Gerade hatte er sich noch über Syennesis gefreut, da brach dieser ein. Wäre Syennesis ein routinierter Fahrer, könnte Menecrates noch an Taktik glauben. So aber vermutete er die übliche Unstetigkeit, ein Überschätzen der eigenen Fähigkeiten oder schlechtes Einteilen der Kräfte seiner Pferde.
Vom Straucheln des bislang Führenden profitierte vor allem Rianorix, der am überraschten Braecus vorbeizog. Es schien auch, als wäre Braecus durch Syennesis' Rückfall in Mittleidenschaft gezogen worden, aber er hielt den zweiten Platz. Wahrscheinlich starrte Hermippus auf das Geschehen vor ihm und vergaß dabei, sich auf die eigene Position zu konzentrieren. So kam es, dass auch er zurückfiel und Strabax rückte vor. Auch Marsyas und Tisander vollführten einen Platztausch.
Mit diesem Wechsel auf vielen Plätzen - mit Ausnahme des zweiten und sechsten - ging es in Runde fünf.
Die Reihenfolge nach Runde vier:
1) Rianorix
2) Braecus
3) Syennesis
4) Strabax
5) Hermippus
6) Tamos
7) Tisander
8 ) Marsyas
Zumindest einige der Pechvögel wollten ihren Schnitzer wettmachen. Syennesis zum Beispiel holte mächtig auf. Der Einbruch konnte also nicht an einer Überschätzung gelegen haben, sondern eher an einem massiven Verstolpern seiner Pferde, die noch genug Reserven besaßen. Auch Hermippus griff an und eroberte den verloren gegangenen Platz zurück. Dafür brach Tamos ein. Er konnte Tisanders Angriff nichts entgegensetzen.
Nur Marsyas dümpelte - wie so oft - dauerhaft am Ende des Feldes herum.
Die Reihenfolge nach Runde fünf:
1) Syennesis
2) Braecus
3) Rianorix
4) Hermippus
5) Strabax
6) Tisander
7) Tamos
8 ) Marsyas