Fest (ANTE DIEM X KAL AUG DCCCLVII A.U.C.)

  • Nachdem Handkuss blickte er auf, "Es ist mir eine Ehre dich kennen zu lernen. Darf ich dir meinen Onkel, den Proconsul Matinius vorstellen und den Präfekten Caecilius?", seinen Großcousin, der ohnehin gerade in einem Gespräch schien übersah er.

  • "Wohl wahr, Präfectus, eine unschöne Sache, wie man hört haben die Verhandlungen gegen Sulla und Strabo begonnen?"


    Er liess sich den Becher reichen.


    "Ich grüsse dich Consul und dich natürlich auch Prudentia Drusilla, es ist mir eine Freude ..."

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    DOMINUS FACTIONIS - FACTIO PURPUREA

    SODALIS MAIOR - GERMANITAS QUADRIVII

    Stadtpatron - Tarraco

  • Drusille nickte beiden freundlich zur Begrüßung zu.


    "Es ist mir eine Ehre euch kennen zu lernen." sprach sie dann mit sanfter Stimme und lächelte. So viele Namen gleich auf einmal. Wenn das so weiter ginge, würde sie heute Nacht halb Rom kennen.


    Die Prudentierin blickte in die Runde und stellte sich wieder neben ihren Onkel.

  • "Proconsul, es ist mir wie immer eine Freude." erwiderte er Agrippas Begrüssung. Er blickte sich um, wen der Gäste er noch alles kannte und als seine Nichte sich wieder zu ihm gesellte lächelte er sie aufmunternd an.

  • Ja, da hast du richtig gehört, Proconsul. Gestern ging der erste Prozesstag zu Ende und morgen wird es dann weitergehen. Es ist nur zu gut, wenn Hochverräter ihre Strafe erfahren, auch wenn der Kaiser sich mal nicht persönlich darum kümmern kann.


    meinte Crassus auf Agrippas Frage, ehe der bedeutendere der beiden amtierenden Consule mit seiner Nichte die Runde erweiterten. Mit einem freundlichen Consul. gepaart mit einer angedeutenden Verbeugung begrüßte er Commodus, ehe er sich seiner Nichte zu wandte: Es freut mich deine Bekanntschaft machen zu dürfen, ehrenwerte Prudentia. Wenn ich mich recht erinnere, habe ich dich noch nie zuvor auf einem solchen Empfang gesehen. Sag, ist das nur meiner Blindheit zuzuschreiben oder warst du bisher tatsächlich noch nicht so oft auf solchen Empfängen?

  • Drusilla war schweigend neben Commodus gestanden und hatte den Gesprächen mehr oder weniger gelauscht. Die Frage von Caecilius Crassus riß sie deswegen auch fast aus ihren Gedanken.


    "Du bist durchaus nicht blind, lieber Caecilius. Ich weile noch nicht lange hier in Rom und um ehrlich zu sein ist dies mein erster Empfang überhaupt." erwiderte die Römerin mit leichtem Lächeln.

  • Um Avitus einen Gefallen zu tun und sich mal einen Moment abzulenken von der ständigen Stadtverwaltung, besuchte auch Victor das Fest des Cosuins. Mit blütenreiner Toga und einem Lächeln auf dem Gesicht betrat er den ERaum und grüßte die Anwesenden.


    "Salvete!"

  • Nachdem Theodorus längere Zeit eine rotfigurige Vase aus der klassischen Hochzeit bestaunt und sich nebenbei im Land der unbegrenzten Antipasti umgeschaut hat, das natürlich auf keiner ordentlichen römischen Feier fehlen darf, entdeckt er endlich Detritus, wie er sich zwischen den Gästen durchschleicht. Als der Quästor gerade nichts zu tun hat, geht er auf ihn zu.


    "Chaire, Detritus, was für eine Freude, dich zu sehen. Wie geht es dir?"

    gelehrter aus alexandria- gebildet, intellektuell, tolpatschig und zerstreut

  • Ach, da bin ich ja schon fast beruhigt! Wenn sich herumsprechen würde, dass schon der Praefectus Praetorio blind durch das Leben läuft.. ich will mir die Jubelschreie Roms Feinde gar nicht erst ausmalen. er lachte und sah sich beiläufig nach einigen Getränken um. Wo warst du denn zuvor, wenn du nicht in Rom warst und auch zuvor noch nie auf einem Empfang?

  • Detritus grüßte Octavius Avitus, der voller Güte und Bescheidenheit dieses Fest organisiert hatte und dann wurde er von Theodorus ja fast überrannt. Detritus guckte ein wenig blöd und begrüßte dann den Peregrinus mit einem Lächeln.


    :)


    "Salve Theodorus welch eine Überraschung dich hier anzutreffen." Wie hatte es der ägyptische peregrinus bloß geschafft reinzukommen? :P

  • Auf Detritus Verwunderung hin ist der Alexandriner erst einmal ebenso verdutzt. Leise flüstert er dem Octavier zu: "Du weißt doch, du wolltest doch heute etwas verkünden..."

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  • "Was denn? Dass ich bis am 17. August eine Frau haben muss um zwei lausige Betriebe zu erben?" :D Er grinste um nicht gleich zu weinen. Es fiel ihm nicht ein, denn er hatte andere Sorgen wie zum Beispiel Paulina. "Weißt du was geschehen ist? Paulina wurde entführt. Paulina meine Cousine die kennst du doch oder?"

  • Bei der Schlange auf dem Baum der Erkenntnis, das kann doch nicht wahr sein! Detritus kann doch nicht wirklich auf einmal vergessen haben, wozu Theodorus hier ist! Allein die drastischen Ausgaben für Material und Leute in den letzten Monaten müssten sich doch tief in der Psyche des Mannes niederschlagen! X(
    Theodorus will den Octavier gerade daran erinnern, da plappert dieser wieder weiter und erzählt ihm irgendetwas über eine Cousine, an die der Alexandriner sich tatsächlich nicht erinnern kann. So vergisst er sofort das Projekt und erkundigt sich beschämt: "Nein, deiner Cousine wurde ich bisher leider nicht vorgestellt. Was ist ihr denn zugestoßen?"

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  • Zitat

    Original von Gaius Octavius Victor
    Um Avitus einen Gefallen zu tun und sich mal einen Moment abzulenken von der ständigen Stadtverwaltung, besuchte auch Victor das Fest des Cosuins. Mit blütenreiner Toga und einem Lächeln auf dem Gesicht betrat er den ERaum und grüßte die Anwesenden.


    "Salvete!"


    "Victor, es wirklich schön, dass du dich für einen Abend von der Arbeit losreißen konntest, die Anwesenden Herrschaften sind dir sicher bekannt."

  • Sim-Off:

    Ich hoffe doch, dass es gestattet ist, ohen Umweg über die porta direkt hier zu posten? :)


    Kaum waren wir in Rom angelangt, standen auch schon die ersten gesellschaftlichen Verpflichtungen an. Die Einladung der Octavier, die Appius mir vorgelegt hatte, hatte mich zugegebenermaßen etwas überrascht, denn ich wusste vpn dem Bruch, den unsere Familien vor Jahren durchlaufen hatten. Damals waren es Crassus und Anton gewesen, die sich zerstritten und je einen anderen Weg eingeschlagen hatten. Dennoch, so beschloss ich, war inzwischen einiges an Zeit vergangen, und darüberhinaus hatte jeder Mann das Recht auf einen Neuanfang. Die Einladung wertete ich daher als Entgegenkommen der Octavier, wenngleich es doch natürlich auch eine Festivität war, um sich Stimmen im Senat zu verschaffen. Eine solche Strategie war eine kluge, aber auch durchschaubare. Mir selbst war ob der knappen Zeit, bedingt durch die Reise, eben keine Zeit geblieben, um noch ein Fest auszurichten, bevor ich im Senat sprechen würde.


    An meiner Seite befand sich Cotta, mein treuer Freund und lieber Vetter. Ich dachte mir, dass es sinnig wäre, mit ihm gemeinsam hierher zu kommen, denn so konnte er gleich einige wichtige Persönlichkeiten Roms kennenlernen, auch wenn ich selbst mich nicht gerade rühmen konnte, mehr als eine Hand voll zu kennen. Trotzdem erkannte ich beinahe augenblicklich den consul, als ein Sklave uns in den Festraum führte. Sogleich lenkte ich meine Schritte auf ihn zu und und nickte zum Gruße. "Salve, consul Prudentius! Aurelius Corvinus, und das hier ist mein Vetter Cotta. Welch ein glücklicher Zufall, dass du ebenfalls zu dieser Feier geladen bist. So kann ich mich gleich bedanken für die problemlose Abwicklung meines Kandidaturwunsches", grüßte ich Commodus.

  • Avitus bemerkte erfreut, dass die Aurelia ebenfalls erschienen waren, war es ihm doch ein anliegen, die Beziehungen beider Familie wieder zu verbessern und an die alten guten Tage anzuschließen, so wartete er freundlich, bis Aurelius, die Begrüßung des Consuls abgeschlossen hatte.

  • Sim-Off:

    ich mogel mich auch mal durch. ;)


    Endlich hatte die Sklavin ihn hereingelassen. Ioshua gab den kostbaren Mantel einem Sklaven und mahnte ihn aufs schärfste, darauf gut aufzupassen. Dann tingelte er in den prächtig geschmückten Saal in seinen prächtig orientalischen Gewändern. Zuweilen schien er doch eine ausgeprägte Form der Dekadenz zu besitzen wie manch bösartiger Zeitgenosse über ihn urteilen würde. Die Ringe an seinen Fingern glitzerten.


    Suchend sah er sich um, den Gastgeber, den Sohn jenes berühmten Anton, zu entdecken.

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