Beiträge von Quintus Decimus Mercator

    Die Worte des Kaisers ehrten Mercator zu tiefst. Er war froh darüber, dass dieser Mann trotz all seiner Macht und gesellschaftlichen Stellung eine solche freundliche und offene Art an den Tag legte. Dies würde die Zusammenarbeit der beiden sicher um einiges erleichtern.


    „Vielen Dank! Ich werde es sofort nach der Audienz beziehen. Wenn ihr erlaubt, würde ich gerne von euch näher erfahren, wie mein neuer Aufgabenbereich als euer Magister Officiorum aussieht?“

    Ehrfürchtig verneigte sich Mercator als der Kaiser den Saal betrat.


    „Mein Kaiser!“


    Als dieser ihn ansprach richtete er sich wieder auf.


    „Verzeiht, aber ich musste noch einige Dinge in Tarraco erledigen. Aber nun stehe ich ganz zu eurer Verfügung. Vielen Dank für euer Vertrauen in mich und meine Gens. Ich hoffe ich werde mich dessen Würdig erweisen.“

    „Salve Hungaricus! Vielen herzlichen Dank für deine Gastfreundschaft. Die Überfahrt war sehr entspannend. Die kleine Arbeitspause hat mir gut getan.“


    Als Hungaricus nach seinem Großneffen fragte, blickte Mercator zu Maximian und nickte ihn lächelnd zu. Er deutete damit an, dass Maximian sich selbst vorstellen sollte.

    Mercator schmunzelte.


    „Ja, dass war eine recht kurzfristige Entscheidung. Leider konnten wir es nicht mehr rechtzeitig mitteilen. Aber ich hoffe ihr habt in dieser großen Villa noch ein weiteres Zimmer frei, dass ihr entbehren könnt.“


    Mercator trat ein und folgte den Sklaven.

    Mercator lächelte den Sklaven freundlich an.


    "Salve! Ich bin Quintus Decimus Mercator und das ist mein Großneffe Maximian."


    Mercator deutete mit seiner Hand auf Maximian.


    "Wir möchten zu Senator Hungaricus."

    Mercator drehte sich um zu Maximian, der mit großen Augen die Villa begutachtete.


    „Hier wohnt ein alter Freund deines Vaters, Senator Marcus Vinicius Hungaricus. Er ist der Kommandant der Prätorianer Garde und wird uns bei sich wohnen lassen.“

    O F F I C I U M ~ X X V
    Sisenna Axius Lucullus




    Der Procurator a libellis ist Leiter für Privatanfragen in der
    kaiserlichen Kanzlei. Er leitet das Protokoll und den
    Audienzverkehr am Hof. Er erhält seine Anweisungen direkt
    vom Kaiser und gibt sie an die zuständigen Abteilungen der
    Kanzlei weiter.

    Zum letzten mal verabschiedete sich Mercator.


    "Alles gute! Auf ein baldiges Wiedersehen!"


    Dann nickte er Maximian zu, wandte sich zum Ausgang und ging voran durch die Eingangspforte der Casa.

    Ups! 8o Ist wohl irgendwie untergegangen.


    Also ich bin ebenfalls da, aber ich schätze heute zum letzten mal! Aus Rom wird es sehr schwer sein in der Curia mitzuarbeiten. Aber vielleicht zieht es mich ja eines Tages wieder nach Hispania.


    Bis dahin möchte ich micht bei euch für die tolle Zusammenarbeit bedanken und wünsche euch alles Gute bei eurer weitern Arbeit hier! =)

    Mercator drückte seinen Sohn ebenfalls an sich.


    "Pass mir gut auf alle hier auf, bis Meridius wieder hier ist. Wenn du etwas brauchst, erreichst du uns in der Casa von Senator Hungaricus, oder in meinem Officium, das ich so schnell wie möglich im Domus beziehen werde. Ich habe mir auch einen Sklaven zugelegt, der schon in Rom auf mich wartet und alles vorbereitet. Sein Name ist Cicero. Du wirst ihm vermutlich kennenlernen, wenn er in ein paar Wochen Maximian wieder nach Hause bringt."


    Sim-Off:

    @Maximian: Kennst du dich mit den Reiseregeln aus? Ich werde mich heute Abend hier am Meldeamt abmelden um mich morgen Früh am Meldeamt in Italia wieder anzumelden. Ich würde vorschlagen, du machst es genau so. Du kannst dich natütlich auch jetzt schon abmelden, falls du heute Abend nicht online sein kannst.

    Dann würde ich vorschlagen, dass man alle Scriba einmal zu Magistrati ernennt.


    Bei den Polizeibehörden wird es schon schwieriger. Wo bekommt man einen Centurio oder einen Praefectus Castrorum her, der seine Karriere in der Legion beendet und diese Posten annimmt, bei denen er so gut wie keine Aufstiegschancen mehr hat.

    Mercator bahnte sich den Weg durch die Reihen der Bürger und schüttelte dort und da einige Hände. Verlegen sagte er zu den Anwesenden:


    „Vielen, vielen Dank meine Freunde, aber ihr beschämt mich! Wenn ihr von Aushängeschildern Hispanias sprecht, dann fallen mir ganz andere große Namen ein, zu denen ich mich bei weitem noch nicht zählen kann. Unsere Provinz hat schon so manchen großen Sohn und so manche große Tochter hervorgebracht.“


    Als er endlich bei Messalina angekommen war und sie begrüßt hatte, wandte er sich wieder den Anwesenden zu.


    „Ich weiß gar nicht wie ich einen solch pompösen Abschied verdient habe, aber ich bin froh mich noch einmal von euch allen verabschieden zu können. Hispania wird mir sicher fehlen - Ich alle werdet mir sicher fehlen! Aber meine Arbeit hier in Tarraco ist getan und es zieht mich zu neuen Abenteuer. Ich denke, dass ich nur einen Grundstock setzen konnte, auf dem meine Nachfolger nun aufbauen können. Ich wünsche ihnen dabei alles Gute!“


    Mercator schaute zu seinen Sohn.


    „Aber keine Angst! So oft es die Amtsgeschäfte zulassen, werde ich Tarraco besuchen kommen. Vielen Dank für die wunderschöne Zeit bei euch!“