Beiträge von Lucius Flavius Furianus

    Den Schritten der Geschichte folgend, so trat auch er nach seiner Ernennung in die heiligen Hallen des Senates und leistete den alten Eid.


    "EGO, LUCIUS FLAVIUS FURIANUS, HAC RE IPSA DECUS IMPERII ROMANI
    ME DEFENSURUM, ET SEMPER PRO POPULO SENATUQUE
    IMPERATOREQUE IMPERII ROMANI ACTURUM ESSE
    SOLLEMNITER IURO.


    EGO, LUCIUS FLAVIUS FURIANUS, OFFICIO SENATORIS IMPERII ROMANI ACCEPTO,
    DEOS DEASQUE IMPERATOREMQUE ROMAE IN OMNIBUS MEAE VITAE
    PUBLICAE TEMPORIBUS ME CULTURUM, ET VIRTUTES ROMANAS
    PUBLICA PRIVATAQUE VITA ME PERSECUTURUM ESSE IURO.


    EGO, LUCIUS FLAVIUS FURIANUS, RELIGIONI ROMANAE ME FAUTURUM ET EAM
    DEFENSURUM, ET NUMQUAM CONTRA EIUS STATUM PUBLICUM ME
    ACTURUM ESSE, NE QUID DETRIMENTI CAPIAT IURO.


    EGO, LUCIUS FLAVIUS FURIANUS, OFFICIIS MUNERIS SENATORIS
    ME QUAM OPTIME FUNCTURUM ESSE PRAETEREA IURO.


    MEO CIVIS IMPERII ROMANI HONORE, CORAM DEIS DEABUSQUE
    POPULI ROMANI, ET VOLUNTATE FAVOREQUE EORUM, EGO
    MUNUS SENATORIS UNA CUM IURIBUS, PRIVILEGIIS, MUNERIBUS
    ET OFFICIIS COMITANTIBUS ACCIPIO."

    Da der Mann ihm sein Wort gab, und römische Schwüre hielten immer, nahm er dies auch ohne Widerworte zur Kenntnis und vertraute dem Annaeer.


    "Die Bortspende erhälst du in den Bögen der Porticus Minucia, wie es in der Urkunde steht."


    Sim-Off:

    Wird nicht Sim-On ausgespielt, es ist nur historisch dort ausgegeben worden. Du bekommst es in die Wi-Sim gestellt, wie alle anderen.

    Diese Verschnaufpause war mehr als nur eine kleine Hilfe, sie war notgedrungen.
    So nickte Furianus seelenruhig und lächelnd.


    "Es wurde auch langsam Zeit. Man hat selten die Ruhe eine Pause einzulegen, denn die Wartenden müssen alle versorgt werden und Gerüchte ich lege zu oft Pausen ein und lasse die Römer Schlange stehen, die brauche ich nicht"


    Als er fertig gesprochen hatte, kam auch schon ein Scriba mit einem Schriftstück herein, übergab es Galba.


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    Wurde verliehen am


    ANTE DIEM XVII KAL FEB DCCCLVII A.U.C. (16.1.2007/104 n.Chr.)


    an den Bürger


    Quintus Annaeus Galba


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    Gemäß des 1§ der Lex Matinia Frumentaria zum Codex Universalis, ist es ihm hiermit erlaubt wöchentlich 10 staatliche Einheiten Brot zu beziehen. Diese dürfen nicht an Dritte verkauft oder gegen Leistungen angeboten werden.
    Nur durch das Vorzeigen der Getreidemarke oder einem Vermerk in der Frumentationsliste der Annona Urbis, ist es ihm erlaubt das Brot an staatlichen Ausgabestellen, wie der Porticus Minucia, zu erhalten.
    Das Anrecht währt sein Leben lang, darf jedoch vom Praefectus Annonae, den Aedilen und dem Kaiser entzogen werden. Das Anrecht auf Brotspenden darf weder veräußert noch vererbt werden.



    Ausgestellt von:
    Lucius Flavius Furianus


    Furianus ließ diem Mann die Zeit zu lesen und sich an dem Schriftstück zu erfreuen, bevor er dann doch das Wort ergriff.


    "Nein. Wie es auch in der Urkunde steht, so hast du das Anrecht auf Brotspenden dein Leben lang. Du musst mir jedoch mitteilen, falls du Eques oder Senator werden solltest, denn dann verfällt das Anrecht.
    Für diese Schichten sind Getreidespenden nicht vorgesehen.
    Hast du noch Fragen?"

    Ein Scriba der Getreideversorgung Roms kam an die Casas und übergab dem Ianitor ein Schrifststück von besonderer Güte.


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    Wurde verliehen am


    ANTE DIEM XIX KAL FEB DCCCLVII A.U.C. (14.1.2007/104 n.Chr.)


    an den Bürger


    Manius Pompeius Trimalchio


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    Gemäß des 1§ der Lex Matinia Frumentaria zum Codex Universalis, ist es ihm hiermit erlaubt wöchentlich 10 staatliche Einheiten Brot zu beziehen. Diese dürfen nicht an Dritte verkauft oder gegen Leistungen angeboten werden.
    Nur durch das Vorzeigen der Getreidemarke oder einem Vermerk in der Frumentationsliste der Annona Urbis, ist es ihm erlaubt das Brot an staatlichen Ausgabestellen, wie der Porticus Minucia, zu erhalten.
    Das Anrecht währt sein Leben lang, darf jedoch vom Praefectus Annonae, den Aedilen und dem Kaiser entzogen werden. Das Anrecht auf Brotspenden darf weder veräußert noch vererbt werden.



    Ausgestellt von:
    Lucius Flavius Furianus

    Zitat

    Original von Quintus Annaeus Galba
    Galba lächelte


    Ich danke Dir herzlichst, dass du mich in die Liste aufgenommen hast. Dann werde ich jetzt noch warten, bis die Getreidemarken bearbeitet worden sind und danach werde ich mich von Dir verabschieden. Ich will Dich ja nicht zu lange von der Arbeit abhalten. Du hast bestimmt besseres zu tun.


    Er hoffte, dass es nicht mehr zu lange dauern würde. Nachdem ihm kein Platz angeboten wurde, musste er die ganze Zeit stehen und langsam schmerzte sein verspannter Rücken.


    Furianus winkte ab.


    "Es kommt nicht häufig vor, dass einem Römer diese Ehre zuteil wird, wir können uns daher ein wenig mehr Zeit genehmigen. Besonders, da die Gravur noch ein wenig dauern wird.
    Derweil kannst du Platz nehmen, ich habe dann zugleich noch eine kleine Verschnaufpause, denn die Schlange hinter der Tür müsste schon wieder lang sein."

    Natürlich verbreitete sich die Nachricht von einer Anteilnahme des Kaisers an diesem Festtag wie Laubfeuer, so dass auch Furianus erschien. Man sah ihn zwar selten an öffentlichen Festivitäten teilnehmend, doch dies war auch nichts Gewöhnliches.


    Die Lethargie der Kulthandlungen wollte er sich dennoch nicht entgehen lassen, denn vielleicht konnte man von dem großen Mann einige Überraschungen erwarten.
    Gespannt wartete er also in den vorderen Reihen bis der Kaiser rauskam und blickte, wie viele andere, auf etwas hoffend gen Tempel, aus dem der Kaiser ruhigen Schrittes hinaus kam.

    Zitat

    Original von Quintus Annaeus Galba
    Ja das stimmt, er ist ein sehr fähiger Mann. Soll ich ihn von Dir grüßen, wenn ich ihn das nächste mal sehen?


    Galba strich sich über sein Kinn.


    Nein, ich gehöre keinem Ordo an.


    Um Freundschaften war er nie bemüht gewesen, doch es war niemals schlecht einem Praefectus in positiver Erinnerung erhalten zu bleiben, besonders nicht dem der Flotte Misenums, wo er doch eine Villa erwarb.


    "Ja, spreche ihm meine Grüße aus, ich danke dir dafür."


    Den privaten Gesprächsrahmen wollte er nicht unnötig erweitern, denn der Mann hatte auch ein Anliegen, welchem Aufmerksamkeit zugestanden werden sollte. So nickte er auf die Antwort des Annaeers und schrieb ein weiteres Mal auf dem Papyrus, bis er dann wiederum aufblickte.


    "Dann gratuliere ich dir. Ich werde deinen Namen in die Frumentationsliste aufnehmen. Warte bitte ein wenig, denn das Dokument, die Getreidemarke, muss noch bearbeitet werden."


    Eigentlich musste diese gestanzt werden, aber diese Marken waren begehrte Stücke, so dass man sie keinem unnötigen Risiko sowie auch ein paar fleissigen Fingern aussetzen wollte.

    Zitat

    Original von Quintus Caecilius Metellus
    "Nein, mein Anliegen wäre somit geklärt. Ich danke die für die schnelle Bearbeitung."


    Auch wenn die Änderung noch vorgenommen werden mußte, hatte er nicht die geringsten Zweifel, daß das vor der nächsten Zuteilung geschehen würde. Tatsächlich hatte er befürchtet die Angelegenheit würde komplizierte werden, als dieses nun der Fall war.


    "Ich will dich nicht länger von deiner Arbeit abhalten. Vale bene, Praefectus."


    Furianus hielt sich nie gerne länger als nötig mit seinen Aufgaben auf, denn warum verzögern, wenn es auch anders ging.


    "Gut, es wird, so hoffe ich, nicht wieder vorkommen. Vale bene, Caecilius Metellus."


    Nach der Verabschiedung des Mannes widmete er sich wieder seinen Abrechnungen und Bearbeitungen von Inspektionslisten.

    Zitat

    Original von Quintus Annaeus Galba
    Noch nicht allzulange aber ich lebe in Rom. Ich habe ein Mietshaus am Tiberufer bezogen.
    Du kennst also meine Onkel persönlich? Er wird sicherlich erfreut sein zu hören, wie gut du über ihn sprichst.


    Hörte er da einen verächtlichen Unterton in Furianus Stimme, als über die Bürger Roms sprach? Aber was kümmerte es ihn, Galba war es allein wichtig, dass er eine Zuteilung bekam und nicht wie der Praefectus evtl. über die Plebejer dachte.


    Aber Du hast recht, je weniger etwas wollen, desto weniger Arbeit hat man damit. Mir wäre das auch sehr angenehm und ausserdem verbessert das nur die eigene Bilanz


    "Er ist ein sehr fägier Mann, ich hätte keinen Grund anders über ihn zu sprechen."


    Sagte Furianus lächelnd und notierte zu Ende.


    "Gehörst du einem Ordo an? Wenn ja, welchem?"

    Zitat

    Original von Sextus Pompeius Antipater
    Antipater ließ den Furianus zu ende schreiben.


    Aufgrund der doch recht seltenen Ruhe, blickte Furianus forschend hoch und fragte sich, ob der Mann verschwiegen oder nur höflich war. Er musste verschwiegen sein, denn die Mehrheit zollte den Sitten und Manieren nur wenig Aufmerksamkeit, wie ihm schien.


    "Salve. Du möchtest etwas?"


    Furianus hatte sogleich den gleichen Verdacht, wie der Caecilier.


    "Man wird dich wohl bei der Abschrift und Zuteilung nach den tribus einfach übersehen haben. Ich werde eine Änderung bewirken, so dass du bei der nächsten Verteilung auf der Liste stehen wirst.
    Hast du noch ein Anliegen?"


    "Um mich über Erläuterungen zu bemühen fehlt mir die Zeit. Wenn Römer dies nicht zu schätzen wissen, den Wert verkennen, ihn verschmähen, so ist dies nicht mein Problem, sind sie diesen Spenden in meinen Augen nicht würdig. Weniger Bezieher, umso weniger Kosten für Rom und weniger Arbeit für mich - mir schaden sie jedenfalls wie auch dem Staate mit ihrer Einstellung nicht."


    Warum sollte es ihn auch kümmern was die Plebs in den Straßen und durch ihre regen Zungen produzierten? Stadtgeflüster gab es immer und die Einstellung kam ihm sowieso nur recht, schließlich konnte er dem Praefectus Urbi so weniger Kosten für die Getreideversorgung melden, was er natürlich auf seine Person zuschneiden würde, seine Arbeit.


    "Nun gut, du bist ja sowieso anderer Ansicht, was löblich ist. Und deinen Onkel kenne ich persönlich, ein guter Praefectus, dessen sich Rom rühmen kann.
    Lebst du in Rom?"

    Zitat

    Original von Quintus Caecilius Metellus
    Metellus erreichte das Officium des PA, ließ sich von einem Scriba anmelden und betrat das Officium.


    "Salve Praefectus", begrüßte er den Beamten, "Mein Name ist Quintus Caecilius Metellus - mein Name sollte eigentlich auf den Frumentationslisten stehen, aber bei der letzten Zuteiliung gab es Probleme."


    Langsam schien sein Officium der einstigen Ruhe entrissen, denn es kamen nun sehr viele Besucher. Furianus konnte sich dies kaum erklären. Wahrscheinlich hatte sich das mit den mangelnden Lieferungen umhergesprochen und man befürchtete eine Hungersnot, die nun sein Officium füllte.


    "Salve. Quintus Caecilius."


    Begrüßte er den Mann, welcher auch das Anklopfen zu vergessen schien. Doch das war ihm nun, nach den vielen Besuchern, auch egal.
    So hörte er sich den Mann in Ruhe an und stand in eben solcher auch auf, um sich eine Liste reichen zu lassen, eine sehr lange Liste.


    "Die Liste mit den Namen, die mit C. anfangen. Mal sehen."


    Sagte er nun mehr zu sich, als zu den anwesenden Angestellten oder dem Besucher. Nach einigen Minuten, in denen sein Finger auf der Liste nur so umhersprang, verblieb er bei einem Namen.
    Sogleich blickte er auf und lächelte leicht.


    "Tatsächlich, du stehst auf meiner Liste. Was für Probleme gab es denn?"

    Der Mann schien Furianus Gedanken gelesen zu haben und erschien nun verdächtig reumütig. Doch, dass er dies aus eigenem Antrieb erwähnte, natürlich konnten nur die Götter Gedanken lesen, beschwichtigte ihn ein wenig und rückte auch die Meinung über den jungen Mann zurecht.


    Die Ausführungen zu den Brot"spenden" zauberten Furianus jedoch eine fragende Miene. Entweder man missverstand diese Ehre oder es war nun Mode sich dieser abzuwenden und wie eine Bedürftigeneinrichtung zu verstehen.


    "Ich glaube kaum, dass die Mehrheit der Spendenbezieher mit dem Tode ringt oder es jemals tat. Es ist die Ehre, das Ansehen überhaupt in Frage für solch ein Privileg zu kommen, welches die Cura Annonae ernährt. Es ist der Kaiser, der durch seine Güte und Wohltätigkeit vielen Römern dies Privileg einräumt, sie belohnt. Wir koordinieren und vollziehen diese Ehrung nur.
    Es wird, so scheint es mir, häufig in ein falsches Licht gerückt und behauptet man müsse bedürftig sein, um dieses Privileg zu erhalten. Nein, man muss angesehen sein, ansonsten lasse ich den Bewerber nicht zu.
    Bist du in irgendeiner Form straffällig gewesen, wurdest gar verurteilt?"


    Er notierte sich einiges.

    Ein Bote überbrachte einen versiegelten Brief.


    Ad Praefectus Urbi
    Roma


    Ich, Lucius Flavius Furianus, entsende dir hiermit Grüße aus Misenum, Senator Octavius.


    Seit meiner letzten Nachricht habe ich von positiven Neuigkeiten zu berichten.
    Der Praefectus Classis hat sich dazu bereit erklärt, nach einem Gespräch und der Planung mit einem Nauarchus, eine Gesandtschaft erstmal nach Sicilia zu entsenden und von dort aus nach Aegyptus.


    Falls diese Gesandtschaft Ergebnisse vorweisen kann, werde ich dich natürlich darüber in Kenntnis setzen. Bis dahin bleibt mir nur das Warten und die üblichen Aufgaben meines Amtes zu vollziehen.
    In ein paar Tagen werde ich die Heimreise antreten und binnen einer Woche in Rom sein.


    In Hochachtung,
    Lucius Flavius Furianus



    Misenum, ANTE DIEM XVII KAL FEB DCCCLVII A.U.C. (16.1.2007/104 n.Chr.)


    Zitat

    Original von Sextus Pompeius Antipater
    Die Unverfrohenheit mit der sich der Annaer an der Schlange vorbei nach vorne drängt um das zu tun was alle wollten entzückte Antipater zutiefst.


    Der Scriba bat den Mann, der seine Augen nicht von dem Jüngling reissen konnte ;), einen Moment zu warten. Nach wenigen Minuten war der junge Mann hinaus geeilt und Antipater hinein gebeten.


    Furianus schrieb noch die letzten Zeilen, war gänzlich damit beschäftigt, so dass er dem Mann nicht gewahr wurde.