Unterkünfte der Cohors III Centuria IV

  • Quer über den Kastellplatz gingen wir zu den Unterkünften, wo ich ihn wahlos eines der Contubernia einteilte. Zusammen betraten wir das von mir bestimmte und schauten uns um. AH gut, das war das neue, mit anderen Rekruten. Hier würde er sich schneller einfinden, als in einem voller Veteranen, abgesehen davon, dass dort eh nie ein Platz frei war.


    "Milites state!" rief ich und wartete, bis alle 'Einwohner' still standen, ehe ich fortfuhr: "Das hier ist Quintilius Caecus, ein Neuer. Er wird von nun an hier wohnen und mit euch leben. Ich hoffe, ihr wisst, was das heißt! Also gut ..."


    Ich nickte sachte und drehte mich dann zum Neuen: "Das wäre erst einmal alles gewesen. Ruh dich noch einen Tag lang aus, polier deine RÜstung oder laber mit den anderen hier. Das ist mir ziemlich egal. Morgen allerdings, will ich dich auf dem Trainingsplatz sehen, damit wir mit der Ausbildung anfangen können!" sagte ich und verließ dann die Soldatenunterkunft, um mich wieder anderen Dinge nzuzuwenden.

  • Aus dem Officium von Helios kommen, kam Gabriel in den Mannschaftsunterkünfen an und bekam mit, wie jemand herumrief und einen Neuen Vigil oder eher Probatus vorstellte ... Aber diesen jemanden kannte Gabriel, also denjenigen, der hier scheinbar ein Vorgesetzter war. War das nicht ... wie war sein Name noch? Marcus Helvetius Cato, der ihm damals bei dem Überfall half, als man Gabriel angegriffen hatte? Aber ... Gabriel fasste sich an den Kopf. Spielte seine Wahrnehmung ihm wieder einen verfluchten Streich? Cato gehört doch der CU an! Was machte er hier bei den Vigiles.


    Der neue interessierte Gabriel gerade nicht. Doch leider kam Gabriel nicht mehr dazu, mit Cato zu sprechen, da dieser recht schnell die Unterkunft verliess und Gabriel nicht schnell genug reagierte.


    Er begab sich zu seiner Schlafstatt und musterte dann den Neuen ...

  • Neugierig blickte Gabriel zu dem Neuen.


    Und dann stand er auf und trat an das Lager des Neuen und stellte sich vor: »Ich bin Vigil Gabriel. Willkommen hier. Wenn es etwas gibt, wobei ich dir helfen kann, dann sag Bescheid!« Er schenkte seinem Gegenüber ein freundliches Lächeln.

  • Wahrscheinlich hatte Gabriel zu leise gesprochen oder warum auch immer der Neue ihn ignorierte ;)
    Nein, Gabriel wollte das nicht persönlich nehmen. Und so sagte er nur, wenn auch etwas müde, zu dem Neuen Gaius Quintilius Caecus: »Naja, viel Glück hier!«


    Und dann legte Gabriel sich auf seine Pritsche, wandte der ganzen Welt seinen Rücken zu und versuchte ein wenig zu schlafen und von angenehmen Dingen zu träumen, doch auch hier verliess ihn seine Phantasie: Keine wohlgeformte Frau setzte sich an sein Lager und srich ihm mit ihren zarten Fingern über das Gesicht.
    Irgendwie schien ihn sogar sein Glück in den Träumen zu verlassen.


    Dennoch, immerhin schief er irgendwann ein.

  • Als er später aufwachte, spürte er jeden Muskel seines Körpers und fühlte sich irgendwie nicht wirklich ausgeschlafen, woran dass auch immer lag. Ob er falsch und verkrampft gelegen hatte?
    So konnte das nicht weiter gehen. Vor seinen zwei langen Krankenhausaufenthalten war Gabriel körperlich fit und durchtrainiert gewesen und nun sollten nicht diese kleinen Zipperleins anfangen, schliesslich war er so alt auch noch nicht.


    Und so sprang er schon förmlich aus dem Bett, machte sich frisch und beschloss, entgegen dem Befehl von Helios,sich nicht mehr zu schonen. Zwar war er offiziell noch nicht im Dienst und das war vielleicht auch gut so, denn wer wusste schon, wie Gabriel schlecht abgeschnitten hätte, bei einem Einsatz.


    Nein, Gabriel beschloss sich vorher auf Vordermann zubringen. Genug vom Rumliegen und nichts tun. Seine Stimmung litt ja schon arg darunter.


    Und so begab er sich auf den Exerzierplatz


    edit: Betreff

  • Zitat

    Original von Lucius Octavius Detritus
    "Dann wollen wir doch mal gucken wie wir das am Besten angehen könnten. Was meinst du Präfekt?" fragend sah er nun den Offizier an.


    Helios hätte nun zu gerne herumgestammelt und sich so aus der Affäre gezogen, doch dies wäre ihm nicht zuträglich, wüsste der Architectus Urbi dann ja über sein fehlendes Wissen in diesem Gebiet.


    "Nun, ich weiß zwar nicht ob man die Balken ersetzen kann oder die ganze Konstruktion gleich erneurt. Wäre das erstere zutreffend würde ich natürlich erstmal mit den neuen Balken abstützen und die alten so entfernen, bei der anderen Vorgehensweise einfach alles abbauen und dann neu errichten."


    Schließlich war es ja kein gebäude, sondern nur ein überdachter Gang aus Holz, welcher fast zusammenbrach.

  • Was er meinte war eine centina und von denen hatten seine Männer wirklich jede Menge errichtet. Er entschuldigte sich kurz beim praefectus castrorum und ging seine Männer holen, die immer noch am Eingang auf die Rückkehr des architectus urbi warteten. Kurze Zeit später war der Trupp bereit mit den Arbeiten zu beginnen. Man hämmerte und baute fleissig ein Holzgerüst.

  • Von seinem freiwilligen Trainung auf dem Exerzierplatz kam Gabriel erschöpft in die Unterkünfte zurück und bekam nichts um sich mehr herum mir. Er war fertig und sein Kopfschmerzte und so liess er sich nur noch ermattet auf seinem Lager nieder und hoffte auf Ruhe und Schlaf.

  • Zitat

    Original von Lucius Octavius Detritus
    Was er meinte war eine centina und von denen hatten seine Männer wirklich jede Menge errichtet. Er entschuldigte sich kurz beim praefectus castrorum und ging seine Männer holen, die immer noch am Eingang auf die Rückkehr des architectus urbi warteten. Kurze Zeit später war der Trupp bereit mit den Arbeiten zu beginnen. Man hämmerte und baute fleissig ein Holzgerüst.


    Helios schaute mit wachsamen Augen zu, die zugleich aufpassten und begierig neues Wissen aufnahmen. Er musste kundig sein, denn er war Praefectus Castrorum und für den Bau verantwortlich.

  • Zitat

    Original von Caius Furius Helios


    Helios schaute mit wachsamen Augen zu, die zugleich aufpassten und begierig neues Wissen aufnahmen. Er musste kundig sein, denn er war Praefectus Castrorum und für den Bau verantwortlich.


    Zwei Stunden später verließ Octavius Detritus die Bauarbeiten und überließ alles weitere seinem treuen Subcurator Afer.


    "Afer beende die Arbeiten. Ich glaub für eine solche Kleinigkeiten brauchen wir keinen Bericht zu verfassen, den Papierkram übernehmen bestimmt die Vigiles."


    "Wie du wünschst." antwortete Afer und machte sich ans Werk.

Jetzt mitmachen!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!