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Die Zeit war vergangen, man hatte das gesamte Mauerwerk des Atriums und der umliegenden Räume abgetragen. Der Maiordomus selbst hatte die Arbeiten kontrolliert, sodass es schnell und effizient vor sich gegangen war. Daher existierte nun ein großer, freier Platz mitten im dicht bebauten Rom, abgesperrt durch Zäune und Tag und Nacht von Sklaven bewacht. In einer Ecke hatte man die noch brauchbaren Ziegel gestapelt, das Übrige war einfach aus der Stadt geschafft worden. Nun stand jedoch der nächste Arbeitsschritt an: Aus einer Vielzahl junger (und alter) Architekten hatte Durus selbst den vielversprechendsten ausgewählt, der nun den Auftrag hatte, die Aufbauarbeiten zu leiten. Er hatte einen Plan vorgelegt, der nun ausgeführt werden konnte.
Nachdem nun der winterliche Frost voraussichtlich vorüber war, konnte auch endlich mit dem eigentlichen Bau begonnen werden: Nacht für Nacht (denn tagsüber waren Karren verboten) erschienen Ochsengespanne, die Ziegel, Mörtel und weitere Baumaterialien auf die Baustelle schafften. Außerdem hatte man einen Kran aufgebaut, der von mehreren Sklaven bedient werden musste - die Grundsteinlegung war nicht mehr weit!
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