Beiträge von Lucius Flavius Furianus

    Zitat

    Original von Lucius Flavius Furianus
    Sofern es Einigen aufgefallen sein sollte - und ich denke, dass es durchaus aufgefallen ist ;) - war ich ab Sonntag entgegen meiner Natur nicht einmal online gewesen. Ohne Abmeldung.


    Ich entschuldige mich für die dadurch entstehenden Probleme oder Wartezeiten gegenüber einigen Spielern, aber seit Sonntag war mein Laptop nicht einzuschalten.
    Nach verzweifelten Versuchen das Ding endlich reparieren zu können, gelang es irgendwie, dass er heute ansprang. Ich hoffe, dass es noch so bleibt und ich nicht wieder verzweifelt rumsitzen muss, er nicht plötzlich abstürzt.


    Vergebens gehofft, das Ding hat ne Macke und ich keine Nerven mehr...
    Gerade läuft er wieder einwandfrei, aber ob das Morgen noch der Fall sein wird, das ist definitiv ungewiss und keinen Gedanken wert, die Hoffnung ist dahin.


    Mal sehen, ob ich morgen hier reinschauen kann/darf. Falls ich mich weiterhin sporadisch oder gar nicht blicken lasse, ihr wisst ja warum. :(

    Furianus, als Subauctor und eigentlicher Verantwortlicher für die neuen Meldungen aus Hispania, saß und schwieg. Diese Diskussion machte ihn ja auch ganz schön verlegen, schließlich hatte er sich schon bei seiner Abreise vorgenommen mehr zu schreiben, kam aber irgendwie nie dazu.
    So blieb er auch weiterhin den Unschuldigen spielend sitzen und wollte den Freunden ihre Reise nur allzu gerne gönnen - schließlich hatte er ja dann weniger zu tun.

    Sofern es Einigen aufgefallen sein sollte - und ich denke, dass es durchaus aufgefallen ist ;) - war ich ab Sonntag entgegen meiner Natur nicht einmal online gewesen. Ohne Abmeldung.


    Ich entschuldige mich für die dadurch entstehenden Probleme oder Wartezeiten gegenüber einigen Spielern, aber seit Sonntag war mein Laptop nicht einzuschalten.
    Nach verzweifelten Versuchen das Ding endlich reparieren zu können, gelang es irgendwie, dass er heute ansprang. Ich hoffe, dass es noch so bleibt und ich nicht wieder verzweifelt rumsitzen muss, er nicht plötzlich abstürzt.

    Zunächst sollten die Baumaterialien herbeigeschafft werden, an sich kein großes Problem, doch die Streckenabschnitte lagen weit auseinander und die via war ja noch selbst im Bau, so dass das Vorankommen auf der hügeligen Erde kein leichtes Unterfangen wurde.
    Doch dies Problem meisterte man, wie zu erwarten, vorbildhaft.


    Einen Meter tief war nun die Baugrube, welche sogleich an den ursprügnlichen Streckenverlauf anschloss. Wo nur möglich, waren die Erdwände so gut es ging gerade ausgerichtet worden, denn zu viel Material wollte man ja auch nicht verschwenden.


    Lehm wurde vom nicht allzu weit gelegenem Sumpfgebiet herbeigeschafft, so wie auch die Bestandteile des Mörtels.
    Eine Lehmschicht von geringer Höhe war auch so denn der erste Bauakt dieser Männer. Nach dem Stampfen des Lehms als unterste Schicht wurden Steine und Mörtle hinzugefügt, so dass eine zweite Schicht entstand.
    So bildete man auch aus faustgroßen Steinen die dritte und aus kleineren Steinen die vierte Schicht.
    Dieses "Ausfüllen" der Baugrube war auch der leichteste Teil des Straßenbaus, denn nun kam das Steinpflaster, welches zuvor aus den Kastellsgebäuden herausgearbeitet wurde.
    Dieser Akt des sorgfältigen Verlegens dauerte bis in die Abendstunden und wurde auch beim vollständigen Verschwinden der Sonne nicht vollendet, sondern aufgehoben.
    Hier hatte man einen sehr großen Zeitpuffer, man hatte demnach viel mehr Zeit, als bei einem Zeitbefristeten Auftrag, wo man nur schlecht arbeiten konnte, da der Zeitdruck die Hand führte.

    Der Schutt, die Geräte und natürlich auch die Sklaven waren schon seit Tagen beseitigt worden. Der Platz war nun schon einigermaßen fertig und das Bauunternehmen rückte auch alsbald an.


    Pläne wurden schon etnworfen, abgesprochen und natürlich vom Architectus Provincialis abgesegnet.
    Wie vereinbart trafen auch kurze Zeit später die Staatssklaven auf, relativ frisch und ausgeruht.


    Nach einer kurzen Besprechung, in der auch die noch nicht eingetroffene Sandlieferung angesprochen wurde, teilten sich die fachkundigen Männer in Gruppen auf, nahmen sich jeweils Sklaven und Arbeiter mit.


    Es war nun an der Zeit die Straße auszuheben, denn diese musste irgendwo befestigt sein und von höchster Qualität.
    So benutzten die Sklaven Schaufeln und Haken, um diesen dürren Boden aus des Mutter Erde Leib zu entreissen.

    "Hinter dem Partherreich liegt noch eine andere Welt, welche ich nicht erfahren würde. Schon Alexander der Große schien wissensdurstig in sein Verderben gegangen zu sein, sichern wir lieber die Grenzen hier, als uns primär um ein Land zu kümmern, was von uns unzählige von Meilen entfernt ist."


    Er nahm noch einen Schluck, denn jeder schien auf seinem Standpunkt zu beharren und dies war keine leichte Situation.
    So blickte er die Anwesenden an und wartete auf ihre Reaktionen.

    Gerade wollte Furianus dem Princeps Curiae bedeuten, dass er was sagen wollte, doch er ließ es lieber.
    Ein Gedanke war ihm gekommen, der seine Wortmeldung verstummen ließ. Denn er nahm an, dass etwas mit dem Abwassersystem der Stadt nicht in Ordnung sein konnte, doch erinnerte sich alsbald, dass er sich hier in Tarraco befand, wo es nur sehr wenig regnete und der Unrat somit nicht gerade regelmäßig weggespült wurde.
    Doch dieses Problem erschien ihm saisonsbedingt, denn in der kalten Jahreszeit regenete es hier druchaus.

    "An zwei Fronten zu kämpfen ist mühselig und ermüdent, setzt entweder neue Aushebungen voraus oder den Abzug einiger Legionen aus verschiedenen Gebieten und das ist nicht sinnvoll.
    Du sagst unsere Legionäre werden damit fertig, aber warum riskieren, dass tagein und -aus Römer verletzt oder getötet werden können, warum nicht gleich mit mehreren Legionen einfallen und dieses Gebiet endlich unseres nennen zu können? Da oben gibt es keine weiteren Feinde mehr, es ist schließlich das Ende der Welt.
    Danach könnte man sich den Parthern zuwenden und die vielen Legionen Germaniens würden dieser Offensiver behilflich sein können, als bis auf alle Zeit an der Grenze Germaniens zu stehen und darauf zu warten angegriffen zu werden - das ist nicht sinnvoll, nicht klug."

    Da fühlte er sich natürlich angesprochen, doch er verschwieg lieber seine Jugend und die Erfahrungen aus dieser als Argument - es gab genug für eine Offensive. :D


    "Das sind Barbaren, werter Magistratus, ich bitte das nicht zu vergessen. Sie spießen Köpfe auf, essen rohes Fleisch und ich kann ja wohl mit Fug und Recht behaupten, dass sie auch dem Kampfe niemals abgeneigt sein werden. Sie sind wie Wölfe, sie müssen kämpfen, um sich vor den anderen zu beweisen und ihre Stellung zu behaupten. Damals kämpften sie untereinander, doch heute haben sie einen gemeinsammen Feind, uns.
    Ich glaube nicht, dass sie jemals römischen Boden meiden, dass sie römisches Gras wachsen lassen, nein, sie werden immer kämpfen, auch wenn aus unserer Seite nichts geschieht. Sie deuten es wahrscheinlich als Zeichen der Schwäche, dass die Grenzen nun zur Defensive ausgelegt werden.


    Mag Tiberius gesagt haben, dass dieses Land nicht des Todes eines einzigen römischen Legionärs wert ist, doch es werden noch immer Römer, mögen es auch nicht Soldaten sein, angegriffen, werden überfallen. Bis wir sie nicht ganz unterjocht haben werden sie Römer töten oder es zumindest versuchen. Wir können da nicht einfach zusehen, denn sie können sich mobilisieren und zu einer sehr ernsten Gefahr werden.
    Die Ansicht, dass wenn wir ihnen nichts tun, sie uns ebenfalls in Frieden lassen, ist weder korrekt, noch im Zusammenhang mit den Barbaren angebracht."


    Er war sich sicher, dass man hierzulande nur recht selten einen echten Barbaren zu Gesicht bekam, besonders nicht diese.
    Aber es lag nicht an ihm über den Mann zu urteilen, er wusste, dass dies niemals eintreten würde, die Barbaren würden weiterhin ihr Unwesen in den Wäldern treiben und ihren Mordgelüsten nachgehen.

    Zitat

    Original von Artoria Medeia
    Weil das extrem unfair den vielen und zahlenmäßig größeren Anteil an Plebejern gegenüber wäre. Außerdem ein Schritt in die falsche Historie, also nämlich unhistorisch.


    Es ist auch extrem unfair, dass es so wenige Senatoren gibt, es ist auch extrem unfair, dass es nur 2 patrizische Senatoren gibt. ;)


    Zitat


    Wahrung der Interessen? Naja, es steht den Patriziern immer noch frei diesen Weg zu wählen und sich zu beweisen. Außerdem haben sie schon eine enorme Wahrung dadurch, dass sie keinen Sesterzen Steuern zahlen. Schon von Vorteil. Militärreform und Priesterreform soll ja auch noch kommen. Und gibt es nicht jetzt schön Ämter, die nur als Patrizier erreicht werden können? Außerdem gibt es eine Fülle von Ämtern, die ein Patrizier sofort übernehmen kann ohne vorher Ritter geworden zu sein. Oder er kann Betriebe haben, obwohl Soldat oder Priester.


    Natürlich steht es ihnen frei diesen Weg zu gehen, doch worauf schaust du bei einem Kandidaten vom Standpunkt deiner ID aus. Doch wohl nicht, weil er gute Reden schwing, sondern was er geleistet hat, als was er gearbeitet hat. Als Priester kann man sich als Patrizier beweisen, dagegen spricht auch nichts, doch das ist kein Vergleich zu einem Plebejer, der hier viel mehr Freiheiten besitzt.
    Diese Wahrung ist, wie ich schon erwähnt habe, SimOFF. Ich betrachte nun das SimOn, denn das Wiki ist nur eine Ergänzung zum Spiel und im Spiel bekomme ich keine Ämter hinterhergeschmissen, nur weil ich Steuerfreiheit besitze. Die Reformen sollen kommen, gut, dann können wir ja besser danach über einen möglichen Zugang für Ritter sprechen, als jetzt. ;)
    Und diese Ämter, die nur von Patriziern erreicht werden können, sind aus damaliger Sicht überhaupt nicht interessant, da sträubt man sich lieber gegen diese. Es sind 4 Ämter mit Einschränkungen, Pflichten und Regeln, die du in keinem plebejischen Amt findest, das ist nicht gerade reizvoll nicht Rom verlassen zu dürfen oder sich immer den Kopf zu rasieren, immer ein Käppchen zu tragen und keiner Arbeit zusehen zu dürfen. ;)
    Ein Patrizier kann eine Fülle von Ämtern übernehmen, doch würdest du eine neue ID, zum Advocatus Imperialis ernennen oder gleich zum Comes? Dann klagt man wieder, denn man will ja vorher Leistung sehen.


    Zitat

    Original von Lucius Flavius Furianus
    Naja, das ist doch wohl ein schwaches Argument. Wer sich der Konkurrenz scheut, sollte auch sich nicht zur Wahl stellen. Außerdem wird es auch immer weniger Ritter geben, das sieht man doch an den letzten beiden Conventen.


    Ich denke nicht, dass es ein schwaches Argument ist. Viele entschließen sich auch erst für ein Amt zu kandidieren, wenn sie sehen, dass sie ohne Gegenkandidaten antreten würden. Und das ist keine Seltenheit, wenn ich das mal so reinwerfen darf... ;) Es sagen ja nicht gerade viele Leute schon Wochen vorher, dass sie sich der Kandidatur stellen, manche bis zur Kandidatur nichts, tauchen dann plötzlich auf. ;)
    Immer weniger Ritter, das ist ein Argument, aber wenn man sich die Patrizier-Gentes anschaut, so sind diese relativ voll, dagegen werden fast jede Wahlperiode mindestens 2-3 Ritter ernannt.



    Zitat

    Naja, ich spar es mir mal auf all Deine Einwände einzugehen, da viel davon in die selbe Richtung geht. Patrizier haben genug Vorteile im Spiel und dass man es "Historischer" machen will mit dem Amt würde sie bestimmt nicht arg einschränken.


    Welche Vorteile haben Patrizier denn? *provokativ frag* :D
    Gut, wenn man was historischer machen will, dann kann man im gleichen Zuge einige "patrizische" Ämter einführen. ;)

    "Ich bin lediglich über den Abzug einiger guter Männer aus der Legio IX in die Legionen I und II überrascht.
    Denn ich hoffte auf eine Offensive gegen die Germanen, doch nun scheint man diesen Dauerzustand und die Sicherung der Grenzen, welche sowieso mit der Zeit überfallen werden, auszubauen. Ich finde es erschreckend, dass man sich nun von einem Barbarenvolk abschottet, anstatt eine Offensive zu starten und diese endgültig die Klinge des römischen Gladius spüren zu lassen."


    Furianus war schon immer in solchen Belangen durch seine hitzige Art aufgefallen, so vielleicht auch in diesem Moment. Es war ihm jedoch relativ egal, denn er konnte sich nicht mit dem Gedanken anfreunden, dass Barbaren immer wieder einbrachen und dadurch eine gewisse Überlegenheit einschlich, da der Senat und Kaiser nicht viel dagegen unternahmen. Eine gefährliche Situation, die er sich sehr gut vorstellen konnte, wenn andere Völker, durch diese Kunde beflügelt, das Schwert gegen das größte Menschenreich richten.

    Zitat

    Original von Artoria Medeia


    Naja, so groß war der ja nicht mehr unbedingt. Und sowas würde auch den Einfluß der Ritter stärken ;) Ich fände es überlegenswert :)


    -.^


    Warum wieder zu Lasten der Patrizier? Es wäre doch viel einfacher bei dem Aedilis Plebis die Mindestvoraussetzung des Ordo Equester einzuführen, als nun noch einen dritten "Karriereweg" für die Plebejer einzurichten.
    Die Patrizier waren eine Minderheit, doch diese konzentrierte sich noch immer im Senat, auch wenn dieser leicht mehr plebejische Senatoren enthielt, als patrizische. Wenn ich mir das Verhältnis hier im IR anschaue, dann haben Patrizier objektiv gesehen fast gar nichts zu sagen im Vergleich zu der Vielzahl plebejischer Senatoren. Die Wahrung der Interessen dieses Standes wäre also fast nicht vorhanden, obwohl diese Schicht noch immer viel Einfluss hatte.
    Warum nun Patriziern eine Möglichkeit nehmen fast "automatisch", also ohne Gegenkandidaten, in den Senat einzuziehen, wenn sich diese Gruppe doch sowieso fast ausschließlich auf die Politik konzentrierte?
    Was hat man als Patrizier, annähernd historisch gespielt, schon für eine Wahl? Man darf nicht in die Legion, da man dort als Probatus anfängt und nicht wie üblich als Tribun. Probatus wäre also unter der Würde und Vorstellung dieser Gruppe, würde schlicht wegfallen.
    Als Scriba zu arbeiten kommt auch nicht in Frage, ist auch würdelos.
    Was bleibt übrig? Der CD, wobei man dort auch einem Plebejer gleichgestellt ist, bis man irgendwann - sollte der Tag kommen ;) - in die höheren Priesterämter gelangt und dort dann ein wenig priviligiert ist. Wobei man hier wieder sagen muss, dass die höheren Priesterämt verhasst waren, da die Verpflichtungen nicht gerade menschlich waren. ;)


    Also ist die Schlussfolgerung daraus, dass das Spielen eines Patriziers SimOn eigentlich nur Nachteile mit sich bringt.
    Diese Gesellschaft hatte eben nur zu den höheren Verwaltungsämtern und der Politik Zugang.
    Also warum noch die Ritter stärken, wenn du als Ritter sowieso alles erreichen kannst, man aber einen Patrizier als Praefectus Praetorio, als Duumvir oder meinetwegen auch als Architekten niemals sehen wird, wenn man das streng ausspielt.
    Daher bin ich der Ansicht, dass man dieser Schicht nicht die Möglichkeiten, bzw. die Chancen politisch aktiv zu werden, nicht nehmen sollte, sei es auch nur durch Konkurenz. Denn als Plebejer kannst du dich in jedem Ressort der Verwaltung, im Militär oder eben auch CD beweisen, als Patrizier nicht, denn dies ist für dich ja bis auf den CD eigentlich tabu, du müsstest dich hocharbeiten und dies wäre wiederum nicht dieses Standes angemessen.


    Außerdem hast du als Plebejer den Aedilis Plebis und Tribunus Plebis zur Auswahl. Wenn mir das als Plebejer egal ist, welches Amt ich nun wählen soll, dann richte ich mich nach den Gegenkandidaten und schaue ob sie "stark" oder eben "schwach" sind, es überhaupt welche gibt. Als Plebejer kann man also wählen, als Patrizier nicht. Und nun soll man noch ein drittes Amt für Plebejer zugänglich machen? Eine dritte Wahlmöglichkeit?-.^
    Ich glaube nicht, Tim. :P
    Denn wie schon erwähnt, ein Patrizier wird wohl kaum als Tribunus Plebis oder Aedilis Plebis kandidieren, das ist zu absurd, ohne jetzt beleidigend zu sein. ;)


    Daher: Lasst den Patriziern doch wenigsten diese Chance, statt diese ganzen bösen SimOn Nachteile :D durch ein weiteres zu verstärken. Denn wie schon erwähnt, des Patriziers Weg ist beschränkt und auch die nötigen Ämter nicht vorhanden.


    edit: Der Furianus ist kein Freund der Rechtschreibung :P