Beiträge von Quintus Tiberius Vitamalacus

    Es dauert etwas, bis sich Quintus Tiberius Vitamalacus reagiert.

    "Claudia,... sie hat Rosen geliebt..."


    Seine Stimme klingt belegt und bevor er sich umdreht dauert es noch etwas. Doch dann steht er vor seiner Schwester, seine Rechte liegt gewohnheitsgemäss an Griff seines Gladius.

    "Du willst dich verloben ?"


    Nur wenn man genau hinsieht, könnte man erkennen, wie sehr ihn die Erinnerungen an Nova schmerzen.

    Der Soldat in der Toga sieht den Sklaven an.

    "Centurio Tiberius Vitamalacus wünscht Flavius Furianus zu sprechen,"
    sagt er gewohnt befehlsgewohnt.


    Sim-Off:

    Wenn es recht ist, noch vor der Sponsalia,... dort wird taucht QTV sicher auch auf,...

    Sie hatten die Südkurve erreicht und der Lärmpegel machte eine vernünftige Unterhaltung unmöglich. Nicht, das er ein Problem damit gehabt hätte, den Lärmpegel zu überbrücken, doch es wäre unangebracht gewesen.


    So nahm er kurzer Hand eine Wachstafel hervor, schrieb ein paar Zeilen darauf und reichte sie Antonia.



    Verzeih meine ungeschickten Äusserungen. Germania ist fest in unserer Hand, die Städte und das Land werden von den Legionen geschützt. Erlaubst du es mir, dich zu einem Essen einzuladen ?

    Bei dieser Antwort erscheint ein Lächeln auf dem Gesicht des Centurios.

    "Nun, eigentlich ist dieses meine einzige Beschäftigung. Ich muss aus Jungen Männer machen, welche die Grenzen des Imperiums sichern."


    Langsam nähert sie sich dem Fanblock der Veneta.

    "Ich bin nur einfacher Soldat Roms, doch gestatte mir die Frage, was tust du, ausser einfach bezaubernd auszusehen ?"


    Kaum hat der Centurio diesen letzten Satz gesprochen, ist er selbst erstaunt über sich.

    Immer noch etwas steif steif reichte der grossgewachsene Soldat ihr seinen Arm.

    "Erlaubst du mir dich nach deinen Namen zu fragen ?"


    Die Haltung des Centurios bleibt streng streng militärisch, als er sich und seiner Begleiterin einen Weg durch die Menge bahnt.


    "Du..." richtet er unvermittelt seine Worte einen rundlichen Mann mit den Insignien eines Eques,..."wie ist das letzte Rennen verlaufen ? Und wo sind ist der Block der Veneta ?"


    Der Angesprochene will erst wiedersprechen, doch der Blick des Centurios ist hart und der Eques stammelt nur : "Gewonnen hat Dominator spectatorum von der Purpurea,... doch Diokles von der Veneta wurde dritter,... und im ersten Rennen habt ihr 2 Wagen für Finale qualifiziert. Und da lang...."


    Quintus Tiberius Vitamalacus nickt kurz und wendet sich dann an seine Begleiterin.

    "So wissen wir wie es steht und wo es lang geht..."


    Entschlossen bahnt er sich und ihr einen Weg durch die Menge.

    Langsam nimmt Quintus Tiberius Vitamalacus auf der Kline, er ignoriert den Blick seine Sohnes. Er ist Soldat, sie beide sind Soldaten.

    "Eine angemessene Unterkunft für einen Soldaten ist einfach eine Pritsche, mehr brauchen wir nicht."


    Er lächelt Livia zu, auch wenn es leicht verkrampft wirkt.

    "Nun, ich bekam Nachricht von der Verlobung meiner Schwester. So erachtete ich es als meine Pflicht zusammen mit meinem Sohn anzureisen."

    Zitat

    Original von Aurelia Antonia
    Ich kam, zu sammen mit einem unserer äusserst kräftigen Sklaven, aber dennoch etwas unsicher bei den Wagenrennen an. Ich wusste nicht, ob Commodus billigen würde, das ich hier war, aber ich hatte schon so viel von diesen Wagenrennen gehört. Ich ging in die Richtung, von wo die meisten Anfeuerungsrufe für die Veneta herschallten.


    Aufrecht bahnt sich Quintus Tiberius Vitamalacus einen Weg durch die Menge. Wer ihm im Weg ist, den schiebt er einfach zur Seite. Er erntet einige böse Blicke, doch es die Kombination aus Patrizier Arroganz und seine angeborenen Befehlskraft, die ihm das einfach ignorieren lässt.


    Dann trifft er auf eine junge Frau in Begleitung eines Sklaven. In seinem üblichen militärischen Tonfall spricht er sie an.

    "Verzeiht, gnädige Dame, doch könnt ihr mir sagen, wie der bisherige Rennverlauf war ? Und wo finde ich den Block der Veneta ?"

    Der Centurio antwortet mit einem Knappen :

    "Es ist viel passsiert,...."


    Ob dies nun der Feldzug und die Schlacht war, oder der Tod von Nova, bleibt bei seiner Antwort offen. Er sieht seinen Sohn an.


    "Legionär, du kannst dich niederlassen."


    Dann wendet er sich sich wieder an Livia.

    "Ich danke dir, es war eine weite Reise aus Germania hierher. Doch lass bitte nur etwas einfaches servieren, ein Soldat Roms sollte seinen Gaumen nicht zu sehr verwöhnen."


    Dann wartet er bis Livia sich wieder setzt, bevor er sich selbst niederlässt.

    Der Centurio war dem Sklaven zusammen mit seinem Sohn gefolgt. Im Triclinium begrüsst er Livia.

    "Salve, geschätzte Cousine...."


    Er bleibt aufrecht stehen, seine ganze Haltung verrät den Soldaten, der sich in seiner Toga und dieser luxuriösen Umgebung fremd vorkommt. Sein linker Arm mag angewinkelt sein, wie es üblich ist, doch wirkt es mehr so, als ob er ein Scutum damit halten würde.

    "Es freut mich, dich wieder zu sehen, das letzte Mal sahen wir uns anlässlich deiner Verlobung. Darf ich dir meinen Sohn, Tiberius Lupus vorstellen ?"


    Er zeigt auf Lupus. Auch an seiner Stimme merkt man, das er üblicher Weise mehr zu seinen Milites spricht und eine familäre Konversation ihm fremd wirkt. Er bemüht sich freundlich zu lächeln.

    Der Centurio sieht den Sklave von oben bis unten an und antwortet dann, gewohnt befehlsbewusst und militärisch knapp.

    "Centurio Tiberius Vitamalacus und Legionär Tiberius Lupus auf Heimaturlaub aus Germanien. Wir wünschen Senatorin Tiberia Livia zu sehen."

    Quintus Tiberius Vitamalacus lässt sich von einem Sklaven von der Villa Tiberia zur Villa der Flavia führen. Eine Sänfte hätte nicht zu ihm gepasst, der grossgewachsene Soldat wirkt in seiner neuen Toga etwas unpassend bekleidet.


    Er klopft entschieden an die Tür der Villa.

    Direkt vom Landsitz kommend, erreichen Quintus Tiberius Vitamalacus und sein Sohn die Stadtvilla der Tiberia. Sie haben die Militärkleidung abgelegt und führen ihre Pferde an den Zügeln, zu unpraktisch ist es, in der Toga zu reiten.


    Und doch, auch in der Toga kann der Centurio niemanden darüber hinweg täuschen, das hier ein Soldat Roms steht und geht.


    Entschieden klopft er an die Porta der Villa.

    Langsam tritt der Centurio durch das Vestibulum ins das grosse Atrium. Er schaut sich gut um. Es ist ein seltsames Gefühl, während er durch den Landsitz geht, hat er immer das Gefühl das sie hier bei ihm ist.
    Sein Gang ist wie immer aufrecht und stolz, nichts Verrät den Schmerz, der in ihm wütet.


    Im Atrium bleibt er vor dem grossen Rosenstrauch stehen, sein Blick fällt auf die Bank daneben und in seinen Gedanken sieht er sie da sitzen.
    http://www.imperiumromanum.net…s/avatars/avatar-1898.jpg
    Er bleibt stumm vor dem Strauch stehen, sein Blick auf die Rosen gerichtet. Langsam greift er in den Strauch, pflügt eine Rose und legt sie auf die Bank.
    Fast er scheint es, als ob er mit dem Trugbild auf der Bank zwiesprache hält.