Villa Rustica Matinia

  • "Ja, ein sehr guter Duft." Dann nieste er laut. "Tschuldigung. Da, ich kann die Villa schon sehen! Unglaublich, wie die groß ist - als ich sie zum letzten mal sah, war sie im Vergleich dazu ein besserer Schuppen!"

  • "Ich habe sie ein wenig ausgebaut und mit einige Kostbarkeiten geschmückt, es wird dir dort sicher gefallen ..."

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    DOMINUS FACTIONIS - FACTIO PURPUREA

    SODALIS MAIOR - GERMANITAS QUADRIVII

    Stadtpatron - Tarraco

  • Erhitzt und mit offenem Haar kam sie am Landgut an. Lange war sie nicht mehr hier gewesen. Sie gab ihrem Tier Wasser und brachte es auf eine Koppel, danach machte sie auch auf den Weg ins Haus.

  • Nach wenigen Stunden kamen Gabor, Longinus und die Räuberbande hier an. Von weitem sah die Villa etwas verwahrlost und verlassen aus, doch als sie näher kamen sahen sie ein paar Sklaven rumwuseln. Es war außerdem ja auch ein Vorteil, dass die Villa so verlassen war. Hoffentlich waren genug Reichtümer da...


    Von mehreren Seiten schlichen sich die Männer an das große Haus an. Sobald man sie gesichtet hatte, musste es schnell gehen. Ein Sklave würde zwar einige Stunden nach Tarraco brauchen, doch mit einem flotten Pferd wäre in zwei Stunden Hilfe da. Vielleicht würden aber auch einige von den Sklaven zu ihnen überlaufen.


    Um etwas Aufmerksamkeit zu erregen und von der Hinterseite des Hofes abzulenken, waren zwei Männer geradewegs durch das Tor auf den Hof gegangen. Höflich wandten sie sich an den offensichtlichen Obersklaven, der scheinbar die Aufsicht über die Pferde hatte, die nahe am Haupthaus in großen Ställen untergebracht waren.


    "Wir sind sehr an einigen von ihren Pferden interessiert!", sagte der eine, während der andere sich ehrlich interessiert umschaute.


    Sim-Off:

    Die Sklaven darfst du natürlich spielen, Fausta!

  • Longinus schlich mit seinen Mannen durch die Weinfelder der Villa.
    Er hatte das Haus systematisch eingekreist und der Kreis zog sich immer enger. Schon waren sie sehr nahe an der Villa. Bloß keinen Mucks von sich geben!
    Hoffentlich konnte Gabor die Aufpasser so lange hinhalten, bis sie die Villa erreicht hatten.

  • Zitat

    Original von Titus Helvetius Gabor



    "Wir sind sehr an einigen von ihren Pferden interessiert!", sagte der eine, während der andere sich ehrlich interessiert umschaute.


    Von seiner Arbeit abgelenkt sah der Sklave die beiden Männer etwas verwundert an.


    " Da müsst ihr schon den Proconsul fragen, Dominus. Ich weiss ich welcher der Tiere er veräussern möchte."

  • "Aber ihr könnt mir doch sicher etwas über sie erzählen? Dann werde ich in den nächsten Tagen den Proconsul ansprechen. Doch das brauche ich nicht erst, wenn die Ware nicht gut ist...", sagte der Mann provozierend.


    Hoffentlich würde Longinus bald das Zeichen geben...

  • Die Meute kam näher. Longinus konnte sie nur mit Mühe davor zurückhalten, aus der Deckung der Weinreben zu gehen und zu rennen.
    Da erreichten sie das Ende der Weinstauden, nämlich eine Einzaunung. Longinus erklomm sie, hockte sich auf einen Pfahl und gab Gabor das Zeichen - zwei gekreuzte Arme.

  • Sofort sah Gabor es. Die beiden Männer stürzten vor, stachen zwei Sklaven nieder und griffen dann noch weitere völlig verdutzte Pferdehalter an. Dabei versuchten sie, sie nicht zu töten, sondern nur unschädlich zu machen. Immerhin könnten sie zu ihnen überlaufen oder aber verkauft werden.


    Gabor lief mit einigen Männern, die aus allen möglichen Verstecken hervorbrachen direkt in die Villa. Draußen schrien sie, doch sobald sie die Villa betraten, wurden sie sehr ruhig. Mit gezückten Waffen, stürmten sie vorsichtig Raum für Raum.

  • Der Sklave spürte kaum noch den Aufprall auf den Boden, nur sein Gesicht war etwas verwundert über alles.


    Fauste bekam von dem ganzen nicht viel mit, sie war in der Villa. Keiner hatte sie beachtet als sie aus den Ställen kam.
    Erst als sie das schreien und rufen hörte fiel ihr auf das etwas nicht stimmen könnte. Jetzt war sie niemand der sich vor Angst und Schreck hinter der nächsten Truhe versteckte. Sie sah sich um nach einer Waffe, die Gerte zum reiten hatte sie noch in der Hand, doch viel würde die nicht helfen außer…
    Sie hörte Schritte und versteckte sich hinter einem Pfeiler, ihre einzige Waffe fest in der Hand.

  • Longinus und seine Mannen stürmten von hinten das Gebäude, rannten die Veranda ein und verstreuten sich im Haus. Die einen knebelten die Wachen, die jeglichen Widerstand schon aufgegeben hatten, die anderen stürzten sich zum Wein im Keller, und Longinus selbst eilte, voll von Gier, in ein Gästezimmer. Was hatte das Zimmer zu bieten? Gold und Schätze? Er durchschritt das Zimmer, suchte nach Reichtümern...
    Halt.
    Da war doch was. Hinter der Truhe.
    Er schlich sich heran und stieß die Truhe brutal beiseite. Dahinter kauerte Fausta... Longinus sah seine schönsten Träume erfüllt.
    "Hallo, mei' Schätzchen!", sagte er in einem lüsternen Tonfall.

  • Während seine Leute alle Räume plünderten und vorsichtig ohne irgendwen entwischen zu lassen von Raum zu Raum stürmten, ging Gabor flott voran, sah sich nur kurz um. Immerhin hatte er lange genug in relativem Reichtum gelebt. Er wollte sehen, wie Longinus Mission geklappt hatte. Da hörte er eben seine Stimme aus einem der Gästezimmer. Ohne zu zögern ging er hinein und sah eine hübsche junge Dame hinter einer Kiste hocken. Offenbar hatte Longinus sie gerade erst aufgestöbert. Da sie mit irgendetwas langem bewaffnet war, das Gabor nicht erkennen konnte, nahm er sein Gladius noch etwas fester in die Hand. Dann wartete er, wie das Mädchen reagieren würde, fragte aber schon lachend: "Na, mein Freund! Da hast du ja wohl schon ein Schätzchen gefunden , was?"

  • Sie hatte ihn gesehen und auch im Auge behalten, das er sie entdecken würde war ihr klar. Als er so vor ihr stand und sie angrinste holte sie blitzschnell aus und zog im die Gerte quer durch das Gesicht. Sie sprang auf, solange er von dem Schlag abgelenkt war, und wollte durch die Tür fliehen. Doch der Weg war ihr versperrt, was sie merkte als sie gegen den Mann prallte

  • "AAAAAAAAAAAAAAAHHHHHHHH!", brüllte Longinus. "Du elendes Biest!" Er stürzte sich auf sie und stieß sie zu Boden. Dann hockte er sich auf sie. "Ausg'spielt hod si's! Jetza gibt's Saures für Püppchen!", brüllte er, getrieben von Schmerzen, und verpasste ihr eine Watsche. Gabor nahm er vor lauter Wut gar nicht zur Kenntnis. Den Göttern sei Dank, dass sie ihm nicht ein Auge ausgestochen hatte...

  • "Wa' schen!"

    Sim-Off:

    Nein, nicht waschen, sondern "Wäre schön" :D


    Er umfasste ihre Arme mit brutaler Gewalt und rang sie zu Boden. Der Zorn verlieh ihm übernatürliche Kräfte. "Des wirst' mir büßen, du deppertes Dirndl!"

  • Doch Matinia lag immer noch auf dem Rücken und daher hielt Gabor ihr einfach sein Gladius an die Kehle. Sie würde sich zwangsläufig verletzen wenn sie sich bewegen würde. Und auch Longinus würde es davon abhalten, Dummheiten zu begehen.


    "Wie geht es dir, Longinus? Hat sie dich doll erwischt?"

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