Eine Insula am Rande der Subura aber noch Rande zum Esquillin

  • Als das leise Lachen Morrigans an Idunas Gehör drang, drehte die Rothaarige ihren Kopf auf die Seite und versuchte einen Blick über ihre Schulter zu werfen. Die Perserin hielt sie jedoch eisern in ihrem Griff. So dass sich Iduna kaum zu bewegen wagte. “Dann.. werde auch ich bluten, wenn ich.. ich meine Jungfräulichkeit verliere?“ Murmelte die zierliche Rothaarige an Morrigan gewandt und schmiegte sich unwillkürlich in ihre Arme. Dann jedoch schnappte Iduna auch schon nach Luft als die Perserin ihre Bemühungen intensivierte und ihre Finger tatsächlich tiefer gleiten ließ. “Oh.. Oooh..“ Flüsterte Iduna mit einem erstickten Klang in ihrer Stimme, als auch schon ein Schauer ihren zierlichen Körper erfasste. Ob Morrigan spürte, wie sich eine Gänsehaut auf Idunas Haut bildete? Womöglich, schließlich spürte Iduna deren Finger an Stellen ihres Körpers, an denen sie sich noch niemals zuvor selbst berührt hatte.
    Als sich der Mann hinter der Sklavin schließlich deren Hinterteil vornahm, zuckte die Rothaarige erneut zusammen und verfolgte mit geweiteten Augen die ihr dargebotene Szenerie. Der Frau auf den Knien schien es tatsächlich zu gefallen, denn ihre Laute waren genußvoll; zumindest nahm dies die flavische Sklavin an. Die Bewegungen der beiden Männer und Frau wirkten mit einem mal wie aufeinander abgestimmt und Iduna verfolgte die Szenerie mit einem hellen funkeln in ihrem Augen. “Die Frau.. sie wirkt so.. so glücklich.“ Flüsterte die junge Cheruskerin mit einem samtweichen Klang in ihrer Stimme. “Ihr Dominus hat sie hierhergebracht, um sie später einsetzen zu können? Wo denn ..einsetzen?“ Aus großen Augen blickte Iduna zu Morrigan empor, nachdem sie der Älteren ihren Kopf entgegen gedreht hatte. “Aber.. mein Dominus ist nicht so. Nein. Mein Dominus er ist …nett. Er hat mich und einige Sklaven mit nach Pyrgi genommen. Dort war es wunderschön. Das Meer hat so hübsch geglitzert.“ Sprudelte es mit einem begeisterten Klang über Idunas Lippen. Bis sie erneut zusammenzuckte und Morrigan einen beinahe verzweifelten Blick entgegenwarf. “Mein Dominus wird solche Feste nicht veranstalten, oder?“ Abermals konnte man Verunsicherung in der Körpersprache der jungen Germanin erkennen.
    Als Morrigan dann erklärte, dass diese Sklavin Glück gehabt hatte und was sonst passiert wäre, weiteten sich Idunas Augen sichtlich und ihr Körper spannte sich unwillkürlich an. Dann begann sie auch schon leise, wohlige Geräusche über ihre Lippen dringen zu lassen, als sie spürte wie Morrigans Berührungen intensiver wurden und ihre Finger sich deutlich zwischen ihre Beine schoben. “Aber ich.. ich.. wie.. soll ich..“ Murmelte die junge Cheruskerin mit einem erstickten Klang in ihrer Stimme und schmiegte sich den Liebkosungen der Lupa unwillkürlich entgegen.

  • „Schschsch...“ flüsterte die Lupa leise. „Lass dich fallen und denke an nichts. Höre auf deinen Körper, der weiß was du willst.“ Ob ihr Dominus nun derartige feste feierte oder nicht, woher sollte sie das wissen? Sie hatte es oft genug mitbekommen, dass Sklavinnen genau dafür herhalten mussten. Oder sie wurde mal eben einem Leibwächter als Belohnung zugeführt... oder oder oder. Der Möglichkeiten gab es so viele. Gerade wenn man so eine rothaarige Schönheit war. Aber die sollte jetzt über derlei Dinge nicht nachdenken. Morrigan umrundete die Germanin, kniete vor ihr und nun waren es neben ihren Finger auch noch ihre Lippen, die die junge Frau wohl an den Rand der Verzweiflung brachten. Ja die erfahrenen Hure zeigte dem jungen Ding gerade was es hieß befriedigt zu werden. Und Morrigan würde sicher nicht aufhören, auch nicht wenn dieses so berühmte Zittern den Körper der Rothaarigen durchfahren würde. Nein sie würde so lange weitermachen, bis das junge Ding vor Erschöpfung zusammenbrechen würde. Ohne das die Germanin es bemerkt hätte standen nun die beiden Männer neben ihr, hielten sie im eisernen Griff, so dass sie sich nicht gegen die Behandlung wehren konnte und sie taten noch mehr, sie widmete sich ihren Brüsten. Sie sogen daran, sie massierten sie, sie zwickten hinein ab und an knabberten sie auch an den wohl inzwischen ziemlich empfindlichen gewordenen Brüsten. Sie taten also mit den Brüsten genau das Gleichen, was Morrigan eine Etage tiefer mit ihrer Mitte tat.
    Neine s gab kein Entkommen mehr für die so unerfahrene Rothaarige.

  • Unwillkürlich hatte Iduna ihren Kopf gegen die hinter ihr stehende Lupa gebettet. So dass deren Stimme als sanftes flüstern gegen ihr Ohr wehte und der Schauder, diesmal verstärkt, durch Idunas Körper rieselte. "Ich... ich werde es versuchen und mich... mich fallen zu lassen." Gelang es Iduna zwischen ihren zusammen gepressten Lippen hervor zu stoßen. Wie sollte sie denn auf ihren Körper hören, wenn sie noch nicht einmal wusste was da gerade mit ihr passierte? Tatsächlich wirkte Iduna in diesem Augenblick suchtlich verzweifelt. Schließlich wusste sie nicht wie sie mit diesen aufwühlenden Emotionen zurecht kommen sollte.
    Und Morrigan war ihr da auch keine große Hilfe. Den die Lupa und die Szenerie trugen Schuld daran, dass Iduna allmählich nicht mehr wusste wo oben und wo unten war.
    Schon schnappte die Cheruskerin sichtlich aufgewühlt nach Luft und beleckte ihre Lippen. Und diesen Moment nutzte die Lupa um sich vor Iduna auf die Knie sinken zu lassen. "Was tust du.. du da?" Stolperte es ungelenk über die bebenden Lippen der Rothaarigen. Während ihr Körper immer stärker von einem Schauder geschüttelt wurde und Iduna in größter Not erstickt aufstöhnte. Denn die Liebkosungen der Perserin versetzten Idunas Körper sichtlich in Schwingung. Etwas was die flavische Sklavin sichtlich überforderte. Die beiden Männer bemerkte Iduna erst, als sie von den Beiden festgehalten wurde.
    Und während sie dder eine festhielt. Griff der andere nach ihrer Tunika und entblößte ihre kleinen Brüste. Augenblicklich begann die Rothaarige im Griff des Mannes zu zappeln.
    Dieser griff lediglich fester zu und erstickte Idunas Abwehrversuche im Keim. "Oh nein. Morrigan.." Hechelte die Germanin mit flacher Stimme. Während ihr Körper immer stärker zu zittern begann und auch die beiden Männer ihre Bemühungen verstärkten. Selbst dann noch als Iduna bereits schlaff im Griff des Mannes hing und hastig atmend nach Luft schnappte.

  • Morrigan spürte sehr wohl das Zittern, das aufbäumen der jungen Frau. Dies war jedoch kein Grund um aufzuhören, nein es war eher der Grund ihre Bemühungen noch zu intensivieren. Einer der Männer kümmerte sich inzwischen mit seinen flinken Fingern um ihre Kehrseite. Fast konnte einem das unerfahrene Ding schon leid tun. Aber nur fast. Denn jeder hier im Raum wusste sehr wohl, dass die vor Lust stöhnende Frau sehr wohl ihren Spaß an der ganzen Geschichte hatte. Immer und immer wieder wurde die Germanin nun von einem zum andern Höhepunkt gejagt. Morrigan würde erst dann von ihr ablassen, wenn sie fast bewusstlos in sich zusammensacken würde.

  • Deutlicher hatten die lustvollen Schauer und das zittern den Körper der Rothaarigen erfasst. Immer hastiger entfloh ihr hechelnder Atem über ihre Lippen. Während sie schlaff im Griff des Mannes hing und es dennoch kein entkommen gab. Denn ihrem Körper gefiel es sichtlich was Morrigan und die Männer mit ihr anstellten. Die Berührungen der Lupa wurden noch einmal eine Spur zudringlicher, sodass Iduna sichtlich verzweifelt nach Luft schnappte undsich dann doch im Geriff des Mannes aufbäumte. Dieser grinste nur spöttisch und hielt Iduna weiterhin in Position. Während es nun der zweite Mann war, dessen Finger sie auf einmal an ihrem Hintern fühlen konnte. Grob zwängtensich due Finger des Mannes zwischen ihre Pobäckchen, nachdem er ihre Tunika empor geschoben hatte.
    Der zarte Rotschopf wirkte nun deutlich verzweifelter, während ihr Körper von einem der unzähligen Höhepunkte geschüttelt wurde, dem sich die junge Germanin nicht widersetzen konnte. Und so perlten lustvolle Geräusche über ihre Lippen. Als ein weiterer Höhepunkt wie eine Welle über sie hereinbrach und die Rothaarige unter sich begrub. Tatsächlich erschlaffte Iduna sichtlich und ihre Augenlider flatterten unruhig. Ihre Wangen waren sichtlich gerötet und ihre roten Locken deutlich zerwühlt. Ebenso wie ihre Tunika nun wahrlich nicht mehr frisch wirkte.

  • Ja die kleine Sklavin hatte genug. Ein kurze Nicken und schon wurde die Rothaarige hochgehoben und auf das Bett getragen. Morrigan setzte sich neben sie und streichelte ihr sanft das Gesicht. Einige Augenblicke später spürte die junge Frau wohl einen Becher der ihre Lippen mit Wasser benetzte. „Ruh dich etwas aus und genieße den Nachhall in deinem Körper.“ Hauchte Morrigan, strich ihr noch einmal über die Stirn. Ja sie würde so lange hier sitze bis die junge Frau wieder in der Lage war zu gehen. Eine frische Tunika lag auch bereit. Nein es würde ihr niemand bei Verlassen des Zimmer ansehen, was hier gerade passiert war.

  • Für einen kurzen Augenblich konnte man einen verklärten Ausdruck auf dem Gesicht der rothaarigen Germanin erkennen. Bevor sie ihre Arme um den Hals des kräftigen Mannes schlang und ihren Kopf gegen dessen Brust bettete. Der Mann unterdessen schmunzelte stillschweigend vor sich hin und trug Iduna in einen Nebenraum. In diesem Raum befand sich ein Bett und in dieses Bett wurde Iduna gelegt. Sachte räkelte sich die Sklavin und ließ sich schließlich zudecken. In diesem Moment wirkte Iduna wahrlich friedlich. Während sie ihre Lippen öffnete, als sie den Becher an ihren Lippen fühlen konnte und gierig einige Schlucke des kühlen Nass trank. Dann lächelte sie Morrigan sanft an und schloss langsam ihre Augen.

  • Zitat

    Original von Helvetiana Morrigan
    Morrigan lächelte und bedankte sie für das Kompliment. Auch sie trank einen Schluck des Weines. „Natürlich, mein Lupanar steht dir vollumfänglich zur Verfügung. Du musst nur die Auswahl treffen.“ Sagte sie mit einer ausladenden Bewegung der ihm quasi alles was der Lade zu bieten hatte anbot.
    „Mit dem Besitzer habe ich schon gesprochen. Er ist sehr an einem Verkauf interessiert. Ein Haus in der Nachbarschaft zweier Lupanare ist ja auch nicht das was man sich unter einer guten Immobilie vorstellt. Er würde uns einen gute Preis machen.“ Das sie ihm für einen gute Preis die ein oder andere Zusatzleistung versprochen hatte erwähnte sie nur kurz nebenher.
    Da dies nun auch geklärt wäre fragte sie also nochmal nach. „Nun Tolmides welche meiner Schönheiten darf dir zu Diensten sein?“


    "Nun, eine dahergelaufene Keltin oder Germanin zählt wohl kaum zu den besonderen Objekten deines Geschäfts. Zeige mir deine exotischste Lupa." entgegnete Tolmides während er die Optionen musterte. Er selbst hatte Frauen aus allen Winkeln des Imperiums und teilweise auch darüber hinaus unter einem Dach und er hoffte natürlich, dass das Angebot durch Morrigans Mädchen weiter gefächert wird und nicht etwa verwässert durch dahergelaufene Mauerblümchen ausschließlich aus dem kalten Norden.
    Er war kannte natürlich grob die Damen in ihrem Geschäft, dennoch gab es in der Gegend auch andere Geschäfte, sodass er nicht jede Lupa einem Betrieb zuordnen konnte. Gespannt wartete er also nun auf die Wahl die Morrigan treffen würde.
    Ihren Kommentar zum Gebäude zwischen den beiden Betrieben ließ er so im Raum stehen. Er hatte sich sowieso schon gedacht, dass sie nicht zu ihm gekommen wäre wenn es anders gewesen wäre.

  • Morrigan blieb hier sitzen, so lang wie die junge Sklavin schlief. Ja sie konnte verstehen, dass das junge Dinge jetzt wohl Ruhe brauchen würde. Morrigan lächelte in sich hinein. Sie konnte sich schon fast bildhaft die Litanei an Fragen der jungen Frau vorstellen. Aber jetzt ließ sie sie erst mal schlafen.

  • Nun rollte Morrigan mit den Augen. Nahm er wirklich an, dass es hier nur Germaninnen gab? Natürlich hatte sie auch diese typische blonde blauäugige Germanin im Angebot. Aber dies war bei weitem nicht alles. Morrigan nickte und ließ nun die ein oder andere Schönheit aus jedem Winkel des Reiches bringen. „Nun lieber Tolmides. Jeder definiert exotisch anders. Such dir eine von dieses Damen aus. Oder du nimmst eines der spezial Angebote des Hauses in Anspruch.“ Morrigan nahm einen Schluck Wein während sie ihren Leuten zunickte. Nun betraten ein paar orientalisch anmutenden Frauen den Raum. „Diese dort entführen dich in ein Märchen aus tausend und einer Nacht. Dort kannst du dich fühlen wie ein persischer Fürst. Alles werden nur um dein Wohlergehen und deine Bedürfnisse bemüht sein.“ Morrigan bot sich nicht selbst an, dies tat sie nie und würde es auch hier und heute nicht ändern, wenn er diese wollte, dann musste er es sagen. Immerhin hatte sie ihm alles in ihrem Laden zum probieren angeboten.
    „Nun Tolmides wer darf deine Wünsche erfüllen?“

  • Wahrlich unschuldig und wie ein Engel wirkte Iduna in diesem Augenblick. Ihre roten Locken umkränzten ihr Gesicht wie einen Heiligenschein. Sanft hob sich ihre Brust unter ihren gleichmäßigen Atemzügen, während sie den Schlaf der Erschöpfung schlief. Und dennoch spürte sie in ihrem Traum dem süßen Widerhall nach, welcher ihren Körper gepackt hielt.
    Eben jener Widerhall war selbst dann noch zu spüren, als sie nach einigen Stunden ihre Augen blinzelnd öffnete. Ruckartig richtete sich die flavische Sklavin auf und ließ ihren Blick durch den Raum gleiten. Bis ihr Blick auf Morrigan fiel und Iduna schlagartig bewusst wurde wo sie sich befand und was geschehen war.
    Dann erst strich sich die junge Sklavin eine Strähne hinter ihre Ohren und blickte Morrigan aus großen Augen entgegen. "Ist das.. das wirklich passiert? Also diese.. diese Berührungen und dann.. also ich.. weiß nicht was dann mit mir geschehen ist. Aber es hat sich so samtig und wie ein kribbeln in meinem Körper angefühlt." Sprudelnd entflohen diese Worte über Idunas bebende Lippen, während sie vor Nervosität ihre Finger in der Decke verkrallten. "Meinem Dominus würde es gefallen wenn ich das könnte?" Mit geröteten Wangen und hellwachen Augen blickte Iduna die Lupa direkt an und rutschte aufgeregt auf dem Bett hin- und her.

  • "Die persische Dame wird wohl exotisch genug sein." kommentierte Tolmides sachlich die Auswahl welche ihn überaus zufrieden stellte, und die Auswahl seiner Lokalität sehr gut ergänzte. Das neue Lupanar würde eine wahre Goldgrube werden da war er sich sicher.
    Im Hier und Jetzt war aber erst einmal eine orientalische Dame im Raum welche seine Aufmerksamkeit verlangte.. Oder eher gesagt bekam. Er begutachtete die Frau von oben bis unten und lächelte dann kurz, "Eine wahre Blume, es freut mich deine Bekanntschaft zu machen." begrüßte er sie so charmant es eben ging wenn ein Freier mit einer Lupa sprach.

  • Die junge Frau stammte aus Syria und war gekleidet wie man sich allgemein eine Haremsdame vorstellte. Sie nahm vorsichtig die Hand ihres Freiers und führte ihn in das Zimmer, welches von Morrigan ganz im orientalischen Stil ausgestattet wurde. Hier nun lag es an der junge Lupa ihrem Gast all seine Wünsche zu erfülle und ihn nach allen Regeln der Kunst zu verführen und zu befriedigen. Die junge Orientalin kannte ihr Handwerk und so bekam Tolmides einen Eindruck davon, was es hieß vollumfänglich befriedigt zu werden.

  • Zitat

    Original von Iduna


    Morrigan schüttelte den Kopf. „Dies kleine Iduna, war mein Geschenk an dich, damit du wenigsten einmal erlebt hast wie es sein kann. Dein Dominus ist es herzlich egal was du fühlst, wie du dich dabei fühlst. Er sucht nach seiner nicht nach deiner Befriedigung.“ Morrigan war immer noch verwundert über die Naivität dieses Mädchens. Nun auch sie würde ihre Erfahrung noch machen.
    „Du hast heute Stellen ein deinem Körper kennengelernt, die du auch selber stimulieren kannst, wenn du es nochmal erleben willst. Deine Jungfräulichkeit wurde nicht beschädigt. Schließlich gehört die nicht dir sondern deinem Dominus und nur er entscheidet wann wie du sie verlierst.“ Morrigan erhob sich und sah die Sklavin nun an. „Ruh dich noch etwas aus und dann ist es besser wenn du für heute gehst. Du kannst gern wiederkommen, wenn dein Dominus dir deine Jungfräulichkeit genommen hat, dann kann ich dir mehr zeigen. Bis dahin passe auf dich auf und ein guter Rat noch. Halte dich bei deinem Herrschaften zurück mit deiner Fragerei. Römer sind nicht unbedingt erpicht darauf ihren Sklaven alles zu erklären. Erwerbe dir das Gespür dafür, wann es gut ist zu reden und wann es besser ist zu schweigen. Vale Iduna.“ Morrigan strich der jungen Frau nocheinmal über den Kopf, dann verließ sie das Zimmer um sich ihren Geschäften zu widmen.

  • Mittlerweile bedeckte ein zarter rötlicher Flaum den Kopf der flavischen Sklavin, die an diesem Tag auf den Markt geschickt wurde. Endlich konnte sie ihre Entdeckungen in Roms Straßen wieder aufnehmen. Nachdem ihr Dominus ihren Vorschlag, sie mit zu den Saliern zu nehmen, rigoros abgeschmettert hatte und ihr obendrein zur Auflage gemacht hatte die Latrinen zu putzen. Ohne zu murren war Iduna dieser Aufgabe nachgekommen. Und doch bewahrte sie ihren Kummer in ihrem kleinen Herzen. Wem sollte sie sich denn auch anvertrauen.
    Und wenn die junge Cheruskerin daran dachte, dass ihr Dominus in naher Zukunft die Claudia heiraten würde, dann überlief es sie eisig kalt. Schließlich hatte ihr der Flavier unmissverständlich zu verstehen gegeben, dass sie der Claudia zu gehorchen hatte und das sie ebenfalls ihre Domina sein würde. Ein Gedanke der Idunas Innerstes zu Eis erstarren ließ. Jedoch verdrängte sie jegliche störenden Gedanken und richtete ihren Blick auf ihre Schritte. Diesmal war der zierliche Rotschopf alleine unterwegs; keine der älteren Sklavinnen begleitete sie. Ein Zeichen dafür, dass ihr Dominus seiner Sklavin mittlerweile vertraute. Zumindest etwas. Oder etwa nicht? Pure Neugierde und innere Aufregung hatte man auf Idunas Gesichtszügen erkennen können, als sie die flavische Villa verließ.
    Die Liste hielt sie viel zu verkrampft gegen ihre Brust gedrückt. Ihr Blick schweifte sogleich höchst aufmerksam und neugierig zugleich in jedes Eck, welches sie erspähen konnte. Natürlich wusste Iduna das sie die Geduld ihres Dominus nicht allzu sehr ausreizen sollte und so versuchte sie sich trotzalledem zu beeilen.
    Als sie durch eine der Gässchen huschte war ihr nicht bewusst das es ausgerechnet jenes Gässchen war, in welchem sich Morrigans Bordell befand. Ihr Dominus wusste zum Glück nichts von ihrem dortigen Besuch und Iduna würde darüber auch kein Sterbenswörtchen verlieren.

  • Rom war groß, sehr groß sogar. Grösser als Lauriacum oder Vindobona. Kein Wunder dass man über jemanden stolperte der den Heimweg nicht mehr fand.....


    Gerade eben bog ich in eine Gasse ein und schlenderte diese entlang als ein rothaariges Mädchen auftauchte und augescheinlich in Gedanken versunken, stehen blieb. Ohne wirkich Rücksicht darauf zu nehmen dass es sich um ein weibliches Wesen handelte und deren Stand mir unbekannt war ging ich auf sie zu und grinste breit.


    "Salvete....."mein Blick wanderte in die selbe Richtung und entdeckte dabei ein...oh Freude...Freudenhaus. "Ein junges Mädchen wie du, hier vor so einem Haus, macht keinen guten Eindruck," merkte ich an und lächelte dann. "Du siehst verwirrt aus. Bedrückt dich etwas?"

  • Vor gut einer Stunde war ich aufgebrochen. Die kühle nasse Luft tat mir gut, ich bemerkte wie ich langsam müde wurde. Ich sollte langsam umdrehen und wieder nach Hause gehen, aber wo war ich hier eigentlich? Ich schaute mich um, fand aber keinen vertrauten Punkt. Die engen und verwinkelten Gassen vor einer halben Stunde hatten es mir angetan und mich förmlich in ihren Bann gezogen, ich musste sie unbedingt erkunden. Das hatte ich nun davon. Ich beschloss bei der nächsten Kreuzung einfach nach rechts zu gehen und eine Hauptstraße zu suchen, von dort würde ich schon nach Hause kommen. Ich hätte mir einen Sklaven von Onkel Victor mit nehmen sollen, die kannten sich wenigstens hier aus.


    Bevor ich meinen Plan mit der Ecke umsetzten konnte, setzte wieder sehr starker Regen ein. Wie aus dem nichts ergoss sich das gesamte Mare Nostrum über Rom. Durch das aufschlagen der dicken Regentropfen auf der Straße war jedes Geräusch übertönt. Ich rannte zu einer größeren Insula mit kleiner Überdachung und suchte dort Schutz. Auf dem Schild stand Aedes iste Laetitia. Hm, war wohl eine Bäckerei. Ich drückte mich mit dem Rücken gegen die schwere Tür und wartete den Regen ab.

  • Gerade wollte ich fortfahren als es zu giessen begann. Nicht aus Küblen sondern eher schon aus Wannen. "Sapperlot" meinte ich nun leicht angepisst und nach einem Blick nach oben stellte ich fachmännisch fest "Es regnet" Dabei blickte ich die Rothaarige an und grinste.DerRegen tropfte ihr bereits von der Nasenspitze. "Also ich will ja nicht aufdringlich sein aber du bist etwas nass. Vllt solltest du irgendwo Schutz suchen." Was natürlich auf mich selbst ebenso zutraf. Aber ein Mann war nicht aus Zucker.

  • Vielleicht war es doch keine so gute Idee gewesen alleine auf den Markt gehen zu wollen. Diesen Gedanken verfolgte die flavische Sklavin jedoch nicht weiter. Denn sonst müsste sie sich eingestehen das die älteren Sklavinnen Recht gehabt hätten. Und diese Genugtuung wollte Iduna den Älteren garantiert nicht gönnen. Somit atmetet die Cheruskerin langsam ein- und wieder aus, bevor sie ihre Schritte voreinander setzte. Ein zurück gabes jetzt auch nicht mehr. Und so konnte man ihrenroten Haarschopf in den verwinkelten Gässchen Roms eintauchen sehen.
    Dem Markt würde sie auf ihrem Rückweg einen Besuch abstatten, schwor sie sich. Schließlich galt es jetzt erst einmal ihre nähere Umgebung in Augenschein zu nehmen. Und so konnte man Iduna mit grßrn Augen an den Gebäuden empor blicken sehen. Vor einigen Gebäuden blieb die Sklavindann tatsächlich stehen und betrachtete jene Gebäude mit purer Neugierde im Blick.
    Bis sie der Gedanke an ihren Dominus und seine Schwärmerei für die Claudia einholte und sie ihre Lippen fest aufeinander drängte. Wenn sie doch nur jemanden unter der Sklavenschaft hätte demsie ihre Sorgen und Nöte anvertrauen könnte.
    Völlig in ihren Gedanken versunken bemerkte Iduna nicht, das sie sich mittlerweile nicht mehr alleine in dieser Gasse aufhielt. Als sie von dem Unbekannten angesprochen wurde, erschrak Iduna sichtlich und blinzelte mit einem verwirrten Gesichtsausdruck zu dem Fremden empor. "Salve." Murmelte Iduna mit leiser Stimme. "Woher glaubt ihr dies zu wissen?" Erwiederte der kahlgeschorene Rotschopf mit Trotz in ihrem Blick.

  • "Ich weiß es nicht aber ich ahne es" antwortete ich. " Dein Gesichtsausdruck noch vor wenigen Augenglick ließ diesen Schluß zu. Nun frage ich mich was ein junges Mädchen wie dich so nachdenklich stimmt. Also...ich meine....es gibt sicher einige Dinge die einem gegen den Strich gehen. Jungen Menschen haben natürlich Sorgen. Mir gehts nicht anders."


    Da bemerkte ich den Mann der ebenfalls in die Gasse kam, oder gekommen war, und sich in einen Hauseingang quetschte.....

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