[Porta Praetoria] Haupttor (Vor dem Betreten des Lagers hier melden!)

  • Angekommen in Mantua hatte er sich gleich auf den Weg zum Castellum gemacht, um dort sich zu melden:"Salve Miles, ich bin Appius Terentius Cyprianus. Der neue Tribunus Angusticlavius der I. Ich würde gerne den Legaten, oder seinen Stellvertreter sprechen, sofern erster nicht da ist."

  • Es war so schön ruhig im Castellum in diesen Tagen, da die Legion im Manöver war, so hatte es sich der Wachposten auf seinem Platz über dem verschlossen Tor bequem gemacht und war erst an die Brüstung getreten, als der Neuankömmling schon vor dem Tor stand.


    "Tribun !" grüsste er miltärisch, auch wenn er keine Ahnung davon hatte, das sie noch einen neuen Tribun bekommen sollten. Ihm war das auch egal, er grüsste was sich bewegte, so sparte man sich ärger.


    "Der Legatus weilt noch in Rom und die Legion befindet sich im Manöver irgendwo da draussen."


    Er deutete in irgendeinbe Richtung, denn er hatte auch keine Vorstellung, wo sich die Legion genau befand. Er könnte so auch dem Tribun nicht den Weg beschreiben, den dieser zu nehmen hätte, um zur Legion zu kommen.


    Allerdings näherte sich in einer Staubwolke einer der Meldereiter, der gerade auf dem Weg von der Legion zum Castellum war.

  • "Hmm" meinte er darauf nur. Man hatte ihm nichts deswegen gesagt, nunja würde er halt den Meldereiter anhalten. Gesagt getan und so "stellte" er sich dem Meldereiter erstmal in den Weg um diesen zu Fragen und um zu erfahren wo die Legion grade war.
    Dieser war etwas erstaunt, sagte es aber dann dem frischgebackenen Tribun. Dieser dankte dem und dem Miles und machte sich auf den Weg zum Lager.


    Sim-Off:

    hoffe ist ok wenn ich das mal jetzt so macxhe;)

    "

  • [Blockierte Grafik: http://img80.imageshack.us/img80/1294/dexterog2.jpg]



    Dexter war geritten, als seien ihm wilde germanische Wölfe auf den Fersen gewesen. In einer Staubwolke verhielt er sein edles Ross und sprang regelrecht herunter von seinem Rappen. Dieser war mit seiner rot-goldenen Satteldecke mit dem bekannten Familienwappen darauf durchaus als claudisches Pferd zu erkennen. Dexter trat vor und grüßte die Wachen. "Salvete, ich habe eine eilige persönliche Botschaft für Centurio Flavius Aristides von meiner Herrin, Claudia Epicharis", ließ er verlauten.




    NUNTIUS - GENS CLAUDIA

  • Das Lager der legio prima war nur spärlich bemannt, die meisten Soldaten waren im Manöver, dennoch stand der Soldat, Turrius Pastor war sein Name, aufmerksamen Blickes am Tor und spähte dem Reiter entgegen. Ein Vorbote von der kleinen Streitmacht, die durch das Feld zog, schien das nicht zu sein. Der Mann mit den unzählige Narben im Gesicht und mit nur einem Ohr- er war eine Zeitlang in Dacia früher gewesen und hatte schon unzählige Kämpfe erlebt- sah aufmerksam den Reiter an und hielt seinen Wurfspeer fest in der Hand. Missmutig hustete Pastor als der Staub ihn einhüllte und er zog ein gelblich verblichenes Tuch hervor, schnäuzte kräftig und sah den jungen Mann fragend an.


    “Aha, salve, eine Botschaft? Nun, die centuria des Flaviers müsste auch bei dem Manöver sein, aber ich lasse ihm die Nachricht mit einem der Boten, die heute Nachmittag noch raus gehen zukommen, junger Mann. Ansonsten kannst Du es mir auch geben und ich lasse es in seine Unterkunft bringen. Wie es Dir lieber wäre oder Deiner Herrin.“


    Der Soldat streckte die Hand aus und sah den Mann abwartend an.



  • Das Lächeln fiel dem jungen Dexter aus dem Gesicht, als er von einem auswärtigen Manöver hörte, in dem der Centurio scheinbar steckte. Seine Herrin hatte darauf bestanden, dass Dexter die Nachricht in persona abgeben und damit sichergehen würde, dass sie den Empfänger sie auch auf dem schnellstmöglichen Weg erreichte. Die Aussage der Wache allerdings stellte den Nuntius nun vor ein minderschweres Problem. Er schwieg einen Moment zu lange und sagte dann erst einmal "Äh...", während er noch hastig weiter überlegte und der Wache beständig auf das nicht mehr vorhandene Ohr starrte. Schließlich gab er sich einen Ruck und zwang sich, dem Soldaten wieder in die Augen zu sehen. "Also....der Bote wird auch ganz sicher den Brief heute noch zustellen? Meine Herrin nahm mir nämlich eigentlich das Versprechen ab, die Depesche persönlich zuzustellen... Hm, in die Unterkunft? Ah, nein, besser ist es, wenn die Nachricht ihn so schnell als möglich erreicht..... Ich nehme an, du darfst mir nicht sagen, wo sich das Feldlager befindet und wie ich dahin komme?" fragte er sicherheitshalber noch einmal nach. Dexter war der beste Bote, über den die Claudier verfügten. Das war er nicht umsonst geworden, daher ignorierte er ersteinmal die verlangende Hand des Soldaten und blinzelte diesen angestrengt an.




    NUNTIUS - GENS CLAUDIA

  • Die Hand des Soldaten sank wieder herunter und er kratzte sich am Nacken, dachte angestrengt darüber nach. Daß der Standort des Lagers geheim war, wäre Pastor neu, schließlich konnten sich fast sechstausend Mann kaum ungesehen in den Ebenen bei Mantua aufhalten. Es gab immer Schäfer, Bauern, Sklavenarbeiter, die den ganzen Zug bemerkten und bei einem kurzen Plausch an der nächsten Tränke oder beim Abladen ihres Wagens weiter gaben. Somit zuckte er marginal mit der Schulter und spähte mit ein wenig zusammen gekniffenen Augen- die Sonne blendete ihn und stand im Rücken des Reiters- zu dem jungen Mann.


    “Hmm…nun, die Boten bringen die Nachrichten direkt an den praefectus castrorum und die tribuni, somit ist es sehr sicher, daß der Brief auch den centurio erreichen wird. Aber wenn es Dir lieber ist, den Brief persönlich vorbei zu bringen, ist das auch kein Problem. Wo ganz genau das Lager ist, weiß ich nicht. Aber bis auf eine halbe hora kann ich es Dir schon sagen.“


    Er deutete auf die Strasse, die hinter Mantua und dem castellum entlang führte und begann dem Reiter genaustens den Weg zu erläutern, der ihn in die Nähe des Marschlagers führen würde.


    „Nun, willst Du dorthin oder mir doch die Nachricht geben?“


  • Dexter überlegte. Sollte er diese Präfektus-Variante einfach nutzen? Immerhin würde der Brief ganz sicher ankommen. Und er hätte noch Zeit, sich eine ordentliche Mahlzeit zu genehmigen, ehe er zurück reiten müsste. Andererseits würde er dann mit dem schlechten Gewissen leben, das er wegen dieser Sache haben würde. Er seufzte und kaufe auf der Unterlippe, während er dem Soldaten zuhörte bei der Wegbeschreibung. Bis auf eine halbe Stunde genau...hm, da würde er suchen müssen. Andererseits war eine halbe Legion auch nicht gerade schwer zu übersehen. Viele tausend Fußabdrücke veränderten die Landschaft. Dexter sah die Wache zweifelnd an. In Gedanken schrumpfte das saftige Steak auf eine Schal Pulsum zusammen, als er schließlich endgültig nickte. "Jaah...ich denke, ich werde das Lager aufsuchen." Immerhin hatte er keine Lust, ausgepeitscht zu werden, nur weil irgendetwas Unvorhersehbares mit diesem Brief - was immer auch darain stand - passierte. "Hab Dank für deine ausführliche Wegbeschreibung und das Angebot, aber es ist besser, wenn ich die Nachricht selbst übermittle. Einen schönen Tag wünsche ich noch", sagte Dexter und deutete eine Verbeugung an. Wenige Sekunden später hatte er den Rappen bereits herumgezwungen und befand sich auf dem Weg ins Feld, immer der Nase nach und mit der Beschreibung des Soldaten im Hinterkopf.




    NUNTIUS - GENS CLAUDIA

  • An der Porta Praetoria angekommen, blieben sie erst einmal stehen und Crista wandte sich an ihren Bruder. "ich denke du solltest besser mit ihm sprechen, ich weis nicht was ich sagen muss." wisperte sie.

  • Lucius nickte ihr zustimmend entgegen und näherte sich der Torwache. "Salvete, sagt mir..wer kann mir Auskunft über den momentanen Aufenthaltsort meiner Brüder und Cousins mitteilen? Sie dienen der Legio und ich habe ihnen eine Nachricht zu überbringen. Mich interessiert ob sie derzeit in Mantua stationiert sind." erklärte er sachlich und wartete auf eine Antwort.

  • Hochzeit im Castellum


    An diesem Tag herrschte am Tor Hochbetrieb. Ein Strom von Hochzeitsgästen passierte das Tor um an der Feierlichkeit des Praefectus Castrorum Matinius Plautius und seiner Verlobten Artoria Medeia teilzunehmen. Obgleich ein guter Teil der Gäste Angehörige der Legio waren, waren inzwischen etliche Pferde, Sänften und Sklaven vor dem Tor “geparkt” worden oder standen in unmittelbarer Nähe im Lagerinnern in Bereitschaft. Insgesamt sollte man nicht meinen, daß man sich bereits im Krieg befand. Jetzt fehlte eigentlich nur noch, daß der Imperator nebst Gefolge auftauchte um die Legio zu begutachten, mit ihr von Mantua aus los zu ziehen und nebenbei als Hochzeitsgast anwesend zu sein. Wer weiß, vielleicht tauchte er ja wirklich inkognito mit kleinem Gefolge auf um sich ein Bild von seiner Legio Prima zu machen.


    Und da kam dann auch schon der nächste Gast. Die Wache erkundigte sich nur kurz nach dem Namen, dann durfte der Gast auch schon passieren und wurde von einem Legionär zum Praetorium geführt.




    Sim-Off:

    Damit die Torwachen-NSC`s keine Krise bekommen, schleusen wir die Hochzeitsgäste so durch und diese können direkt im Praetorium dann loslegen. Chaos-Blitz-Hochzeit, halt mal was anderes. =)

    Semper Fidelis - zum ewigen Ruhme des Imperiums und seines Imperators!

  • "Mein Name ist Lucius Artorius Castus" anwortete er sogleich und warf kurz einen Blick über seine Schulter um sich zu vergewissern, ob seine Schwester noch hinter im stand.


    Dann fügte er weiter hinzu: "Es geht hauptsächlich um Lucius Artorius Avitus. Ich habe ihm Kunde über seine Schwester mitzuteilen"



    Während er mit der Wache sprach, kamen immer mehr Menschen, die kurz mit einer der Wachen sprachen und mit einem zustimmenden Nicken Einlass gewährt bekamen. Er warf wieder einen Blick auf seine Schwester, die näher kam und ihm etwas ins Ohr flüsterte.
    Medeia's Hochzeit würde am nächsten Tag im Castellum gefeiert werden und dies waren die ersten Gäste, die eintrafen. Konnte das wirklich sein? Medeia, seine geliebte Medeia heiratete wieder? Und nicht ihn sondern irgendeinen...Soldaten.


    Er musste erst einmal tief Luft holen und meinte dann zu der Wache: "Könnt ihr mir sagen, ob Avitus auch auf der Hochzeit vertreten sein wird?" fragte er.

  • Zitat

    Original von Camillus Matinius Plautius


    Ein Wagen rumpelt den Weg entlang und hält auf das Tor der Legio I zu. Fast sieht es so aus, als wollte er nicht anhalten und direkt an den Wachen vorbei unbeirrt ins Innere des Lagers vorstoßen, doch ein lautes, hohes "Haaaaaaalt!" aus dem Inneren bringt den Kutscher dazu, die Pferde eilig zu zügeln und sie zum Stehen zu bringen.


    Ein Sklave stolpert mehr aus dem Gefährt, als er aussteigt, denn es ist unübersehbar, dass er von Innen heraus einne Schubs bekommen hat. Dann entsteigt eine Dame mit energischem Schritt der Kutsche und betastet die Frisur. "Wenn meine Frisur hinüber ist, kannst du etwas erleben!" schimpft sie zu dem Kutscher hoch. "Ich habe dir doch gesagt, dass du nicht in das Lager hineinfahren darfs! Warst du noch noch nie beim Militär? Herrje, also wirklich." So ganz stimmt das natürlich nicht, aber seit ihrer ersten Begegnung mit Soldaten der Legio I ist Lucilla vorsichtig. Außerdem braucht der Wagen auch vorerst nicht mit in das Lager hinein, wenn sie in Livianus Behausung bleiben würde, kann er immer noch nachkommen.


    Verärgert blickt Lucilla auf ihre Füße. "Puh, ist das hier ein Staub. Da hätte ich gleich die graubraunen Sandalen anziehen können. Furchtbar, diese ländliche Idylle. Komm, Ambrosius." Sie tritt zu den Soldaten am Tor. "Decima Lucilla, Cousine des Legatus Legionis Decimus Livianus, Schwester des Senator Decimus Meridius, Verlobte des Senator Germanicus Avarus, Auctrix der Acta Diurna und geladener Gast auf der Hochzeit des Praefectus Matinius und der Artoria Medeia. Ich bin spät dran, daher möchte ich hoffen, dass das hier nicht allzu lange dauert, denn sonst wird mein Cousin Livianus sicher verärgert sein, er mag es gar nicht, wenn seine Verwandtschaft zu spät kommt. Ach, und könnt ihr mir sagen, wo ich überhaupt hin muss zur Hochzeit? Ich wäre euch sehr verbunden, denn ich bin spät dran."


    Dass sie spät dran ist, das ist nicht Lucillas Schuld, sondern die ihrer Haare. Nach der Reise sind sie ganz filzig gewesen und hatten ersteinmal eine Wäsche, dann eine Kur, noch eine Kur und schließlich viel Pflege gebraucht, um einigermaßen tauglich auszusehen. Und das alles in diesen provinziellen Thermen. Danach wollte Lucilla Ambrosius natürlich auch nicht hetzen, als er die Strähnen kunstvoll um ihren Kopf drapiert und mit kleinen goldenen Herzen geschmückt hat, denn wenn man Ambrosius hetzt, dan wird er nur quengelig und die Frisur wird gar nichts mehr.


    Da die Soldaten aber zum Glück die Order haben, die Gäste ohne weiteres durch zu lassen, dauert es tatsächlich nicht lange, bis Lucilla die staubige Straße entlang weiter zum Prätorium gehen kann. :]

  • Zitat

    Original von Lucius Artorius Castus
    ...


    [Blockierte Grafik: http://img182.imageshack.us/img182/3800/xnpclegionrfc3.png]


    "Lucius Artorius Avitus?"
    wiederholte die Wache.
    "Artorius Avitus ist der derzeitige primus pilus der Ersten. Und da eine Artoria heiratet, wird er wohl auf der Hochzeit dabei sein, aber wer weiß das schon so genau"
    sagte der Soldat. Woher sollte er auch derlei wissen.
    "Komm mal mit..."
    sagte der Legionär, nachdem die Namen von Castus und Artoria in die "Besucherliste" eingetragen wurden
    "... ich bring dich zu seiner Unterkunft"




    STATIONARIUS

  • Ein Reiter auf einem Pferd kam auf das Tor des Legionslagers zu geritten, und als er es erreicht hatte stieg der Mann ab und trat auf einen der Legionäre am Tor zu.


    "Salve, ich bin Tiberius Caecilius Metellus und möchte den Praefectus Castrorum sprechen."


  • Optio Sextus Saufeius Simplex
    ------------------------


    Seit der Mobilmachung blieb das Tor auch am Tage geschlossen und so blickte der diensthabende Optio, der alte Saufeius Simplex von oben auf den Ankömmling herab.


    "So, willst du das ? Warum ?" fragte er harsch.

    Es gab nur etwas, das Simplex noch weniger Leiden konnte, als Probati : Civilisten. Und jetzt, da die Legion mobilgemacht wurde, wurde er ohne weiteres keinen Civilisten in das Castellum herein lassen. Das Grauen hatte ihn schoin erfasst, als im Wachbuch gelesen hatte, wie viele Gäste zu dieser
    Hochzeit hereingelassen worden waren.


  • Tiberius blickte zu dem auf dem Tor erschienenen Mann und antwortete:


    "Was ich möchte geht nur den Praefectus Castrorum etwas an. Ich muss in geschäftlichen Dingen mit ihm sprechen."


    Insgeheim dachte Tiebrius angestrengt darüber nach vor wem die Legion sich so sehr fürchtete dass sie sich hier, im Kernland des Imperiums so sehr hinter den Mauern des Castellums verschanzte. Unsicher blickte er sich um, ob nicht vielleicht irgendwelche Briganten unterwegs waren.

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