[Circus Flaminius] LUDI CIRCENSES FERIAE LATINAE | Beginn, Opferung und Vorlauf

  • Zusammen mit Macer war ich am Circus Flaminius angekommen um dem Rennen beizuwohnen. Wir waren recht spät dran, hatten jedoch einen recht guten Sitzplatz, der für uns freigehalten wurde. Die Gesänge waren unsagbar laut und ich schmunzelte in mich hinein. Mal sehen wer den längeren Atem hat.


    Zitat

    Original von Faustus Octavius Macer
    Wie rechnest du heute unsere Gewinnchancen ein, Varus?


    "Nun, ich denke Pepe und Pigor Secundus müssen sich erst einmal an das Flair und die Größe einer solchen Rennbahn gewöhnen. Bis jetzt sind sie nur kleine Rennen gefahren. Alles andere als ein Platz im Mittelfeld wäre eine Überraschung. Sie müssen noch viel lernen und genau deswegen lassen wir sie hier starten."
    Insgeheim hoffte ich dennoch, das wenigstens ein Auriga die Vorrunde überstehen würde.
    "Dem Endlauf hingegen sehe ich schon etwas optimistischer entgegen. Fortunatus ist nicht ohne Siegchance."
    Da wiederum war es genau umgekehrt. Ein Platz nicht unter den ersten drei wäre eine Enttäuschung. Doch er hatte gut trainiert.


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    PRINCEPS FACTIONIS - FACTIO ALBATA

  • Zitat

    Original von Lucius Aelius Quarto
    Die erste Runde ging vorbei. Zwei Blaue lagen vorn.
    Ein Blick ging zu Purgitius Macer, dem Roten.
    “Nur zwei von meinen im Endlauf, meinst du? Und zwei von deinen, ja? Wollen wir wetten?“


    Auch Macer beobachtete genau den Ausgang der ersten Runde und musste zugeben, dass es nach dem Start durchaus danadch aussah, als könnten beide Blauen ins Finale einziehen, so dass dort drei Blaue starten würden. Trotzdem blieb er bei seinem Wort. "Zwei Blaue, zwei Rote. Die Wette gilt", bestätigte er. "Auch wenn ihr einen beeindruckend guten Start erwischt habt. Die goldenen sehen da nicht ganz so strahlend aus, oder?" Mit der letzten Frage wandte er sich an Aurelius Ursus, der wohl nicht glücklich mit dem aktuellen Stand des Rennens sein konnte. Aber noch waren ja die meisten Runden zu fahren.




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  • Natürlich, unsere Talente sollen ja hier eigentlich nur Erfahrungen sammeln.


    Die beiden hatten den perfekten Platz gefunden, ganz in der Nähe von den anderen Factiomitgliedern. Macer blickte sich etwas um, alles war so neu und aufregend.


    Doch schon bald begann der Vorlauf mit den zwei neuen aus seiner Factio und Macer verfolgte aufmerksam das Geschehen.


    Wen muss man heute denn als große Favoriten ansehen? Macer kannte sich noch nicht besonderlich gut aus, doch er wollte gut informiert sein, wenn der Sieger feststand.




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    Vicarius Principis Factionis - Factio Albata

  • Centho nickte den Beiden zu die sich ihm grade vorgestellt hatten. So so eine Aelia und ein Flavia nun gut hier im Block waren sie gleich.

    „Iulius Centho.“


    Sagte er knapp und hielt den beiden den Arm zum Gruß aber den Blick immer Richtung Rennbahn gerichte. Im Moment war das Rennen einfach zu spannend um denn Blick von der Bahn zu wenden. Die blauen Fahrer lagen in Führung es war eine Fest für die Augen zu sehen wie der ganze blaue Block am Toben war. Es wurden Fahnen geschwungen und Sprechgesänge an gestimmt auch wenn das nicht der Sieg war. Aber es war Balsam für die Fanherzen nach dem letzten Rennen das ja ein Reinfall für die blauen war.


    „Tolimedes und Casetorix die sind heut besonders fix!!!



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    Sodalis-Factio Veneta

  • Es stellte sich nun der Mann neben ihnen vor – Iulius Centho. Irgendwie sagte Piso der Name etwas. Hatte sein Patron den einmal erwähnt? Oder hatte er den Namen in der Acta Diurna gelesen? Oder konnte beides der Fall gewesen sein? Das gegenseitige Vorstellen reichte nicht mehr als zu einer gegenseitigen Nennung der Eigennamen. Später, nach dem Rennen, konnte man sich sicherlich besser unterhalten. So kam es nur zu einem hastigen Händedruck.
    Jesacht?“, wiederholte Piso ganz baff. „Du warst zu lange in Germanien, scheint es mir.“, kommentierte er seinen Freund, als er mit seinem Hintern auf der Sitzbank herumrutschte. „Nun, da hast du Recht, es könnte mir schon etwas besseres einfallen.“
    Er lauschte zuerst Archias, und dann Centho, wie sie beide Gedichte aus dem Ärmel schüttelten. Piso presste die Lippen zusammen. Er konnte das besser! Er war der Dichtmeister des Imperiums. Er räusperte sich gewichtig (was durch den ganzen Rennbahnlärm hindurch kein Schwein hörte) und begann dann zu gröhlen (durchaus zu den anderen passend, und deshalb auch nicht schlechter als manche andere rund um sie):


    „Sie fuhren durch die Rennbahn mit den Wägen, die 2 Mann!
    Und sie fuhren vorbei an wirklich allen, allen voran!
    Die Hufe ihrer Pferde, ihrer Peitschen Knall
    Sie tragen ihren Schrecken in jeden Rennstall!
    Und weder Blitz noch Donner hält sie aaaaaauf!
    Blau, blau, blau voran!
    He Fahrer, ho Fahrer, immer vorwärts, Unverfolgbarer!
    Feuert blau bloß an!
    Auf Brüder, jubelt Brüder, spornt an Brüder, immer wieder!
    Tut es nicht versauen, wohohoho!
    Denn wir sind die Blauen, hahahaha!
    Uns kriegt niemand, wir sind viel zu schnell!“*


    Er grinste zu Archias hin. „He, Archi, wie findest du das? Ich meine, das Lied?“


    [SIZE=7]*Kleine Inspiration von Dschingis Khan[/SIZE]

  • Iulius Centho also. Von dem hatte Caius noch nie was gehört. Er grinste ihn kurz an und widmete seine Konzentration dann wieder dem Rennen. Da ging es in die zweite Runde! Tolimedes und Casetorix waren immer noch vorn und hatten die Weißen und Goldenen gut im Griff. Das erlaubte den ein oder anderen Seitenblick in Richtung seiner beiden Mitbrüller. Centho hatte ein ganz ordentliches Organ, musste aber an der Originalität seiner Anfeuerung noch feilen. Allerdings war sie kurz und einprägsam.


    Und Piso? Der überraschte Caius mit einem sich reimenden Spontanlied der Extraklasse. Caius klappte der Mund auf, als er Piso ansah, wie der seine Hymne brüllte. Dass ein Patrizier so schreien konnte, dass ihm die Sehnen am Hals deutlich vortraten, hätte er nicht gedacht.
    »Wau, Pi! Total krass! Vielleicht nen bisschen lang, aber echt genial. Du bist ein Genie!« lobte er seinen Freund. Immerhin wollte er, dass Piso später auch immer mit ihm zwischen den anderen Blauen stand und mitgröhlte. Und er fand das Lied wirklich originell und begann beim nächsten Turnus je ein besonders tiefes Wohohohooo! und Hahahahaaaa! einzuwerfen. Ja, doch, man konnte schon sagen, dass ihm das Lied gefiel.


    »He, seht ihr die da unten? Fiebern gar nicht richtig mit!« bemerkte Caius dann und deutete auf die Senatorenriege weiter vorn und weiter unten. Die saßen ja fast alle noch! Caius war längst aufgesprungen und hüpfte ab und an enthusiastisch mit den anderen mit.


    »Es gibt nur ein' Tolimedes! Es gibt nur ein' Tolimedes!
    Ein' Tolimeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeedeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeees, es gibt nur ein' Tolimeeeedeeeees!«

  • Zusammen mit Celsus und Arvinia betrat Septima den Circus Flaminius und sie kamen gerade noch rechtzeitig um dem Vorlauf zu folgen. Allerdings hatten sie somit nicht groß Zeit sich einen besonders schönen Platz zu suchen und landeten in der Fankurve der Blauen. Septima schaute sich ein wenig befremdlich um. „Ähm... Celsus? Könnten wir uns nicht einen anderen Platz suchen?“ fragte sie ihren Verwandten und deutete auf eine Horde schreiender und hüpfender Männer in blauen Kleidern. Bewußt hatte die junge Tiberia ein Kleid in einem orangefarbenen Farbton ausgewählt, so dass sie niemand, nur wegen ihrer Kleidung, auf eine der Factios festnageln konnte. Ihre Palla war in einem dunklen Braunton gehalten, was sie wiederum recht unscheinbar aussehen ließ. Außerdem war Septima nicht sonderlich geschminkt. Lediglich ihre Lippen leuchteten rot, wie immer.


    „Müssen wir jetzt auch mit schreien?“ fragte sie Arvinia und Celsus mit einem frechen Grinsen. Dies war Septimas erstes Rennen und sie starrte fasziniert einen Mann an, der gerade ein Loblied auf einen Tolimedes sang. Erst dann richtete sie ihr Augenmerk auf die Rennwagen mit den jeweils vier Pferden. Die Atmosphäre im Circus war unbeschreiblich und langsam aber sicher kroch das Adrenalin durch ihre Adern und sie ließ sich vom Enthusiasmus der anderen Anhänger anstecken.

  • Zitat

    Original von Manius Flavius Gracchus Minor
    ...
    "Papa, für welche Factio sind wir?"
    ...


    Nachdem sein Sohn hatte Platz genommen, zog Gracchus unter jenem noch einmal ein wenig den Umhang zurecht, so dass Minor nicht auf dem baren Stein würde sitzen, während dessen Neugier bereits gänzlich auf der Circusbahn lag und schon bald eine jener Fragen hervorbrachte, von welchen der Junge einen unerschöpflichen Vorrat zu horten schien.
    "Nun, derzeit präfe..rieren wir keine der Factiones. Du kannst heute wählen, wel'her du deine Gunst möchtest gewähren."
    Da Minor kaum sich mit einer solchen Antwort würde zufrieden geben, griff der Vater bereits der Frage nach den Kriterien dieser Auswahl vor.
    "Du musst wissen, Minimus, die Wahl der Factio ist keine politische Ange..legenheit, ebenso wenig wie eine familiäre. Dein Vetter Serenus präferiert die Russata, die Roten, dein Onkel Furianus dagegen die Pur..purea, und dein Onkel Felix war stets der Praesina, den Grünen zugetan. Daneben gibt es die Veneta, die Blauen, die goldfarbene Aurata und die Albata, die Weißen. Die Wahl des eigenen Favoriten scheint indes auch keine rationale Entscheidung, da sie ebensowenig sich dana'h richtet, welcher Rennstall die besten Gespanne stellt - hat man seine Factio einmal gewählt, so bleibt man übli'herweise ein Leben lang deren Anhänger, im drastischsten Falle mit Leib und Seele. Gerade dies scheint diese Wahl auszuzei'hnen, es ist eine überaus … emotionale Angelegenheit."
    Letztlich konnte Gracchus nur Mutmaßungen anstellen, hatte er doch dieses Konzept niemals verinnerlichen können, war er auch in eine Farbe eingekleidet mit Wimpel und Fahne - zur Freude seines Neffen Serenus - niemals in jenen euphorischen Zustand verfallen, in welchen die Zuschauer der Wagenrennen oftmals allzu schnell abdrifteten. Allfällig bestand das ganze Geheimnis auch nur darin, dass ein jeder denjenigen Rennstall wählte, welcher die eigene Lieblingsfarbe trug - so dass es nicht weiter war verwunderlich, dass Gracchus sich nicht dafür konnte begeistern, war ein Rennstall in den Farben Mauve oder Lavendel bisherig doch nicht aufgestellt worden. Unter ihnen im Circus fand indes das Spektakel seinen Beginn, die Gespanne preschten aus den Boxen über die Fahrbahn, wirbelten Sand und Staub auf und nahmen auf der Gerade waghalsige Geschwindigkeiten auf.
    "Augenscheinlich sind weder die Praesina, noch die Purpu..rea in diesem Lauf vertreten"
    , bemerkte Manius Maior ein wenig betrübt, war es ihm doch ein Anliegen, dass sein Sohn Gespanne aller Rennställe würde begutachten und damit alle verfügbaren Möglichkeiten prüfen können, ehedem er womöglich für sich eine Entscheidung traf.

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    IUS LIBERORUM

    PONTIFEX PRO MAGISTRO - COLLEGIUM PONTIFICUM

  • Tolimedes von der Veneta eröffnete die zweite Runde mit ein wenig Vorsprung auf die beiden Streithähne Casetorix auch von der Veneta und Proteneas von der Russata.
    Tolimedes schien noch einmal etwas mehr an Geschwindigkeit aus seinen Pferden herauszuholen denn man konnte erkennen, wie sich die Lücke zwischen Tolimedes und Casetorix immer mehr auftat. Es war kaum anzunehmen, das der Rest des Feldes langsamer wurde. Oder hatten schon in der zweiten Runde die Überholmanöver von Casetorix und Proteneas zur Ermüdung der Pferde gesorgt.
    In der Mitte des Feldes schien Pigor Secundus sein für seine Verhältnisse hohem Tempo Tribut zollen zu müssen. Von Platz zwei bis Platz sieben rückten die Gespanne näher zusammen und jetzt tobte der Positionskampf.
    Durch einen Leichtsinnigkeitsfehler stellte sich bei Casetorix kurz der Wagen quer. Proteneas der nur auf solch eine Situation gewartet hatte schlüpfte hindurch und rangierte nun an zweiter Stelle. Casetorix konnte den Wagen wieder in die Bahn bringen, verlor jedoch etwas an Tempo, was die hinter ihm fahrenden auszunutzen versuchten. Innen versuchten es Burolix und Quintus Arius an Casetorix vorbeizugehen. Casetorix hatte dies jedoch rechtzeitig bemerkt und machte die Tür zu. Nun lauerte außen noch der junge Albatafahrer Pepe. Doch nicht mit mir dachte sich Casetorix. Er zog kurz nach Außen an, die Wagen berührten sich für einen Moment, was Pepe aus dem Gleichgewicht brachte, sich auch hier die Räder querstellten und sich auch diesmal Casetorix seinen Widersachern entledigt hatte.
    Bei solch Manövern johlte das Publikum. Die Anhänger der Albata schickten Drohgebärden in Richtung der Venetaanhänger. Diese beantworteten das mit einem Winken.
    Durch diese Manöver wurde Pepe auf den letzten Platz katapultiert und nahm die Verfolgung wieder auf.
    Tolimedes hingegen steuerte unentwegt dem Sieg der zweiten Runde mit einem doch schon beachtlichen Vorsprung entgegen. Ihm folgten Proteneas, der durch das Missgeschick von Casetorix nun die zweite Position innehatte. Kurz dahinter und wieder bei voller fahrt Casetorix und Burolix. Quintus Arius, der hinter Tolimedes die höchste Geschwindigkeit mittlerweile im Feld hatte, klemmte sich hinter Burolix. Mit etwas Abstand auf Quintus Arius folgten Pigor Secundus und der unglückliche Pepe. Jetzt musste Pigor Secundus noch aufpassen, nicht von deinem eignen Stallkollegen überholt zu werden, denn irgendetwas lief bei Pigor Secundus nicht so recht rund.
    So ging es auch über die Ziellinie der zweiten Runde und wer jetzt noch einen Pfifferling auf Pepe und Pigor Secundus und gegen Tolimedes setzte, war hier fehl am Platze oder hatte schier keine Ahnung von Wagenrennsport.
    Derweil kam es auf der Gegenüberliegenden Tribüne zu unschönen Szenen. Ein Anhänger der Veneta hatte einen der Russata am Wickel und zerrte ihn an den Haaren eine Sitzreihe höher. Vom Pulk der um das Geschehen herumstand, größtenteils Venetaanhänger wurde diese Aktion mit Applaus bedacht. Und gleich machten sich ein paar Anhänger der Russata auf, um am Geschehen mitmischen zu können. Man darf gespannt sein, wie sich das weiterentwickelt.


  • Zitat

    Original von Spurius Purgitius Macer


    Auch Macer beobachtete genau den Ausgang der ersten Runde und musste zugeben, dass es nach dem Start durchaus danadch aussah, als könnten beide Blauen ins Finale einziehen, so dass dort drei Blaue starten würden. Trotzdem blieb er bei seinem Wort. "Zwei Blaue, zwei Rote. Die Wette gilt", bestätigte er. "Auch wenn ihr einen beeindruckend guten Start erwischt habt. Die goldenen sehen da nicht ganz so strahlend aus, oder?" Mit der letzten Frage wandte er sich an Aurelius Ursus, der wohl nicht glücklich mit dem aktuellen Stand des Rennens sein konnte. Aber noch waren ja die meisten Runden zu fahren.


    Da die beiden Senatoren nichts dagegen zu haben schienen, setzte sich Ursus dazu und ging auch sogleich auf das Gespräch ein. "Wie ich sehe und höre, sind die Wetten schon in vollem Gange. So, ihr meint also, zwei Blaue und zwei Rote im Endlauf? Und ich sage, zwei Goldene sind im Endlauf. Ein schlechter Start sorgt für gute Wettquoten. Es sind noch genug Runden, um an euren Fahrern vorbeizuziehen." Ursus lachte und nahm es von der sportlichen Seite. Ein Sieg im Endlauf war wohl kaum zu schaffen bei der Konkurrenz. Jedoch den Vorlauf hoffte er zu überstehen. Mindestens mit einem seiner Fahrer.


    Unerwartet gesellte sich noch Orestes zu ihnen. Ursus hatte gar nicht gewußt, daß der Vetter heute auch hier sein würde. Obwohl es so abwegig nun auch wieder nicht war. "Salve, Manius. Komm, setz' Dich dazu. Kennt ihr euch schon? Mein Vetter Aurelius Orestes. - Der amtierene Prätor Purgitius Macer, Princeps der Factio Russata, Consular Aelius Quarto, Princeps der Factio Veneta. Und ja, die Goldenen da hinten, die sich gerade nach und nach vorarbeiten, sind meine."

  • Macer musste zugeben, dass Aurelius Ursus offenbar einen sehr sonnigen Humor hatte. "Zwei Goldene im Endlauf? Also jetzt wird Epona hier aber eindeutig überfordert", witzelte er zurück, während unten auf der Bahn sein roter Fahrer einen Platz gut machte und sich zwischen die beiden Blauen setzte.


    Auch unter den anderen roten Anhängern sorgte dieses Manöver für gesteigerte Freude.


    Russata!
    Russata!
    Russata!
    Russata!



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  • Casetorix bekam Probleme. Tolimedes hörte es am Jubel der Russata-Anhänger. Ein kurzer Blick über die Schulter bestätigte ihm, dass sein Stallgefährte seinen zweiten Platz an den Mann in Rot verloren hatte.
    Er selbst hatte noch immer einen kleinen Vorsprung. 'Vulpecula', dass Führungspferd, machte seine Sache gut.
    Unbedrängt nahm Tolimedes die erste Wende und auch an der zweiten blieb die Attacke aus.
    Schnell ging es über die kurze Gerade. Er war noch immer vorne. Er führte weiterhin.
    Aber er hatte seinen Pferden in den ersten beiden Runden viel abverlangt. Über fünf weitere würden sie das nicht durchhalten können. Er musste ihre Kräfte in den kommenden Runden gut einteilen und das würde seinen Gegnern die Gelegenheit geben, wieder an ihn heran zu kommen. Doch vielleicht rieben sie sich stattdessen in Zweikämpfen auf. Tolimedes hoffte es.
    Blitzschnell kamen ihm diese Gedanken. Und ebenso schnell kam die nächste Wende...

  • Macer musste mit Entsetzten das Geschehen mit ansehen. Dass die beiden jungen Fahrer vielleicht ein paar Probleme haben würden war ja klar, aber dass gleich beide hinterherfahren würden konnte er nicht mit ansehen...


    Auf gehts PEPE, schnapp dir die zwei Auratafahrer!



    ALBATA VOOOOR!!





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    Vicarius Principis Factionis - Factio Albata

  • »Uuuuuuuh, verflixt!«
    Caius verfolgte gebannt das Spektakel, das sich Casetorix mit dem Roten lieferte, letztendlich aber doch verlor. Fluchend brummelte er vor sich hin. Allerdings war das zweite Manöver doch weitaus gelungener und hielt Burolix in Schach. Caius beobachtete Piso aus den Augenwinkeln. Hoffentlich gefiel es ihm! Nicht auszudenken, was wäre, wenn er irgendwann mal in weiß oder rot hier aufschlagen würde. Oder sogar in gelb!
    »Öh, weißt du, Pi, das Blau steht dir echt ausgezeichnet!« komplimentierte er und nickte gefällig.
    »Solltest du häufiger tragen.« Und auch den Iulier betrachtete Caius jetzt eingehender.
    »Bist du eigentlich offiziell sodalis?« rief er über den Lärm hinweg.


    »To-li-me-des! Auf gro-ßem pe-des!« riefen die Anhänger nun wie aus einem Munde. Wie ein Echo wiederholten sich die Gesänge.


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    ANFEUERER VOM DIENST - FACTIO VENETA

  • Zitat

    Original von Spurius Purgitius Macer
    Auch Macer beobachtete genau den Ausgang der ersten Runde und musste zugeben, dass es nach dem Start durchaus danadch aussah, als könnten beide Blauen ins Finale einziehen, so dass dort drei Blaue starten würden. Trotzdem blieb er bei seinem Wort. "Zwei Blaue, zwei Rote. Die Wette gilt", bestätigte er. (...)


    Zwar hatte einer seiner beiden Fahrer gerade einen Platz verloren. Dennoch blieb Quarto zuversichtlich.
    “Die Wette gilt.“, bestätigte er deshalb und fügte hinzu: “Wie viel willst du setzen? Zweihundert?“
    Wie man sehen konnte, war er ein großer Rennsportanhänger, aber kein wagemutiger Wetter der leichtfertig große Beträge setzte.








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    PRINCEPS FACTIONIS - FACTIO VENETA

  • Zitat

    Original von Spurius Purgitius Macer
    Macer musste zugeben, dass Aurelius Ursus offenbar einen sehr sonnigen Humor hatte. "Zwei Goldene im Endlauf? Also jetzt wird Epona hier aber eindeutig überfordert", witzelte er zurück, während unten auf der Bahn sein roter Fahrer einen Platz gut machte und sich zwischen die beiden Blauen setzte.




    Zitat

    Original von Lucius Aelius Quarto
    Zwar hatte einer seiner beiden Fahrer gerade einen Platz verloren. Dennoch blieb Quarto zuversichtlich.
    “Die Wette gilt.“, bestätigte er deshalb und fügte hinzu: “Wie viel willst du setzen? Zweihundert?“
    Wie man sehen konnte, war er ein großer Rennsportanhänger, aber kein wagemutiger Wetter der leichtfertig große Beträge setzte.


    Ursus lachte. Natürlich war ihm klar, daß das mehr als gewagt war, er konnte ja schon froh sein, wenn einer seiner Fahrer es schaffte. Trotzdem war er bereit zu wetten. "Zweihundert klingt für mich gut. Wenn ihr einverstanden seid, daß ich mit einsteige in die Wette." Immerhin hatten sich die Auratafahrer gerade ein klein wenig vorgearbeitet und unterstützten sich nun gegenseitig im Vorankommen.

  • "Einverstanden", sagte Macer nur, da er nicht unbedingt damit gerechnet hatte, um Geld zu wetten. Andererseits änderte das ohnehin nichts an seiner Entscheidung und der aktuelle Stand auf der Bahn gab ihm zumindest teilweise recht. Immerhin konnte bei der Wettkonstallation auch noch herauskommen, dass gar keine Recht hatte. Darüber, wer nun wann genau wem welchen Betrag zahlen musste, machte er sich aber keine Gedanken. Das würde der Consular sicher routiniert ausrechnen, wenn er den Betrag schon vorgeschlagen hatte.


    "Seid ihr im Moment eigentlich auch noch auf der Suche nach weiteren Fahrern", wandte er sich dann an Aurelius Ursus, denn soweit ihm bekannt war, hatten die Goldenen genauso wenig Fahrer wie die Roten.




    [Blockierte Grafik: http://img301.imageshack.us/img301/4836/russata2cx.gif]

  • Zitat

    Original von Titus Aurelius Ursus
    (...)
    Ursus lachte. Natürlich war ihm klar, daß das mehr als gewagt war, er konnte ja schon froh sein, wenn einer seiner Fahrer es schaffte. Trotzdem war er bereit zu wetten. "Zweihundert klingt für mich gut. Wenn ihr einverstanden seid, daß ich mit einsteige in die Wette." Immerhin hatten sich die Auratafahrer gerade ein klein wenig vorgearbeitet und unterstützten sich nun gegenseitig im Vorankommen.


    “Spurius Purgitius wettet darauf, dass im Endlauf zwei Blaue und zwei Rote stehen, ich sage, es werden drei Blaue sein, und du sagst, zwei Güldene werden es schaffen?“


    Bei der Wette würde auf jeden Fall einer der drei Wetter verlieren, denn fünf Gespanne konnten sich nicht qualifizieren. Aber eventuell gewann auch keiner von ihnen. Ein kurzer Blick ging auf die Rennbahn. Quarto sah: im Moment wäre er 400 Sesterzen reicher. Aber das war erst die zweite und nicht bereits die siebente Runde.


    “Du hast Mut, mein junger Freund. Wir werden sehen, ob du auch Glück hast und deine Fahrer ebenfalls beides besitzen. Die Wette gilt!“







    [Blockierte Grafik: http://home.arcor.de/gensvaleria/venetaSig.gif]
    PRINCEPS FACTIONIS - FACTIO VENETA

  • Als Septima ihn gebeten hatte, Arvinia und sie zum Pferderennen zu begleiten, war Celsus schnell überredet gewesen.
    Gemeinsam mit den beiden Damen betrat er den Circus und spürte sofort das altbekannte Kribbeln, dass ihm seit seiner Abreise aus Sicilia so sehr gefehlt hatte. Hier inmitten all des Getümmels mit den schreienden Menschen aller Gesellschaftsschichten fühlte sich der junge Tiberier endich wieder ganz in seinem Element. Hier gab es keine Rolle zu spielen, oder die passenden Worte für den jeweiligen Gesprächspartner zu finden, es reichte vollauf einfach ein Teil des gröhlenden Ganzen zu sein. Herrlich...


    Celsus ging sofort derartig in der allgemeinen Stimmung auf, dass er Septimas Frage im ersten Moment gar nicht richtig mitbekam.


    "Hm, was?" fragte er dann irritiert und folgte dann ihrem Fingerzeig auf die gröhlenden Anhänger der Blauen. Am liebsten hätte er sich noch weiter in diese riesige Gruppe gestellt, aber ganz offensichtlich war Septima da weniger begeistert.


    "Ich fürchte, ein ruhigeres Plätzchen wirst du bei einem Wagenrennen nicht finden, aber das ist ja auch nicht der Sinn der Sache. Schließlich sind wir hier ja nicht bei einer hochfeinen Abendgesellschaft" schrie er dann gegen den allgemeinen Krach an und begann selbst, im Gleichtakt mit den Umherstehenden auf und ab zu springen. "Mach einfach mit, dann wirst du sehen, wieviel Spaß man hier haben kann."

  • Septima schaute sich noch immer ein wenig misstrauisch um. Es waren reichlich wenig Damen anwesend und Septima hatte noch immer das Gefühl am falschen Platz zu sein. „So... einfach mit machen, ja?“ sprach sie gegen den Lärm an und da Celsus recht abgelenkt wirkte und schon eins mit der wogenden und schreienden Masse geworden war, zupfte sie ihn kurz am Ärmel seiner Toga. „Und für wen mitmachen?“ brüllte sie ihm fast schon ins Ohr. Sie standen hier offensichtlich mitten zwischen den Anhängern der Factio Veneta, da der überwiegende Teil der Menschen in blau gekleidet war, oder blaue Wimpel schwang, also wäre es besser ebenfalls für die blauen zu sein, spekulierte Septima.


    „Purgitius Macer ist aber Anhänger der Roten!“ rief sie ihrem Vetter noch zu, ohne das sie erwähnte, dass der Purgitia ihr angeboten hatte, sich beim Rennen zu ihm zu gesellen. ‚Komm schon, Septima. Das hier ist bestimmt lustig.’ versuchte sie sich selbst aufzumuntern. Interessiert beobachtete sie, was ihr Vetter und die anderen Verrückten weiter veranstalten würden. Und Arvinia? Wie verhielt sie sich in dieser schreienden und ausgelassenen Menschenmenge?

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