Die Amphoren sind wohl net zu übersehen?! Komm lass dich nieder und den Alltag hinter dir.
Beiträge von Medicus Germanicus Avarus
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Gerne, möchtet ihr noch etwas zum Essen?
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Sie wartet gespannt.
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Original von Secundus Flavius Felix
"Ja frisch gepresst wäre genehm. Aber die Arbeit des Orangen pressens nehm ich dir nicht ab."
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*Augenaufschlag.*
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"Willkommen Bruder, so sind die männlichen Gäste fast komplett, hoffen wir auf mehr weibliches Publikum."
Nervös schaute er sich nach der Attraktion des Abends um, sah sie aber immernoch nicht.
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Original von Lucius Aelius Quarto
“Salve und einen guten Abend wünsche ich.“
Quarto ließ sich von einem der mäßig rasierten Sklaven den Reiseumhang abnehmen und trat näher.Er eilte hinzu, schön dich einmal näher kennen zu lernen, Sklavin!
Ja Herr,...
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"Kümmere dich um das Wohlbefinden des Gastes."
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Original von Didia Sinona
Was feiern wir, Senator? Sollte ich ihm einen Kuss auf die Wange geben? Seine Mühe sollte belohnt werden also :-xUnser römisches Dasein... unsere Freude unser unbeschwertes Leben...
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Original von Secundus Flavius Felix
"Oh, sehr freundlich.Lucilla! "
Die Kellnerin nähert sich.
"Ich hätte gern einen Orangensaft! :)"
"Sie streckt sich über ihn und flüstert...
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... aber gern Senator, frisch gepresst?
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Original von Secundus Flavius Felix
"Hübsche Serviererinnen hast du da, Avarus!""Du darfst dir gerne etwas persönlich bestellen."
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"Adria willkommen, nicht der Rede wert. Lass uns einige Stunden der Freude verleben und die Aufwendungen seien getilgt."
Im selben Augenblick erschien Sinona, "willkommen zu ruinieren gibt es hier nichts... nur zu feiern."
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Gute Arbeit, auf jeden Fall einen deutlichen Deut besser, als die vorherigen Quästoren.
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Hungaricus, schön das du kommen konntest und nein der Erste war ich selbst.
Agrippa, Felix, ich sehe das Häuschen füllt sich, hoffen wir das es noch ein paar mehr werden. Ach ja die Sklavinnen sind nicht nur zum Angucken da.
Sim-Off: Nehmt worauf ihr Appetit habt, doch es sollten noch so um ein Dutzend weitere Gäste eintreffen und bis Sonntag darf es auch reichen...
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Nach einem langen Spaziergang, durch Rom, das Gesetz des Reit- und Fahrverbotes sollte endlich mal gekippt werden und einem kurzen Ritt bis zum Tore der Villa, war es wohl nun langsam so weit. Bis die ersten Gäste kommen würden, nahm er eine Liege auf einer der Terassen in Gewahrsam und lauschte, in friedlichen Sonnenschein liegend den Vögeln. Einige erste Trauben huschten in seinen Mund.
Sim-Off: Wisi online. + Missbrauch wird verfolgt! +Schmecken lassen!+
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April, April.
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Er legte seine Pergamente zur Seite und machte sich auf vor die Stadttore Roms zu gelangen.
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An Quintus Decimus Mercator
Magister Officiorum – Officium ImperatorisMit großen Freuden werde ich am 8. April im Palatium Augusti, zur Feier des triumphalen Sieges über die aufständischen Legionen Laecas und der Ehrung des Geburtstages unseres Imperators Caesar Augustus erscheinen.
Meine Begleitung steht mit Felicia Germanica fest.
Vale,
Er legte den Brief persönlich zu den Anderen und verließ das Officum.
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Er kam erschöpft aus der Arbeitsstube, wußte aber, das er sich noch die Villa vor den Toren Roms anschauen mußte. Trunken, voll Schlaflosigkeit wankte er in die Casa Sedulus und wurde von Alypia und Sabina empfangen.
"Bringt mir etwas Wein, stark verdünnt, mehr als sonst und ein paar Trauben, ich werde mich ins Atrium zurück ziehen..."
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Original von Iulius Philippos
:)Hebreer .....
Das Wort "Jude...gab es zu Spartacus's Zeit nicht.
Und weist du wie ein hebreer dahmahls aussahIst mir eigentlich auch wurscht, er wird dort als Jude betitelt.
Wenn du einen typischen Hebräer sehen willst, mußt die Passion Christi anschauen, aber ehrlich gesagt, da schau ich mir lieber paar Römer an.
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~Die Vorschriften des kaiserlichen Cursus Publico~
Weisung Cursus Publicus
§1 Allgemeines
(1) Der Cursus Publicus dient der Beförderung von offizieller und privater Post innerhalb des Imperium Romanum.
(2) Berechtigt zur Nutzung sind Öffentliche Stellen, Militärische Einheiten, römische Bürger sowie freundlich gesinnte Peregrini.
(3) Jeder Bedienstete des Cursus Publicus ist zu Amtsverschwiegenheit verpflichtet, jegliches Zuwiderhandeln kann zu einem Ausschluss aus dem Angestelltenverhältnis führen.
(4) Der LACP ist verpflichtet, in regelmäßigen Abständen dem Senat einen Bericht über Einnahmen und Ausgaben des Cursus Publicus vorzulegen.§2 Zustellung der Post
(1) Die Beförderungsgebühr beträgt pro Brief 5 Sesterzen, Eilpost 20 Sesterzen. Frachtgut wird gegen einen Tarif von 50 Sesterzen transportiert. Ansonsten ist die Gebühr unabhängig vom Absender.
(2) Eilpost wird in der Regel am gleichen Tag nach Geldeingang auf den Weg gebracht.
(3) Alle Poststücke sind mit einem gültigen Adressaten zu versehen. Für Post an nichtexistente oder fehlerhafte Adressen übernimmt der Cursus Publicus keine Verantwortung.
(4) Öffentliche Stellen und militärische Einheiten sind befugt, offizielle Post zu versenden, bei ihnen wird auf Anforderung eine Quittung ausgestellt. Der Praefectus Vehiculorum ist dazu angehalten, Buch zu führen über die Ausstellung der Quittungen.
(5) Offizielle Schreiben sind mit einem gültigen Amtssiegel zu versehen. Die Siegel haben sich dabei an die althergebrachten Formen zu halten. Nur für gesiegelte Post kann eine Quittung ausgestellt werden.
(6) Die kaiserliche Familie und Bedienstete des Kaiserhofes sind berechtigt, Equites Singulares der Prätorianergarde für ihre Korrespondenz zu benutzen. Die Equites unterliegen dabei nicht den Reiseregeln.§3 Hierarchie des Cursus Publicus
(1) Der Praefectus Praetorio ist oberster Vertreter des Cursus Publicus und dessen Beamten weisungsbefugt. Er wird vom Kaiser in sein Amt eingesetzt und kann nur durch diesen entlassen werden.
(2) Der Legatus Augusti Cursu Publico ist als kaiserlicher Beauftragter für die Überwachung des staatlichen Postdienstes zuständig. Er kontrolliert die Praefecti Vehiculorum der Provinzen ist den Praefecti Vehiculorum der Provinzen und den Tabellarii Dispositii weisungsbefugt. Er wird vom Kaiser in sein Amt eingesetzt und kann nur durch diesen entlassen werden. Sein Gehalt ist auf 2000 Sz festgelegt.
(3) Der Praefectus Vehiculorum leitet und überwacht das Postwesen in einer Provinz. Er hat nur auf Anweisungen des Praefectus Praetorio und des Legatus Augusti Cursu Publico zu reagieren. Er wird vom Legatus Augusti Cursu Publico ernannt und kann nur durch diesen entlassen werden. Deren Gehalt ist auf 720 Sz festgelegt.
(4) Die Tabellarii Dispositi sind die Boten des Imperium Romanum. Sie überbringen die Nachrichten in andere Provinzen und unterstehen in erster Linie dem Praefectus Vehiculorum ihrer Heimatprovinz. Sonstige Anweisungen dürfen sie nur vom Praefectus Praetorio oder dem Legatus Augusti Cursu Publico direkt entgegennehmen. Die Tabellarii Dispositii einer Provinz werden von dem dort zuständigen Praefectus Vehiculorum eingestellt und können nur durch diesen entlassen werden. Deren Gehalt ist auf 20 Sz festgelegt.[Sim-Off]
§4 Sim-Off
(1) Die Beförderungsgebühr ist auf das Konto "1225 Cursus Publicus" zu überweisen.
(2) Die Weiterleitung der Post folgt erst nach Geldeingang.
(3) Die Post wird durch ein Posting im Officium des PV abgegeben. Die Nachricht selbst kann auch als PN an den PV gesendet werden.
(4) Die Post wird für alle lesbar, durch ein Posting an entsprechender Adresse ausgeliefert.
(5) Die PV haben die Logindaten für die TD an die PP und LACP mitzuteilen. [/simoff] -
~Historie~
Einen eigentlichen Postdienst gab es in Rom nur für die staatliche Post, der Privatmann mußte seine Briefe oder Sendungen Reisenden oder Kaufleuten anvertrauen, oder er mußte eigene Sklaven mit der Überbringung beauftragen.
Das hervorragend ausgebaute Straßennetz der Römer war natürlich die Vorraussetzung für die Organistation des cursus publicus, der von Augustus geschaffenen und seinen Nachfolgern ausgebauten kaiserlichen Post. Vorläufer des Cursus Publicus waren die tabellarii, die persönlichen Briefträger der Beamten, meist Sklaven, die ihren Dienst in der Regel zu Fuß erledigten, und vorallem der von Cäsar aufgebaute Kurierdienst seiner tabellarii dispositi und equites dispositi, der "ordentlichen", regulären Briefträger und Meldereiter. Bei den dispositi handelte es sich um für diesen Dienst abgestellte Soldaten. Auch das Personal des augusteischen cursus publicus war zunächst überwiegend militärisch. Besonders wichtige Nachrichten wurden den speculatores praetoriani anvertraut, der engsten Leibgarde des Kaisers, der auch der Ordonanz- und Geheimdienst zufiel.
Später bestand die überwiegende Masse aus Sklaven und Freigelassenen. Die Provinzstatthalter bedienten sich aber weiterhin vielfach abkommandierter Soldaten. , der frumentarii und speculatores. Verantwortlich für den cursus publicus waren die praefecti praetorio, die Kommandeure der Praetorianergarde. Unter ihnen standen die praefecti vehiculorum, die Praefecten der Verkehrsmittel, die das Postwesen in den einzelnen Provinzen unter sich hatten. Zur Kontrolle der über das ganze Reich verstreuten Poststationen gab es eigene Inspekteure (curiosi).
Der Cursus Publicus zerfiel seit Septimius Severus in einen cursus velox oder celer, die Eilpost, die der Übermittlung wichtiger Nachrichten diente, und den cursus tardus oder clabularius, den langsamen Dienst, der den Versand von Paketen und Speergut übernahm. Ferner gehörte zu den Aufgaben des Cursus Publicus der Transport von Personen, die die erforderliche Genehmigung besaßen. Diese Erlaubnis (diplomata) waren sehr schwer zu erhalten, nur ein Praefectus Praetorio, der Provinzstatthalter oder der Kaiser selbst durften sie ausstellen. Trotzdem kam mißbräuchliche Benutzung der Expresskutschen vor, wie aus den immer wieder erlassenen Verboten hervor geht.
Der Cursus Tardus wurde mit Wägen verschiedenster Art durchgeführt, während der Cursus Velox Sache von Kurieren war, die entweder leichte Wägen, meist redae, fuhren oder ritten. War der Eildienst mit Personentransport verbunden, bildete natürlich die Wagenfahrt die Regel. Sonst wurde eher das Reitpferd benutzt. Die Wägen waren wie üblich mit Maultieren bespannt und nur in Ausnahmefällen kamen Pferde zum Einsatz. Für die reitenden Kuriere (veredarii) standen besonders trainierte Pferde bereit. Sie durften niemals mehr als 12 kg (30 römische Pfund) aufladen. Die Briefe wurden in der averta, einer speziellen Satteltasche mitgeführt.
An jeder mutatio (Wechselstation) und mansio (größere Poststation) wurden die Tiere der Eilboten ausgetauscht. Je nach Topographie und Besiedlungsdichte konnte der Abstand zwischen den Stationen schwanken. In der Regel kamen alle 35-40 km eine Mansio und dazwischen lagen 1-3 Mutationes. Auf dem Wagen fuhr ein hippocomus mit, der die Aufgabe hatte, das Gefährt und die Tiere nach Gebrauch wieder zu ihrer Station zurückzubringen. Reitende Boten begleitete der Hippocomus mit einem eigenen Pferd.
Neben den Hippocomi gab es auf den Stationen, zumindest den Mansiones, eine Menge weiteres Personal. Die stationarii waren mit der Betreuung des Postgutes und des inneren Betriebs der Station betraut, die stratores (Pferdeknechte) und muliones (Maultierknechte) kümmerten sich um die Tiere, carpentarii (Wagenbauer) standen bereit um etwaige Reparaturen vorzunehmen, beneficiarii (als Polizisten abkommandierte Soldaten) sorgten für Ruhe und Ordnung, auf den Hauptstationen war auch ein mulomedicus, ein Tierarzt, vorhanden. Der Leiter einer Mansio wurde praepostus mansionis oder manceps genannt. Die Zahl der animalia publica, der für staatliche Zwecke zur Verfügung stehenden Tiere, belief sich pro Mansio auf 20-60.Die höchstmögliche Geschwindigkeit hätte sich über längere Strecken nur dann erreichen lassen, wenn nicht nur die Pferde, sondern auch die Reiter regelmäßig ausgetauscht worden wären. Gerade bei besonders wichtigen Nachrichten scheint das aber nur selten gemacht worden zu sein. Das hatte vornehmlich drei Gründe. Zum einen hoffte der Kurier auf Auszeichnung oder Belohnung, jedenfalls bei Überbringung einer erfreulichen Botschaft, zum Anderen wünschte der Empfänger nicht selten zusätzliche mündliche Informationen, die natürlich nur der am Schauplatz des Geschehens Abgeschickte zu geben in der Lage war, schließlich mochte die persönliche Zuverlässigkeit des Boten ein entscheidender Gesichtspunkt sein.
Die Geschwindigkeit, die Reisende und Eilkuriere erreichen konnten, war beachtlich.
Ein Kurier zu Pferd konnte so pro Tag etwa 150-180 km zurück legen, die Tabellarii der Beamten, die meist zu Fuß unterwegs waren, brachten es im Schnitt auf 60-70 km.Sim-Off: Frei nach Junkelmann