Valeria schüttelte ganz klar den Kopf.
"Nix da. Es wird nicht im Rhenus gebadet", sagte sie streng, lachte dann aber und führte Loki ins Atrium.
Beiträge von Decima Valeria
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Valeria und Loki warteten in der reich geschmückten Halle in der Mitte der Casa darauf, dass Darius kam und das Bad gerichtet hatte. Valeria musterte den Cherusker.
"Siehst du - kein Teufel."
Allerdings war ihnen Livianus auch noch nicht über den Weg gelaufen. -
"Ah, Darius! Gut, dass du da bist. Das hier ist Loki, ein Cherusker. Er möchte ein Bad nehmen....könntest du alles richten lassen?" sagte sie und lächelte den Sklaven an. Mit Loki zusammen trat sie ein.
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Original von Ancius Duccius Munatianus
Er betrat, nicht unbedingt glücklich darüber, den Kapitolshügel und suchte jemanden, der ihm helfen konnte. "He Du, heilsa, sag mir, wo finde ich eine Decima Valeria." Der Mann sah komisch drein und fragte sich wohl, was das für ein komischer Kauz vor ihm war, zeigte ihm aber einen Weg. "Danke," meinte er und ging dahin. Als er am Ziel an kam, sah er eine hochschwangere Frau vor sich und war sich, nach Valentins Beschreibung, ziemlich sicher, sie vor sich zu haben. "Decima Valeria? Valentin Duccius Germanicus schickt mich. Er sagte, Du brauchst Übersetzungshilfe? Ancius Duccius Munatianus mein Name."Es war etwa eine Woche nach Ankunft Lokis. Einer der Tempeldiener hatte den Duccier in ihr Officium geführt, wo sie nun aufsah und nickte.
"Salve. Ja, die bin ich. Und ja, ich brauche Hilfe. Setz dich doch bitte. Loki ist noch nebenan, aber ich würde zuerst gern mit dir sprechen."
Sie legte die Dokumente beiseite und sah Munatianus an.
"Also, die Sache ist folgende: Vor ein paar Tagen kam er her, mit einem Pfeil in der Seite. Inzwischen ist der Pfeil draußen und Loki geht es besser. Nur leider kann ich kein Germanisch und kann daher nicht wirklich mit ihm kommunizieren. Er sagt, er sei Cherusker und dass Lando sein eigentlicher Name ist, er aber Loki gerufen wird, weil er irgendeinen Tempel angezünfet hat."
Sie sah den Duccier mit gerunzelter Stirn an.
"Leider ist das auch so ziemlich alles, was ich verstanden habe. Er spricht ein paar Fetzen Latein, das macht die Sache etwas leichter, aber wirklich verstehen tu ich ihn nicht. Es wäre von daher nicht schlecht, wenn du einmal mit ihm reden könntest. Ich möchte ihm gern helfen, nur verstehe ich die germanischen Sitten und Gebräuche nicht, ebensowenig wie Worte."
Munatianus erntete einen verlegenen wie zugleich um Hilfe bittenden Blick von Valeria. -
Zitat
Original von Loki
Leviathan?Loki grübelte eine Weile, bis er ein Wort gefunden hatte dass dem Sinn entsprach... Teufel? Wieso wollte sie ihm zu einem Teufel bringen? Loki runzelte die Stirn und schaute die Priesterin misstrauisch an...
"Wieso wir gehen zu Teufel?"
Valeria grinste breit und schüttelte den Kopf.
"Nein, nicht der Teufel. Livianus. Ein Mann. Komm jetzt", erklärte sie und führte ihn zum Praetorium. -
Schließlich gelangten Valeria und Loki an der Porta an. Sie klopfte einige Male und wartete, dass jemand öffnete.
"Siehst du, alles halb so schlimm. Ein normales Haus, nicht der Hades." -
Valeria und Loki passierten das Tor. Die Wachen kannten sie inzwischen und ließen sie auch mit dem Cherusker ins Castellum. Vielleicht hatte Livianus Anweisung gegeben, ihr zu vertrauen.
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Valeria sah auf und gewahrte Imperiosus. Erstaunt legte sie die Unterlagen beiseite, die sie gerade durchgesehen hatte, und musterte ihn.
"Imperiosus", sagte sie erfreut, denn von einer Adoption in eine andere Gens wusste sie freilich nichts.
"Was machst du denn hier? Ist Arria mit dir gekommen? Sie war doch ebenfalls in Rom." -
...statt ins Bad, das eigentlich ein Reinigngsraum war und zum Baden nicht geeignet, führte Valeria Loki aus dem Tempel heraus und die Stufen herunter.
"Wir gehen zu Livianus. Ein Freund. Da kannst du baden"; erklrärte sie und wartete sie seine Reaktion ab. -
Zitat
Original von Hergen Hagenson
"Nun, Du kannst ihn mir übergeben und ich gebe ihm diesen, sobald er zu Hause ist. Oder Du kommst rein und wartest persönlich auf ihn," antwortete er freundlich.Der Popa überlegte einen Moment, entschied sich dann aber dafür, den Brief gleich abzugeben und sich dann irgendwo aufs Ohr zu Hauen.
"Nein nein, das ist nicht nötig. Hier, bitte sehr. Ich wünsche noch einen schönen Tag. Vale."
An
Valentin Duccius Germanicus
Casa Duccia, MogontiacumSalve Germanicus,
ich schreibe dir diese Zeilen, weil ich vor wenigen Minuten ein seltsames Zusammentreffen mit einem Cherusker hatte. Er stand plötzlich im Capitolinum und hatte einen Pfeil in der Seite stecken. Momentan schläft er. Mein Problem ist, dass er nur sehr wenige Brocken Latein spricht und wir aneinander vorbeireden. Er scheint mir freundlich gesinnt, deswegen schreibe ich dir auch diesen Brief. Ich brauche einen Übersetzer. Leider gestaltet sich das alles sehr schwierig, denn da ich erst zwei Wochen in Germanien bin, kenne ich niemanden außer dir und einer Handvoll Personen, die allesamt des Germanischen nicht mächtig sind, geschweige denn die Sitten und Riten der Germanen kennen. Ich hoffe, es ist nicht zuviel verlangt, wenn ich dich nun um Hilfe bitte, aber ich weiß niemand anderen, den ich um Rat fragen könnte.Vale bene,
Decima Valeria -
Der Gedanke, dass die Welt voller Liebe sei, gefiel Valeria. Auch, wenn sie wusste, dass es nicht so war. Sie seufzte tief.
"Du wirst schon überlegben. Und ein bad wäre in der Tat nicht schlecht. Allerdings gibt es hier im Tempel nur einen Reinigungsraum...hm....ich könnte dich mitnehmen ins Castellum. Da kannst du baden. Nicht im Fluss. Da kann auch jemand übersetzen. Germanische Sklaven."
Sie überlegte laut und nickte schließlich, erhob sich.
"Gute Idee. Komm mit", sagte sie. Vielleicht war die Classis etwas für ihn, wenn er arbeiten wollte und gern mit Wasser zutun hatte? -
Hach, ich muss das auch mal testen.....
«Valeria schmeckt einmalig und belebt sofort.»
Hu?«Valeria - Vorsicht Vorteil!»
VVV.....ähä....«Soll's wirklich rein sein, muss es Valeria sein.»
Waaaaaaaaaaaaas????
Oh, puh, nur das "sein" überlesen....«Valeria weiss, was Frauen wünschen.»
Ist ja net so schwer, wenn man selbst eine ist.«Verrückt nach Valeria.»
....ist Maximian nimmer.«Valeria widerspricht Dir nicht.»
Jössas, sind wir hier im Abendland?Echt ulkig, das Teil.
Aber am interessantesten fand ich dann doch den hier: «Valeria - immer einen Seitenspung wert.» -
Valeria versuchte., Loki zu folgen, stellte aber immer wieder Zwischenfragen.
"Dann ist Loki ein...hm...schlechter Name?" wollte sie wissen.
Sie lauschte interessiert und aufmerksam, kam aber bald schon nicht mehr mit. Sie nennen einen Römer nach den Germanen? Meinte er Duccius Germanicus? War es möglich, dass sie sich kannten? Valeria runzelte die Stirn und nippte an ihrem Becher, fragte aber nichts sondern lachte kurz, als Loki den Wein kritisch ansah. Sie nickte.
"Ja, wie...hm..Gerstensaft. Met. Wein ist aus Trauben."
Sie deutete auf die wenigen, noch übrigen Weintrauben, konnte ihm aber nicht mehr folgen, als er über einen Sigus aus der germanischen Hölle sprach. Er kam von unten? Meinte er Africanus? Valeria überlegte, aber ihr fiel nichts ein, als der Cherusker plötzlich nach Wasser fragte. Eine Popa trat vor und schenkte ihm Wasser ein. Nach seinen weiteren Worten machte Valeria ein bestürztes Gesicht.
"Eile ist also deine kleine Schwester gewesen. Es tut mir leid für dich, dass sie gestorben ist."
Sie überlegte einen Herzschlag lang und setzte dann nach:
"Aber hier bist du sicher. Nicht alle Römer sind schlecht und töten jeden Peregrinus. Du bist in Sicherheit. Weißt du schon, was du tun willst? Hm....arbeiten, meine ich." -
"Wein", sagte Valeria grinsend. Bei seinen folgenden Worten konnte sie nur mit dem Kopf schütteln. Nein, schön war besser als hässlich. Das fanden auch so ziemlich alle Männer der Imperiums...
"Aber trink nicht zu viel. Es ist wie....hmmm.....Met?"
So hieß doch dieses süße Bier, das die Germanen tranken, oder?
Was die Geschichte Lokis anging, so lehnte Valeria sie zurück.,
"Das macht nichts. Ich habe Zeit. Und ich würde wirklich gern wissen, was dene Leute für ein Volk sind." -
"Salve", sagte der Popa etwas steif und beäugte den Mann dort genau. Mit diesem 'Heilsa' konnte sich der schon ältere Mann nicht anfreunden. Er war durch und durch Römer und würde das auch bleiben.
"Ich habe einen Brief für Valentin Duccius Germanicus. Er kommt aus Colonia. Die Sacerdos Decima Valeria schickte mich mit der Botschaft, den Brief auf schnellstem Wege zu überbringen."
Abwartend sah er den vermeintlichen Sklaven an. -
Valeria errötete, was bei ihr ganz sicher nicht leicht zu verursachen war, und nahm einen Schluck Wasser, um die Situation zu überspielen.
"Ja. Du bist lustig", sagte sie und lächelte ihn an, möglichst darum bemüht, einfache Worte zu finden. Loki schien nachdenklich zu sein und der Wein schien ihm zu schmecken. Zumindest konnte Valeria das beobachten. Sie hörte ihm aufmerksam zu und schüttelte dann den Kopf.
"Du bist ein Mensch und du warst verletzt und hast um Hilfe gebeten. Hm...wie sagtest du...quirito?" Sie runzelte die Stirn und sah ihn lächelnd und zugleich fragend an. Lernen konnte schließlich auch sie.
"Ich bin eine Priesterin und ich helfe Bedürftigen...hm....Leuten, die Hilfe brauchen. Ich bin auch eine Medica", erklärte sie.
"Warum hätten deine Leute dich getötet?" -
Der Popa Martialis klopfte etwas zurückhaltend an der Pforte. Er hatte ein Schreiben aus CCAA zu überbringen und die letzten zwei Nächte kaum geschlafen, um das Pergament schnell zu überbringen
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Valeria bemerkte seinen Heißhunger und auch den darauffolgenden Blick. Sie schmunzelte und nahm sich nun ebenfalls ein Stück Fleisch, in dass sie ebenfalls "kräftig hineinbiss" und Loki dann zuzwinkerte.
"Loki", sagte sie und nickte, nachdem sie heruntergeschluckt hatte. Sie hörte sich seine Ausführungen an und fragte sich, warum jeder in seinem Dorf tot war außer ihm. Waren es gar die Römer gewesen, die seine Leute getötet hatten? Wenn ja, erwähnte sie das besser nicht.
"Du kannst bleiben", sagte sie.
"Hm....du musst Latein lernen. Ich kann kein Germanisch. Die Römer sind...hm....gut. Aber du musst lernen. Vielleicht kannst du bei Livianus bleiben. Er ist ein guter Mann."
Da fiel ihr plötzlich Duccius Germanicus ein - er konnte doch Germanisch! Sie rief nach einer Popa und ließ sich ein Pergament bringen, auf das sie eine kurze Bitte schrieb und dann einen Sklaven damit fortschickte. -
Valeria bemerkte seine Verlegenheit und beudetete der Tempeldienerin, verdünnten Wein einzuschenken in seinen Becher. Sie deutete wieder auf den Sessel.
"Bitte", sagte sie.
"Iss. Du bist ein Gast."Es ärgerte sie, dass sie kein germanisch sprechen könnte. Das hätte er sicher verstanden. So seufzte sie nur und nahm sich einige Trauben, den Fremden ohne Namen aufmerksam musternd.
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Valeria lauschte seinen Worten, die für sie aber doch recht verwirrend klangen. Kurz darauf waren sie in dem Cubiculum angelangt, in das sie ihn führen wollte. Sie deutete auf einen Korbsessel und setzte sich selbst. Zwei Tempeldiener brachten Brot und Käse, gebratenes Fleisch und Obst - und Wein. Sie gossen Valeria Wasser ein und sahen den Fremden fragend an.
Valeria sagte:
"Viele Götter, ja. Es sind alles große Götter. Wo ist dein Zuhause?"
Irgendwie war es ihr unbehaglich, den armen Kerl nicht richtig zu verstehen. Sie fühlte sich seltsam. Aber wie musste es erst für ihn sein?