Sieht aus wie der Jude im Spartacus Film Anno 2002.
Beiträge von Medicus Germanicus Avarus
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O F F I C I U M ~ X V I
Medicus Germanicus Avarus
Der Legatus Augusti cursu publico ist als kaiserlicher
Beauftragter für die Überwachung des staatlichen
Postdienstes zuständig.
Er kontrolliert die Praefecti Vehiculorum der Provinzen und
überprüft die Ausgabe von Berechtigungsscheinen für die
Nutzung des staatlichen Postdienstes. -
"Ich denke, eine sehr gute Wahl, genügend, aber auch nicht zu viele Zahlen.
Der Kaiser wird in letzter Zeit sehr beschäftigt sein, vielleicht ist es deswegen günstiger, meine nächsten Ziele mit dem Präfectus Prätorianus abzusprechen. Immerhin steht er als direkte Person über mir.
Wenn ihr also keine weiteren Anliegen an mich habt, so werde ich mich zurück ziehen und in ein paar Tagen den Schlüssel abholen."
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Genau so ist es, Senator Lucidus. Der cursu publico ist eine kaiserliche Institution und gebietet von Rom geleitet zu werden.
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"Natürlich gern." Er pflanzte sich auf einen Sessel.
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"Na das würde bedeuten, ich warte wieder einige Wochen vergeblich? Oder gibt es einen passenden Ersatzmann, oder gar Frau..."
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"Ah ich war so in Gedanken, zu vergessen mich vorzustellen. Medicus Germanicus Avarus, Senator von Rom, doch bin ich nicht als Politiker hier, sondern zum Ausüben meiner Tätigkeit des Legatus Cursu Publico. Verzeih, wenn ich mich in dem Regierungsapperat nicht zu genau auskenne, doch dachte ich, an deiner Adresse vielleicht eine passende Antwort zu finden."
Er lächelte kurz und fragte dann:
"Wer wird wohl für die Vergabe von Arbeitsräumlichkeiten hier in der Administration zuständig sein?"
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Er trat ein, schaute sich um, auch die halb offene Türe eines Nachbarzimmers fiehl ihm dabei auf.
"Salve, ähm, Quintus Decimus Mercator? Ich las den Namen draußen am Schild."
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Ein Schreiber erkannte in ihm wohl einen weiteren Senator, der das Officium betreten wollte, machte eine Geste, die Avarus zum kurzen Warten bat und verschwand im Officium.
Er wartete einen Augenblick vor der Türe, man würde ihn sicher bald hinein rufen.
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Endlich kam Gregor, ein Sklave der Casa Sedulus und brachte ihm seine beiden Neuerwerbungen, jetzt konnte es endlich gemütlich werden und es war ein Leichtes, die Pause zu überbrücken.
Avarus schenkte persönlich Alypia ein und ließ dabei seinen Blick tiefer schweifen...
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Ein Sklavenhändler hatte sie ihm verkauft, nur 650 Sz. mußte er berappen, konnte dafür nun aber auf eine junge berbische Schönheit zurück greifen, sollte er mal lang allein unterwegs sein.
Dann kam Sabina an die Reihe, nordländisches Blut floss in ihren Adern, eine gallische Schönheit...
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Wenn er sich überlegte, das sie nur 1200 Sz. gekostet hatte, so war er sich sicher, eine gute Investition getätigt zu haben.
"Setzt euch schon." Er wies beiden je einen samt bezogenen Hocker auf der linken, wie auf der rechten Seite und hatte Mühe seine trockenen Lippen unentdeckt anzufeuchten, ein frisch gekühlter Wein vom Sklaven eingeschenkt, half dabei.
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Er hatte von einigen Bürgern erfahren, das es Spiele gab, so machte er sich auf das blutrünstige Treiben zu verfolgen, leider kam er zu spät, um die Vorrundenkämpfe anzuschauen, doch wenigstens konnte er für eine überteuerte Abgabe noch eine Loge kaufen, ein reicher Händler hatte dort vorher gesessen, den Anblick von so viel Grausamkeit dann aber nicht verkraftet.
Nun gut, eine Amphore Wein wurde hinter ihm abgestellt, mit einem Wasserbecken kühlte man sie von Außen. Medicus wartete noch ein Weilchen, nichts war schlimmer als pisswarmer Wein.
Seine Blicke schweiften durch die Arena und er erkannte einige bekannte Gesichter, die sich wohl dem frühlingshaften Gedanken hin gaben, er dachte an sein kleines Fest und mußte schmunzeln.
Eine Sklavin schenkte ihm endlich ein und ein Rahmenprogramm spielte sich im Sand der Arena ab.
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Die Kisten waren bereits gepackt. Nicht viel Zeit hatte Avarus hier verbracht, doch die wenigen Stunden genossen. Er schaute noch einmal durch den Garten, bevor er den Wagen bestieg. Im Hafen wartete bereits ein Schiff, das Boot, mit dem er von Germanien kam, es sollte ihn auch nach Ostia bringen, dann nach Rom.
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Lange genug gewartet, zwei Wochen in Hispanien, das reichte. Dann eben auf die Botentour dachte er sich und verließ das Gemäuer.
Noch heute würde er nach Rom reisen.
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Das müßt ihr schon unter euch ausmachen...
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Der Beamte nuschelte nur etwas unverständliches und sorgte dann dafür in sein oder ein Büro zu entkommen.
"Sind sie nicht schön die Korridore römischer Provinzverwaltungen?"
Mit schüttelndem Kopf ging er weiter durch den Bau, vielleicht gab es doch noch einen Beamten, der seiner Arbeit nach kommt.
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"Ja auch mir bereitete dieser Weg ein wenig Freude." Jetzt grinste er und fügte hinzu: "Einen wunderschönen Abend noch, vielleicht sehen wir uns mal wieder..."
Dann geleiteten ihn die beiden Sklaven nach "Hause".
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Auch von mir alles Gute, doch ruht euch nicht auf den Loorbeeren aus, immerhin wartet viel Arbeit auf euch, der CH ist nunmal da, um zu arbeiten...
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Ja der Beamtenapperat war hier schon aufgequollen wie in einer Metropole wie Alexandria, Rom oder Karthago. Nun er schritt durch die Gänge konnte jedoch die vielen XXXXIIII - VVVXXXXXIIII an den Türen nicht mehr unterscheiden, so trat er an einen der Hals losen Beamten heran und fragte einfach:
"Salve, das Officum vom LAPP, wo finde ich es, oder besser, kannst du mich dahin bringen?"