[Domus] Tribunus Angusticlavius Servius Artorius Reatinus

  • Reatinus jedoch wollte die Petronierin nicht fragen, wo ihre Eltern womöglich sein könnten und wo sie waren. Er hielt dies für eine überflüssige und womöglich auch böse Erinnerungen aufweckende Frage. Schließlich wäre die Petronierin nie zu Crispus gezogen, wenn ihre Eltern noch für sie da gewesen wären. Es konnte viele Ursachen haben, dass sie dies tat, höchstwahrscheinlich wusste sie jedoch nicht, wie die Begegnung mit Crispus verlaufen würde. Reatinus wandte sich vom Bildnis seines Vaters ab, während er darauf wartete, dass Rusticus endlich näher kam - es war merkwürdig, kannte er den Sohnemann doch als eher ruhigen, aber weniger introvertierten Mann.


    "Crispina", machte er auf sich aufmerksam, "Ich möchte dir Mamercus Artorius Rusticus vorstellen, mein Erstgeborener. Und leider auch einzig übrig Gebliebener - das Schicksal hatte er in letzter Zeit weniger gut mit uns gemeint." Der Tribun klopfte seinem Sohn auf die Schulter und zog ihn etwas näher. "Das ist Petronia Crispina, Sohn. Sie ist eine Freundin, Gast und wird auch bleiben. Erzähl etwas über dich."

  • Als sein Vater den knappen Bericht über seinen Großvater beendet hatte war ein Augenblick tiefer Vertrautheit zwischen Reatinus und der Frau eingetreten in dem es Mamercus geradezu peinlich war, anwesend zu sein und diese Zweisamkeit zu stören. Er hatte jenen Augenblick verpasst, der ihm die Möglichkeit eröffnet hätte, unbefangen dem Gespräch beizutreten. Nun stand er beklommen herum bis er bemerkt wurde. Dies geschah glücklicherweise noch bevor die Angelegenheit richtig peinlich wurde, was sich gerade andeutete, wie ihm schien.
    "Es ist mir eine Freude, Petronia. Wie du unschwer erkennst bin ich auch in der Legion, wenn ich zuvor auch Zimmermann gelernt habe."
    Zu seinen Worten deutete er eine respektvolle Verbeugung an.

  • Warum es ihr plötzlich einen kleinen Stich versetzte als er ihr seinen Sohn vorstellte wusste sie selber nicht und schallte sich in Gedanken als dumm, denn wie hatte sie denn nur annehmen können, dass er noch keine Frau hatte oder wahrscheinlich gehabt hatte. Oder war er immer noch verheiratet? Sie erinnerte sich nicht, dass er jemals etwas davon gesagt hatte, auch nicht in Germanien als sie sich so lange unterhalten hatten. Es war niemals die Rede von einer Frau gewesen, aber auch nicht von Kindern.
    Ihre ganzen Gedanken versuchte sie zu verbergen und drängte sie weit nach hinten in ihrem Kopf. Sie war hier, das zählte im Moment und er war hier.


    Das Alter des Sohnes war schwer zu schätzen aber all zu jung war er auch nicht mehr oder aber sie täuschte sich wieder einmal. Crispina lächelte den Sohn von Reatinus freundlich an als er ihr vorgestellt wurde und als er sich dann etwas vor ihr verbeugte waren ihre Gedanken schon wieder verschwunden. Er schien eine interessante Lebensgeschichte zu haben wenn er vor der Legion Zimmermann gewesen war.


    „Es freut mich dich kennenzulernen,“ sagte sie sanft „Du trittst also in die Fußstapfen deines Vaters, er kann stolz auf dich sein,“ meinte sie dann noch wegen der Legion. Jeder Vater wäre doch stolz wenn der Sohn ihm nacheiferte und die Legion war ein guter Ort.
    Sie hatte die Worte von Reatinus noch in den Ohren, dass es das Schicksal mit ihnen in letzter Zeit nicht gut gemeint hatte. Es tat ihr leid und sie konnte nicht verstehen, dass die Götter öfters solche Spiele spielten mit Leuten die das Herz am rechten Fleck hatten, außerdem wurde ihr etwas wärmer als er sie als Freundin darstellte. Kurz blickte sie ihn von der Seite her an, wusste nicht so genau was sie sagen sollte und strich sich wieder die immer noch etwas feuchten Haare hinter die Ohren.

  • Während Rusticus sich vorstellte, gingen viele Gedanken in Reatinus´ Kopf um. Ob sich die beiden vertragen würden? Was dem Sohn wohl auf dem Herzen lag, dass er gekommen war? Ging es ihm schlecht, hatte er eine Bitte? Es waren Fragen, die der Vater später im Gespräch mit seinem Sohn klären wollte. Es würde ihn sicher interessieren, wo Crispina hergekommen war. Immerhin kam die Petronierin nicht von ungefähr, sondern war nicht weniger als die Nichte seines alten Vorgesetzten. Doch es so gut war, daran zu denken? Crispina schien ja nicht glücklich über diesen Umstand zu sein, weshalb sich Reatinus weitere Bemerkungen über ihre Herkunft verkniff.
    "Ich habe auch einen zweiten Sohn... er ist jedoch verschollen. Meine damalige Gattin hat die zweite Geburt nicht überstanden. Verdammt", sagte er bedrückt, "Ich hatte nicht einmal die Zeit... ihr letzte Worte mit nach Elysium zu geben."


    Seine Gedankenwelt allmählich verlassend, befand Reatinus es für richtig, in diesem Moment die hungrigen Mägen mit den Köstlichkeiten aus der Küche zu füllen. Es war genug getrauert, Reatinus suchte sicher nicht als Einziger nach Ablenkung. "Wird wohl Zeit, dass wir unseren Hunger stillen. Bitte, wählt euch doch eine Cline aus und esst mit mir."

  • Crispina konnte es nicht beschreiben aber sie fühlte sich ein wenig fehl am Platz, denn es schienen plötzlich Wunden aufgerissen zu werden die nicht mehr bluten sollten und es nun anscheinend dennoch taten. Warum hatte dieser Mann soviel Unglück in seinem Leben erleiden müssen? Warum? Er war ein so lieber Mensch, hatte seine Frau verloren, einen Sohn der verschwunden war….und nun auch noch sie am Hals. Crispina wusste nicht was sie sagen sollte und blickte zu Boden. Sie hätte gerne irgendwelche Worte gefunden, aber sie musste eben erst selber einmal mit den ganzen Dingen nun fertig werden die sie gehört und gesehen hatte. „Das tut mir leid,“ flüsterte Crispina sanft und blickte zu Reatinus auf.


    Wenn sie einmal mit ihm alleine war wollte sie noch etwas mehr über ihn erfahren und vielleicht konnte sie ihm ja irgendwie zur Seite stehen um sich zu revangieren weil er ihr half. Wieder strich sie sich ihre Haare nach hinten was aber eher einer kleinen hilflosen Geste nahe kam da sie sich ein wenig verloren fühlte, deswegen war sie sehr froh als er auf ein anderes Thema zu sprechen kam. Essen war gut, denn sie hatte ziemlich Hunger musste sie sich eingestehen schließlich hatte sie lange nicht so gut essen können wie man es normal gewohnt war, wobei das Essen in Germanien in Gefangenschaft war auch nichts Besonderes gewesen.


    Crispina lächelte ein wenig und ging zusammen mit ihnen zu den Clinen hinüber. Es war eine Wohltat sich zu setzen und auf das Essen zu warten. Die Sklaven hatten schon angefangen das Essen zu bringen und Crispina spürte ein leichtes Knurren im Bauch. „Es sieht wirklich lecker aus,“ meinte sie dann um die Stille zu durchbrechen die sich einen Moment eingeschlichen hatte. Sie musste zu Reatinus blicken und sich an den Moment vor wenigen Minuten erinnern. Sie hatte ihn angeblickt und er war ihr näher gekommen. Crispina lächelte leicht.

  • Scheinbar hatte die lange, strapazenreiche Geschichte der Artorier die Frau zu Mitgefühl bewegt, dachte sich Reatinus hob ihren Kopf mit einem sanften Griff am Kinn. "Es ist schon lange her. Menschen sollten sich mit dem Beschäftigen, was ihnen noch bleibt." Reatinus sah lächelnd zu seinem Sohn. "Immerhin soll mein Sohn eines Tages etwas zu erben haben, wenn es so weit ist. Die Vergangenheit ist vobei... nur die Gegenwart bestimmt die Zukunft." Reatinus lächelte die Petronierin freundlich an, um die Stimmung wieder ins Positive zu schwenken und in der Hoffnung, dass sein Plan damit aufgehen würde, das Trübsal zu beenden. Was vergangen war, konnte man nicht mehr rückgängig machen. Reatinus war ohnehin kein Mensch, der in Selbstmitleid versank - so etwas tat er niemals, denn das Leben hatte ihn hart und unbeugsam gemacht, mit jedem Schlag ein bischen mehr.


    So saßen sie jetzt vor dem Essen, Rusticus zeigte sich mit Ausnahme einiger höflicher Worte so unangenehm ruhig. Er redete immer nur so viel, wie er musste, doch wenn er wirklich nichts sagte, gab das fast schon einen Grund zur Sorge.
    Während die Sklaven noch die letzten Vorbereitungen trafen und etwas Gemüse auftischten, lief Reatinus das Wasser im Munde zusammen. Die Vorspeise bestand aus klassischen Appettitanregern, den Acetaria. Heute standen dazu sauer eingelegte Oliven, Zwiebeln und Kapernsprossen bereit, dazu noch einige Scheiben Brot, Eier und natürlich das Mulsum. Da Reatinus nicht als Erster zugreifen wollte, wartete er auf die Anderen. "Nur keine Scheu - esst, so viel ihr könnt!"

  • Es war wie ein leichter Schlag, ein süßer Schlag, als Reatinus ihr Kinn sanft anhob. Sie blickte ihm genau in die Augen und spürte ein merkwürdiges Kribbeln in ihrem Bauch. So etwas hatte sie zuvor noch nie gespürt und es machte sie nervös und etwas durcheinander, dass sie seinen Worten kaum folgen konnte. Es war wie zuvor als er ihr etwas näher gekommen war und sie wünschte sich einfach, dass die Zeit und somit auch die Situation still stehen blieb. Doch leider strich auch die Zeit und dieser Moment der Berührung weiter.
    Zustimmend nickte sie ihm zu, auch wenn sie irgendwie nur die Hälfte mitbekommen hatte und irgendwie war ihr großer Hunger von eben ein wenig verflogen. In ihrem Bauch hatte sich nun ein anderes Gefühl breit gemacht, was den ganzen Hunger vertrieb.


    Es war schwer irgendwie passende Worte zu finden. Es stand noch so viel im Raum was Crispina und Reatinus betraf, aber das waren Dinge die sie unter vier Augen besprechen mussten. Und sie selber musste versuchen diese Gedanken wenigstens für heute aus ihrem Kopf zu vertreiben, denn sie war hier und nur das zählte und nichts anderes. Ich Onkel konnte ihr also egal sein.


    Sie begann etwas mehr zu lächeln und blickte Reatinus von der Seite her an, als dieser meinte es sollte nun endlich zugegriffen werden, denn scheinbar hatte keiner den ersten Schritt machen wollen. Also tat sie es. Vorsichtig tat sie einige Oliven, Eier und etwas Brot auf ihren Teller und begann zu essen. Oh wie lange hatte sie diese Leckereien nicht mehr genießen können? Viel zu lange. „Es schmeckt sehr gut und es tut gut wieder etwas essen zu können was aus der Heimat kommt,“ sagte sie mit einem Lächeln und leuchtenden Augen und naschte eine weitere Olive. Nun war auch ihr Hunger wieder da und noch viel größer als zuvor, aber sie würde hier sicher nicht reinschlagen wie eine Verrückte sondern anständig essen wie sie es gelernt hatte.
    „Wie….wie ist es dir eigentlich ergangen seit deinem Weggang aus Germanien?“ wollte sie dann von Reatinus wissen. Zwar hatte sie ja seinen Brief bekommen, aber sehr viel hatte sie auch nicht rauslesen können.

  • Reatinus wollte die schlechten Themen ohnehin schnell vergessen und konzentrierte sich auf Crispina und das Essen, um sich davon abzulenken. Es war ohnehin eine schlechte Idee, kürzlich angekommenen Besuch mit solchen Geschichten in schlechte Stimmung zu versetzen, fand er. Reatinus griff endlich auch zu, nahm sich eine Scheibe Brot vom Tisch und griff anschließend auch nach den Oliven und den Zwiebeln. Oliven mochte er ganz besonders und verzehrte sie besonders schnell - jedoch nicht barbarisch, ganz im Gegenteil, er war es nur aus seinen Tagen in den Mannschaften gewohnt, sein Essen schneller zu verzehren.


    "Es freut mich, dass es dir schmeckt. Warte erst den Hauptgang ab", grinste Reatinus, denn heute gab es etwas Besonderes zu Essen. Nun, nichts Ungewöhnliches, aber immerhin etwas besonders Schmackhaftes. Es freute Reatinus, dass sich für Crispina etwas hat finden lassen, wusste er doch nicht, was die Petronierin gerne aß. Der Artorier hatte die Vorpeise schon zu sich genommen und wischte sich mit einem Tuch die Essensreste von den Fingern, als Crispina auf seinen Weggang aus Germanien zu sprechen kam.
    Der Artorier überlegte ein wenig. "Hmmm", anschließend kam er zu Wort, "Als ich in Mantua ankam, war es kein Problem, mich in der Legion zurechtzufinden, ist ja glücklicherweise alles gleich aufgebaut... kennt man ein Lager, kennt man alle! Das Klima ist eine Umstellungssache, das wirst du besonders in Frühjahr und Sommer merken, wenn es wärmer wird. Daran musste ich mich auch gewöhnen, aber da ich aus Rom stamme, war das schnell passiert. Ich habe mich aber eingelebt und die Arbeit sehr schnell wieder aufgenommen. Natürlich als Tribun, nicht als Präfekt. Und ich muss gerade den Legaten vertreten... er soll krank sein, lässt sich bei uns auch nicht mehr blicken. Keine Ahnung, was mit dem Mann ist. Ich hab nur viel zu tun während der Dienstzeit."

  • Heute hätte man ihr nichts vorsetzen können was nicht geschmeckt hätte, denn all römisches Essen war immer noch besser als das was sie die letzte Zeit bekommen hatte, von daher war es klar, dass es ihr auf jeden Fall schmecken würde. Sie lächelte Reatinus an und es lag viel Dankbarkeit in ihrem Lächeln und vielleicht noch einiges mehr.


    Interessiert lauschte sie seinen Worten und es schien wie damals in Germanien zu sein als sie mit ihm in der Taverne gesessen hatte und ihm zugehört hatte. Da erinnerte sie sich an etwas. An die Pferde und, dass er doch eigentlich mit ihr hatte reiten wollen oder zumindest war davon die Rede gewesen sich die Pferde anzusehen sollte ihr Onkel zustimmen, aber dieser hatte ja nun nicht mehr das Sagen.
    „Euer Legat ist krank und lässt sich nicht mehr blicken?“ fragte sie verblüfft „Ich dachte es herrscht Zucht und Ordnung in der Legion,“ meinte sie schmunzelnd, denn so hatte sie es immer gehört und deswegen meinte sie auch dieses Kommentar sagen zu müssen. „Ich freue mich darauf wenn es hier endlich wieder richtig warm ist. Ich mochte das Wetter in Germanien nicht, es war trist die meiste Zeit. Zumindest da wo ich etwas sehen konnte,“ fügte sie leise bei redete aber darüber nicht weiter. Es schien nicht der richtige Ort zu sein weiter darüber zu reden wie es ihr eigentlich ergangen war, außerdem wollte sie mit Reatinus da unter vier Augen sprechen und nicht bei seinem Sohn. „Was ist eigentlich aus deinen Pferden geworden? Du hattest mir damals erzählt du hättest welche,“ fragte sie nach und hoffte natürlich, dass er diese immer noch hatte und vielleicht auch, dass er nicht vergessen hatte was sie damals besprochen hatten.

  • Die Petronierin schien sichtlich gefallen an dem Essen zu finden und Reatinus lief es kalt den Rücken runter, wenn er sie so sah. Nein, es lag nicht an ihr selbst, es war nur die Vorstellung, was sie wohl gegessen haben mochte, als sie von Crispus... gefangen gehalten wurde. Reatinus konnte nicht so recht glauben, dass sein Freund überhaupt zu solchen Dingen fähig war. Natürlich kannte er zwei Seiten von Crispus. Den Soldaten und den Freund. Und der Freund war ein guter Mann, der Soldat hart und unerbittlich. Aber auch Reatinus war in der Legion hart geworden... er ging wohl nur auf andere Weise damit um.


    "Ja, ich habe mich auch gewundert. Es ist durchaus viel Arbeit, neben der eigenen Tätigkeit noch des Legaten Besuch entgegen zu nehmen und Teile seiner Arbeit zu machen. Es gibt Tage in der Principia, dort gönne ich mir nicht einmal eine Minute Ruhe. In letzter Zeit ist es jedoch ruhig. Und ja, Zucht und Ordnung." Der Artorier grinste und Sklaven begannen, die Teller aufzuräumen und die Hauptspeise vorzubereiten. "Sollten wir in der Principia auch mal wieder walten lassen. Der Centurio von damals steckt durchaus noch in mir! Wusstest du, dass sie mich damals 'Schreihals' genannt haben? Meine Stimme ist nicht eingerostet, ich könnte immer noch Wände erbeben lassen, wenn ich wollte!"
    Reatinus nickte seinem Sohn zu. Diesem schien es auch zu schmecken.
    "Ich habe mich damals schnell an das Wetter gewohnt... wir durften ohne große Winterbekleidung draußen unseren Runden um den Platz drehen. Das darf Rusticus ja momentan auch zu spüren bekommen - wir wollen jedoch beide, dass er die selbe Ausbildung durchmacht... weißt du, es gibt ungeschriebene Wertvorstellungen bei uns. Rusticus wird in meine Fußstapfen treten und er soll die Erfahrungen nicht missen, die ich selbst gemacht habe. Ich schweife ab."
    Dass die Pferde, außer seinem treuen Hektor nun weg waren, musste ein ungünstiger Umstand sein... erst kürzlich hatte er die Zucht veräußert und nur seinen eigenen Wallach behalten, der ihm immer noch treu diente. Er hatte nie ein besseres Pferd geritten!
    "Nun, ich habe die Pferdezucht verkauft." Er erinnerte sich an das Versprechen von damals und gab zwinkernd hinzu, Crispina würde das sicherlich deuten können: "Ich habe aber mein eigenes Ross behalten."

  • Crispina musste lächeln und es war seit der ganzen Zeit endlich mal ein offenes Lächeln, nicht verbissen oder zurückhaltend, richtig erleichtert schien sie zu sein. „Schreihals?“ fragte sie schmunzelnd nach, denn sie konnte es sich wirklich nicht vorstellen, denn Reatinus machte auf sie den Eindruck nach einem sehr ruhigen Mann, aber nicht jemanden der schreiend umherrannte. Ihr Onkel war da anders gewesen…ihn brauchte man nur anzusehen und wusste, dass solche Dinge auf jeden Fall stimmen würden und sie hatte es mehr als einmal erfahren müssen. Schnell wurden diese unerfreulichen Gedanken wieder beiseite geschoben, sie durften hier einfach nicht hin.


    Ja das war der Vater….sie wollten immer, dass ihre Söhne in die eigenen Fußstapfen traten…blieb zu hoffen, dass es der Sohn wirklich auch tat, aber das waren die Dinge die sie nichts angingen…sie hatte sich einmal für einen Jungen eingesetzt und würde sich bestimmt niemals wieder zischen eine Vater, Sohn Beziehung stellen. Man lernte aus Fehlern auch wenn sie Lucius verdammt vermisste.
    Oh damit hatte sie nicht gerechnet, dass er seine Pferde wirklich aufgegeben hatte. Das war schade zu hören, aber sie konnte sein Zwinkern nicht übersehen und somit hellten sich ihre Augen natürlich gleich auf. „Das freut mich zu hören, es wäre sicher schade gewesen wenn du auch ihn weggeben hättest. Aber es ist schade, dass du die Zucht aufgegeben hast. Ich erinner mich noch wie stolz du über sie damals gesprochen hattest,“ meinte sie und lächelte ihn dabei auf eine so besondere Weise an.

  • Reatinus musste lachen - ja, Crispina und er hatten sich erst zu seiner Zeit als Praefectus Castrorum kennengelernt, wo er noch die Fähigkeit, laut zu schreien und Männer umherzuscheuchen in den Ruhestand hat gehen lassen, stattdessen hatte er sich jedoch zusätzlich die bürokratische Durchsetzungskraft angeeignet, mit der er die Scribae in der Gegend herumscheuchte! Das durfte man in der Principia nun einmal nicht schreiend tun, weil Stabsmitglieder arbeiten wollten und er genauso.


    Crispina schien das Signal von Reatinus bemerkt zu haben, was man ihren wunderschönen, freudig aufgehellten Augen ansah. Wieder einmal ergriffen sie Besitz von Reatinus, Hunger hatte er auf einmal keinen mehr, weil es ihm im Magen merkwürdig gribbelte. Er kam unweigerlich selbst auf den Gedanken, was er für die Petronierin im tiefsten Inneren verspührte. "Das hätte ich nie", er unterbrach kurz, um sich zu fangen, "getan. Ein so gutes Pferd findet man im Leben nur einmal. Aber es ist der Lauf der Dinge. Ich habe die Zucht aufgegeben, aber den Tieren geht es noch immer sehr gut, das ist mir wichtig."

  • Chrispina mochte sein Lachen und auch das Leuchten in seinen Augen welches dabei entstand. Er sah damit so unwahrscheinlich jugendlich aus und naja....hatte sie das eben wirklich gedacht? Ein wenig erschrocken war sie schon über ihre Gedanken. Verlegen senkte sie ihren Blick da sie Angst hatte er würde es vielleicht in ihren Augen sehen können...ihre Gedanken.
    Crispina strich sich ihre Haare hinter die Ohren damit diese nicht ständig wieder den Weg in ihr Gesicht fanden. Mittlerweile waren sie wenigstens getrocknet, wellten sich aber deswegen leicht da sie diese ja offen trug, aber es war ihr egal, auch wenn es sich eigentlich nicht gehörte mit offenen Haaren beim Essen zu sitzen, aber im Moment war sowieso nichts normal.


    Sehr gerne hätte sie wohl in diesem Moment seine Gedanken gelesen. Ihr Blick traf sich mit seinem und sie erwischte sich dabei wie sie wirklich einen Augenblick die Luft anhielt. Nein dieser Ort und der Moment waren sicher nicht passend um über ihre Gefühle nachzudenken. Aber seine Augen....
    Reatnius Worte gingen dabei fast unter als er sprach. Sie blinzelte mit den Augen und hoffte, dass er nicht bemerkt hatte. Doch sie spürte wie ihr Herz einen ganz anderen Takt anschlug. Es schlug schnell und pochend, ja regelrecht hart gegen ihre Brust und sie selber spürte auch dieses Ziehen und Kribbeln um Bauch und konnte das alles gar nicht so einordnen. Noch nie hatte sie für jemanden irgendwelche Gefühle gehegt, außer vielleicht Hass bei ihrem Onkel und Trauer bei ihrem Vater.
    "Es ist schön wie du dich dennoch um die Tiere sorgst. Es zeigt, dass du ein guter Mensch bist," sagte sie leise und setzte sich ein wenig auf, stützte sich mit ihrem Unterarm dann auf der Cline ab. Crispina musste ihn immer wieder ansehen, dieses Lächeln und seine Augen. Innerlich seufzte sie ein wenig und wünschte sich, dass sie beide alleine wären. Oh Crispina hör auf zu denken, rief sie sich selber zur Ruhe

  • Ein zarter Hauch des noch immer fernen Frühlings schien über die Welt der Sterblichen zu streichen, die zu dieser Jahreszeit kalte und abweisende. Es war Venus, die schöne und leichtherzige, warme und annehmende Venus.
    Wie sie so, ziellos aber lustvoll, über das Land ging, durch dunkle Wälder zog, über winterstarre Äcker schritt und kalte Bäche sprang, gelangte sie zur Stadt Mantua. Dort wurde sie eines Paares gewahr, eines Mannes und einer Frau. Unbemerkt näherte sie sich und lauschte neugierig ihrem Gespräch.
    Venus war die Freundin der Tiere und darum gefiel ihr, wie der Mann über seine Pferde sprach. Auch fand sie die beiden schön in ihrer Eintracht. Doch die Worte waren zaghaft und verbargen mehr, als das sie offenbarten.
    Das war jedoch nicht nach ihrem Geschmack, denn spontane Leidenschaft galt ihr viel, zögerliches Bedenken jedoch wenig.
    Also drang sie ein, in das Haus, umschmeichelte die Zwei, berührte ihre Herzen, und entschwand wieder, mit einem glockenhellen und hinreißenden Kichern, voll fröhlicher Unschuld und ganz dem Gegenteil davon, unbeschwert und entzückt über die eigene Tat.

  • "Es zeigt, dass du ein guter Mensch bist"


    Die Worte hatten getroffen - ihn nicht erschüttert, nein, letzten Endes fiel es ihm lediglich schwer, seine wahren Gefühle zu verbergen. Er musste Crispina sagen, was er für sie empfand und sein Herz begann, unaufhörlich zu pochen, wie es bis jetzt nur selten gepocht hat. Es waren Momente, ganz Besondere, die einem Menschen nur wenige Male im Leben wiederfuhren. Er hatte sich unsterblich in die Nichte seines Freundes verliebt und er spürte kein Verlangen, sich dagegen wehren zu müssen. Er war ehrlich zu sich selbst und wollte seinen Gefühlen keinen Riegel vorschieben. Irgendwie, wusste er, musste gesagt werden, was zu sagen war. Was er jedoch nicht wusste war, wer letzten Endes den Anstoß dazu gegeben hat. Eine Gestalt, die man nicht sehen konnte, die jedoch dafür verantwortlich war, oder der es zu verdanken war, dass ihm klar wurde, die wahren Gefühle nicht zu verstecken, bis es zu spät war. Ohne Widerstand entschloss Reatinus, sich seinen Gefühlen hinzugeben.


    Alles war jedoch angesichts einer einzigen, bedeutenden Tatsache unwichtig: Denn er wusste es eh, er liebte diese Frau und die Venus mochte auch mal Wege gehen, die sich nicht so ganz mit menschlichem Verstand erklären ließen. Oder war es nicht so? Reatinus' Verstand war in dieser Hinsicht wie benebelt durch Liebe und Glücksgefühle.
    "Ähm... ich möchte dich ja nicht beim Essen stören. Aber ich möchte dich sprechen, ganz... persönlich." Reatinus winkte einige Sklaven her, Rusticus derweil den Hauptgang zu servieren. Er wirkte dabei möglichst unscheinbar und versuchte unter Qualen, entspannt zu wirken. "Du entschuldigst diese Aktion, Mamercus. Wir müssen kurz weg. Es ist dringend."

  • Seine Gegenwart machte sie…vollkommen, ja das war das richtige Wort dafür. In Germanien als sie alleine gewesen war hatte sie gespürt, dass ihr etwas gefehlt hatte und nun wurde ihr immer bewusster, dass er es gewesen war. Somit hatten die Strapazen die sie auf sich genommen hatte um ihn zu finden doch etwas Gutes. Sie wurde sich ihrer Gefühle immer bewusster. Ihr Herz pochte in seiner Gegenwart besonders schnell, wie auch jetzt und vorhin…dieser eine kleine aber viel zu kurze Moment…er hatte sie leicht zum Zittern gebracht.
    Und jetzt auf einmal spürte sie, dass er es wissen sollte. Die anfängliche Angst und Skepsis er könnte es vielleicht erfahren, auch wenn es doch so offensichtlich war, verschwand langsam aber sicher immer weiter in den Hintergrund.


    Irgendwie fühlte sich ihr Hals trocken an und sie lächelte Reatinus leicht an bevor sie nach etwas zu Trinken griff. Crispina musste einfach etwas in ihrer Hand halten, denn ihre Finger zitterten, nein ihre ganze Hand zitterte. Sie wollte mit ihm reden, allein sein, ihm so nahe sein wie vorhin.
    Erst seine Worte rissen sie aus ihren eigenen Gedanken raus und sie blickte ihn an wobei kurz leichte Verwunderung in ihren Augen zu lesen war und dann dieses sanfte Lächeln auf ihren Lippen erschien. Crispina setzte sich auf und stellte das Glas zurück auf den Tisch. „Ja sicher…gerne,“ purzelten ihr die Worte aus dem Mund und schon erhob sie sich auch. Hatte er ihre Gedanken lesen können? Oder was wollte er ihr nun sagen? Seine Augen leuchteten und ihr Herz war von einem sehr warmen Gefühl umgeben was sie nicht beschreiben konnte. Wohin wollte er mit ihr gehen? Sie trat auf ihn zu und wartete, dass er ihr den Weg wies. Wie sehr sie seine Nähe doch mochte.


    Cripsina wusste es eigentlich schon seit dem ersten Tag, dass sie sich in ihn verliebt hatte ansonsten wäre sie nicht hier her gekommen. Ihr Onkel würde toben, naja er würde auch so toben wenn er endlich erfuhr wo sie eigentlich steckte und was geschehen war. Sie fragte sich sogar einen Moment ob er hier her kommen würde nur um sie wieder mitzunehmen und dann zu bestrafen.

  • Während sie hinaus gingen, in den Flur, schien Reatinus' Herz ihm aus der Brust springen zu wollen, so sehr pochte es vor Aufregung. Ein hartes Hämmern in seiner Brust und die Wärme, die er verspührte, gaben ihm das Gefühl, dass sein Leben perfekt sei. Alles, was ihm jemals Schlechtes wiederfahren war, alles Schlechte, womit er täglich zu kämpfen hatte, war vergessen, schier nicht mehr existent für ihn. Eine Wärme umarmte sein Herz, ging auch bald in den Bauch über. Euphorisch riss er fast die Tür auf, als sie den Raum verließen und in den Flur hinaustraten. Noch wusste er nicht, was er seiner Liebe überhaupt sagen wollte. Egal, ihm würde etwas einfallen. Nach außen hin schien Reatinus unsicher, aufgebraust, aber mit einem glücklichen Funkeln in den Augen. Obwohl er Freude hatte, denn er hatte sich verliebt, hatte er Angst vor Crispinas Reaktion. Selten im Leben hatte er Angst vor etwas gehabt, doch nun zitterten seine Körperteile, die er zu bewegen versuchte.


    Nun standen sie im Flur, langsam schloss sich die Türe hinter ihnen und Reatinus wartete vorsichtshalber um sicherzugehen, dass sie nicht gesehen wurden. Er sah der Petronierin in ihre wunderschönen, grünen Augen. Jetzt war es so weit, er musste es einfach versuchen. Ein entscheidender Moment war es, als Reatinus die Frau sanft berührte und ihr lieblich den Arm strich. Zunächst schwiegen sie, dann jedoch flüsterte der Artorier. "Crispina, ich muss dir etwas sagen", bekundete er fast schon verschwörerisch, "Ich... ich..."
    Unfassbar - er wusste sonst immer, was er wann sagen wollte. Doch wie war es jetzt? War aus ihm ein anderer Mensch geworden? Wo blieben diese richtigen Worte, wenn man sie mal brauchte? Im Kopf schossen ihm viele Wörter daher, die er hätte sagen können, doch alle waren sie die Falschen:


    "Du willst es doch auch, Süße!"
    "Na komm schon!"
    "Merkst du was?"


    Ein Moment der Stille, seine Lippen öffneten sich, doch er blieb stumm. Doch Worte vermochten nichts zu sagen, und wenn er schon keine hatte, wollte Reatinus seine Gefühle durch Taten aufzeigen. Die Augen der Petronierin betäubten ihn, ihre Lippen raubten ihm den Verstand... so näherten sich ihr auch seine Lippen.

  • Crispina wusste nicht genau was los war auch wenn sie nicht anders fühlte als Reatinus selber. Ihr Herz flatterte und in ihrem Bauch tanzten Schmetterlinge, aber das hatten sie schon die ganze Zeit getan. Es war der Grund gewesen warum sie hier her gekommen war und die lange und gefährliche Reise auf sich genommen hatte.
    Sie hatte ihn schon vom ersten Treffen an sehr gemocht und war schrecklich traurig gewesen als er ohne ein Wort aus Germanien weggegangen war.
    Doch das war vergessen denn es zählte nu das Jetzt und jetzt war sie wieder bei ihm und folgte ihm aus dem Speisezimmer nach draußen.
    Sie stand fast an der Wand und er vor ihr. Crispina schaute ihn direkt an und wusste nicht was sie sagen sollte, aber er war es doch eigentlich der mit ihr reden wollte. Gleichzeitig spürte sie ein ungutes Gefühl in sich weil sie nicht wusste was er sagen wollte. Es klang alles so ernst und sie hatte Angst, dass ihm vielleicht klar geworden war, dass er sie wegschicken musste.


    Seine Berührung an ihrem Arm war wie ein kleiner elektrischer Schlag, es kribbelte und es fühlte sich gut an und gleichzeitig erschreckte sie dieses Gefühl, aber sie wisch nicht vor ihm zurück. Von seinem Blick gefangen sah sie ihn an und ein sanftes aber unsicheres Lächeln umspielte ihre Lippen als er etwas sagen wollte aber scheinbar nicht die richtigen Worte fand.


    Es war fast wie vorhin als sie beim Bild gestanden hatten, es war diese gleiche Anziehung, es war…..Zauber. Sie versank in seinem Blick und wie von selber legte sie eine Hand an seinen Oberarm als sie sah wie er sich ihr näherte.
    Auf keinen Fall wollte sie davonlaufen, oder zurückschrecken. Ihr Griff verfestigte sich ein wenig als sie ihre Augen schloss und ihm selbst ein klein wenig entgegen kam bis sich ihre Lippen sanft berührten. War es richtig was sie tat? Sie wusste es nicht, aber sie ließ nicht ab. Wenn es ein Fehler gewesen war würde er sie schon zurechtweisen auch wenn sie schreckliche Angst davor hatte, dass er das machen könnte.
    Sanft war ihr Kuss und voller Unschuld, während ihr Griff an seinem Arm etwas fester wirkte, aber keinesfalls schmerzvoll. Ihr Herz pochte und sie meinte das Blut in ihren Ohren rauschen zu hören. Seine Nähe, seine Wärme und seine Lippen raubten ihr schlichtweg den Verstand, aber sie wollte es nicht missen.

  • Ob es falsch war, die Nichte seines Freundes hier und jetzt zu liebkosen, während der Onkel der Petronierin in Germanien den Artorier mit so etwas nicht in Verbindung bringen konnte, das wusste Reatinus zu diesem Moment nicht. Es war ihm auch egal, als er die Wärme der Frau spürte und sie zärtlich küsste, ihr mit den Fingern liebevoll die Wangen und Ohren strich und sie ganz nah zu sich drückte, die Arme um ihren Körper schmiegend. Ihm wurde wohlig warm, als er ihre Gegenwart, ihre Liebe spürte.
    Jeder Zweifel und jede Angst war ihm jetzt genommen - denn er wusste, dass auch Crispina ihn so sehr liebte, wie er sie. Reatinus unterbrach den Kuss, nur um Crispina einen Moment lang mit einem Lächeln anzustarren. Ja, nun war der Moment, an dem er die richtigen Worte gefunden hatte. Einfach, und doch bedeutend, so bedeutend, dass man sie im Alltag nur selten hörte. "Ich liebe dich", flüsterte er und drückte sie weiter zu sich, "Ich möchte dich nie wieder verlieren."
    Und so schloss er wieder die Augen, um sie erneut zu küssen.

  • Es fühlte sich alles an wie in einem Traum und Crispina hatte einen Moment lang Angst, dass sie erwachen würde und immer noch in Germanien war, eingesperrt und von der äußeren Welt abgeschnitten. Aber nichts geschah. Sie war immer noch hier und sie musste auch nicht mehr aufwachen, denn sie war wach und sie spürte die Armes ihres Liebsten um sich und seine Lippen auf ihren. Erst jetzt traute sie sich ihre Arme ebenfalls um ihn zu legen und ließ sich von Reatinus gerne noch etwas dichter an sich ziehen.
    Es war ein wunderschönes Gefühl, etwas was sie zuvor noch nie gespürt hatte. Es kribbelte in ihrem Bauch und in ihrem Kopf und eigentlich überall und sie hatte das Gefühl als würden ihre Füße nicht einmal mehr den Boden wirklich berühren.


    Als er den Kuss unterbrach und sie anschaute da erwiderte sie seinen Blick nachdem sie ihre Augen wieder geöffnet hatte und lächelte ebenfalls. Ihr Lächeln allerdings wirkte schon fast schüchtern und zurückhaltend. Seine Worte gingen unter die Haut und sie hatte sich noch nie in ihrem Leben so glücklich gefühlt wie in diesem Moment als seine Worte seine Lippen verlassen hatten. „Ich liebe dich Servius,“ flüsterte sie ihm entgegen. „Mit geht es nicht anders,“ hauchte sie ihm noch entgegen als er sie erneut zu sich zog und Crispina sich nur zu gerne einem weiteren Kuss hingab. Sie konnte spüren wie schnell und doll ihr Herz in ihrer Brust schlug. Sanft strich sie mit ihren Händen seinen Rücken entlang und wollte nicht, dass dieser Moment ein Ende fand. Doch auch sie unterbrach den Kuss einige Herzschläge lang und blickte ihm noch einmal in die Augen aber ohne ihren Kopf weit nach hinten zu bewegen. „Über alles,“ flüsterte sie ihm entgegen und lächelte nun sehr viel offener als noch eben. „ich wusste es war kein Fehler hier her zu kommen,“ meinte sie und gab ihm erneut seinen sanften Kuss.

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