Seiteneingang | Porta für Sklaven und Lieferanten

  • Bla bla blub. Morrigan nahm aber dennoch den Korb und trat hinter Dracon ins Haus. Sie inspizierte seine Einkäufe, einen Haufen Leckereien. „Ach mein Essen schmeckt dir wohl nicht?“ brummelte Morrigan.

  • Ihr Essen? Dracon hatte besseres in Erinnerung. " Ganz gut dein Essen." Satt wurde er. Mit den Jahren wurde es ganz bestimmt besser oder er gewöhnte sich an ihre Kochkünste. Verscherzen durfte er es nicht mit ihr. Selber kochen, dazu hatte er partu keine Lust. Ein Stück Fleisch über dem offenen Feuer wäre allerdings eine Abwechslung.
    Die Truhe setzte Dracon im Atrium ab und holte die zweite nach. " Das da ist für Dominus Centho." bemerkte er beiläufig. Für eine Person war es viel zu viel was da im Korb lag. Unwahrscheinlich, dass das Morrigan bei ihrer Inspektion entgangen war. Den Rest hatte er für sich eingeplant. Das konnte er sich jetzt abschminken. Morrigan war immer auf teilen. Dracon musste das bis vor ein paar Tagen nicht. War schwer sich daran zu gewöhnen. Argwöhnisch verfolgte er Morrigan's Tun.

  • Morrigan schnitt noch ein paar Grimassen hinter seinem Rücken. Von wegen ganz gut dein Essen. Konnte er sich in die Haare schmiere, wenn er es nicht mochte sollte er sich seinen Mist doch selber machen.
    Culina.“ Sagte sie dann knapp, damit er wusste wo nun die Reise hingeht.

  • Dracon stellte die zweite Truhe ab. Nanu so einsilbig? Hatte er was Falsches gesagt? Hing es mit dem Essen zusammen? Er schürzte nachdenklich die Lippen und folgte Morrigan.

  • Sie warteten am Seiteneingang. Morrigan wollte ein Fresspaket fertig machen. Für Dracon Zeit Beroe ausgiebiger zu Begutachten. Es kam ihm nicht in den Sinn ein Gespräch anzufangen. Der Dominus hatte nur gesagt, er solle sie bis zu der von ihr gewünschten Stelle begleiten.
    Mit etwas schräg gestelltem Kopf und auf der Brust verschränkten Armen musterte er sie. Ein bisschen üppiger in der Oberweite und was mehr auf den Hüften. Dracon verwarf den Gedanken. Rom war groß und die noch Auswahl größer.

  • Vom Einkauf zurück, bat Morrigan, Dracon die Sachen in der Vorratskammer zu verstauen. Sie selber machte sich auf den Weg in die Culina um dort schnell was zu zaubern, zum Glück, hatte sie genug vorbereitet, so dass es nicht auffiel, das sie den halben Tag unterwegs war.

  • Mit verschränkten Armen stellte er sich in die geöffnete Tür. Sein erster Eindruck von der Unbekannten. Herablassend und sich für was Besseres haltend. Die Sorte mochte er am liebsten links liegen lassen. Keine zehn Pferde brachten ihn dazu ihr entgegen zu gehen. Tauchte sie nicht gleich auf, ging er wieder rein.

  • Hoch erhobenen Hauptes drehte Apolonia um und schritt ganz Dame, zu dem ihr zugewiesenen Eingang. Wenn dieser Kollos nun dachte, sie würde hier rum zetern, so hatte er sich gewaltig geschnitten.
    An dem Seiteneingang angekommen, sah sie ihn schon wartend in Pose stehen. Apolonia ruhig bleiben, bisher bist du noch jedem früher oder später fertig geworden, gab sie sich noch eine Anweisung bevor sie Honigsüß lächelnd meinte: „Sehr freundlich das du mich zu Menecrates bringen willst“.

  • Er ging hinter ihr hinein und verschloss die Tür. Ihre Betitelung für den Pater Familias gefiel ihm nicht. Das zeugte von wenig Respekt. " Du meinst Claudius Menecrates, den Pater Familias." vergewisserte sich Dracon und betonte das Claudius ganz besonders. Sie liefen durch die Gänge. Dracon sagte ihr wo sich culina, hortus und so weiter befanden, bis sie vor dem Officium ankamen. " Wie heißt du?" fragte er während er an der Tür klopfte.

  • Aha, dachte sie, den Typen sollte man im Auge behalten, entweder ein kleiner Schleimbeutel oder Schulmeister. „Genau die Anrede, wie ich sie schon am Haupeingang anbrachte,“ antwortete sie, bevor sie mit einem ironischen Lächeln fragte.
    „Du läufst hier also hier rum und betonst ständig, Claudius Menecrates Pater Familias, Selbst im Gespräch mit den anderen Sklaven?“ Die weitere Frage, ist das deine Aufgabe, schluckte sie lieber runter.
    Eine Antwort erwartete sie nicht wirklich. Hauptsache er hatte mich gehört, dachte sie.
    Interessiert betrachtete sie die Räumlichkeiten. Strich hier und da mit den Fingern über Vasen, Skulpturen und bestaunte den riesigen Garten.
    Für sie stand fest, sie hatte das große Los gezogen und war bei einer der ersten Familien Roms gelandet „Apolonia ist mein Name und deiner großer Kämpfer?“ Dies fragte sie mit einem Hauch Bewunderung in ihrer Stimme. Es sollte der Sympathie Gewinnung dienen, denn, sie wollte sich den Typen warm halten, man konnte ja nie wissen.
    Doch nun hieß es dem neuen Herren gegenüber zu treten.

  • Es war nicht zu glauben, ausgerechnet hier traf Apolonia auf Morrigan. Diese schien für den Einkauf gerüstet zu sein, zumindest sah es so aus, denn sie war mit einem Korb unterwegs, doch bei Sklaven konnte man das nie wissen.
    Die beiden einigten sich dieses Mal friedlich darauf, wenigstens ein Stück des Weges gemeinsam zu gehen.
    Apolonia wollte zunächst gute Minen zum bösen Spiel machen und abwarten wie sich alles entwickelte.

  • Apolonia war ja zum Glück nicht neu in der Stadt, also würde Morrigan zumindest nicht die Scout spielen müssen. So schlenderten die Beiden Frauen also in Richtung der Stadt. Viel zu sagen hatten sie sich ja nicht. Morrigan schließlich war diejenige, die das Eis brach und mit Apolonia ein Gespräch anfing.„Wo kommst du her? Wie lange lebst du schon in Rom?“ Die Frage ob sie schon immer Slavin war verkniff Morrigan sich, denn das war mehr als offensichtlich.

  • Sisenna schritt eilig voraus, um die Villa möglichst schnell verlassen zu können. Sie wollte nicht riskieren, von jemand anderem als den ohnehin Involvierten gesehen zu werden. Vor der Tür hielt sie Ausschau nach der bestellten Sänfte.

  • Magnus hatte keine Ahnung, wohin Claudia Sisenna wollte. Natürlich konnte er sie nicht fragen. Er würde schon sehen. Mit der Sänfte würde er kein Problem haben. Wenngleich er kein Athlet war, schwach war er auch nicht. Die Domina machte einen sehr unbeherrschten Eindruck, aber er glaubte zu erkennen, dass dies nur die äußere Fassade war. Zu spassen war mit ihr aber sicher nicht. Also ging er ihr einfach nach.

  • Endlich konnte sie die Sänfte besteigen. Sie hob ihre rechte Hand, damit sie jemand ergriff, um ihr dabei zu helfen.


    "Das Ziel ist das Forum Romanum und zwar die Basilica Iulia."


    Sie wusste genau, was sie wollte, und sie wollte es alleine schaffen.

  • In der letzten Zeit schwirrten Klienten um die Villa Claudia wie die Motten um das Licht. Tachos wollte auch ein Stück vom Kuchen, also machte er sich an einem sonnigen Sommertag auf den langen Fußmarsch zur Villa. Er klopfte an der Seitentür, um kein Stein des Anstoßes zu sein, bevor er zu Wort kommen konnte.


    *Klopf, klopf.*

  • Cara schaute etwas verwundert, als es an der Seitentüre klopfte. Sie ging hin und öffnete sie einen Spalt breit.
    Wer sollte jetzt noch kommen? Für Händler war es zu spät und so viel sie wusste waren alle Sklaven im Haus. Vielleicht Marco nicht, doch der war wieso die Ausnahme.
    "Ja bitte", fragte sie.

  • Schneller als gedacht öffnete sich die Tür.


    "Salve! Du kennst mich nicht, aber meinen Bruder. Vermutlich. Pitholaus Plato? Ist hier angestellt als Kapitän." Er wartete kurz, ob ein Lämplein aufging. Dass sein Bruder ausgerechnet heute in der Villa weilte, vermutete er nicht.
    "Ich wollte den Hausherr fragen, ob er für mich auch eine Anstellung hat. Ich sprech auch gern mit jedem anderen, der dazu befugt ist."

  • Pitholaus Plato? Kapitän? Ihr bekannt oder in der Villa? Diese Fragen und noch weitere gingen Cara durch den Kopf als sie den fremden Mann betrachtete. Er wirkte für sie recht merkwürdig, sie konnte ihn überhaupt nicht einschätzen, weder vom Alter noch vom äußeren her. Seinen Namen hatte er auch nicht genannt. Selbst wenn dieser Kapitän hier bekannt war, woher sollte sie wissen, dass der vor ihr sein Bruder war.
    Wo waren nur die männlichen Sklaven des Hauses. Sie würde ihn auf keinen Fall hier an der Seitentüre einlassen. Er konnte sie einfach umrennen oder umhauen, um sich durch die Hintertür Einlass verschaffen. „Nein ist mir nicht bekannt, wenn du mit dem Hausherrn sprechen möchtest melde dich bitte an der Vordertür, dort wird man sich um die kümmern.“ Nicht gerade freundlich kamen ihre Worte hervor und damit schloss sie die Türe.

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