Beiträge von Quintus Tiberius Vitamalacus

    Er nimmt noch einen Schluck Wein.

    "Nun, ich habe ein Gut in Hispania,... Auch wenn es durch meinen Klientenverwalten lasse, schätze ich doch die Früchte meines Gutes."


    Er stellt den Becher ab.

    "Aedil ? Ein anspruchvolles Amt..."


    Langsam geht er nachdenklich etwas im Raum auf und ab.

    "Ich werde meine Klienten anweisen für dich zu stimmen. Betrachte dies als mein erstes Geschenke zu deiner Verlobung."


    Dann geht er auf Furianus zu....

    "Das es dir und deiner Familie an finaziellen Mitteln nicht mangelt, daran würde ich nie zweifeln... Doch wen du sie ihe Erfahrtungen enttäuscht, das würde ich dir nicht verzeihen."


    Der Blick des Centurios wird noch ernster, als er bisher war.

    "Wenn du allerdings ihre Ehre verletzt, dann werde ich dich töten, egal wer unter deinen Ahnen ist... Verstehst du mich ?"

    Quintus Tiberius Vitamalacus schüttelt den Kopf.

    "Germanus hab ich lange nicht gesehen, er kommt kaum aus seiner Unterkunft heraus. Nur einen übereifrigen Miles in der Poststelle habe ich es zu verdanken, das ich von deiner Verlobung erfuhr."


    Wenn man ganz genau zu hört, nur dann kann man den leichten Vorwurf in seiner Stimme hören.

    Quintus Tiberius Vitamalacus sieht kurz zu Antonia herunter, scheinbar legt sich ein Lächeln auf seine Lippen.

    "Verzeiht meinem Sohn sein Verhalten. er wuchs fern von mir auf einem Hof in Hispania auf..."


    Er bemerkt ihr Frösteln...

    "Du must auch verzeihen, gerne würde ich dir mein Sagum anbieten,... doch hier in Rom muss ich in dieser Toga herum laufen...."





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    Quintus Tiberius Vitamalacus sieht Furianus an und zum ersten Mal ist ein wenig Anerkennung in seinem Blick zu erkennen.

    "Ja, mehr als für jeden anderen Römer ist die Pflicht eines Patriziers, mit seinem Blut Rom zu verteidigen."


    Er nimmt noch einen Schluck Wein...

    "Ein Italischer ?"


    Er sieht Furianus kurz fragend an, dann fährt er fort.

    "Wie sind deine Pläne nach der Quaestor ? Welch ein Leben willst du ihr bereiten ?"

    Er nimmt den Becher Wein entdecken und trinkt einen Schluck.

    "Ich selbst kannte ihn nicht, mein Grossvater diente schon während des Britaniafeldzuges unter ihm. Er war ein grosser Verehrer deines Ahnens und erzählte mir viel von ihm, sodass ich manchmal das Gefühl habe, ihn persönlich zu kennen."


    Auf die weiteren Ausführungen nickt der Centurio knapp. Sicher der Mann hatt recht, einen gefährlichen Feind steht der Prima nicht gegenüber,....

    "Erlaube mir eine Frage : Warum die Prima ? Warum nicht eine der Legionen an der Grenze ?"

    Der Centurio erwiedert das Lächeln kaum, auch die freundliche Begrüssung erwiedert er nur knapp und löst sich dann von Furianus.

    "Ich wollte den den Mann kennenlernen, den meine Schwester für sich erwählt hat. Du kommst aus einer grossen Familien. Wie bist du mit deinem grossen Ahnen Flavius Vespasianus verwandt ?"


    Der Blick des Centurios musstert den Mann ausgiebig.

    "Claudia sagte, du hättest in der Legio I. gedient. Bis zum Optio ? Hast du kampferfahrungen sammeln können ?"

    Der Blick des Centurios wird in keinster weise weicher. Ob das was er sieht ihm gefällt oder nicht, ist nicht zu erkennen.

    "Meine Name ist Quintus Tiberius Vitamalacus, Centurio der Legio IX.Hispania und der Bruder von Tiberia Claudia. Du bist Luclius Flavius Furianus, der Mann der meine Schwester heiraten will."


    Es ist keine Frage, sondern eine Feststellung.

    Der Centurio schüttelte leicht den Kopf. Seinen Ärger über den besherigen Rennverlauf verbirgt er hinter einem scheinbar gleichgültigem Gesichtsausdruck.

    "Nein, bisher nicht... Hätte Dareios einen besseren Startplatz gehabt, und die diese Grünen nicht die Besten,... sähe die Sache ganz anders aus. Doch noch haben wir 5 Runden um zu siegen."



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    Der Centurio errhebt sich und stellt seine Sohn seiner Schwester vor.

    "Liebe Claudia, darf ich dir deinenm Neffen vorstellen, meinen Sohn Legionär Marcus Tiberius Lupus..."


    An seinen Sohn gewandt, sagt er knapp :

    "Legionär, dies ist deine Tante, Tiberia Claudia, Flamica Minervae..."



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    Edit: einen Fehler korrigiert (Mea Culpa, mea maxima culpa, Claudia)

    Quintus Tiberius Vitamalacus betritt direkt hinter dem Sklaven das Tablinium. Gerade bleibt der hochgewachsene Soldat stehen, selbst die neue Toga kann nicht verbergen, das er eigentlich gewohnt ist eine Rüstung zu tragen.


    Der Blick des Centurio ist hart und er mustert den Mann, der seine Schwester heiraten will, wie einen seiner Probati.

    Ein freundliches Lächeln, oder zumindest etwas, das man dafür halten könnte, legt sich auf das Gesicht des Centurios.

    "Nun, auch damit werden wir zurecht kommen....Ich danke dir für deine Gastfreundschaft."


    Bescheiden bedient er er sich an dem angebotenen Mahl.

    "Nun, auch ich wurde etwas überrascht von dieser Verlobung, erfuhr ich doch eigentlich nur durch einen indiskreten Milites der Poststelle davon. Ich hätte gedacht, das die Familie in Roma mehr darüber wüsste."


    Nachdenklich nimmt er eine Olive...

    "Ich sprach mit ihr auf dem Landsitz. Sie scheint ihrem zukünftigen zugeneigt zu sein...Ob er ihr auch, wird sich noch zeigen, ich werde ihn noch aufsuchen."


    Insgeheim freut er sich für Claudia. Auch wenn arrangierte und politische Ehen häufig funktionieren, was er inständig auch für Livias Zukunft hofft, hat er selbst errfahren, welche Hölle eine solche Ehe sein kann. Doch sein Gesicht zeigt keine Regung.
    Dann betritt eine ihm unbekannte Frau das Triclinium und instinktiv erhebt er sich von seiner Kline.

    Der Centurio nickt nur kurz. Mehr hat er zu ihrer Verlobung zunächst auch nicht zu sagen, Das ihr etwas an ihrem Verlobten liegt, scheint klar und das muss ihm reichen. Kurz schwenkt sein Blick wieder auf den Rosenstrauch, es scheint einen Moment, als wolle er etwas sagen. Doch er schweigt bei den Gedanken an früher.... An jene Frau, die er heiraten musste,... und die die er nicht heiraten durfte.


    Erst einen kurzen Moment später antwortet er.

    "Sie starn im Kindbett, doch anscheinend lverschwand ihre Leibsklavin mit dem Kind. Er wuchs in Hispania unter Bauern auf und ich erfuhr erst von seiner Existenz, als er vor mir im Castellum stand."


    Er winkt einen Sklaven herbei, geheisst ihm Lupus herein zu schicken.

    "Und du hast recht, der Legionär der mich begleitet, ist mein Sohn, Marcus Tiberius Lupus...."

    "Ziele haben viele... Doch ob er bereit ist sein Leben für das Imperium zu geben ?"


    Es ist nicht leicht, den Masstab des Centurios zu erfüllen, doch er ist bereit dem Mann eine Chance zu geben.


    "Magst du ihn sehr ?" Das Wort Liebe vermag er nicht aus zu sprechen.

    "Erninnerst du dich an jene kurze Verbindung, welche bein Grossvater und dein Vater, mein Adoptivvater, damals für mich bestimmten ? Daraus entsprang ein Kind, ein Sohn,...Auch ich erfuhr erst gerade erst kürzlich davon,...."

    Der Blick des Centurio ist zwiespältig....

    "Ein Flavier ? Ein Nachfahre des göttlichen Vespasianus ?"
    ist der freudige Teil, "Ein Optio ?" ist schlechte Teil. Ob der Mann nun gerade Quaestor ist oder nicht, das zählt für ihn nicht.


    "Ich werde ihn noch vor eurer Verlobung sprechen..."


    Es ist einfach nur eine Feststellung, mehr nicht. Seine Gedanken wandern kurz zu ihr, seiner Nova. Doch dann kommt das Gespräch auf die Briefe...

    "Ja,.. ich habe dich darüber informiert, das du Tante bist. Ich habe einen Sohn."

    Mit wenigen aufrechten Schritten folgt er Claudia und läst sich äusserst steif auf einem der Sessel nieder. Sein Helm setzt er dabei auf sein Knie.

    "Deine Verlobung ist in der Tat der Grund unserer Reise. Wer ist dein Verlobter ? Ist er ein guter Mann ? Hat er gedient ?"


    Ob es wirkliche brüderliche Fürsorge, oder aber einfach der Bedacht auf die Familie Ehre ist, das genau geht nicht aus seinen Worten oder seinem Tonfall heraus.
    Immer wieder schwenkt sein Blick zu dem Rosenstrauch....

    "Wo,... wo war ihr Zimmer ? "
    flüstert er.


    Dann sieht er Claudia wieder ernst an...

    "Hast du meine Briefe bekommen ?"