[Grundausbildung] Aulus Hadrianus Fontinalis

  • Ich überlegte angestrengt, ich war mit fast sicher das der Centurio die fragezeichen um meinen Kopf umherschweben sah:Naja in dem er dem Optio einen Befehl gibt dieser durch die reihen geht und diesen weitergibt.. Um Ehrlich zu sein, ich weiß es nicht...

  • "Das mit dem Optio ist zwar eine verlockende Vorstellung, würde im Ernstfall aber zuviel Zeit kosten. Keiner eine Idee?" Valerian blickte die Männer nacheinander an. "Neben dem Signifer gehört auch ein Cornicen zu unserer Centuria. Gebe ich einen Befehl, dann wird dieser sowohl vom Signifer, als auch vom Cornicen durch das entsprechende Signal weitergegeben. Morgen werden diese beiden Männer uns bei der Ausbildung Gesellschaft leisten, damit ihr die Signale kennenlernt."


    Die Erklärung ließ Valerian einen Moment sacken. Dann folgte sogleich die nächste Anweisung. "Das war viel Theorie für den heutigen Tag, nun folgt noch etwas Leibesertüchtigung. Ihr werdet mit voller Ausrüstung laufen. Einmal um das intervallum, also die Innenseite der Außenbefestigung des Lagers entlang. Anschließend tretet ihr hier in einer Linie wieder an."


    Sim-Off:

    Bitte beschreibe ausführlich, was und wen Fontinalis während seines Laufs zu sehen bekommt, schließlich kommt er an allerlei Lagereinrichtungen vorbei. Als Anhaltspunkt dafür kann Dir der Lagerplan im Tabularium dienen.

  • Leibesertüchtigungen hatte wir schon lange nicht mehr, dachte ich mir als ich den neuen Befehl hörte.


    Meine Kameraden machten uns aber sogleich dara den Befehl auszuführen.


    Wir liefen durch die Porta Principalis sinistra, eine kleinem Seitentor das Von der Pricipia links gesehn lag, das Tor war nicht so eindrugsvoll wie das Haupttor. Nach dem Tor bogen wir gleich rechtes ab und liefen den intervallum entlang, auf der linken Seite war nun die Turmae, die Unterkünfe der Legionsreiterei, während wir so liefen dachte ich mir das auch ein Blinder jetzt Wissen musste das eran der Reiterei vorbeilief, wir begegneten einigen Soldaten, einige schauten neugierig, die anderen Lachten.


    Einige meiner Kameraden Pfiffen bereits jetzt schon aus dem letzten Loch, schließlich erreichten wir die pabula, die Stallungen, in dem Die Pferde der Reiterei, der Offiziere und derCenturionen untergebracht waren, neben den Maultieren, ich sah einige Männer die dabei waren los zu Reiten, einige kammen gerade an und andere wiederum Pflegten die Pferde.


    Wir ließen den gestank schnell hinter uns bogen links ab und kamen an der Centuriae vorbei, unseren Unterkünften. Aus irgend einem Grund drehte ich mich um und sah einen meiner Kameraden der gerade Stürzte, die anderen liefen alle weiter, ohne sich zu vergewissern wie es ihm ging.


    Ich blieb stehn, überlegte kurz drehte um und eilte zurück. Er lag am Boden, er hatte schmerzen und Entkräftet, ein weitere Probati blieb stehn und frgte ob er helfen konnte, wir teilten die Ausrüstung des Verletzten Kamerraden unter uns auf nahmen ihn in unsere Mitte und liefen so schnell es uns möglich war weiter, vorbei an der porta decumana, die dortige Wache kam aus dem Lachen gar nicht mehr heraus, was aber verständlich sein musste, wir bogen links und kamen nach einer weile an der therme vorbei, einen Tag vorher war ich dort nach Dienst drin, es war sehr entspannend, wie ich mich wieder darauf freute.


    Von unseren Kameraden war nichts mehr zu sehen, sie waren alle weit vor uns, langsam Fluchten wir, aber er war unsere Kamerad, wir mussten ihn mitnehmen, wer weiß, eines Tages sind wir vielleicht darauf angewiesen das uns ein Kamerad hilft und uns nicht alleine lässt, von die beine wurden schwer, sehr schwer, die zusätzliche Ausrrüstung, der fast Kraftlose Körper, aber wir hielten durch.
    Wir kamen an der Porta pricipalis dextra vorbei, auch der dortigen Wachmanschaft mussten wir ein lustiges bild bieten, vorbei an weiteren Unterkünften und an den Häusern der Ritterlichen Tribune, schöne große Häuser, gepflegte Straßen und mit eigenem Hauspersonal, bald hatten wir es geschaft, links abgebogen und wir kamen am Forum vorbei, einem Versammlungsplatz auf dem auch der Markt statt fand, vorbei am Haupttor,
    diese Wachmanschaft hatte gerade keine Zeit um uns auszulachen, sie stritten gerade mit ein paar Händlern. Danach kamen nochmal Mannschaftsunterkünfte, bevor es nochmals links ging.


    Mitlerweile war alles Blei schwer, die Arme, Beine, und unsere Kamerad wurde auch nicht leichter.
    Schließlich kamen wir wieder ans Tor zum Campus, alle waren schon angetretten, wir waren die letzten, aber wir waren ja auch mehr bepackt als die anderen:Salve Centurio Lucius Quintilius Valerian, Probatus Aulus Hadrianus Fontinalis melde mich mich zwei Kameraden zurück vom Laufen, einem geht es nicht mehr so gut, wir haben ihn unterwegs aufgelesen.

  • Mit gerunzelter Stirn beobachtete Valerian, wie die Männer nach und nach zurückkehrten. Natürlich hatte die Aufgabe sie sehr erschöpft. Drei Männer brauchten besonders lange und es war nicht schwer zu erkennen, warum. Valerian wartete, bis sie ihre Position in der Reihe eingenommen hatten. "Gut gemacht, Probati Hadrianus und Avienus. Einen Kameraden läßt man nicht ohne höchste Gefahr zurück. Probatus Numonius melde Dich im Valetudinarium. Sie sollen Dich nochmals untersuchen und feststellen, ob es einfach an mangelnder Kondition liegt, daß Du nicht durchgehalten hast - dem können wir abhelfen - oder ob Du gesundheitliche Probleme hast, so daß der Dienst für Dich zu schwer ist. Versuch jetzt langsam zu gehen und ruhig zu atmen, wenn Du Hilfe brauchst, laß Dir von einem Kameraden helfen. Abi, Probatus Numonius!" Es stand zu vermuten, daß der Mann die Grundausbildung nicht durchhalten würde. Deshalb waren die ersten Tage eben auch besonders hart: Um die Spreu vom Weizen zu trennen. Doch zumindest eine Chance wollte er dem Mann noch geben. Manche brauchten nur einen langsameren Einstieg ins Training und wurden später noch zu hervorragenden Soldaten.


    "Männer, für heute habt ihr es überstanden. Denkt daran, viel zu trinken, aber nicht auf einmal. Öfter kleinere Mengen trinken ist weitaus besser, als wenige Male viel zu trinken. Ihr werdet den Rest des Tages damit verbringen, eure Ausrüstung in Ordnung zu bringen. Morgen direkt nach dem Morgenappell werdet ihr voll ausgerüstet hier wieder erscheinen. Ihr habt eine halbe Stunde, um euch aufzuwärmen. Wenn ich erscheine, tretet ihr in einer Linie an und seid für das Training bereit. - Abite!"


    Er selbst würde ebenfalls zum Valetudinarium gehen um mit dem jungen Mann zu besprechen, wann während des Trainings der Punkt gekommen war, an dem man seine Schwäche eingestand und den Vorgesetzten darüber informierte. Bis zum Zusammenbruch zu laufen, war einfach nur dumm.

  • Nach dem Morgenappel fingen wir an uns aufzuwärmen, eine halbe Stunde ist nicht viel zeit, und wenn der Centurio schon früher kam.


    Avienus und ich stellten uns die frage was aus Numonius geworden ist, wir hatten seit gestern nichts mehr von ihm gesehn oder gehört

  • Der Centurio kam nicht früher. Er kam ganz genau pünktlich. Und er befand sich in der Begleitung zweier weiterer Männer. Es war nicht schwer zu erkennen, um wen es sich dabei handelte. Trug doch der eine feierlich das Feldzeichen der Centuria und der andere ein großes gewundenes Horn. Zudem würde wohl auch das Wolfsfell für genug Eindruck sorgen. "Milites! In aciem venite!"

  • "Wir werden nun alle Kommandos von gestern durchgehen und ihr werdet lernen, wie sie vom Cornicen und vom Signifer weitergegeben werden. Merkt euch die Signale gut! Es könnte euer Leben davon abhängen." Es folgte eine Wiederholung des am Vortag gelernten, dieses mal begleitet von den entsprechenden Signalen des Feldzeichens und des Hornes. Anschließend wurden allein die Signale als Kommando ausgegeben, um zu sehen, ob die Männer sich alles ordentlich eingeprägt hatten. Es war eine langwierige und ermüdende Übung, doch Valerian kannte keine Gnade.


    "Gut, Männer, ich habe den Eindruck, ihr habt es verinnerlicht. Kommen wir nun zu einem neuen Thema: Eurem Gladius! Wie euch sicher aufgefallen ist, tragt ihr es im Gegensatz zu mir an eurer rechten Seite. Kann mir einer von euch sagen, warum ihr es rechts tragt und nicht links, obwohl ihr es auch mit rechts ziehen müßt?"

  • Wir hatten die Kommandos immer wieder geübt, bis wir sie konnten.
    Und jetzt diese frage, ich überlegte angestrengt, am ehersten passte der gedanke das ein Centurio oder ein Hochrangiger offizier sofort erkann werden konnte, auch wenn dieser keinen Helm oder ähnliches aufhatte, aber sicher war ich mir nicht. Alle blickten sich fragen an.

  • Unwissenheit spiegelte sich auf den Gesichtern der Männer. Valerian schritt auf einen von ihne zu. "Gib mir Dein Scutum, dann zeige ich es euch." Er nahm den Schild und hielt ihn so, wie es sein sollte, wenn ein Feind sich näherte. "Der Unterschied zwischen euch und mir ist genau das: Euer Scutum. Ich trage kein solches. Wenn ihr in eine Kampfsituation kommt, dann steht ihr Schild an Schild, möglichst lückenlos. Wenn ihr nun versuchen würdet, euer Gladius zu ziehen, würde dies passieren." Er zog sein Gladius und die Hand knallte gegen das Scutum. Er bewegte also das Scutum, um das Gladius ziehen zu können, damit würde aber eine Lücke entstehen. "Ihr seht, links das Schwert zu tragen, wenn man ein Schild trägt, ist eine dumme Idee." Er gab das Scutum zurück. "Ihr zieht euer Gladius so." Er zeigte mit seiner linken Hand, wie das auszusehen hatte. "Und nun will ich das bei euch sehen: "Scuta sursum*! Gladios stringite!"


    Sim-Off:

    *Schilde auf! **Zieht blank!

  • Wir begannen wie Befohlen, aber die ersten paar male klappte das gar nicht, oder nur sehr schwer, er wurde gerempelt, einige ließen ihr schwert fallen, und andere wiederrum wollten es mit links ziehen, aber wie sollte es auch anders sein, diese Übung wurde wiederholt, viele male, bis es so klappte.

  • Ihr Götter! Aus diesen Burschen sollte er Soldaten machen! Valerian war nahe daran, zu verzweifeln. Immer und immer wieder ließ er die Männer wiederholen. Schwert einstecken, Schwert ziehen, zwischendurch die Haltung der Schilde korrigieren. Erst nach einer endlos scheinenden Weile schienen sie alle begriffen zu haben, wie man das Gladius ziehen mußte. "Ihr werdet das in eurer Freizeit üben! Es muß euch in Fleisch und Blut übergehen!" Immer wieder mußte er sich ermahnen, daß sie eben Anfänger waren. Offenbar hatte er zu lange mit erfahrenen Männern, noch dazu mit der Elite des Imperiums, trainiert. "Das Gladius ist eine Stichwaffe! Keine Hiebwaffe! Schnelles Vorstoßen ist unsere Art, anzugreifen. Aus dem Schutz der Schilde heraus. Wenn ihr vorrückt, tut ihr das Schild an Schild. Mehr als die Klinge eures Schwertes oder euer Speer darf nicht durch die Lücken passen! Und das auch nur, wenn ihr gerade zustoßt! Wir üben das jetzt!" Er wußte schon jetzt, daß es eine Katastrophe würde. Ein Grund mehr, es immer und immer wieder zu üben. "Scuta premite*!"



    Sim-Off:

    *Reihen schließen!

  • Wir fingen an zu Üben. Wir schloßen die reihen, es war kein spalt mehrt zu sehen, naja daas war auch nicht schwierig. Schließlich wurde ein kleiner spalt geöffent und durch diesen mit unserem Schwert hindurchgestoßen, und siehe da, es klappte, naja es war noch nicht ganz syncron, aber zumindest erstach sich keiner selbst

  • So auf den ersten Blick sah das ja schon ganz nett aus. Valerian schritt die Reihe ab und beschaute sich das Kunstwerk. Doch wie fest hielten die Männer ihre Schilde? Schließlich standen sie im Ernstfall nicht allein auf der Wiese, sondern hatten es mit Gegnern zu tun, die alle Mittel nutzten, sich zu wehren. Unvermittelt warf sich der Centurio gegen einen Schild, um zu sehen, was dann geschehen würde.

  • wie ich es vorrausgesehn hatte, der centurio warf sich in die mauer aus schilder, die front gab kurzzeitig nach, aber schließlich wurde von hinten gegengehalten und schließlich geschoben, diese prozedur wiederholten wir immer und immer wieder, bis wir schließlich so weit waren das sich die front bei einem angriff nicht mehr bewegte.

  • "Die Schilde sind nicht dafür da, daß ihr euch an ihnen festhaltet! Sie sind Waffen!" Valerian warf sich immer wieder an anderen Stellen gegen die Schilde und hörte damit auch nicht auf, bis er sicher war, daß alle begriffen hatten, wie fest sie die Scuta halten mußten. "Du!" Er deutete auf Fontinalis, der es seiner Meinung nach recht ordentlich gemacht hatte. "Erkläre Deinen Kameraden, wie man ein Scutum richtig hält und einsetzt!"

  • In einer geschlossenen Formation überlappen sich die Schilder idealer weiße mit der linken Kante, so endsteht eine Mauer, dabei gibt die linke Schulter und der linken Knie zusätzlichen halt.


    Während ich das so sagte holte ich vier Kameraden aus der Formation und und lies sie es vormachen damit die übrigen Kameraden sehn konnten was ich meinte...


    Als ich fertig war trat ich und meine Kameraden wieder zurück in die Formation

  • Zufrieden nickte Valerian. "Genau so ist es! Gute Arbeit, Hadrianus! - Ihr werdet nun in zwei Gruppen gegeneinander vorrücken. Die Schwerter steckt ihr dafür allerdings weg, ihr sollt euch schließlich nicht aufspießen. Die Übungen gegeneinander kommen erst später zum Zuge, und dann mit Holzschwertern! Lernt erst einmal, euer Schild zu beherrschen!" Er wartete, bis die Männer sich in zwei Linien, die sich gegenüberstehen, aufgestellt hatten. "Scuta premite! Pergite!" Mit Argusaugen überwachte er jede Bewegung der Männer und beobachtete genau, wie der Aufprall vonstatten ging.

  • Der Aufprall war ganz schön hart, wir sind zwar ganz normal gegangen, aber geschweppert hat es trotzdem ordendlich.


    Als wir uns traffen ging es erst mal gar nicht vorran, unsere gegner drückten alle durcheinander, wir hingegen schoben alle zu gleich, ein kamerad hatte das Kommando übernommen, so drückten wir alle bei zu gleich.


    Unsere gegner brauchte nicht lange um auf die selbe idee zu kommen, schließlich ging es nicht mehr vorwärts

  • Es war wie erwartet. Die eine Gruppe war etwas schlauer und handelte zusammen, doch die andere übernahm das direkt und somit entstand eine Pattsituation. Das war genau das, was er beabsichtigt hatte. Valerian ging hinter den Männern lang und wo immer er eine Lücke zwischen den Schilden sah, stieß er dem Mann mit dem vitis in die Rippen. "Treffer!", kommentierte er den Stoß, von denen er großzügig eine Menge verteilte. "Schilde zusammen! Konzentriert euch! Euer Leben und das eurer Nebenmänner hängt davon ab! Zusammenarbeiten! Nicht nur auf euch selbst achten, auch auf den Nachbarn!" Wieder stieß er zu...

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