• Gerade, wie Acanthus dabei war, den Sklaven abzuweisen, kam es zu einem Ereignis, welches dem Türsklaven womöglich einige Prügel ersparte. Der Leibsklave des Furianus, den Acanthus vage kannte, setzte ihn davon in Kenntnis, woraufhin Acanthus nur wortlos staunte. Da wunderte sich der Laie, und der Fachmann staunt!
    Ein wenig versöhnlicher klang nun seine Stimme, als er sich an Umbros wandte. „Also hat Furianus wirklich eine Frau. Ich fass den Alten einfach nicht...“, sagte er kopfschüttelnd zu Umbros, noch immer stand die Verblüffung in sein Gesicht geschrieben. "Dann, tritt ein! Die Dame soll dann ebenfalls eintreten. Ich zeige euch den Weg ins Atrium.", meinte er.

  • Auch der Princeps der Factio Purpurea bekam Lepidus nun zu Gesicht. Dies würde der letzte Besuch für heute sein, machte Lepidus für sich fest. Die anderen treffen würde er auf morgen verschieben und so klopfte er an der Porta der Villa an.


    Klopf, klopf


  • Hmmm. Das Leben war gut. Für einige. Für andere ist das Leben ein Desaster. Zugkräftiges Beispiel ist Acanthus, flavischer Türsklave, der in seinen Gedankengängen gerade einen besonders depressiven Punkt erreicht hatte.
    Als die Tür sich meldete, fuhr er aus seinen Träumen heraus, und hechtete ebendort hin. Einmal die Klinke gedrückt, kurz gezogen, und schon war die Tür offen. Acanthus trat hervor, vom düsteren Inneren des Vestibulums ins Freie, wo er den Mann vor ihm anblickte. „Salve. Willkommen in der Villa Flavia. Wer bist du, und wie kann ich helfen?“, fragte der zumeist grimmige Türwächter.

  • Lange musste Lepidus auch nicht vor der Porta ausharren, bis man sich um ihn kümmerte.


    "Salve, mein Name ist Claudius Lepidus, ich komme im Auftrag von Tiberius Durus. Es geht um eine Angelegenheit der Factio Purpurea und ich möchte den Princeps Factionis Flavius Furianus sprechen."


    Eigentlich war Lepidus gegenüber fremden Hausangestellten eher spärlich mit überdimensionalen Ausführungen. Doch er wurde recht freundlich empfangen was Eindruck hinterließ.


  • Acanthus hörte zu. Endlich einmal jemand, der sich klar ausdrücken konnte, und nicht Kauderwelsch daherstammelte wie alle anderen! Und vor allem brachte er einige gute Argumente in seinen zwei, drei Sätzen, wieso er hereingelassen werden sollte. Und zwar die Nennung seines Namens – einen Claudier sperrt man nicht aus – dann die Nennung des Namens des Tiberiers – dessen Boten man hereinlassen sollte – und er sagte, ei der Daus, warum er hier war. Es gibt noch Hirn im Imperium.
    Acanthus nickte nur kurz angebunden. Tritt ein, Herr. Phoebus wird dich zum Atrium geleiten. Dort wird Herr Furianus dich empfangen.“, machte er bestimmt, aber nicht unhöflich. Phoebus, der Knirps, der der Handlanger des Acanthus war, verbeugte sich tief und führte den Claudier ins Atrium.

  • Zu Katanders Erstaunen hatte es doch beinahe zwei Tage gedauert, bis Caius sich bereit gefühlt hatte, das Haus zu verlassen. Statt aber zu allererst Seiana aufzusuchen, wie der Sklave es vermutet hatte, standen sie nun vor dem Heim der Flavier. Katander war nervös, wusste er doch um die unguten Vorkommnisse in der gemeinsamen Vergangenheit der beiden Familien. Aber als Katander Caius vorgeschlagen hatte, zunäüchst einen Brief zu überbringen und sich dann auswärts irgendwo zu treffen, hatte der nur gelacht, ihm einen Vogel gezeigt und einen Spinner genannt. Deswegen musste Katander nun an der Eingangspforte klopfen.

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    Acanthus, einer der dienstältesten Sklaven der Villa Flavia, seit vielen Jahren Ianitor und unnachgiebigstes Bollwerk hinter der Pforte des Anwesens ging einer seiner Lieblingsbeschäftigungen nach - Däumchen drehen, denn welch über Stunden hinweg beglückende Gefühl war dies, die beiden Daumen im Wettstreit umeinander kreisen zu lassen, dabei keiner den anderen je einholte und somit kaum je ein Sieger auszumachen war - als erwartungsgemäß - schlussendlich geschah dies immer irgendwann, gab es doch nicht sonderlich viele Möglichkeiten, was an einer Porta geschah - es an der Türe klopfte. Pflichtbewusst erhob der Ianitor sich, zog die Brauen zusammen und türmte ein Gebirge von Falten auf seiner Stirne auf, ließ seine Mundwinkel missmutig herab sinken und öffnete einen Spalt.
    "Wer bist du und was willst du?" raunzte er den vor der Tür stehenden Sklaven unfreundlich an.

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  • Als die Tür sich öffnete und Katander den Sklaven erblickte, wünschte er sich dann tatsächlich, er hätte erst gar nicht geklopft. Im nächsten Schritt fragte er sich dann, was dem Kerl wohl für eine Laus über die Leber gelaufen war, dass der so grimmig dreinschaute. Er runzelte die Stirn, warf Caius einen »Siehste? Habs dir ja gesagt«-Blick zu und räusperte sich dann.
    »Salve. Das ist Caius Archias von den Aeliern. Er möchte zu Aulus Piso vorgelassen werden«, entgegnete er dann diplomatisch und ließ das mit der Freundschaft vorsichtshalber erstmal weg.

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    Acanthus zog die Furchen auf der Stirne noch ein wenig tiefer, so dass sie denen Katanders gegenüber bezüglich ihres Höhenprofils wieder im Vorteil waren, gleichsam war ihm der Blick des Sklaven zu dessen augenscheinlichem Herrn nicht entgangen, welcher - ohne dass der flavische Ianitor um die Art der visuellen Aussage wusste - die Schwachstelle dessen sogleich erkennen lassen ließ, denn das marginalste Zögern an der Pforte der Villa Flavia gereichte dazu, den Einlass weiter zu erschweren, bedeutete dies doch, dass eine nicht geringe Chance bestand, dass der Einlassbegehrende würde aufgeben. Darüberhinaus war der Herr in diesem Falle auch noch ein Aelier, was keine sonderlich gute Voraussetzung war, in den Mauern der Villa übermäßig freundlichen Empfang zu finden - bisherig zumindest nicht.
    "Warte hier, ich werde den Herrn fragen lassen, ob er gewillt ist, deinem Herrn Einlass zu gewähren."
    Ohne ein weiteres Wort abzuwarten schloss Acanthus die Porta, blieb jedoch mit halber Aufmerksamkeit bei den Geräuschen vor der Türe - würde der Besucher sich fort begeben musste der Herr schließlich nicht unnötig gestört werden, und schickte Cleomedes mit wenigen Worten los, Piso von seinem Besucher zu unterrichten.


    edit: Link

  • Katanders Mund klappte auf. Dann klappte er wieder zu. Wie die Tür, die sich eben unsanft vor ihnen geschlossen hatte. Er sah zu Caius, der seinerseits zu Katander sah. Beide zuckten gleichzeitig mit den Schultern.
    »Sowas hätt's bei uns nicht gegeben früher.«
    »Früher nicht. Und bei uns sowieso nicht.«
    Beide schüttelten den Kopf. Und warteten. Wenn Pi da war, würde er sie natürlich herein bitten, keine Frage!

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    "Sofort ins Atrium, sofort!" zischte Cleomedes schon von weitem bevor er die Porta wieder erreicht hatte.
    Acanthus indes erhob sich nicht sonderlich schnell von seinem Schemel neben der Türe und wandte innerlich die Augen zum Himmel. Er hatte die Porta schon gehütet, da hatten die meisten der derzeit im Hause lebenden Herren noch keine feste Nahrung zu sich genommen, und nichts war je so eilig gewesen, dass es derart überstürzt hätte ins Haus eindringen müssen. Der Weg hinaus war eine andere Angelegenheit, denn dabei kam es manches mal tatsächlich auf jede Sekunde an - doch selbst solch überstürtzes Flüchten, deren Eile wahrhaftig war gerechtfertigt, hatte Acanthus noch nicht übermäßig häufig erlebt. Mochte Aelius Archias vielleicht auch ein wichtiger Mann sein - was er ohnehin nicht war, hatte Acanthus seinen Namen doch bisher in Rom noch nicht vernommen -, er musste von Beginn an lernen, dass er im Hause der Flavier nichts, aber auch gar nichts zu sagen hatte.


    Einige stille Augenblicke vergingen, bis Cleomedes neben ihm wieder zur Ruhe gekommen war, dann öffnete Acanthus die Porta, zur Gänze diesmalig.
    "Aulus Flavius Piso wird deinen Herrn empfangen", sprach er zu dem aelischen Sklaven und ließ ihn samt seines Herrn eintreten, übergab beide jedoch direkt an Cleomedes, welcher sie ins Atrium führte.

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  • Wo steckte er nur wieder? Dass Diarmuid nicht rechtzeitig zur Cena im Haus war kam ja nicht gerade selten vor und in der Regel war er dann stets bei einem seiner Freunde zu finden, weil er sich dort hatte einladen lassen oder dergleichen. Genauso kam es natürlich auch vor, dass ein oder zwei der Kinder aus der Nachbarschaft bei ihnen aßen, besonders wenn sie zwei Tage altes Gebäck zu verschenken hatten. (War es nur vom Vortag wurde es gekennzeichnet und zum halben Preis angeboten.)
    Also hatten sie sich keine großen Sorgen gemacht, bis Bridhe die Nachbarschaft abgesucht hatte und der Kleine noch immer nicht zu finden gewesen war. Mühsam hatte Catu sie zu beruhigen gesucht und sich sodann selbst auf den Weg gemacht, nachdem er mit nicht weniger Mühe des Versuch unternommen hatte von Bridhe sachdienliche Informationen zu erhalten.
    Die Kinder aus der Straße hatten ihm nicht sonderlich weiter helfen können. Schon gar nicht Nicocles, der Sklavenjunge vom Korbmacher gegenüber. Ob der überhaupt sprechen konnte? Lucius, der Sohn eines bekanntes Säufers, mit dem Catu - wie eigentlich jeder in der Straße - schon einmal aneinander geraten war, erwies sich als erheblich redefreudiger, konnte aber kaum weiter helfen. Klar war nur, dass Diarmuid alleine auf der Straße zurück geblieben war und dann verlor sich seine Spur unweit der Kreuzung bis zu der er sich frei bewegen durfte, wo er ein letztes Mal gesehen worden war. Scheinbar hatte er die ihm gesetzte Grenze überschritten und von nun an wurde ers schwierig, zumal man ihn von hier ab nicht mehr kannte. Und nach einem kleinen Jungen in Rom zu fragen war einfach hoffnungslos. Also musste sich Catu an das halten was Bridhe gesagt hatte.
    Er wusste, dass sie bei jeder Gelegenheit mit dem Kleinen spazieren ging und wenn dieser einen guten Orientierungssinn hatte würde er diese Stecken auch alleine abgehen können. Wenn ihm nur nichts geschehen war! Wo würde er allein hin gehen, was konnte ihn interessieren. Die öffentlichen Gebäude wie Tempel, Märkte und dergleichen wären vermutlich nur von geringem Interesse für einen Knaben seines Alters. Catubodus musste etwas überlegen, bis er sich an eine Sache erinnerte die schon Jahre zurück lag. Nicht lange nachdem er mit Bridhe in die Insula gezogen war, hatten ihn ihre ständigen Spaziergänge beunruhigt, zumal diese ihm schon sehr ausgedenht vorgekommen waren und in einem Anfall von Eifersucht hatte er einen alten Bekannten auf sie angesetzt. Nicht gerade sympathisch dieser Wesenszug und er hatte sich im Nachhinein sehr dafür geschämt. Doch nun konnte es ihm womöglich von Nutzen sein, denn er hatte seinerzeit erfahren, dass sie fast bei jedem ihrer 'Ausflüge' die Stätte, wo sie einst Sklavin gewesen war besucht hatte. Allerdings nur um sie von Außen zu betrachten. Wenn das so geblieben war hatte sie damit unter Umständen nie Neugier ihres Sohnes auf die Villa Flavia gelenkt. Es war die einzige Idee die er vorerst hatte und so beeilte er sich dort vorstellig zu werden.
    So kam es, dass er nun hier stand und klopfte.


    *tock*
    *tock*

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    Bereits nachdem kaum das letzte Klopfzeichen verhallt war, öffnete sich die Tür. Ein mürrisch dreinblickender Sklave, Acanthus war sein Name, trat hervor, bedachte den Besucher mit einem abschätzigen Blick, doch bevor er seine übliche Liternei von sich geben konnte, gemahnte ihn sein Gedächtnis daran, dass er diesen Mann bereits schon einmal an dieser Tür gesehen hatte, was durchaus nichts unübliches war.
    "Dich kenne ich doch! Was willst du?"

  • "Ich vermisse den Sohn meiner Lebensgefährtin und hege den Verdacht, dass er sich womöglich hierher verirrt hat. Ist innert der letzten ein, zwei Stunden vielleicht ein Knabe von etwa sechs Jahren, etwa so groß..." - er deutete Diarmuids Größe mit der Hand an - "...hier aufgetaucht?"
    Die Mauer war zu hoch um von außen her überwunden zu werden und so blieb eigentlich nur das Tor.

  • Eine Sänfte hielt vor dem Eingang zur Villa Flavia Felix. Es war eine große und solide Sänfte, aber sie war nicht ungewöhnlich oder auffällig und nichts an ihr verriet, wem sie gehörte.
    Acht kräftige Träger hatten sie hierher gebracht. Ein neunter Sklave war vor ihr her gelaufen. Jetzt ging er an die Porta und klopfte an.

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    Sohn? Lebensgefährtin? Acanthus verstand nichts von alledem. Der Fremde, der doch eigentlich gar keiner war, stürzte den Ianitor in tiefe Konfusion. Einen Zustand also, der seinem Auftrag nicht sonderlich zuträglich war. Dies durfte er dem Fremden ( wie war doch noch gleich sein Name?)nicht merken lassen! So vollbrachte der Ianitor eine Glanzleistung! Er stellte sein Grübeln in den Hintergrund, was sich durchaus als schwierig gestaltete und versuchte sich ganz darauf zu konzentrieren, was der Fremde ihm mitteilte. Acanthus legte seine Stirn in Falten. Ein Knabe von sechs Jahren, etwa so groß. Er beachtete die Handbewegung des Fremden. Immer noch versuchte sein Gedächtnis eine Antwort auf die Frage zu finden, woher er den Mann kannte, jedoch blieb die Offenbarung aus. Stattdessen konnte er sich an den Pimpf erinnern, den er vor einigen Stunden eingelassen hatte. Angeblich hatte der seinen Ball über die Mauer des Anwesens geschossen. Eigenartigerweise hatte er bis dato den Garten und somit das Anwesen nicht wieder verlassen. Die Ballsuche gestaltete sich hartnäckiger als zu Anfang gedacht!
    "Ja, ein solcher Junge war hier und da er noch nicht wieder gegangen ist, müsste er sich weiterhin hier aufhalten." Mit einem prüfenden Blick besah er sich noch einmal den Fremden. "Falls du dich auf die Suche nach ihm machen möchtest, gebe ich dir einen Sklaven mit auf den Weg!" Dieser sollte nicht nur unterstützen, vor allem sollte er den Fremden nicht aus den Augen lassen.

  • [Blockierte Grafik: http://img232.imageshack.us/img232/9697/acanthusmj4.jpg] | Acanthus


    Zitat

    Original von Nakhti


    Natürlich war Acanthus darüber informiert worden, welcher Gast an diesem Tage geladen war. Doch nicht jeder, der an diesem Tage anklopfte, musste dieser Gast sein, so dass das Antlitz des Ianitors wie stets mürrisch war, als er die Türe öffnete. Natürlich konnte Acanthus beim Anblick auf die Sänfte hinter dem Sklaven sich denken, dass dies der Gast war. Doch Acanthus wäre nicht seit einer halben Ewigkeit Ianitor an der Pforte der Flavier, würde er sich in Spekulationen und Vermutungen verlieren, so dass sein Tonfall wie üblich ruppig und barsch wirkte, als er den Sklaven fragte:
    "Wer bist du und was willst du?"




    IANITOR - VILLA FLAVIA

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  • Die Frage, wer er selbst war, schien Nakhti für einen kurzen Augenblick in Verwirrung zu stürzen. Man muss freimütig zugeben: dazu gehörte nicht viel, begriffsstutzig wie er nun einmal war.
    Aber für gewöhnlich wurde seiner Person wenig Beachtung geschenkt. Wozu auch? Er war nur ein einfacher Sklave.


    Kurzerhand verneigte er sich.


    Dann nahm er seinen überschaubaren Grips zusammen und sagte: “Mein 'err eingeladen ist. Lucius Aelius Quarto mein 'err ist. Er in der Sänfte wartet.“
    Nakhti zeigte auf die Sänfte.
    “Zusammen mit dem jungen 'errn.“, fügte er hinzu.

  • [Blockierte Grafik: http://img232.imageshack.us/img232/9697/acanthusmj4.jpg] | Acanthus


    Auch wenn der Sklave es nicht vollständig aussprach, so war es für Acanthus schlüssig, dass Lucius Aelius Quarto der Herr dessen war, hatte man im Hause Flavia sich doch längstens daran gewöhnt, verlorene Buchstaben gedanklich zu ergänzen - ja dies geradezu perfektioniert. Beiläufig überlegte der Ianitor, ob wohl man einem Sklaven einen Buchstaben entwenden konnte, wollte dies jedoch lieber für sich behalten, hatte er sein ch doch lieb gewonnen und wollte nicht darauf verzichten - obgleich er es in seiner Standardfrage nicht gebrauchte.
    "Die Herren werden bereits erwartet."
    Was mit dem anderen, dem 'jungen Herrn' war, wusste Acanthus nicht, über einen solchen war er nicht informiert, gleichsam war es nicht ungewöhnlich. Er zog die Pforte weit auf und nickte einem namenlosen und beliebigen Sklaven zu.
    "Er wird deine Herren ins Triclinium führen."
    Was dieser denn auch wortlos tat.




    IANITOR - VILLA FLAVIA

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