mir klappt das dann prompt. Es muss länger als ein Jahr her sein, da habe ich nach dem Genuss roten Traubensaftes ein Schiff betreten. Die farbigen Flecken dürften noch heute auf den Planken zu sehen sein.“ :D


    Ich lachte herzhaft. Ich stand bzw. saß ja auf festem Boden.


    „Nicht zu glauben, Aelia, wie viel an Flüssigkeit und Essen ein Mensch in sich haben kann. Dagegen ist die Germanitis nichts.“