Während eine Sklavin herumwuselte, die Durus irgendwie kannte und heute ziemlich gut angezogen war (auch etwas individuell für einen Sklaven, die Durus fand), und Wein anbot, war der Hausherr selbst nun ziemlich beschäftigt, Gäste zu begrüßen. An der Tür erblickte er Aurelius Corvinus und einen anderen Mann, der ihn wohl begleitete, dann erschien Purgitius Macer mit einer jungen Dame. Der Senator kam direkt auf ihn zu und so erwiderte Durus auch den Gruß
"Es freut mich, dass Du kommen konntest!"
Dann wandte er sich an Philogena. Auch sie lächelte er wie gewohnt an und schmeichelte ein wenig.
"Und natürlich freut es mich auch besonders, dass Du gekommen bist und mit Deiner Schönheit unsere triste Männer-Runde erhellst!"
Zumindest sah es bis jetzt so aus, als hätte keiner der übrigen Gäste eine weibliche Begleitung gewählt.
"Aber keine Angst - ich bin sicher, dass einer der anderen Gäste seine Gattin mitbringt."
In Wahrheit log er an dieser Stelle - seine Speiserunden genossen offensichtlich nicht gerade den Ruf geselliger Abende mit Gesprächen über Kultur und Dinge, die Frauen mochten. Daher zogen es die meisten Gattinen vor, zu Hause zu bleiben. Aber Durus liebte die Politik einfach zu sehr, als dass er sie bei solchen Anlässen ruhen lassen konnte...