Beiträge von Manius Tiberius Durus

    "Seine Meinung? Wahrscheinlich ist die, dass wir ihn auf eine Gladiatorenschule schicken, damit er dort der ganzen Welt seine seltsamen Ringer-Fähigkeiten mit den noch seltsameren Namen beibringen kann? Er macht uns zum Gespött von ganz Rom!


    Er muss verschwinden!"


    Durus lehnte sich zurück. Er war wesentlich unnachgiebiger gegenüber Querdenkern...

    Zitat

    Original von Appius Tiberius Iuvenalis
    Der Alte öffnete die Türe und fand Durus über Papiere gebeugt vor. Als er schließlich aufsah und nach dem Grund des Erscheinens vom Alten fragte mußte dieser erst ein mal tief Luft holen.


    Salve Durus! Was denkst du denn um WEN es sich handelt? Um Antoninus um keinen anderen. Wann gedenkst du sollten wir über ihn zu Gerichte sitzen? Ich finde jeh eher um so besser. Nicht das er noch mehr Schaden anrichtet. Ich komme gerade aus den Unterkünften der Sklaven und habe ihn dort auf Krücken angetroffen. Er faselte etwas von wegen das er nach Aegypten oder so wollte. Ich habe ja im Grunde nichts dagegen, aber doch würde ich zuerst die Sache mit ihm geklärt wissen!


    Erwartungsvoll sah Iuvenalis Durus an.


    Durus seufzte, als er Antoninus' Namen vernahm. Nun hatte sich sein Verwandter also auch noch den Ärger Iuvenalis' zugezogen. Nunja, dann war wenigstens nicht nur er der Sündenbock...


    "Nach Ägypten? Interessant...nein, wir werden uns überlegen müssen, was wir mit ihm machen. Hast du eine Idee? Ob wir ihn zu den Legionen schicken sollten? Vielleicht wenn Quintus wieder hier ist...er könnte ein Auge auf ihn haben..."

    Durus kam aus dem Tablinium, wo Stesichoros ihn aufgesucht hatte. Der Praetor trug wie üblich seine Senatoren-Tunica mit dem Latus Clavus. Als er einen Optio erblickte, wunderte er sich erst, dann erinnerte er sich jedoch, dass Quintus bereits Legatus war. Da konnte man auch Optionen als Boten einsetzen...


    "Optio?"


    sprach er den Soldaten an, während er gleichzeitig registrierte, dass Albina bereits mit ihm sprach.

    Nachdem der Ankläger auch noch behauptet hatte, der Beklagte hätte das Getreide, das übrig war, in die eigene Tasche gesteckt und an andere Bäckereien verkauft, kam man zu dem Schluss, dass alle Voraussetzungen für eine Veruntreuung gegeben waren.


    Nun trat der Verteidiger vor. Er hüstelte leicht und wirkte sehr nervös, was Durus ungemein störte. Er hasste es, wenn Anwälte ihn mit ihrem Herumgetue und ihrer Angst langweilten. So sah er den jungen Mann auffordernd an. Noch einmal räusperte er sich und sah auf seine Tafel, dann trat er hervor.


    "Ehrenwertes...Gericht."


    Er machte eine Pause, sodass der Praetor beinahe darum gebeten hätte, er möge fortfahren. Doch der Anwalt kam ihm zuvor.


    "Wir haben uns hier versammelt, um zu ermitteln, ob mein Mandant Iulianus Pansa hier"


    Er deutete auf seinen Mandanten, der schluckte und zum Tribunal des Praetors hinauf sah.


    "tatsächlich, wie mein Kollege hier behauptet, schuld ist am Verschwinden, oder sagen wir besser an der Nichtverwendung des Getreides."


    Er räusperte sich noch einmal und fuhr wieder fort.


    "Ich muss meinem Kollegen tatsächlich beipflichten und jeder wird bestätigen können, dass die genannten Mengen wahr sind. Aber eigentlich muss man die Sache anders sehen, da das Mehl, das meinem Mandanten geliefert wurde, nämlich gar nicht weiterverarbeitbar war.


    Es war nämlich zum Teil verdorben, was viele-"


    Ateius und sein Advocatus hatten sich zugegrinst, als der junge Mann dem Vorredner beigepflichtet hatte und Durus hatte das Gefühl, er hätte ein abschätziges Tuscheln über den unsauberen Lebenswandel des Beklagten gehört, doch der Grund zur Unterbrechung der Rede, war ein anderer: Plötzlich war der Junge leiser geworden. Zwar verstand der Praetor ihn noch einigermaßen, aber Durus hatte keine Lust, sich vorbeugen zu müssen, um der Rede problemlos lauschen zu können.


    "Könntest du etwas lauter sprechen?"


    schnarrte er den Redner daher an, woraufhin dieser errötete und sich erneut räusperte.


    "Natürlich - ähm, wo war ich stehen geblieben?"


    Wieder kam ein Lachen von der Anklagebank, was den Advocatus noch mehr verunsicherte, sodass er sogar sein Notiz-Täfelchen holte und nachlesen musste - was für ein Fehler! Seit alters her rezitierten die Redner vor Gericht ihre Reden aus dem Gedächtnis und so ein schlechter Vortrag war wohl nicht einmal für die Rednerschule in Misenum gut genug.


    "Aja, richtig: Das Getreide, das meinem Mandanten geliefert wurde, war nämlich verdorben. An diesem Morgen war nämlich wie üblich der Karren erschienen, hatte seine Getreidemenge in die Luke, die sich an der Seite von jeder Großbäckerei befindet-"


    "Langweile auch du mich nicht mit farbenprächtigen Beschreibungen!"


    fuhr der Praetor erneut dazwischen, sodass der junge Mann noch einmal der Faden verlor.


    "Jedenfalls stellte sich heraus, dass das Getreide verdorben war - nicht alles, aber ein ganzer Teil. Und dieser ließ sich logischerweise nicht weiterverarbeiten, weshalb es zu diesen Ausfällen kam. Aus diesem Grund hat mein Angeklagter, der übrigens kein Trinker und Spieler ist und in keinster Weise das verdorbene Getreide weiterverkauft hat, keine Schuld an den Verlusten und ist der Veruntreuung nicht schuldig."

    Durus saß lange verärgert über den Bordellrechnungen seines Verwandten, der die Frechheit besessen hatte, damit das Familienvermögen zu belasten. Dennoch hatte er sich gezwungen, weiter die Bücher zu prüfen. Langsam hatte er sich beruhigt, als es klopfte.


    "Tritt ein!"


    sagte er nur, ohne aufzusehen. Als er dann doch aufsah, erkannte er Appius. Offensichtlich war der Alte sehr erregt, was Durus doch beunruhigte.


    "Worum geht es, Appius?"

    Durus hatte keine Vorstellung, wie diese Staffel tatsächlich ablaufen würde und tatsächlich war ihm dieser Wettbewerb nicht ganz so wichtig. Seine Fahrer sollten sich in den traditionellen, altbewährten Disziplinen auszeichnen und nicht in neumodischem Krimskrams.


    Auf die Frage antwortet er freundlich


    "Ich denke schon!"


    Anschließend trank er seinen Becher leer und erhob sich. So viel verdünnter Wein am Tag belastete seine Blase arg, daher nahm er sich vor, gleich nach der Verabschiedung des Purgitiers die hauseigene Latrine aufzusuchen.


    "Ich danke Dir für Deinen Besuch und freue mich bereits darauf, unsere Gespanne gemeinsam starten zu sehen!"


    meinte er dann und reichte Macer und seinem Begleiter nacheinander die Hand.

    "Wir werden beide Fahrer auf den Staffellauf vorbereiten. Ob eure Fahrer dazu notwendig sind, wage ich zu bezweifeln - immerhin sind sie nicht einmal gleichzeitig auf der Bahn!"


    er nahm einen Schluck Wein.


    "Aber wenn du möchtest, kann ich Campus Calidus zu euren Trainer schicken. Die beiden könnten dies dann klären."

    | Acanthus
    _______________________


    Während Crista dem Tiberier Schweiß von der Stirn wusch, öffnete sich die Tür erneut vorsichtig. Herein kam ein blonder Sklave mit Namen Acanthus. Er sah sich vorsichtig um und legte dann einen zusammengerollten Papyrus-Streifen auf das Tischchen.


    M' Tiberius Durus Antonino s.d.


    Ich weise dich hiermit darauf hin, dass die Familie über dich zu Gericht sitzen wird, sobald du wieder zu Kräften gekommen bist.


    Du hast dich unserer Familie unwürdig erwiesen, indem du dich wie ein lärmender Trunkenbold verhalten hast, unseren verstorbenen, geliebten Kaiser, der unserer Familie so viel Gutes getan hat, beleidigt hast und den Palatin durch dein Herumgegröle entweiht hast.
    Zudem hast du versucht, das Vermögen der Familie durch deinen ausschweifenden Lebenswandel zu schädigen.


    Die Familie wird dieses Verhalten nicht akzeptieren. Aus diesem Grund wirst du dich vor der Familie für deine Untaten verantworten müssen.


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    SKLAVE - GENS TIBERIA

    Durus saß gemütlich an den letzten Tagen seiner Amtszeit im Tablinium und kontrollierte die Kassenbücher, die der Maiordomus ihm vorgelegt hatte. Nahrungsmittel, Textilien, Wein, Lupanarbesuche...moment: Lupanarbesuche? Und welche in dieser Höhe? Seine Augenbraue schnellte nach oben, als er den Betrag noch einmal durchsah. Das waren ja Unsummen!


    Rasch ließ er den Buchführer herbeirufen und stellte ihn zur Rede. Dieser meinte zögernd


    "Wir...wir haben Forderungen von...von verschiedenen Lupanaren auf den Namen Tiberius Antoninus. Zahlen wir die nicht?"


    Durus blickte den Buchhalter böse an. Antoninus! Immer wieder dieser Antoninus! Eine Frechheit!


    "Wir zahlen nicht. Verschwinde!"


    Er hatte bereits gehört, dass die Praetorianer ihn freigelassen hatten - offensichtlich trotz der Weigerung des Consul, auf den Praefectus Praetorio einzuwirken. Vermutlich hatte Caecilius Crassus doch den Schwanz eingezogen - sein Glück! Natürlich hatte der Tiberier den verwundeten Antoninus nicht besucht - er hatte sich ja nicht gerade mit Ruhm bekleckert! Nun war das Maß aber endgültig voll. Er kritzelte ein paar Zeilen auf einen Papyrusbogen und holte einen Sklaven, um den Brief zuzustellen...

    Durus wackelte leicht mit dem Kopf.


    "Nunja, ich würde es aber auch nicht unterschätzen. Du weißt selbst, wie anstrengend ein Rennen für den Auriga ist."


    Natürlich kannte man als Princeps Factionis das Aussehen eines Fahrers, der in der Sonne sein Gespann geführt hatte, mit dem ganzen Körper in den Zügeln gehangen und mit aller Kraft damit die Tiere dirigiert hatte.


    "Aber wie ich sehe, seid ihr einverstanden. Dann melden wir es so der Spielleitung. Übernimmst du das, Purgitius?"


    Er selbst hatte ja bereits an Lucanus geschrieben. Außerdem hatte er keine Lust, sich persönlich an Avarus zu melden. Dass er ihn nicht mochte, war kein Geheimnis.

    Durus rann der Schweiß über die Stirn, obschon das Wetter gar nicht übermäßig warm war. Seine Schulter brannte, die Toga war verrutscht, auch die Gelenke schmerzten. Dennoch stierte der Tiberier trotzig geradeaus, auf den Nacken von Octavius Victor. Vor sich sah er, dass ein älterer Senator - dick und sicher kaum beweglich - einen hochroten Kopf bekam. Er würde sich sicher auswechseln lassen.
    Dann hielten sie endlich auf den Esquilin zu. Durus reckte den Kopf, um die Sklaven zu suchen, die hier auf ihn warten sollten, um ihn in seiner Pause zu pflegen. Dann musste er jedoch tonlos aufstöhnen. Seine Schulter war sicher wundgerieben. So hatte sie noch nie geschmerzt - nicht einmal, als er in seiner Jugend einen Ringkampf gegen Antipater, einen damals sehr erfolgreichen Ringer aus dem Gymnasion von Alexandria, verloren hatte und dabei die Schulter ausgeränkt bekommen hatte. Glücklicherweise gab es gute Ärzte in Alexandria...
    Aber Durus` Gedanken waren schnell wieder beim Hier und Jetzt. Endlos langsam bewegte sich die Prozession auf den Halteplatz zu. Beinahe wollte er schon seinen Vordermann anhalten, ein wenig schneller zu gehen.


    Dann endlich waren sie angekommen. Ächzend setzten die Senatoren ihre Tragen ab. Der nächste Griff des Tiberiers ging an seine Schulter. Vorsichtig zog er die Toga herunter und entblößte seine Schulter: Sie war knallrot, dort, wo die Stange aufgelegen hatte, war ein wenig Haut abgerieben worden. Schmerzhaft verzog er das Gesicht. Er konnte nur froh sein, dass die zweite Hälfte des Weges von der anderen Schulter getragen werden musste.


    Endlich eilten auch seine Sklaven herbei und gaben ihm Wasser aus einem Schlauch, einer brachte ihm einen Klappstuhl. Nicht seine Sella Curulis - ein bequemes Holzding mit Lehne. Dort ließ sich der Tiberier nieder. Capsarius betrachtete seine Schulter und holte dann eine Salbe aus seiner Tasche, mit der er die wunde Stelle vorsichtig einrieb. Massieren war sinnlos: Nur die Berührung schmerzte. So kühlte er die wunde Schulter, entspannte sich und ließ sich die noch heile Schulter massieren. Zusätzlich verlangte er Tücher, mit denen er die Schulter nun unter der Tunica auspolsterte.


    Doch die Pause dauerte viel zu kurz. Schon machte man sich zur zweiten Runde bereit!

    Ad
    Legatus Legionis
    Q Tiberius Vitamalacus
    Castra Aestiva, LEG I Traiana
    Parthia



    Manius Quinto s.p.d.


    Lange habe ich gebraucht, um dir Nachricht zu bringen aus Rom, doch die Sitzungen des Senates dauerten, ebenso wie auch die Reaktionen eher mäßig und schleppend verliefen. Wie du siehst, gab es also Gründe, mit dem Brief zu warten.


    Nun aber zu den Geschehnissen: Der Senat hat beschlossen, Aelianus Valerianus die Kaiserwürde anzutragen. Eine Abordnung des Senates, vermutlich unter Führung des Matinius Agrippa und des Octavius Victor. Ich habe dieser Vorgehensweise zugestimmt, obschon ich weiterhin dafür plädiere, den Cognomen Augustus erst zu verleihen, wenn Aelianus Valerianus in Rom erschienen ist.


    Das Volk hat die Neuigkeiten relativ ruhig aufgenommen, anbei sende ich dir eine Abschrift der Sonderausgabe der Acta Diurna. Wie du ihr entnehmen kannst, gab es kaum Aufstände. Auch wurde bekannt, dass die meisten Legionen bereits einen Eid auf den neuen Imperator geschworen haben. Alles sieht folglich nach einem glatten Regierungswechsel aus, obschon mir der Gesundheitszustand und die mangelnde politische Erfahrung Aelianus' gewisse Sorgen bereitet.


    Der Verlust Livianus' wurde weiterhin in Rom bekannt und im Senat thematisiert. Man wird dich sicher in Kürze anweisen, sämtliche Informationen dazu nach Rom zu senden. Weiterhin wurden bei den Wahlen [...], sowie Aurelius Corvinus zum Quaestor Urbanus und Germanicus Sedulus zum Quaestor pro Praetore gewählt.


    Ich werde weiter für das Wohl des Staates opfern, aufdass es nicht zu Tumulten oder Aufständen kommt und die Götter ihre schützende Hand über dich und deine Legionen halten.


    Wenn die militärische Lage es erlaubt, benachrichtige mich, was du als oberster Heerführer in Parthia beschlossen hast, zu tun.


    Vide ut valeas!
    Grüße aus Rom entsendet dir zum letzten Male als Praetor Urbanus
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    Ad
    Proconsul
    L Flavius Furianus
    Villa Proconsularis, Tarraco
    Hispania



    Durus Furiano amico s.p.d.


    Lange habe ich gebraucht, um dir Nachricht zu bringen aus Rom, doch die Sitzungen des Senates dauerten, ebenso wie auch die Reaktionen eher mäßig und schleppend verliefen, obschon ich dich von beidem in Kenntnis setzen wollte. Wie du siehst, gab es also Gründe, mit dem Brief zu warten.


    Ich verstehe deine Bedenken gut. Auch ich konnte nur widerwillig dem Beschluss des Senates zustimmen, Aelianus Valerianus die Kaiserwürde anzutragen. Meiner Meinung nach sollte man dies nicht so leichtfertig tun. Es gibt jedoch kaum eine Alternative: Vescularius Salinator ist zum einen ein Homo Novus, zum anderen ein persönlicher Freund des Caesar. Vinicius Lucianus hat seine Truppen bereits auf den neuen Caesar vereidigt, Calpurnius Piso liegt zu nahe an den Truppen in Parthia, die Aelianus ebenfalls bereits anerkannt haben. Folglich fallen die drei Aussichtsreichsten wohl weg. Aber allgemein scheint der Caesar bereits weitestgehend anerkannt worden zu sein. Auch keiner der ehrwürdigen Consularen zeigt Ambitionen und mein Patron legte mir nahe, Aelianus ebenfalls zu unterstützen.


    In einer Sache kann ich dich jedoch beruhigen: Die Augusta scheint ihre politischen Pfeile schon verschossen zu haben: Auch in Abwesenheit von Iulianus hat sie sich zu keiner Zeit in das politische Geschehen eingemischt und dem Senat die Regierung überlassen. Aelius Quarto könnte allerdings tatsächlich stark an Einfluss gewinnen. Sein Klientel ist jetzt schon stark. Da ich ebenfalls Sorgen im Bezug auf die politische Erfahrung des Aelianus habe, könnte er sich tatsächlich als der neue Vertreter des Augustus erweisen, obschon ich den Eindruck hatte, dass er sich vor dem Feldzug eher zurückgezogen hatte. Andererseits muss ich sagen, dass ich Aelius Quarto für einen fähigen Mann halte. Ich denke, er wird den Senat achten. Besser er als ein Homo Novus wie Vescularius Salinator oder Germanicus Avarus, obschon letzterer natürlich kaum in Frage kommt. Vielmehr hoffe ich also, dass Quarto seinen Bruder von diesen Homines Novi abhalten und eine traditionsbewusste Politik anstreben wird.


    Nun komme ich zu Rom: Es wurde bekannt, dass Decimus Livianus in Parthia verschollen ist. Vermutlich wurde er von der Parthern gefangen genommen. Der Senat nimmt sich dieser Angelegenheit jedoch bereits an: Decimus Meridius wird Verhandlungen mit den Parthern aufnehmen, während vom Verbleib der Legionen keine Nachricht kommt. Mein Vetter Vitamalacus kommandiert nun die I. Legion. Ansonsten hat sich alles rasch beruhigt, wenn du die Abschrift der neuen Acta konsultierst, wirst du dies feststellen.


    Schreib mir über die Vorgänge in Hispania. Aurelius Corvinus wurde als Quaestor Provincialis für Hispania vorgeschlagen. Ich habe diesen Antrag nicht unterstützt. Nicht, weil ihn dir nicht als Mitarbeiter gönne, sondern um ihn hier in Rom zu haben. Er zählt bereits zu den Septemviri epulones und gehört zu den vielversprechenden Patriziern. Ich denke, dass eine Etablierung hier in Rom seine Karriere und damit den Einfluss unseres Standes in der Stadt besser stärken kann. Ich werde jedoch gern die Entsendung eines anderen Mannes zu deiner Unterstützung unterstützen.


    Vide ut valeas!
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    Sim-Off:

    schon GEZahlt

    Durus runzelte die Stirn. Offensichtlich hörte Sabina nicht sonderlich gut, wenn sie sich über sein Zögern hinwegsetzte und ihre Sklaven bereits packen ließ...aber gut, nun hatte er es ja erlaubt...


    "Nun, dann wünsche ich dir den Segen Mercurius' und Neptuns. Ich gebe dir das Schreiben dann mit."

    | Stesichoros


    Der Sklave an der Porta war jedoch nicht Stesichoros, sondern Arius, der heute seinen Geburtstag feierte und daher ein wenig viel Wein erwischt hatte. Als Stesichoros gerade von einem kleinen Geschäftchen zurückkam, erstarrte er. Er packte Arius.


    "Wer ist das? Was tust du da?"


    Arius blickte Stesichoros verwirrt an.


    "Ich...äh..."


    Der Ianitor schubste Arius ärgerlich weg. Wenn irgendwelche Vertreter hier hereinkamen, die der Herr nicht haben wollte, würde man ihn dafür verantwortlich machen. Und wenn Tiberius Durus schlecht gelaunt war, war das sehr ungesund für verärgernde Sklaven...


    "Wer bist du und was willst du?"


    fragte er dann Quintus Cicero.


    Sim-Off:

    Bitte nicht einfach unsere Sklaven simmen. Die Porta ist da, damit wir entscheiden können, wer hier reingelassen wird (immerhin könntest du theoretisch auch ein Dieb sein). Außerdem können wir dich dann in den entsprechenden Thread weiterreichen.





    IANITOR – GENS TIBERIA

    Durus überlegte einen Moment. Vermutlich würde das Rennen um den Frühlingsmeister vor der Staffel stattfinden - zumindest den Ankündigungen nach zu folgern. Folglich war Dareios wohl eher für den Endspurt geeignet.


    "Dann schlage ich Hermes als ersten und Dareios als letzten Starter vor. Damit hat letzterer eine längere Regenerationszeit nach dem vorherigen Rennen."