Beiträge von Lucius Flavius Furianus

    Das Grundstück geht ganz klar an die Familie.


    Warum, weil ich mich ein wenig mit dieser Thematik beschäftigt waren und Frauen offiziell stets unter jemandes "Patronat" standen. Ob das nun der Ehemann, der Vater, der Bruder oder Onkel war, ist irrelevant.


    Und durch das Gesetz über die Mündigkeit, welches im Senat vor nicht allzu langer Zeit verabschiedet wurde, haben Frauen sowieso zwar Rechte, aber keine Pflichten. Also besaß die Tiberia nie das Grundstück und wird es nicht besitzen - rein rechtlich. ;)
    Also klar wie Kloßbrühe: an die Familia
    Netterweise kann der Spieler, welcher sich dessen bemächtigt hat, das Grundstück erstatten - es wäre nicht nur fair, sondern auch logisch.


    Das Problem mit den allzu vielen Grundstücken wird wohl nicht so auf die Schnelle gelöst, aber immerhin versuchen wir es ja SimOn und die Befürchtung, man könne sich dadurch nur bereichern ist absurd, denn die WiSim wächst durch die Gehälter, welche jede Woche eingespeist werden, deutlich schneller als durch irgendwelche Grundstücke.
    Normalerweise müsste es hier auch eine Inflation geben, nur die wird durch die staatlichen Preise erfolgreich unterdrückt. ;)

    Da der Prüfungsstress herannaht, die WM begonnen hat und ich nur in der Bibliothek das Internet nutzen kann ist meine Aktivität derzeit recht eingeschränkt und ich versuche alle in den laufenden Tagen zu bedienen.
    Alle anderen bitte ich um Verständnis und Geduld. :)

    Der Flavier nickte gutmütig, als Corvinus sich auf seine Seite stellte. Das war schon vorab kein schlechter Anfang und er würde die politischen Hintertüren nutzen, um seinen Vorschlag doch noch durchführbar zu machen. Schließlich war es bezeichnend, dass ein Patrizier für eine Maßnahme stimmte, derer sich doch die ehemals Popularen zu bedienen schienen.
    "Es stimmt mich zuversichtlich, wenn auch du, Senator Aurelius, die Erfordernis hinter meinem Vorschlag siehst.", und dann wollte er auch nicht mehr zu dieser Thematik sagen, blickte dann ebenso gutmütig zu dem jüngeren Aurelius und nickte leicht.
    "Nun gut, dann sehen wir uns morgen nach der Salutatio meiner Klienten, Aurelius.
    Ich hoffe, dass du von mir lernen kannst."
    , und damit war der Grund des aurelischen Besuches mit einer positiven Resonanz beendet worden. Einen guten Sekretär hatte der Flavier zwar nicht dringend nötig, doch eine helfende Hand sollte man nie ausschlagen - vor allem nicht eine, welche von grundauf motiviert war und nicht nur dann, wenn die Sesterzen erklangen.

    "Keine weiteren Fragen?", merkte er nach geraumer Zeit an, als sich niemand zu Wort melden mochte.
    "Gut, dann schreiten wir zur Abstimmung. Wie bei Claudius Lepidus erwarte ich auch hier ein entschiedenes Dafür oder Dagegen für Aulus Tiberius Ahala Tiberianus.", konstituierte er dann und meldete sich schon einmal selbst.
    :dafuer:

    Gerade noch konnte er sich zügeln, um nicht zu sagen, dass es ihn nicht in großem Maße interessierte, ob sie nun aus Hibernia oder Britannia stammte.
    "Dein Leben war sicherlich nicht leicht und ist seither wohl auch nicht glücklicher verlaufen.", kommentierte er und hoffte, dass sie dies als Anteilnahme auffassen würde. Rational betrachtet wurde sie vielleicht die Verantwortung für ihre Geschwister los, doch ob dies ein guter Preis für die Freiheit, die sie damit einbüßte, war wusste er nicht zu sagen.
    Er nahm noch einen Schluck und lehnte mit dem Gesäß gegen den Tisch.
    "Ja, genau, in Britannia. Einst nahm mich mein Ziehvater mit auf eine lange Reise - wir kamen auf jener auch nach Hibernia.", und er erinnerte sich daran, dass ihn dort auch nicht viel hielt. Eine unwirkliche Insel, zumindest schien sie ihm damals so zu sein.
    "Aber lange ist es her und meine Erinnerungen wurden durch neue verdrängt.", attestierte er dann, um einer möglichen detaillierten Beschreibung entfliehen zu können, welche sie vielleicht von ihm abringen wollte.
    Gerade wollte er eine weitere Nebensächlichkeit anschneiden, als sie plötzlich konterte und recht rational zu analysieren schien, warum er heute so zuvorkommend war. Er brauchte kurz, um die richtigen Worte zurecht zu legen.
    "Nicht solange du dich fügst - allgemein. Du bist keine Sklavin, sondern eine freie Frau. Auch wenn ich dich nehmen könnte, will ich doch, dass auch du diesen Abend genießen sollst.", weil es sicherlich nicht der letzte würde sein dürfen. Er hatte schließlich vor sie zu gewinnen.
    "Ich will dich erobern. In mein cubiculum konnte ich dich bereits locken.", sagte er recht ehrlich mit einem Lächeln versehen und nahm einen Schluck, ehe er fortfuhr.
    "Ich möchte von dir begehrt werden und das wird sicherlich nicht passieren, wenn ich nur nehme, anstatt zu geben.", mit einem leichten Stoß von der Tischkante ging er langsam auf sie zu.
    "Du hast sicherlich auch Bedürfnisse und außerhalb meines Status, meiner Position als einer der Obersten, als Consul, bin ich doch noch immer ein attraktiver Mann?", auch wenn er seine Bestätigung in Form von Tiberia Septima schon hatte, wollte er auch auf sie eine gewisse Anziehung ausüben. Der direkte Weg war vielleicht nicht der schlechteste.

    Zitat

    Original von Lucius Flavius Furianus
    Ein wenig später traf auch der diesjährig gewählte Consul vor der Porta der Cohortes ein. Eigentlich war er nicht gerne hier, und sein letzter Besuch war weniger erfreulich, so dass er dieses Tor sicherlich nicht misste.
    Die Liktoren ebneten freundlicherweise den Weg, ehe zwei von ihnen sich von den übrigen rissen und nach vorne eilten.
    "Auf ein Ansuchen des Praefectus Urbi ist der Consul Flavius Furianus vor der Porta und wünscht vorgelassen zu werden.", sagte schließlich einer der Männer zu den Wachhabenden, welche sicherlich darum wussten.
    Und weil die Kommunikation vielleicht nicht so gut war, wie man sich erwünschte, hielt der andere entsprechenden Brief hin, der dies legitimierte, was sein Kollege eben von sich gab.


    Der Liktor wurde ungeduldig.
    "Der CONSUL steht hier vor deiner porta, Junge! Also was ist?!", schließlich ließ man einen solchen Würdenträger nicht lange warten und die Liktoren wussten nur zu gut, dass dies später auf sie zurückfallen sollte, wenn man hier Zeit verschwendete.

    Auf die Legionen wollte der Flavier nicht mehr eingehen, denn eine umfangreiche Information würde er sich noch einholen, bevor er sich auf einen Standpunkt fest setzen würde.


    "Keine Ahnung.", entgegenete er dann recht nüchtern.
    Woher wusste er denn um den Jungen? Er interessierte sich auch nicht gerade sonderlich dafür, welche Kinder der Kaiser nun versteckte, da man vor seiner Krankheit auch nicht davon ausging, dass diese irgend eine Relevanz haben würden - zumindest vor der Volljährigkeit.
    "Wenn ich mich nicht täusche, könnte der Junge sogar kurz vor seiner Volljährigkeit stehen.", entgegnete er dann und wartete ab, was Durus damit anfangen würde.

    Der darauffolgende Tag sollte mit dem Höhepunkt anfangen, eine Frau im Senate zu hören. Was vor noch nicht allzu langer Zeit an der Tagesordnung war, wurde nun schon seit Jahren nicht mehr gehört und so war es immerhin etwas besonderes, wenn eine Frau hier sprach.
    Nachdem sich jeder an seinem Platz wiederfand, unterbrach der Consul den fortwährenden Tumult.
    "Ich bitte um Ruhe!", erklang es durch die Halle und den Plausch schienen die meisten verlegen zu wollen - zumindest wurde es leiser.
    "Fangen wir mit dem ersten Punkt an. Es steht nun an, eine gewisse Decima Seina vor dem Senat zu hören, welche als neuer Auctor der Acta Diurna eingesetzt werden soll.
    Sie möge also vortreten!"
    , initiierte er weiter und blickte auf die Eingangstür, welche stets offen stand, damit der Pöbel auch etwas mitbekam von den Debatten der oberen Männerschar.

    Als ihre kalte Hand dorthin griff, wo jeder Mann sensibel war, konnte er nicht umhin, als scharf Luft einzuholen, ehe er sich an die Kälte dort unten gewöhnen konnte.
    Die anfänglichen Neckereien wandelten sich in ein Vorspiel um, welches nur das eine Ziel kannte. Obgleich es ihn kurz erschauderte, denn es war recht kalt in dem Zimmer nach den eiskalten Wassertropfen auf warmer Haut, ließ er nicht locker, ehe sie sich zu ihm auf das Bett warf.
    Auf ihre Frage hin, ob er schon jetzt Baden wolle, ließ er ein zweideutiges Grinsen erwidern und sagte nichts. Ihm gefiel diese Anbandelung vom Spielerischen zum Verführerischen.
    Ihre Aufforderung nicht aufzuhören, bestätigte in ihm die Vermutung, dass er alles richtig zu machen schien. Sofort beschleunigte er seine Fingerfertigkeit und ließ sich, als er ihr Becken der Hand entgegen beben spürte, auf sie nieder. Leicht wurde die Hand, welche noch spielte, zu einem Instrument, um die Oberschenkel in eine Position zu bringen, die ihm es gestattete voller Wonne ihren Schoß zu spüren.
    Ein leichter Jauchzer und in rhythmischen Bewegungen folgte er dem natürlichen Talent, welches jedem Mann in die Wiege gelegt zu sein schien - man wusste immer was man in solchen Moment tun wollte. Seine Sehnen spannten sich fortwährend an, um sich dann wieder in der Rückwärtsbewegung kurz zu entspannen.

    Mit gespieltem Interesse, das konnte er recht gut, hörte er sich an, was sie zu diesem Thema antwortete. Sie hatte also schon vorher in Freiheit gelebt und war daher keiner Sklavenzucht entsprungen. Auch wenn dies von keinerlei Relevanz war, hatte dies jedoch ein wenig Interesse in ihm geweckt.
    "Und wie hast du vorher gelebt? Ich kann mich erinnern, dass du aus Britannia stammst.", vielleicht eine zu vage Frage, schließlich konnte sie nun melancholisch werden und er hätte es umso schwerer die Lust in ihr zu wecken. Sich darüber ärgernd, versuchte er nun allem zum Trotz diese Chance zu nutzen und schenkte ihr abermals verdünnten Wein an, denn ihr Becher war recht schnell leer geworden.
    Es musste die Aufregung sein, die sie dazu bewog.
    Dass sie nun hier hauste und arbeitete, wusste der Flavier selbstverständlich und kam nicht umhin zu bemerken, dass ihr Stolz noch stets nicht gebrochen war. Sie ernährte ihr Kind mit eigenen Händen - welch´unangenehmes Schicksal für eine Frau ohne Mann. Dafür hätte er seinen Vetter nun mehr hassen können, welcher sie in die Freiheit entließ, sich jedoch zugleich ebenfalls. Allgemein schien sein Vetter niemals ein Verantwortungsgefühl besessen zu haben, nicht für Sklaven, seine Familie oder seine Karriere. Leicht vibrierten seine Kiefermuskeln darob, denn er ärgerte sich offensichtlich, schaute dabei gen Schreibtisch.
    "Lasse dich einfach überraschen. Ich tue dir nicht weh.", sagte er dann mit einem aufrichtigen Lächeln auf ihre Frage hin und merkte selbst, dass ihn der Wein ebenfalls lockerer zu machen schien. Die Wärme drang langsam, jedoch unaufhaltsam, in seinen Körper und er entspannte sich vollkommen.
    Auch sie bekam, das sah man recht gut anhand ihrer makellos weißen Haut, etwas rötliche Farbe in´s Gesicht.

    Ein wenig später traf auch der diesjährig gewählte Consul vor der Porta der Cohortes ein. Eigentlich war er nicht gerne hier, und sein letzter Besuch war weniger erfreulich, so dass er dieses Tor sicherlich nicht misste.
    Die Liktoren ebneten freundlicherweise den Weg, ehe zwei von ihnen sich von den übrigen rissen und nach vorne eilten.
    "Auf ein Ansuchen des Praefectus Urbi ist der Consul Flavius Furianus vor der Porta und wünscht vorgelassen zu werden.", sagte schließlich einer der Männer zu den Wachhabenden, welche sicherlich darum wussten.
    Und weil die Kommunikation vielleicht nicht so gut war, wie man sich erwünschte, hielt der andere entsprechenden Brief hin, der dies legitimierte, was sein Kollege eben von sich gab.

    "Mit einer Hand voll Legionen wird er es nicht weit schaffen.", kommentierte der Flavier das Gerücht um den treuen Klienten und setzte noch eine wegwerfende Handbewegung hinzu, um dies zu verstärken.
    "Potitus wird sicherlich kämpfen wollen - aber wenn er keinen Rückhalt unmittelbar in Rom besitzt, wird er schnell einsichtig und seinen Platz räumen müssen."

    "Auf dein Benehmen.", antwortete er salopp, ohne sich großartig viele Gedanken gemacht zu haben, ob diese Antwort nicht jeglicher Logik entbehrlich war. Damit befand er aber auch, dass auf diese Thematik nicht weiter einzugehen sei, zumindest von ihm aus. Die unangenehme Vorstellung noch mehr Zeugen in der villa suburbana zu haben, welche über die Liason mit der Tiberia wussten, war sogar sehr unangenehm. Vor allem, wenn die villa an sich für ihn als Hort der Gelüste galt, nachdem er dort so viel hatte ausleben können.
    Mit stoischer Geduld ließ er den Nachdruck, sie sei erst siebzehn, über sich ergehen, ohne sie dafür zu missbilligen. Ebenfalls die Erklärung, ihr Vater habe dabei gänzlich versagt, rannen ihm keine Gefühlsregung ab - bis auf die Erwähnung des Künftigen.
    "Ein Aurelius also. Zumindest wirst du dich dort nicht einsam fühlen, haben wir doch recht enge familiäre Bande zu dieser Gens.", was natürlich für sie ein persönlicher Vorteil sein würde. Für die Gens war eine weitere Verflechtung mit der derzeit im Senat recht stark präsenten Familie ein Zugewinn.
    So nickte er es ab, als hätte man dafür seine Genehmigung nötig. Aber immerhin war er derzeit Consul, Angehöriger der Nobilitas und wenigstens für ein Jahr einer der mächtigsten Römer.
    "Hat dein Vater schon einen genauen Termin für die Zelebrierung ersonnen?", fragte er dann, um das Gespräch nicht abebben zu lassen. Eigentlich interessierte es ihn nicht, nur der Umstand, es könnte in die Wahlphase fallen, hätte ihn da missmutig gestimmt.

    Es war seine Taktik der Freigelassenen zu schmeicheln und ihr seine andere, charmante, Seite zu zeigen. Vielleicht konnte sie ihm dafür ihre charmantere Seite zeigen und ihr Stelldichein konnte für beide zum Genuss werden. Schließlich war es leicht sich einfach so eine Frau zu nehmen, wenn man wollte, doch es war umso schwerer sie zu erobern. Dies hatte er vor, bis zu einem gewissen Punkt, denn etwas Anhängliches konnte noch irgend einen Blödsinn verzapfen.
    Nachdem er eingeschenkt hatte, reichte er ihr den kühlen Becher und bedeutete ihr mit einer Handgeste sich ruhig auf das Bett zu setzen. Er selbst blieb stehen.
    "Wie ergeht es dir nun mit deiner neuen Freiheit? Ich kann mir vorstellen, dass es schwierig sein muss von einer so wohl behüteten Abhängigkeit in die Schrecken der Selbständigkeit gestoßen zu werden. Zumindest hast du ja nun keinen unmittelbaren Schutz, keine sichere Behausung und dergleichen."
    Natürlich versuchte er sich in einem leichten Gespräch, auch wenn die Thematik nicht gerade danach schrie.

    "Und da der Kaiser jede Legislaturperiode ursprünglich vom Senat legitimiert werden muss, könnten wir auch das einführen!", konterte der Consul recht ungehalten, da diese Diskussion in´s Endlose würde abschweifen, wenn man sich hier auf diese Weise duellierte.


    Gemeinhin bekannt war jedoch, dass der Flavier nicht nur aufgrund seiner Freundschaft zu Durus so handelte, sondern die Macht des Kaisers als falsch konzentriert betrachtete - zumindest derzeit. Und so war diese kleine Änderung oder Korrektur im Gesetzestext eine, die Gefallen fand.


    "Formal hat der Senat das Recht über die Provinzen, jedoch hindert es diesen nicht in altehrwürdiger Tradition die Grenzgebiete und vakante Provinzen dem Kaiser zur Verfügung zu stellen.
    Denke nicht, Senator Vescularius, dass der Senat mit dieser Tradition nun brechen wird."
    , versuchte er den Hitzkopf zu beruhigen, welcher alles getan hatte, außer hörbar zu schnauben - aber das wollte wiederum niemand hören.

    Eigentlich hatte der Flavier höchstselbst eine förmliche Einladung in Betracht gezogen, doch wenn sich Senator Aurelius anbot, konnte man so in gewisser Weise die Bürokratie wieder einmal umgehen.


    "Gut, dann soll es so sein. Senator Aurelius wird dann am morgigen Tage mit seiner Candidata erscheinen und die Vorstellung setze ich überdies als morgigen Tagespunkt ebenfalls fest.", attistierte er somit und wusste nicht, ob noch Bedarf nach einer weiteren Aussprache aufkommen würde.
    Villeicht wollte der Germanicus noch etwas sagen, welcher ja bisher noch nicht auf die Erklärung des Aurliers reagiert hatte.

    Und natürlich geschah dies, was auch vorhersehbar war: Flavius Furianus balancierte den übervollen Becher so gut er konnte, doch das Wasser schwappte in großen Mengen über den Becherrand und rann ihm die Unterarme runter.
    Davon nicht gerade begeistert und mit einer Vorahnung, dass seine Geliebte daran nicht ganz unschuldig war, ließ er das Wasser gekonnt auf die Knöchel der Tiberia sinken, bevor er den ersten Schluck nahm.
    Davon recht vitalisiert und mit einem neckischen Grinsen auf den Lippen, beugte er sich zu ihr rüber, um zum Einen ihre vollen Lippen zu kosten und zum anderen noch mehr des kalten Wassers nun auf ihren Busen zu kippen.
    Einen kurzen Moment später löste er sich von ihr: "Ich schlage vor, wir fangen mit dem Bad gleich hier an.", sprachs und hauchte ihr einen weiteren Kuss auf den Mund, ehe er fortfuhr sie am Halse mit den nun vom Wasser erkalteten Lippen zu küssen. Er wusste, das so ein Temperaturunterschied stimulierend wirken konnte und diese Absicht hegte er. Langsam tastete er sich mit seinem Mund an ihrem Hals und an ihre Brust heran, um an den Äpfeln ihres Busens mit der Zunge zu spielen. Ab und an suchte er ihren Blick, indem er aufschaute und mit einem zweideutigen Lächeln auch ein kleines Zwinkern nicht unterlassen konnte.
    Mit der nun vom kalten Becher ebenfalls vor Kälte bleichen Hand fuhr er die Innenseite ihres Oberschenkels rauf.

    Bevor in dieser Situation seitens des Flaviers nicht noch mehr zweideutige Lächeln ausgetauscht wurden, kam endlich der Hausherr und entspannte die Situation - zumindest kam diese dem Flavier angespannt vor.
    "Salve, Balbus.", grüßte er den Eintretenden und kam nicht umhin zu bemerken, dass Balbus mit der ersten Geste seine Gemahlin als die seinige markierte. Ein schritt zu ihr, die Hand auf ihrer Schulter, das waren unmissverständliche Signale für den Flavier, welcher darüber leicht lächelte. Er würde es wohl nicht anders tun.
    "So angenehm ist meine Gesellschaft nun nicht, bin ich doch recht schnell bei politischen Themen, obgleich ich mir hier viel Mühe gab bei der Thematik der Gartenpflege zu bleiben.", kommentierte er dann und lachte dabei herzhaft. Vielleicht aus dem Umstand, dass er keine Ahnung von Gärten hatte und dies doch so meisterhaft ausgestanden hatte.
    "Nun, was mich hierher führt? Ich habe vor einigen Tagen an dich denken müssen und mir ist aufgefallen, dass ich dich als Praefectus Praetorio noch nicht aufgesucht, geschweige denn dir zu deiner Ernennung gratuliert habe. Und was, wenn nicht solche Ehren, sind einer Gratulation würdig?", der Flavier stand auf und reichte Balbus die Hand. "Also, lieber Freund, meine besten Glückwünsche zu deinem Amt."
    Auch wenn er Balbus ab und an im Senat sah, dieser war in seiner jetzigen Funktion schließlich stetiger Beisitzer dessen, hatte er noch nicht die Zeit gefunden mit dem Prudentier zu reden.

    "Seinen Bruder zu entmachten und die Herrschaft für den Neffen zu sichern.", antwortete er entnervt aufgrund der Tatsache, dass Durus ihm wohl nicht folgte. Vielleicht übersah der Flavier im Eifer, dass so manche Gedankengänge, welche zum Verständnis unabdingbar waren, er nicht aussprach und von Durus lediglich nichts anderes erwartet hatte als Verständnis.