Beiträge von Lucius Didius Crassus

    Ich erhob mich leicht und genoss den sanften Kuss auf die Stirn.


    "Holde Calpurnia, du siehst bezaubernd aus," sagte ich und lächelte sie an," und auch wenn hier aus diesem Beckem im attrium, die Schaumgeborene selbst emporsteigen würde, so könnte ich doch nicht meinen Blick von dir abwenden."


    Ich sah sie an, und ich übertrieb nicht. Seit sie das erste Mal in mein Officium getreten war, war ich von ihrer Schönheiut und ihrem Charme faziniert.

    "Doch ich muss mich entschuldigen, wenn ich dich so in deiner Villa überfalle, doch ich habe ein Anliegen, welches in einem Officium zu bereden ich für unangemessen hielt."

    "Ich danke dir,..."


    Ich setzte mich und wartete Geduldig auf Calpurnia.
    Während ich ich da sass, musterte ich die Einrichtung...
    Plötzlich merkte ich, das ich insgeheim den Wert und die Veräusserbarkeit der Gegenstände abschätzte.


    Ich musste lächeln, ob dieser alten Angewohnheit.

    Der ältere Sklave erinnerte mich an den alten Gurvan, der in der Casa Rustica von Quintus Grossvater gedient hatte. Alt und schon ewig im Besitz der Familie... und seiner Herrschaftt teu ergeben.

    "Ich danke dir, gerne warte ich auf die bezaubernde Calpurnia...."


    Und ich folgte ihm ins Atrium.

    Ich räusperte mich...

    "Nun, der Markt in Carthago würde am besten in den Hafen passen, den dort findet der Handel bisher statt. Händler, welche bereits eine Handelsermächtigung haben, müssten sich nicht extra anmelden, auswärtige müssten sich beim Magistratus anmelden."


    Sim-Off:

    Ich hab schon eine Vorstelllung, wie der erste Post aussehen sollte,... ich enntwerfe mal heute Abend oder Morgen einen Beispielpost

    Ich lächelte freundlich.

    "Salve, guter Mann. Mein Name ist Lucius Didius Crassus, Adoptivsohn des Didius Sevycius und der Didia Fausta."


    Irgendwie hörte es sich komisch für mich an, Faust als meine Mutter zu bezeichnen, aber es stimmte ja...


    "Ich würde gerne mit Flavia Calpurnia sprechen, ich hoffe sie ist schon aus der Curia zurück gekommen...."

    Ich war langsam durch die Wohnviertel von Terraco spaziert, einige Häuser liessen Erinnerungen aufkommen. Die verlassen dastehende Villa der Tiberier wenig gute,...


    An die Villa Flavia Catus hatte ich allerdings nur gute Erinnerungen, doch ganz wohl war mir nicht, als ich an der Portar klopfte.

    Ich war einige Stunden beschäftigt, doch der Haufen schien nicht kleiner zu werden...


    Ich rief einen Sklaven der Curie und wies ihn an, die meisten Dokumente in mein Officium in Carthago Nova zu verfrachten. Dort ging mir die Arbeit irgendwie besser von der Hand.


    Ich erhob mich, verliess das Officium, an die Tür hing ich folgende Notiz




    Der


    Magister Scriniorum


    Lucius Didius Crassus


    befindet sich zur Zeit


    DIENSTLICH


    in


    Carthago Nova


    Bald darauf war das Hühnchen vertilgt und Herakles legte sich neben mich.
    Zufrieden schnurrend begann der schwarze Kater seine Pfoten ausgibig zu putzen.


    Ich blickte über den Hafen und dachte über die letzte Zeit nach... Eigentlich über alles, was mir seit meiner Ankunft in Hispania passiert war.


    Ja, ich hatte viel erreicht und hatte auch noch einiges vor. Bald würde der Bau meines Aquaeduktes beginnen, und auch in der Provinzverwaltung gab es viel zu tun...

    Eine (für mich bisher) theoretische Frage : Ist es möglich Betriebe zu fusionieren ?


    Sprich ich habe einen Betrieb der Stufe I und kaufe von jemand einen Betrieb der gleichen Art auch der Stufe I.... und sollte dann einen Stufe II-Betrieb haben.

    Dort an gekommen, setze ich mich auf eine Kiste die dort steht und breite das Essen neben mir aus.


    Natürlich lockte es gleich einige Möven an, die etwas von meinem Brot oder vielleicht sogar Fleisch haben möchten. Erst will ich sie weg scheuchen, doch noch bevor ich etwas tun kann, fliegen die aufdringlichen Biester von allein davon...


    Ein kurzer Blick zur Seite verrät mir den Grund : Herakles, der schwarze Kater von der Stern von Heraklion, schlendert majestätisch den sonst leeren Kai entlang.


    Mit einer unglaublichen Selbstverständlichkeit springt der Kater neben mich, sieht mich an und fordert mit einen deutlichen, tiefen "Miau" seinen Teil meines Fleisches ein.


    "Na, Herakles, ist der Jäger müde geworden ?"


    Und während ich meinen Hühnchen mit ihm Teile, frage ich mich, bin auch ich müde geworden ? Müde danach, der nächsten Frau nach zu jagen ? War die Verkäuferin nicht äusserst hübsch gewesen ? Hatte ich irgendetwas probiert, ihr näher zu kommen ? Nein... hatte ich nicht...

    Gerade aus Terracio zurück gekommen, schlendere ich langsam durch den Hafen. Hanos "Stern von Heraklion" hatte mich sicher und schnell zurück gebracht..


    Eigentlich könnte ich jetzt in die Curia gehen und einige Unterlagen bearbeiten,... doch irgendwie steht jetzt nicht der Sinn danach..


    Nach Hause, in die Casa Didius Sevycius ? Auch nicht... vielleicht war Fausta schon wieder da und da könnte auch ein gemütlich Essen mit meiner Schwester nichts helfen...


    In die Taberna ? Nein, mir ist nicht der Sinn nach Lärm und Krach...


    So gehe ich an einen kleinen Stand, kaufe bei einer jungen Frau etwas Brot, gegrilltes Huhn und ein kleine Karaffe Wein und gehe etwas weiter.... ...Richtung Hafenausfahrt.