Beiträge von Medicus Germanicus Avarus

    Er leiß es sich nicht nehmen bei der Begrüßung einige Worte mit Quarto und Adra zu wechseln. Und wunderte sich sichtlich, das sein Neffe eine Freundin angeschleppt brachte. Ihre Rundungen waren recht ansehnlich. Sedi schien den Geschmack seines Vaters geerbt zu haben. Als alle das Päärchen mit ihren Augenpaaren zu durchdringen schienen, war es Avarus der die Situation entkrampfte.


    "Eine Octavia also... herzlich willkommen." Das galt nicht ihrer Abstammung. Immerhin waren die meisten ihm bekannten Männer dieser Gens scheinbar impotent. "Ihr wollt also heiraten? Steht davor nicht die Verlobung an?" Fragend blickte er jetzt. Ein wenig überhastet klang das für einen Mann wie ihn schon. Als er merkte, das alle darum standen.


    "Setzt euch doch, die Liegen werden wir, denk ich zum Essen einweihen. Aber es sind noch ein guter Anteil Gäste nicht eingetroffen..."

    Der Senator Avarus hatte sich in eine deutlich legerere Kluft gehüllt, als man ihn sonst in Rom begegnete. Trotzdem stand sie für einen guten Wohlstand. Er trat ins Atrium ein, als man ihm den ersten Gast meldete. Nicht ohne Grund hatte er diesen hohen Raum des Hauses gewählt...


    "Salve Marcus es freut mich das du dir für diesen Abend die Zeit nehmen konntest."


    Zwar erblickte er nicht den Bruder nebst Gemahlin daneben. Doch war das noch keine Absage. Schließlich waren beide selbstständige Menschen, die vielleicht auch einzeln erschienen.


    "Ich hoffe die weiteren Gäste werden sich langsam einfinden. Darf ich dir derweil etwas zum Schnappelieren anbieten oder ein Getränk zum Erfrischen?"

    Neben dem Atrium wurde auch der Weg von der Porta dahin und der Eingang selbst übermäßig geschmückt und mit feinen Vorhängen andere Bereiche der Casa abgeschirmt. Das Licht wurde von hundert Öllampen gestellt. Auch Kerzen würden am späten Nachmittag entzündet.


    Während man vor der Türe nocheinmal den Besen schwang, war hinter ihr alles soweit vorbereitet.


    Der Hausherr tüftelte noch an den Tabulae die das Abendmahl erkennen lassen sollten. Dann würde er nocheinmal die Thermen aufsuchen und seine Sklaven instruieren. Wenn der Nachmittag kam, würde selbst die Straße vor der Casa Germanica den Gästen einen gut beleuchteten Weg bieten...


    Jener Weg zum Atrium in der Casa wurde durch Rosenblütenblätter gezeigt...

    Schon von Anbeginn des Tages wurde damit begonnen das Atrium in einen verzierten Saal zu verwandeln. Dabei wurde Wert auf Alles gelegt. Die Gäste sollten bequem liegen, sie sollten genügend Raum haben. Die Möglichkeit nach dem Essen ihre Gesprächspartnerschaft zu verlagern. Sie sollten gut einander hören können, aber auch in der Lage sein Einzelgespräche zu führen. Außerdem mußten die Tische so gestellt sein, das jeder mit normalen Armlängen an seinen Teller kam.


    Fast doppelt soviele Sklaven, wie Gäste würden an diesem Abend nur zum Bedienen abgestellt. Ein weiteres Dutzend war mit Auftragen beschäftigt und nochmal soviel zauberte in der Küche. Der Hausherr hatte sich ein ganz besonderes Mahl zur cena vorbereiten lassen. Es würde am späten Nachmittag beginnen, etwas über vier Stunden brauchen, um sich dann im anschließenden comissatio zu verewigen.


    Cena et Comissatio de Senator Germanicus Avarus



    [Blockierte Grafik: http://www.ostheim21.de/Imperium/CasaGermanica/gedeckterTisch.gif]


    Historie:


    Anders als bei den Griechen, die ihr symposion zum Speisen und Trinken nutzten, begann man bei den Römern mit der cena (Hauptmahlzeit). Sie begann bereits am Nachmittag, je nach Repräsentationsbedürfnis des Gastgebers oder Gelegenheit zog sie sich manchmal über Stunden hin. Sie ging dann zumeist ohne scharfe Trennung in die comissatio (Trinkgelage) über. Die Cena kam genauso wie das Gelage ohne den Anderen aus. Üblicherweise blieben die Gäste aber bei einer angesetzten Speis- und Trankrunde die Selben. Es war aber allerdings auch nicht ungewöhnlich, das neue Gäste zum Gelage hinzustießen, die von zu Hause oder einer anderen cena kamen.


    Das Essen diente auch als Grundlage für das, was bei der comissatio verdrückt wurde. Der Weinkonsum war nicht unerheblich, wenn auch wie römisch typisch stark verdünnt wurde. Als Übergang zwischen der Cena und dem Trinkgelage, diente der secundae mensae (Nachtisch). Zwar konnten kleinere Häppchen auch während der anschließenden Runde zu sich genommen werden, das große Buffet wurde jedoch abgeräumt und der Boden gereinigt. Man ließ sich die Hände waschen oder tat es selbst und blieb auf den Speisesofas (lecti) liegen. Schon das Abendmahl war von Bequemlichkeit und legerer Kleidung geprägt, ein Umkleiden war demnach nicht notwendig.


    Man setzt den Zeitpunkt des Beginns mit dem Anlegen von Kränzen und wohlriechenden Salben gleich. Üblicherweise bestanden jene Kränze aus Efeu, Eppich oder einem Mix aus Veilichen, Lilien und Rosen. Jener wurde als Mytenkranz (coronae convivales) bezeichnet. Sie wurden um den Kopf gelegt. (cum regnat rosa) "wenn die Rose regiert" war geradezu ein Synonym für ein Trinkgelage.


    Gleichzeitig dazu wurden oftmals Salben (unguenta) auf Hände, Gesicht, Bart und Haare aufgetragen, bis sie vor wohlriechendem Öl geradezu trieften und "bei Wein die kranzumflochtenen Locken hell von syrischer Salbe schimmerten." Neben dem durchaus angenehmen Geruchspotenzial hatten diese Salben einen viel pragmatischeren Sinn: Lag man zu dritt auf den Klinen, pokulierte kräftig und sich die Körper deutlich erwärmten, halfen sie dabei den "stinkenden Bock" im Griff zu halten, der sich sonst bei all zu engen Beisammenliegen zu melden drohte.


    Das Trinkgelage galt vielerorts als Raum der Muße (otium). Es gibt dafür keine schöneren und stimmungsvolleren Belege als die Trinklieder des Horaz. In welchen er seine Freunde zum nächtlichen Trinken einlädt. Tatsächlich tauchte man hier in eine möglichst entspannte Freizeitwelt ein, von der die vielen negotia und officia des Tages, der Stress der "Aufgaben und Verpflichtungen", ausgeschlossen blieben. Ebenso Sorgen und Kummer, die evtl. die Seele belasteten. Der Gott Bacchus wurde als Lyaeus verehrt, als Sorgenlöser und Freudenspender.


    Jedes Gelage wurde von Regeln begleitet. Das Grundgesetz bestand aus dem Leitspruch: "aut bibat aut abeat" ("entweder trinken oder weggehen") So wurde zu Anfang ein Trinkkönig bestimmt,meist durch die Würfel. Er legte die Mischungsverhältnisse von Wein und Wasser fest. Außerdem schrieb er die Anzahl der cyathi (Trinkeinheiten a 0,045l) vor, die jeder in einem Zuge zu leeren hatte. Das Geheimnis eines langen Trinkgelages bestand in einem Mischungsverhältnis, bei dem sich der Wein dem Wasser deutlich unterzuordnen hatte. Zwei Teile Wein auf fünf Teile Wasser waren schon ein defftiger Trunk. Ein Verhältnis von 1:2, 1:3 und sogar von 1:4 waren nichts ungewöhnliches. Mit dem voluminösen Mischkrug (crater) wurde zudem sicher gestellt, das die Anweisungen des Trinkkönigs Bestand hatten.


    Er hatte diktatorische Vollmachten- selbst wenn er verrückte Gesetze aufstellte. die wohl garnicht zu selten vorkamen. Dazu gehörten "Ex!" Befehle, die sich meist auf zwei oder vier cyathi (0,09 bzw. 0,18l) bezogen. Sechs cyathi, ein guter Viertelliter war schon eine mächtige Herausforderung. Das ein sextarius (0,55l), auf nüchternen Magen auf Ex geleert, "wieder hoch kommt (...) und Bäche sich über den Marmor ergießen", will man gerne glauben.


    Neben dem allgemeinen Weingenießen, war das alltägliche Gespräch wichtiger Bestandteil eines comissatio. Waren Philologen odr Philosophen in der Runde, konnte der Laune der Anderen schnell den Nullpunkt erreichen. Sie neigten zu ebenso pedantischen, wie abstrakten Darlegungen, die deutlich mehr ihrer eigenen Selbstdarstellung dienten als der Unterhaltung der übrigen Gäste, und waren deshalb als Langeweiler und Stimmungsvermieser gefürchtet. Wen intressierte schon der hundertste Aufguss einer Ilias Interpretation?


    Drohte die Konversation fade zu werden oder zum erliegen zu kommen, waren Rätsel und Wissensfragen eine gute Möglichkeit für den "Trinkkönig", die Zecher bei Laune zu halten. Falsche Antworten oder Nichtlösung eines solchen Rätsels zog Bestrafungen nach sich. Der Schuldige mußte entweder eine Ration unverdünnten Weins auf Hieb trinken oder bekam ein Gemisch aus Meerwasser und Wein gereicht.
    Neben dem gab es noch die "Zockerrunden" oftmals war das Gelage mit dem Glücksspiel nicht trennbar. Es wurden neben den Würfeln auch Brettspiele getätigt. Half all das nicht die Runde vor dem Schlafe zu retten, dann halfen immernoch unanständige Lieder.


    Waren zu Beginn diese Gelage den Männern vorbehalten, änderte sich dies zur Kaiserzeit. Zwar leuchtete das Verbot ein: Die enthemmende Wirkung des weines und die Unzuverlässigkeit der Frau -sie galt als Levis, als "charakterliches Leichtgewicht", "leicht zu beeindrucken" - erschien als erhebliches Risiko für ihre Keuchheit. Eine Wein trinkene Frau machte sich in dieser Vorstellung geradezu einer sexuellen Grenzüberschreitung schuldig. Doc wurde es stehtig umgangen, um schließlich weder von den frauen eingehalten zu werden, noch von den Männern bedacht. Auch so blieb das Gelage eine vornehmliche Männerdomäne. Trotzdem waren Frauen immer mehr willkommen. Sei es die Dame des Hauses, oder weibliche Begleitungen.


    Nicht selten waren dabei Aufforderungen nötig, um die Gäste ihrer Lüsternheit zu berauben. In Pompej ließ ein Hausbesitzer dicke Letter auf die Wände malen:


    "lascivos voltus et blados aufer ocellos
    coniuge ab alterius, sit tibi in ore pudor!"


    (Lüsterne Miene und begehrliche Blicke wende
    von der Frau eines Anderen ab, züchtig sei deine Rede)


    Am Abend bittet nun der Hausherr zu Tisch, es soll keinem etwas fehlen. Dafür wurde schon Wochen vorher auf den Märkten dieser Welt gesorgt. Möge es ein Anbeginn werden, der seine Nachahmer sucht. Möge es ein Abend werden, an den sich der Eine oder Andere gerne erinnert. Zumindest solang wie er der nächsten comissatio fern bleibt. :D 8)

    Durch taktisches Vordringen war es ihm gelungen ungesehen in sein Officium zu gelangen. Schon eine Weile war Avarus hier nicht mehr gewesen. Wozu auch. Die Basisarbeit hatte ihm immer bessere Möglichkeiten beschert, um den Postdienst am Laufen zu halten. Gewisse Berichte aus den Provinzen, von den Mansionen ließ er sich in seine Casa schicken und auch die Tabellarii wußten, das sie ihren Cheffe eher zu Haus fanden, als auf dem Palatin.


    Mal abgesehen davon, war es für sie auch eine Erleichterung, denn welcher Mensch stellte sich schon gern stundenlang in einer Bittstellerreihe an, wenn er nur einen Brief abgeben wollte, der nunmal nicht an den Kaiser adressiert war und demnach nicht durchgewunken wurde.


    Heute hier arbeitete der Senator Anfragen der kaiserlichen Kanzlei ab. Dabei ging es wie so oft nur um das liebe Geld. Es wurden Nachweise gefordert, Rechnungen zur zweiten Prüfung zurück gegeben und Berechtigungsscheine angefordert.


    Mit diesen Dingen konnte man sich lange über den Tag retten. Avarus hatte heute jedoch noch einen zweiten wichtigen Gang vor und nahm sich desswegen zwar Zeit all das zu bewerkstelligen, doch immer mit der Maßgabe heuer noch etwas für die Seele zu tun...

    Er konnte sich noch gut an die Diskussionsrunden in kleinem Kreis erinnern. Kaute jedoch trotzdem ersteinmal das letzte Olivenbündel hinunter.


    "Die Schule hat in den letzten Jahren unter der Federführung von Adria und mit Ideen der ganzen Angestellten gute Fortschritte gemacht. So ist es uns gelungen eine kleine Struktur aufzustellen, die mit den Bezeichnungen Rector, Praeceptor, Praeceptor Externus, Curator und Scriba Logei sowohl das Publikum zufrieden stellen kann, als auch einige Kurse anbietet, die somit unter dem Dach der Schule stattfinden, obwohl sie in Regie von externen Römern geschaffen wurden. Der Cursus Iuris und der Lateinkurs sind zwei dieser Beispiele.


    Außerdem haben wir den Sprung in die Provinzen geschafft. Die durch zwei Curatoren mit dem Neusten an Kurswissen, mit der Möglichkeit ansich Kurse ablegen zu können versorgt sind. Auch gelang es wie in Germanien bereits erfolgreich praktiziert, Kurse aus den Provinzen in die Metropole zu holen. Doch leider sind das bisher nur Kurzgeschichten und die Motivation ist schwer viele Menschen zu einem Streben zu vereinen.


    Einen weiteren Weg wollten wir daher gehen Lyriker, Schreibern und wachsenden Gelehrten die Möglichkeit zu geben ihr Wissen in der römischen Staatsbibliothek (wiki) zu verewigen. Dieser Part soll bei den Wissbegierigen des Cultus Denorum sehr gut funktionieren. Sie bekommen dadurch Kurse gut geschrieben, die sonst wahrscheinlich eine öde Anzahl von Fragen hätte."


    Er trank einen Schluck vom guten Wein. Immerhin war das keine Kampfdebatte und Avarus nicht auf der Flucht.


    "Im Aspekt der Schola Atheniensis hat sich bisher kaum jemand dafür begeistern können über diese Möglichkeit Kurse angerechnet zu bekommen. Immerhin hatten wir uns gedacht bei dem nötigen Aufwand, der hervorragenden Leistung und dem schlüssigen Endzustand auch die Magisterwürde in Aussicht zu stellen. An dieser Art der Bildungsmöglichkeit sollten wir in Zukunft mehr Publikzität walten lassen, damit die Römer darin genauso gierig walten, wie sie es tun, wenn ein neuer Kurs das Licht der Schola Atheniensis erblickt."


    Durch das langsame Sprechen, das den Umfang verdeutlichen sollte, hatte er bereits wieder einen trocknen Hals und feuchtete Diesen nun mit klarem Wasser -also was man in Rom so klar nennen konnte- an.


    "Außerdem sollten wir noch den Namen des Gremiums festlegen. Weisenrat klingt zwar adelnd, ist aber nicht im Sinne der Schule. Wenn ich mich an unsere damaligen Gespräche erinnere, so hatten wir Begriffe wie: consilium sapientium, consilium philosophorum, scholasticus oder consilium doctorum, consilium doctissimorum. Außerdem wäre es mir eine Freude den letzten noch verbliebenen Holzstuhl im Rat zu besetzen."


    Die Wortwahl war dabei treffend gewesen, denn er selbst sah diese ehrenamtliche Funktion als wichtig an, die Schule im Fahrwasser zu halten und dafür zu sorgen, das frisches Material den Rumpf füllte. Avarus machte eine Pause, er hatte eh schon wieder viel zu viel auf einmal gesprochen. :]8)

    An einem kühlen Tag wie diesen, machte es sich gut einen Ort aufzusuchen, der von anderen Geldquellen geheizt wurde, als von den Eigenen. Avarus hatte sich die Berichte aus den Provinzen mitgenommen und zu Fuß -schon wegen der Kälte- auf den Palatin geschritten. Zwar wurde er wie immer von einer ganzen Schaar begleitet. Konnte sie aber am Tor abschütteln.


    Mit einem: "Salve, Miles." schlüpfte er hinein und begab sich zielgerichtet auf sein Officium zu. Noch war die Eingangshalle kaum besucht. Gefahr aufgehalten zu werden, bestand also nicht. :]

    Die Farben und Formen hatten Abaris völlig geistig eingenommen, sodas er den Händler neben sich erst spät bemerkte. Ein kleiner Schreck durchfuhr seine Knochen, aber der Jude war ein aushaltender Mann.



    "Durchaus intressiere ich mich für diese Stoffarten. Ihr könnt daraus Togen herstellen, die ansehnlich, nobel und hervorragend verarbeitet sind?"



    Er schaute bei den Worten weiterhin auf das Material. Streifte dabei mit der flachen Hand drüber und erfühlte den Stoff mit den Fingern. Wahrlich eine gute Qualiltät. Waren die Schneider genauso perfekt wie die Weber, bräuchte Abaris nicht weiter seine Zeit mit Suchen verwenden, sondern konnte sich auf wichtigere Aufgaben im Namen seines Herren konzentrieren. Jener war bestimmt schon in Rage, weil er, der Jude, solange mit Bestellen und Einkaufen verbrachte. Dabei blieb die gensliche Verwaltung zwar nicht liegen, wurde aber mit weniger Aufmerksamkeit bedacht, als es sich der Herr vorstellte.






    SKLAVE - GENS GERMANICA

    Während der fremde Sklave und Bote oder Bote in der Küche ein nettes Mahl vorgesetzt bekam, hatte Avarus damit begonnen seinen Griffel am obersten Ende zu zerkauen.


    Immer wieder zerknüllte er einen Bogen Pergament und warf ihn in eine Ecke. Zwar half sein Fluchen auch nicht, aber er mußte es trotzdem loswerden. So verging die Zeit und die Zimmerecke füllte sich langsam mit teurem Pergament.


    Ritttzzzzz sssccccchhhhh


    Und wieder flog ein zerrissener Bogen davon. *Schwupp* War das denn so schwer? Scheinbar schon. Zumal er Platz für einige Sätze hatte, doch hundert Fragen plagten ihn. Hermes und Hector schienen tot zu sein. Doch das war ihm egal, hauptsache Lucilla ging es gut und er würde am Liebsten dahin eilen, wo sie weilte. Doch durfte er zur Zeit nicht aus Rom heraus. Ein Teufelskreis und sie schienen immer dichter aufeinander zu rücken. Avarus knüllte erneut und begann von Neuen mit einer Nachricht an Lucilla...

    Als Germane war es für Gundhraban nicht leicht das Gesappel zu verstehen, aber das der Kerl hausierte, merkte er schon. Doch das Schreiben für den Herren öffnete die Tür zur Küche.


    "Ja klar, komm rein. Ich bring dich hin."


    So getan. Auf dem Weg gab er seine Vermutung preis:


    "Der Herr wird die Gelegenheit sicher nicht verstreichen lassen, seine Verlobten zu antworten, könnte aber etwas dauern. Weißt ja wie das so is..."


    Ein breites Grinsen folgte, dann waren sie auch schon da und Helena, die Magd freute sich über Besuch, der zum Essen kam.


    Erst dann begab er sich mit dem Brief zum Senator, legte ihn wichtig tuend hin und wurde weggeschickt. Also gings zurück in die Culina. Wo der "Gast" von Helena den Bauch vollgeschlagen bekam.


    "Aus Arcona kommst also? Ja wo is das denn?"





    SKLAVE - GENS GERMANICA

    Die Auszeichnungsrate wurde damals sicher nicht ohne Bedenken und langer Diskussionen erarbeitet und schließlich veröffentlicht. Ich bin folglich der Meinung, es sollte weiterhin belohnt werden sich vermehrt für den Bestand und damit auch für die Belebung des Cursus Honorum einzusetzen. Die Diplomas im öffentlichen Leben sind ja üblicherweise mehr vereinzelt.


    Nimmt man aber den jetzigen Stand des politischen Ränkespiels daher, fällt schnell auf, das es jedem darinnen nur darum geht in den Senat zu kommen, um dann alsgleich auf einem gut bezahlten Posten abzusacken. Für den weiteren Gang entscheiden sich nur die Wenigsten. Also wäre es ein weiter bestehender Anreiz.


    Ich sage ja nicht, das reine Anwesendheit belohnt werden soll, sondern das später eingefügte System findet auch in meinen Gedanken eine Mehrheit, das man eben geleistete Arbeit honoriert.


    Aber wir hatten bisher bei allen Änderungen einen Status von da ab und nie von Zurücksetzungen. Das ist ein offener Schlag ins Gesicht jener, die lange im IR sind. Ich war immer der Meinung man wünscht sich Charaktere, Spieler die Kontinuität in ihrem Dasein zeigen. Scheinbar freut man sich aber mehr über Eintagsfliegen, als über Stammspieler.


    Metellus


    Nein ich schaue natürlich nur auf Anzahl von Grundstücken, darauf das jener möglichst kurze Beiträge schreibt, damit ich kaum was nachlesen muss, jene in tiefen Prollodeutsch verfasst sind, damit ich sie auch verstehe und schließlich und endlich das jene Gens genügend Mitglieder hat, wenn möglich edel is, damit ich auch voll vom Depp zum Kaiser aufsteige. Hm Bildung is dabei genauso unwichtig wie jede Ehrung die der Staat jenem zuteil werden ließ. :rolleyes:

    "Weder an den Pferden noch an der persönlichen Ausrüstung, nebst dem Gespann sollte es scheitern. Viel intressanter gestaltet sich aber die Frage: Wo bekommen wir Fahrer her, die es lohnt zu fördern?"


    Viele gute Talente gab es nicht. Fahrer, die fahren konnten schon, doch das Gespann um die Obelisken zu lenken war nicht alles, was ein Talent können mußte. Die richtige Führung des Wagens und der Pferde, Ausdauer und Einschätzung der Lage, neben dem perfekten Ausschöpfen der Kraftreserven über die gesamte Distanz, machte einen wirklich guten Wagenlenker aus.

    "Die Schule ist zur Zeit nicht so übermäßig mit Dozenten besetzt, als das sich eine angenehme Auswahl daraus rekrutieren könnte. Dennoch wäre es im Sinne jener Einrichtung, so glaube ich zumindest, das mehr Menschen in ihr schaffen. So könnte es in Zukunft leichter sein, eine richtige Wahl durchzuführen. Auch wenn ich die Meinung vertrete, das zuviele Wahlen zuviele wichtige Posten mit vielleicht beliebten Bürgern besetzt. Obs immer das Beste für eine jener Einrichtungen ist, sei dabei eher bedenklich."


    Neben einem kleinen Sättigungsgefühl stieg in ihm der Wunsch nach einem weiteren leckeren Getränk auf. Dabei hatte er dem Sklaven zu Gehör gegeben den Wein eins zu fünf Anteilen Wasser zu mischen.

    Schade, schade Sohnemann's ( 8) )


    Wenn dir danach ist, bist du wohl nicht mehr umzustimmen. :( Es hat mich gefreut dich für einige Jahre in der Gens gehabt zu haben. Leider haben wir uns sehr selten simon gesehen, Sebi.


    Da bleibt es mir nurnoch dir das Beste für die Zukunft zu wünschen und zu hoffen, das du zu einem späteren Zeitpunkt deinem RL Onkel folgst.


    Na denn,


    Alles, alles Gute. =)

    Ich hasse diese auferlegte Fröhlichkeit. :D


    Hm manche Beiträge sind so komisch, das ich die net kommentieren werde, aber der Hungi hat mich was gefragt und der Meridus hat was angesprochen, dem ich zustimmen muß. (huch, hab ich das gesagt -.^ )


    Also ich weiß (denk ich) noch wofür ich die Dinger bekommen hab. Fakt ist, das meine Quästur keine Einzigste produzierte, weil die Ornamenta da noch nicht durch war. Das dazu von wegen Medeia's Befürchtungen via CH und hinterher werfen.


    @Hungi


    Wenn ich deine Frage mit einer Antwort belohnen soll, dann würde ich vorher gerne ne Gegenfrage beantwortet sehen. Was zum Henker hat euch dazu bewogen? Das Wischiwaschi aus Macers Stilo lass mal wech. 8)


    Zu Meridus sei noch erwähnt:


    Genau das ist das Problem, das es Institutionen gab und sicher auch noch gibt, die für allgemeine Anwesendheit Diploma rausgegeben haben und geben. Die Curie in Italien fällt da besonders negativ ins Auge. Aber ein weiteres Problem ist, das da eh jeder machen kann was er will...

    Ich weiß weder, wo da etwas überladen ist, noch was das mit der Seele zu tun hat.


    Schließlich sind sie erspielt worden. Mag ja sein das manche über zehn davon haben, doch dafür gabs ja die Grafiken. Jetzt schnippen wir einfach ein Großteil weg oder wie?! Ich fühle mich da verladen. Denn ein Spieler, der sich die Errungenschaften anschaut, der blickt da drauf, sieht ahha der Avarus (zum Beispiel) hat fünf und ist seit 2003 im Game, der Detrius hat fünf und ist seit 2005 dabei. Defacto is der Avarus ne faule Sau und ich geh lieber zu dem Anderen in die Gens.


    Fakt ist aber, das wir sie uns verdient haben und ich weder einen Sinn darin sehe, es jetzt anders zu handhaben, noch darin mit zwei verschiedenen Maßen zu messen, was die Integrierung von Spielneuerungen und Regeln anbelangt.


    2004 hat sich ja auch keiner dafür intressiert, wer im Cursus Honorum vor der Einfügung des Ornamentaabsatzes gedient hatte.

    JA da sieht man es, bestes Beispiel, warum das nicht zu akzeptieren ist, wie ihr es euch so gedenkt habt.


    @Det


    Du hast da gestern was im IRC angemeckert, (i würds nur da schreiben, wenn ka Admin da wäre) was ich weiter oben hier angerissen hab. ;)


    Edit:


    Genau das wollte ich noch dazu schreiben:


    Das Streichen ging jetzt mächtig einfach, das aber zur Reform Ornamenta keinem Spieler etwas hinzugegeben wurde, der damals davor (bis 17.05.2005) im CH gedient hatte, fällt dabei nun noch markanter ins Auge. Weil jene schlicht und ergreifend als die Deppen der Nation abgestempelt werden.