• Hmm, dann könntest ja noch was draufpacken Vetter Detritus.


    Entfuhr es Sedulus. Er erschrak über sich selbst. Geschwind nahm er den Becher Wasser und trank daraus.


    Öhm ja, lasst uns nicht weiter davon sprechen. Wobei, es ist schon spät. Ich glaube ich werde noch mal einen Abstecher zu den Horrea machen. Mal sehn was meine Leute da so treiben.


    Er stand auf.


    Vetter Detritus, es hat mich gefreut Deine Bekanntschaft zu machen. Paulina Liebes, ich denke wir sehen uns bald wieder. ;)

  • Pah an Mut fehlte es dem Germanicus mal nicht. Detritus sah ihn an und hätte ihn am Liebsten gleich getötet ließ es dann aber doch bleiben es war ja eine Dame im Raum und ausserdem wollte er die Wände nicht mit Blut bespritzen. Er lächelte und verabschiedete sich vom zukünftigen Ehemann seiner Cousine und hoffte ihm würde was zustoßen denn nur so konnte sich der Octavier die Mitgift seiner Cousine sparen. :evil:


    "Vale Germanicus mögen dich die Götter beschützen."

  • Paulina war froh, dass das Thema beendet war. Doch nur einen Moment später wurde diese Freude schon wieder gedämpft, als ihr Liebster ankündigte zu gehen.


    "Ja, das hoffe ich, mein Liebster." sagte sie leicht traurig.


    Als Sedulus das Cubiculum verlassen hatte blickte Paulina ihren Vetter erneut an. Allerdings mit einer kritisch hochgezogenen Augenbraue. Sie wollte ihm zunächst die Möglichkeit geben seine Dreistigkeit von vorhin nun zu erklären...

  • Gut gelaunt und mit einigen Schriftrollen untern Arm erreicht Theodorus Detritus' Cubiculum und klopft an. Mal sehen, ob der Herr da ist.


    Er klopft an...

    gelehrter aus alexandria- gebildet, intellektuell, tolpatschig und zerstreut

  • Freudig tritt Theodorus ein. Anscheinend hat Detritus sich auch selbst in das Projekt reingehängt. Zumindest klingt es so, als würde er sich gerade daran machen, einen Baumstamm auseinander zu sägen. Nur, warum eigentlich nicht draußen, sondern im eigenen Zimmer?


    Theodorus schaut sich um. Nein, Detritus schaut gerade nicht sehr arbeitseifrig aus. Eigentlich so arbeitseifrig wie eben ein Mensch ist, der gerade seine Siesta abhält. Leise schleicht sich der Alexandriner wieder aus dem Zimmer. Vor der Türe überlegt er, was man da machen kann und sogleich hat er eine Idee: Nicht verzagen, Leibsklave fragen!


    Der sitzt auch vor dem Zimmer auf dem Boden und ist selbst eingeschlafen, was auch der Grund ist, warum er Theodorus nicht auf den schlafenden Octavier hingewiesen hat. Theodorus widerum hat überhaupt keine Bedenken, einen Sklaven wachzurütteln.


    Nachdem seine Weckversuche Wirkung gezeigt haben, fragt er den Sklaven:


    "Ich müsste mal mit Detritus sprechen. Darf man den Herrn stören?"

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  • Der Sklave geht ins Zimmer und sorgt dafür, dass der Octavier wach wird und sich angemessen seiner Position auch präsentiert. Kurze Zeit später wird der peregrinus aus Alexandria reingebeten, denn nun kann ihn Detritus ordnungsgemäss empfangen und die ein oder andere Köstlichkeit anbieten.


    "Salve Theodorus, was kann ich für dich tun?" Gleichzeitig hüpft er auf einer der zahlreichen Klinen, die im Raum waren.

  • Theodorus tut es Detritus nach und hüpft auch auf eine Kline. Dann meint er:


    "Die Pläne für dein Schiff wären jetzt eigentlich fertig und ich würde sie gerne mit dir besprechen, falls du Zeit hast..."


    Theodorus will nämlich möglichst bald nach Alexandria zurück kehren...

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  • "Natürlich." Das "Nimm Platz" ersparte er sich, da Theodorus ja schon Platz genommen hatte. "Wie sind sie geworden beziehungsweise wie riesig?" Er gönnte sich mal einen Schluck Wein um so richtig aufzuwachen.

  • Ich hatte es durch erneutes Durchfragen bei den Dienern des Hauses geschafft bis zum cubiculum des Herren zu kommen und fragte vorsichtig, denn sie waren etwa 3 Köpfe größer asl ich, die Sklaven vor der Zimmertür:
    "Salve, ist der Herr zu sprechen?"

  • Es handelte sich dabei um numidische Sklaven, große und schlanke Muskelpackete, sie blickten auf den Griechen herab und nickten nur knapp, dann öffnete einer von ihnen die Tür.


    Drinnen wartete schon der Octavier auf seinen vilicus.

  • Vorsichtig wie gehabt betrat ich das cubiculum und näherte mich respektvoll meinem Herren und verneigte mich. Nach dieser Geste des Respekts näherte ich mich noch ein Stücken und sagte:
    "Herr, ich habe sämtliche Betriebe zu meiner vollsten Zufriedenheit überprüft. Es gibt noch hier und da einige Kleinigkeiten, die zu optimieren und rationalisieren wären, dennoch steht alles zu euren Besten."

  • "Das freut mich zu hören. Gibt es vielleicht eine Marktlücke, die wir zur Zeit ausnützen können? Und sag mal hättest du Lust und Zeit meine Interessen vor der Handelsvereinigung 'Socii Mercatorum Aurei' von Ostia zu vertreten?"


    Mit einer freundlichen und dezenten Geste forderte er seinen vilicus auf Platz zu nehmen.


    "Wär ja nicht gerade schlecht für dich, denn in diesem collegium sitzen ja einige sehr einflussreiche und wichtige Persönlichkeiten und das nicht nur aus Italia, sondern auch aus Hispania und Germania."

  • Ich setzte mich dankbar, denn ich fand wes schwierig auf die Dauer so dermaßen geradezustehen. nachdem ich es mir angemessen bequem gemacht hatte, begann ich über eine Marktlücke nachzudenken, dennoch musste ich leider zugeben:
    "Herr, ich fürchte der Markt ist momentan an Waren vollkommen übersättigt und es ist schon heute schwierig alle Waren verkauft zu bekommen. Momentan ist eine Gewinnsteigerung eher schwierig zu erreichen."
    Ich kannte diese Händlervereinigung oder was sie auch immer sein mochte nicht, es hörte sich für mich wie die ekklesia der Wohlhabenden an, was die Römer ja eigentlich nicht kennen sollten. Dann würde ich eben noch so einiges über die Römer lernen, Hermes würde mir bestimmt beistehen. Daher antwortete ich in einem möglichst klaren Latein:
    "Euer Angebot euch in der Socii Mercatorum Aurei zu vertreten ehrt mich sehr und ich nehme es voller Dank an."

  • "Gut, das wäre eine große Hilfe für mich, denn ich kann mich nicht oft nach Ostia begeben um an den Sitzungen teilzunehmen. In Kürze werde ich den magister der Vereinigung aufsuchen und ihn bitten dich aufzunehmen."


    Back to topic.


    "Deine treuen Dienste müssen unbedingt mal belohnt werden."

  • "Dann soll es so sein.", kommentierte ich knapp mein zukünftiges Engagement in der Händlervereinigung.
    Die Problematik der Bezahlung hatte ich erst kürzlich bei meinem Meister gelernt und ich entschloss mich ganz diplomatisch zu bleiben:
    "Die Art und Weise, wie ihr mich bezahlt, Herr, obliegt euch."

  • Ich überlegte noch kurz, ob es irgendetwas gab, dass es wert wäre mit dem Herren zu besprechen und da fiel mir das Gespräch mit dem mechanicus wieder ein:
    "Also, ich würde mal gerne in der fabrica ein paar Pläne des Gebäudes aufhängen lassen, damit man sich dort ein bisschen besser zurechtfindet und ich will allgemein ein wenig mehr Ordnung dort einführen. Der mechanicus meinte, ich soll mich diesbezüglich an euch wenden."

  • "Tu was du für nötig hälst, ich lasse dir dabei freie Hand. Ich bin mir sicher deine Vorschläge werden die Arbeit verbessern." Immerhin war Heraklit ja ein junger und kluger Bursche, auf den man sich voll und ganz verlassen konnte. "Komm trink noch etwas Wein. Ich habe heute frischen Falerner bekommen." :)


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