Turma II - Die Ställe

  • Gerald sah Tisander nur ungläubig an. Naja,...meinte er Kopfschüttelnd. Wenn du Germanicus Varro meinst, der ist zur Zeit nicht im Castellum. Na komm,..er machte Anstalten zu gehen.

    Luscinus, der Famulus im Valetudinarium ist ein guter Kumpel von mir...wir werden ihm die Sache erklären und den Ball flachhalten, denn,...er warf einen abschätzenden Blick auf Tisanders Visage. Das sieht übel genug aus, als daß man sagen könnte du hättest davon einen Dachschaden bekommen und nicht gewußt was du tust.

    Aufmunternd hielt er die Türe auf. Na los,...

  • „Glaubst du der hilft mir wirklich? Ich glaube eher Fortuna hat mich verlassen. Aber gut ich probiere es“. Gegen seine eigene Überzeugung, schlich Tisander mit seiner Bewachung, so empfand er es, zum Valetudinarium.

  • <<< RE: Officium der Verwaltung


    Cimber suchte die Baracken auf und spähte hinein, dabei hielt er Ausschau nach einer die nicht belegt war. Es waren sicher mehr Neuzugänge in der Ala zu verzeichnen. Nachdem er eine Baracke gefunden hatte, führte er zuerst die beiden Pferde in den dazugehörigen Stall. Topas und Impetus durfte es an nichts mangeln. Zuerst das Tier, dann wir, dass war sein Motto. Wer sein Pferd nicht achtete, hatte auch nichts von seinem Tier zu erwarten. Beide Pferde wurden mit allem versorgt was sie benötigten und ihrer Last entledigt.


    Erst danach machte es sich Cimber in der Baracke gemütlich. Jetzt hieß es abwarten, bis Ocella und seine Kameraden zurückgekehrt waren. Cimber suchte sich eines der Betten aus und wählte das untere das an der Stallwand angrenzte. Gut gelaunt verstaute er seine Sachen und machte es sich für einen Moment auf dem Bett gemütlich. Die Wärme, die Gemütlichkeit und die Geräusche der beiden Pferde beruhigten Cimber und ihm fielen von der langen Reise die Augen zu.

  • RE: Armamentarium – Magazin

    Im Stall angekommen hörte man schon vom großen Tor her von Tisander: „Bin gleich bei dir großer“. Er schnappte sich aus dem Apfelkorb beim Eingang einen Apfel. „Natürlich habe ich dir einen Apfel mitgebracht, wie immer. Und wie geht es dir? Alles gut? Ja ich sehe man hat sich wirklich um dich gekümmert. Du weiß der Decurio, nein der Subpraerfectus, was er jetzt ist hat mir die Aufgabe übertragen mich um den Stall und euch allen hier zu kümmern, deshalb verstehst du auch, wenn ich mich zuerst nun um diese Aufgabe kümmere. Bin gleich wieder bei dir.“

    Aufmerksam schritt er die einzelnen Boxen entlang, kontrollierte den Zustand der Pferde, das Futter und
    die Sauberkeit. Plötzlich vernahm man ein zorniges Gebrüll der Entrüstung. „Ich bring ihn um, er hat es noch immer nicht begriffen. Wie kann er es wagen seinen treuesten Begleiter so zu vernachlässigen. Begreift dieser elende Wicht denn noch immer nicht, wie wichtig ist der gute Zustand seines Schecken für ihn ist?“ Sanft klopfte er die Flanke des kleinen Schecken von Fango. Sofort machte er sich ans Werk, säuberte ihn gründlich, striegelte ihn um gab ihm ausgewähltes Futter. Der letzte Ritt hatte dem armen Tier viel Kraft gekostet, es brauchte gute Pflege und Erholung, schließlich war es nicht mehr das Jüngste.

    „So um den kleinen Bunten musste ich mich länger kümmern, das hast du dir bestimmt schon gedacht und verstehst es bestimmt. Wir beide werden jetzt einen ritt auf dem Platz machen. Das brauchen wir beide.“

    Wie schon oft sah man Tisander auf seinem ungesattelten schwarzen draußen reiten.

  • << RE: Officium der Verwaltung


    Zu seinem Erstaunen bemerkte Fango, dass sein alter Schecke gestriegelt und gefüttert worden war. Auch die Hufe waren ausgekratzt worden, die Zottelmähne gekämmt und die Augen, Ohren und Nüstern gereinigt. Das Pferdchen war vollgefressen und döste nun. Fango klopfte es, nahm sich einen Apfel aus dem Korb und verputzte ihn im Gehen, während er sich auf den Rückweg machte. Irgendwem schuldete er Dank, denn nun konnte er sich endlich dem eigenen ramponierten Wohlergehen widmen.


    RE: Turma II - Stuben der Equites >>

  • <<< RE: Officium der Verwaltung


    Cimber fand den kleinen Schecken, versorgt und wohlauf, was ihn sehr freute. Jedoch war Fango nicht im Stall, wie er leider feststellen musste. Der Mann war schwerer zu fassen als Nebel. Sanft streichelte er dem kleinen Tier über den Hals.


    "Dein Reiter ist schneller unterwegs als Du mein Freund. Du kannst mir nicht sagen wo er sich herumtreibt oder? Du bist auch froh Feierabend zu haben und es Dir im Stall gemütlich machen zu dürfen. Falls Du Fango vor mir siehst, reite nicht mit ihm fort, ich muss den Mann sprechen. Wir sind Verwandte weißt Du? Stilo hat mir den Auftrag gegeben, auf Fango ein Auge zu haben. Gutmütig wie ich bin, habe ich das meinem Bruder versprochen. Hätte ich gewusst, das Fango schwerer zu hüten ist als ein Sack Flöhe und so wenig zu greifen wie Morgennebel, dann... naja dann hätte ich es ihm dennoch versprochen. Familie bleibt Familie nicht wahr? Dann werde ich mal schauen, ob ich Fango in seiner Stube erwische. Wenn das so weitergeht, schuldet er mir neue Sandalen, dass sage ich Dir. Auf bald", sagte Cimber ruhig und leise zu dem Schecken und machte sich wieder auf Fango zu suchen.



    >>> RE: Turma II - Stuben der Equites

  • Der Weg war nicht weit. Fango betrat mit Tariq die Ställe seiner Einheit. "Da sind wir. Der struppige alte Schecke ist mein Ausbildungspferd. Ich muss ihn bald wieder abgeben. Es war gar nicht so leicht, ein Pferd zu finden, was zu meiner Körpergröße passt. Der hübsche Goldene da mit den schwarzen Stiefeln und der schwarzen Mähne, das ist mein Topas. Die Farbe nennt sich Goldfalbe. Er ist größer als der Schecke - inzwischen komme ich damit zurecht. Das wahre Gold trägt er jedoch nicht auf dem Fell, sondern im Herzen. Wenn du dir dein Traumpferd unter allen auswählen könntest, wie würde es sein?"

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