Beiträge von Iulia Helena

    "Ich glaube nicht, dass ein Mann, der Dich nicht ausdrücklich zum cliens nimmt, Dein Patron ist, und ich würde auch kein Familienmitglied dafür wählen, Gabriel. Was, wenn es der Familie einmal schlecht ergeht und alle ihren Einfluss verlieren? Suche Dir einen einflussreichen Mann ausserhalb der gens Didia, den Du kennst und dem Du vertrauen kannst, und wähle ihn dir als patronus, das ist mein guter Rat an Dich. In Momenten wie diesem hättest Du dann jemanden, der Dir ebenso zur Seite stehen kann wie ich es zu tun versuche - nur mit mehr Nachdruck und der Legitimation durch eure Verbindung. Rom ist vor allem eine Stadt der Hintertüren, je mehr Du Dir offen hältst, desto besser ..."
    Das war jetzt unpraktisch, aber nicht zu ändern. Sie notierte auf ihrer Wachstafel das Wort patronus und strich es durch - der Didier war zu weit entfernt und sie kannte ihn nicht, konnte ihn also nicht ansprechen, somit fiel diese Option flach.


    "Es ist nun geschehen, wie es geschah, Gabriel, mach Dir keine Vorwürfe. Du wirst Deine Kraft nötiger brauchen, um zu gesunden, das ist jetzt wichtiger. Du hast mit ihm über die Frau gesprochen, und es lässt sich nicht rückgängig machen. Wichtig ist, dass niemand sonst von dieser Sache erfährt. Vielleicht noch ein Vertrauter, dem Du Dein Leben ohne Sorge in seine Hände geben würdest, aber niemand sonst. Allzu leicht wird ein Name befleckt und in den Dreck gezogen, und eine Frau, die in der Öffentlichkeit steht, hat kein privates Leben mehr. Die Frage, ob nun etwas geschehen soll, wird bei Dir liegen, Gabriel - ob Du Vergeltung suchst für das, was Dir angetan wurde." Als er leise stöhnte, hielt sie inne und atmete ein. Sie durfte ihn nicht überfordern, kein Wunder, dass es ihm schlecht ging - und nun kam sie mit ihren Fragen und Gedanken und machte alles schlimmer. Und als er den Anschlag erwähnte, wurde ihr klar, um wen es sich handeln musste.


    "Mache Dir keine Sorgen um mich, Gabriel, ich fürchte diesen Strabo nicht und auch nicht, was er tun könnte. Er wird es nicht wagen, Hand an einen Magistraten zu legen, denn er ist sicher kein so vollkommener Idiot. Opportunisten überleben dadurch, dass sie sich stets im Klaren darüber sind, wen sie in den Hintern treten können und wer danach liegenbleibt ...was sie nicht davor schützt, andere zu unterschätzen. Gebrauche Deine Kraft nun, um gesund zu werden, Gabriel, das ist das wichtigste, alles weitere werde ich versuchen, in die Wege zu leiten - wenn Du das möchtest." Crassus. Ja, eine gute Idee, vielleicht die Beste von allen. Langsam erhob sie sich und trat an einen Tisch, der an der Wand des Raums stand und auf dem sich eine Schüssel mit kaltem Wasser befand. Sie tauchte einen frisch zugeschnittenen Verband hinein, wrang ihn aus und kehrte zu Gabriel zurück, um ihm das kühlende Tuch sanft auf die Stirn zu legen, damit es ihm ein wenig Linderung verschaffen konnte.

    "Diese Tiere werden die einzigen sein, die sich in diesem Haus jemals aufhalten werden, hast Du verstanden?" sagte sie, heftiger, als sie es vielleicht sagen wollte. Allein der Gedanke, dass irgendwelche Skorpione oder Schlangen durch die Casa kriechen würden, verursachte ihr schon mehrere Schweißausbrüche gleichzeitig. Nicht auszudenken, was die falschen Hande - in diesem Fall Wonga! - mit einer giftigen Schlange anstellen konnten.


    "Und Dein Raum wird stets verschlossen bleiben wie diese Behälter auch, ausser Du musst die Tiere pflegen. Wenn sie sterben sollten, kaufst Du keine neuen, ist das klar? Ihr Götter, du kannst uns alle in den Orcus mit diesem Viehzeug bringen, ist Dir das überhaupt bewusst?" Sie wusste nicht, ob sie lachen oder weinen sollte, im Augenblick war ihr jedoch eher danach, ihm mit einer Reitgerte Verstand einzubläuen - oder etwas Verstand zu mindern, denn dumm war er nicht, und gut gemeint hatte er es sicher auch.


    "Ich verlasse mich absolut auf Dich und Deine Sorgfalt, Teremun," ihr Blick bohrte sich geradezu in den des Sklaven und suchte dort nach einer tiefempfundenen Antwort, wenn möglich einer positiven. Dass sie sich gerade in einem Raum mit mehreren tödlichen Tieren befand, war schlimm genug. "Du wirst Gegengift besorgen für diese Tiere, falls wirklich etwas geschieht, dass wir einem Verletzten schnell helfen können. Das wird Deine erste Aufgabe in dieser Stadt sein."

    Sie verstand das Lächeln, ohne dass er es hätte sagen müssen - das Verstehen ohne Worte, welches ihren gesamten Nachmittag begleitet hatte, ließ sie auch jetzt nicht im Stich. Es tat gut, von ihm nicht dafür schief angesehen zu werden, dass sie etwas wagte, was traditionell Männern vorbehalten war, und dass er sie dafür nicht tadelte, sondern eher ermutigte, ihren Weg zu gehen. Sie wusste schließlich selbst noch nicht, was einst geschenen würde, wo ihr Weg enden würde, denn da blieben noch immer der Tempel der Venus, und die Träume, die ihre Nächte begleiteten wie ein Echo, das nicht verstummen wollte.
    "Ich hoffe es, ich hoffe es wirklich. Es gibt nichts, was ich mir mehr wünschen würde, als meinen Bruder glücklich zu sehen, und es gibt so wenig, was mir dafür zu tun bleibt," erwiederte sie und atmete tief ein. Sich Constantius im Liebesrausch vorzustellen fiel ihr zudem ziemlich schwer, vielleicht waren die Iulier dafür einfach zu realistisch und zu nah an ihrem Verstand, als dass sie allzu oft allein ihren Herzen nachgeben konnten. Dennoch, sie wünschte es ihm. Irgendwann die Frau zu finden, bei der er alle ratio loslassen und nur emotio sein konnte.


    "Es wäre sehr schön, von Dir zu hören," sagte sie und versuchte sich an einem tapferen Lächeln, denn nun war dieser geteilte Nachmittag unweigerlich zuende. Sie löste seinen Umhang und reichte ihm diesen hinauf, bevor er fortritt, und tätschelte dem mächtigen Rappen ein letztes Mal die Flanke, bevor sie zurück trat, damit sie die wirbelnden Hufe nicht trafen, sollte er anreiten. "Vale bene!" rief sie ihm hinterher, als er das Tier in Bewegung setzte, den Blick auf ihren Begleiter gerichtet, und auch sie hob die Hand für den Abschiedsgruß, wie es sich gehörte. Sachte lächelnd blickte sie ihm nach, doch schon in Gedanken versinkend. Es war ein gestohlener Moment gewesen, ein Geschenk der Götter, ein besonderes Geschenk ... und doch, alles Schöne musste wohl einmal enden. Als er sich in der Ferne umwandte, um noch einmal zu grüßen, winkte sie ihm zu und flüsterte leise: "Vale bene, Quintus." Erst dann wandte sie sich wieder der Stadt und ihren Pflichten zu, die unausweichlich auf sie warteten, und schritt stadteinwärts, um sich den neuen und alten Herausforderungen Ostias wieder mit frischer Kraft zu stellen.


    ~* Ende *~

    Ich werde ab Sonntag bis zum nächsten Freitagabend nur sehr begrenzt zur Verfügung stehen, da ich wegfahre und nicht am eigenen Rechner sein werde - ich versuche aber, allein schon wegen der politischen Sachen einmal am Tag mindestens reinzusehen.


    Der Acta-Artikel kommt dann Dienstag, versprochen :) PNs und sowas erreichen mich natürlich. *extra Postfach geleert hat*

    "Was den Advocatus angeht, sollte einer nötig werden, weiss ich einen passenden Mann für Deine Sache und werde ihn auch bezahlen, bis Deine Familie sich in der Pflicht sieht," sagte sie sinnierend und lächelte dann. "Wer ist dein patronus? Ich denke, diesen solltest Du ebenfalls informieren, was mit Dir geschehen ist und wo er Dich finden kann. Ansonsten würde ich über diese Angelegenheit Stillschweigen bewahren. Erzähle ruhig, dass Du verprügelt wurdest, aber nicht von wem und vor allem nicht, warum. Es könnte auch für die Frau, um die es ging, Nachteiliges bedeuten, sollte eure Verbindung bekannt werden. Weiss sie von Deinem Unglück?"
    Sie ging alle Möglichkeiten, alle Richtungen kalkulierend durch, eine nach der anderen, als würde es sich um ein städtisches Problem Ostias handeln, das man, in handliche kleine Teile geteilt, nach und nach einzeln regeln konnte und musste. Der vornehmliche Schlachtplan war zu einem Teil gefasst, sie kannte die nächsten Schritte für sich zumindest sehr gut. Er würde im valetudinarium bleiben müssen, um zu gesunden.


    Artoria Medeia oder Tiberia Honoria. Beide waren nicht verheiratet, Medeia verwitwet - eine Affaire mit einem Vigil wäre für sie ebenso nachteilig wie rufschädigend. Es war gut möglich, dass dies einer der Auswege sein würde, die es zu verstopfen galt, um ihm weiteren Ärger vom Hals zu halten. "Wer weiss noch die ganze Wahrheit, Gabriel?" Sie tippte leicht mit dem Griffel auf das Wachstäfelchen und hob fragend die Brauen an - diesmal sass er nicht der lächelnden Frau gegenüber, die ihn mit Scherzen zu zerstreuen suchte, diesmal fand er sich mit der Duumvir Ostias konfrontiert, die begonnen hatte zu arbeiten. Und dieses Lächeln hatte etwas an sich, das einen vielleicht hoffen ließ, es niemals als Gegner sehen zu müssen, ein Echo einer längst verlorenen Zeit. Sie schien nichts zu fürchten... nicht in diesem Augenblick.

    "Nur Mut," sagte sie sanft und legte ihm eine Hand behutsam auf die Schulter, darauf achtend, dass es ihn nicht an einer schmerzenden Wunde traf. Ihre Finger mochten im Gegensatz zu seiner Haut kühl sein, und sie hob jene auch schnell genug weg, um keinen unangenehmen Eindruck zu hinterlassen. Lächelnd neigte sie sich zu ihm herab und flüsterte ihm einige Worte ins Ohr, bevor sie sich aufrichtete und nun lauter meinte:


    "Ich denke, es sollte jemand von Deinem Missgeschick erfahren, dessen Aufgabe es ist, das Wohlverhalten römischer Bürger zu beurteilen und zu überwachen ... immerhin bist Du von der gens Didia adoptiert worden, und auch wenn Du kein civis bist, trägst Du den Namen einer Familie, die wichtige Ämter besetzt hielt. Es sollte also durchaus der Name sein, den Du ungern nennst, welcher für eine entsprechende Handlung sorgen könnte. Hast Du Deine Verwandten schon über Dein Missgeschick informiert? Es sollte zur Not jemand sein, der Dir einen advocatus bezahlen kann, sollte es hart auf hart kommen - was ich nicht erwarte."


    Sie legte den Kopf schief und meinte dann, etwas nachdeklicher: "Ich werde versuchen, jemanden für Deine Sache zu gewinnen, dem viele Wege in Rom offen stehen. Vertraust Du mir, Gabriel?" Auf die Worte wegen des Würfelns ging sie nicht ein, waren doch andere Dinge wichtiger.

    Wann immer sich Männer stritten, gab es nur drei mögliche Gründe. Entweder es ging um Macht, dann kam zumeist einer irgendwann zu Tode. Oder es ging um Geld - bei einem Libertus eher unwahrscheinlich, denn als Vigil wurde man nicht reich - oder aber um eine Frau. Dass es allerdings eine so hochstehende Frau sein sollte, eine angehende Senatorin, konnte nur eines bedeuten. Es gab nur zwei Frauen, die bei der letzten Wahl kandidiert hatten - Tiberia Honoria und Artoria Medeia. Welche Verbindung war wahrscheinlicher? Welche beider Frauen hätte sich eher mit ihm eingelassen? Aber diese Frage konnte sie nicht beantworten, kannte sie doch beide nicht und wahrscheinlich würde sie diese auch so schnell nicht kennenlernen.


    Dennoch zog sie das Wachs-Notiztäfelchen heraus, auf dem sie ihre Gedanken festzuhalten pflegte und notierte neben dem Namen des Pompeius Strabo auch die beiden Namen der Frauen. Eine Frau, die Strabo nicht gewollt hatte, aber sich in die trainierten Arme des Gabriel begeben hatte - während sie ihn anblickte, konnte sie die Entscheidung durchaus nachvollziehen. Auf der rostra hatte Strabo wie ein Opportunist gewirkt, und hätte sie sich zwischen beiden entscheiden müssen, hätte sie ebenso Gabriel gewählt denn den Pompeianer. Nicht zuletzt, weil der Didier das ehrlichere, offenere Lächeln hatte.


    "Du hast als Libertus jedes Recht, das Bad zu benutzen," sagte sie ruhig und blickte ihn mit einem Lächeln auf den Lippen an. "Egal was ein von sich selbst maßlos eingenommener Römer wie Strabo sagt, er kann Dir das Bad nicht verbieten." Sie würde selbst nichts unternehmen können, zumindest nicht direkt - aber vielleicht gab es jemanden, den diese Thematik interessieren konnte. Neben Livilla hatte sie nun einen zweiten, guten Grund, bestimmte Worte vor bestimmten Ohren fallen zu lassen. "Ich denke, ich weiss, was zu tun ist, um diesem Mann einige sorgenvolle Wochen zu bescheren," überlegte sie mit leisen Worten, die Stimme blieb dabei gesenkt. Es gab jemanden, dem sie vielleicht ein Lächeln schenken musste, vielleicht ein Abendessen, aber der sicherlich ihrem Anliegen offen entgegen treten würde.


    Die blauen Augen der Iulierin begannen zu funkeln, und für einen Moment mochte der Eindruck nicht fern liegen, dass sich für jemanden Ärger am Horizont zusammen braute. Ein Iulier zahlt immer seine Schulden, dachte sie. Es wäre eine angemessene Bezahlung. "Du hältst mich nicht ab, keine Sorge, sonst wäre ich nicht gekommen," entgegnete sie nun freundlich. "Und ewig hier herum zu liegen, ohne eine Aufmunterung, ist auch nichts Schönes. Ich habe Würfel mitgebracht, möchtest Du ein wenig spielen?"

    Tief atmete sie durch und beschloss, sich noch einige Momente Zeit zu nehmen, bevor sie wieder das Wort erhob. Warum eigentlich vergeudete man so viel Zeit mit sinnlosen Grabenkämpfen? Sie ließ ihren Blick über die Anwesenden schweifen und hoffte innerlich, dass dies nicht den ganzen Rest der Amtszeit so weiter gehen würde. So hatte sie sich ihre ersten Tage in der Curia sicher nicht vorgestellt und die Ernüchterung war doch ziemlich deutlich. Ob es hier immer so zuging, dass man sich gegenseitig fast niederschrie, um seine Meinung kundzutun? Langsam glitt ihr Blick über die Ränge, zuerst zu Crassus, dessen Haltung nicht verriet, wie weit er emotional beteiligt gewesen war, als er dem Claudier seine Meinung gesagt hatte. Sie nahm sich vor, ihn auf seine Erfahrungen mit der curia anzusprechen, sobald sich die Gelegenheit dazu bot, vielleicht ließ sich hier etwas nützliches erfahren.


    Der Blick glitt weiter und blieb auf dem Claudier liegen. Warum er wohl so vehement agitierte? Von einem Patrizier hatte sie ein so ausfälliges Verhalten zu allerletzt erwartet, oder aber sie war durch die höfliche, doch direkte Art des Tiberius Vitamalacus einfach anderes gewöhnt. Schließlich fiel ihr Blick auf den Aurelier, der trotz seiner jungen Jahre bisher einen guten Eindruck gemacht hatte - auch wenn seine Werbung um eine junge Dame doch eher etwas plump gewesen war, dessen entsann sie sich mit einem Schmunzeln. Auch hier würde noch ein Gespräch warten ... ihre Gedanken verloren sich und sie spürte, dass sie sich langsam wieder ein wenig beruhigte.

    "Es würde mich sehr freuen, einige Mitglieder Deiner Familie kennenzulernen, und Constantius sicher auch. Er kommt ausser im Dienst leider allzu wenig unter Leute und ich weiss nicht, ob das für einen jungen Mann so gut ist. In seinem Alter hatte ich mehr mit Frauen zu tun als er, und ich habe in einem castellum gelebt," sagte sie in einem scherzhaften Ton, der allerdings ihre wirkliche Sorge nicht ganz verhehlen konnte. Er durfte einfach nicht zu lange dieser Lupa nachtrauern. Und vielleicht würde sie sich irgendwann auch vergeben können, dass sie an seiner Einsamkeit schuld war, als sie ihm eine Frau gekauft hatte, damit er die ersten wirklichen Erfahrungen seines Männerlebens machen konnte. Vielleicht gab es in Tiberius Vitamalacus' Verwandtschaft ja eine junge Frau, die ihm durch ein Lächeln und etwas Freundlichkeit die Tage versüßen konnte, die Tiberierinnen, die sie bisher kennengelernt hatte, hatten ihr jedenfalls einen sehr günstigen und wohlerzogenen Eindruck gemacht. Klugheit und dennoch einen eigenen Kopf zu haben schienen in der gens Tiberia durchaus erwünschte Qualitäten zu sein.


    "ich danke Dir für die guten Wünsche, auch wenn ich nicht ganz so zuversichtlich bin wie Du. Als Frau ist der Weg nach oben schwerer, und man muss mehr gegen die Vorbehalte gegen das Geschlecht denn gegen die eigenen Ideen ankämpfen, sodass es immer etwas heikler ist als für einen Mann, der nur seine Ideen anbringen und überzeugend wirken muss." Ja, sie hatte Zweifel, aber auch welche, die ihre eigene Zukunft betrafen - und diese wollte sie jetzt nicht anbringen, um ihm nicht ihre Last aufzubürden, die sie sich selbst ausgewählt hatte. "Dann ... hoffe ich, bald von Dir zu hören und den Termin für die cena zu erfahren, dann werde ich auch dafür sorgen, dass Constantius Zeit findet, mich zu begleiten." Nun lächelte sie wieder, so offen wie zuvor, jedenfalls, so weit es ihr möglich war, ohne an ihre Sorgen und unerledigten Aufgaben denken zu müssen, die auf sie nun warten würden wie die Akten, die sich auf ihrem Schreibtisch stapelten. "Ich hoffe, Du hast einen angenehmen Rückritt nach Roma .."


    AN DER


    SCHOLA ATHENIENSIS


    FAND FOLGENDER KURS STATT:


    RES VULGARES XVII


    DER KURS IST BEENDET


    Liste der bestandenen Teilnehmer:



      [*]Quintus Decimus Mercator
      [*]Appius Terentius Cyprianus
      [*]Valeria Aquilia
      [*]Marcus Iulius Lepidus
      [*]Gnaeus Agricolus Tarquinius
      [*]Sabbatia Kyria
      [*]Marcus Valerius Martialis
      [*]Flavus Valerius Severus
      [*]Gaius Vinicius Marcellus
      [*]Lucia Quintilia
      [*]Lucius Artorius Castus
      [*]Caius Aurelius Corus
      [*]Lucius Claudius Priscus
      [*]Tiberius Claudius Maximus


    Mit Auszeichnung bestanden:



      [*]Gaius Decimus Maior
      [*]Lucius Octavius Detritus
      [*]Artoria Medeia
      [*]Quintus Sabbatius Aurelianus
      [*]Lucius Didius Crassus
      [*]Quintus Aelius Tubero


    Nicht abgegeben und damit nicht bestanden haben:



      [*]Camillus Claudius Laevinus
      [*]Tiberius Annaeus Aeneas
      [*]Marcus Annaeus Scipio
      [*]Flavus Germanicus Honorius
      [*]Flavia Licinia
      [*]Marcus Claudius Constantius


    Nicht bestanden hat:



      [*]Tiberius Iulius Numerianuns (da wird schon etwas mehr erwartet)


    Gaius Decimus Proximus
    Praeceptor - Schola Atheniensis





    IM NAMEN DES IMPERATORS CAESAR AUGUSTUS, DES SENATES UND DES RÖMISCHEN VOLKES


    WIRD DIE


    BÜRGER
    MARCUS IULIUS LEPIDUS


    ZUM
    SCRIBA
    VON
    TARRACO



    ERNANNT


    GEZ.


    PUBLIUS MATINIUS AGRIPPA
    PROCONSUL HISPANIA





    IM NAMEN DES IMPERATORS CAESAR AUGUSTUS, DES SENATES UND DES RÖMISCHEN VOLKES


    WERDEN DIE


    BÜRGER
    A : LUCIUS DIDIUS CRASSUS
    B : FLAVIA CALPURNIA
    C : MARCUS MATINIUS METELLUS
    D: MARCUS IULIUS LEPIDUS
    E : GAIUS FLAVIUS COMMODUS
    F: MARCUS MATINIUS GRATIANUS


    ZUM
    A: MAGISTER SCRINORIUM
    B: DUUMVIR VON TARRACO
    C: MAGISTRATUS VON TARRACO
    D: MAGISTRATUS VON TARRACO
    E: SCRIBA VON TARRACO
    F: MAGISTRATUS VON CARTHAGO NOVA



    ERNANNT


    GEZ.


    PUBLIUS MATINIUS AGRIPPA




    IN NOMINE PARS FIDELIS


    ERNENNE ICH
    MARCUS IULIUS LEPIDUS


    MIT WIRKUNG VOM
    ANTE DIEM IV ID IAN DCCCLVI A.U.C.
    (10.1.2006/103 n.Chr.)
    .


    ZUM
    SOCIUS MINOR - PARS FIDELIS



    Hallam
    SCRIPTOR - PARS FIDELIS




    Die Provinzcurie hat gewählt.


    Folgende Beamten wurden in Ihrem Amt bestätigt oder
    neu gewählt.


    Regio Hispania Tarraconensis


    Gaius Didius Sevycius -> Comes


    Lucius Didius Crassus -> Magister Scriniorum



    Tarraco


    Marcus Mantinius Metellus -> Duumvir


    Marcus Iulius Lepidus -> Magistratus


    Publius Decimus Flaccus -> Magistratus



    Carthago Nova


    Marcus Martinius Gratianus --> Duumvir


    Flavia Calpurnia -> Magistratus



    Gez.


    Publius Matinius Agrippa
    Proconsul Hispania




    IN NOMINE IMPERII ROMANI
    ET IMPERATORIS CAESARIS AUGUSTI


    ERNENNE ICH
    MARCUS IULIUS LEPIDUS


    MIT WIRKUNG VOM
    PRIDIE NON MAR DCCCLVI A.U.C.
    (6.3.2006/103 n.Chr.)
    .


    ZUM
    SODALIS FACTIO AURATA - FACTIO AURATA



    Maximus Decimus Meridius
    PRINCEPS FACTIONIS - FACTIO AURATA





    Marcus Iulius Lepidus



    [Blockierte Grafik: http://i1294.photobucket.com/a…/IR/other/PapyrScroll.png]



    Unser Gensmitglied Marcus Iulius Lepidus hat das
    Examen Primum der Academia Militaris Ulpia Divina bestanden.




    ANTE DIEM XIV KAL APR DCCCLVI A.U.C.
    (19.3.2006/103 n.Chr.)






    Hiermit wird bekannt gegeben, dass


    Marcus Iulius Lepidus


    den Cursus Iuris bestanden hat.


    Herzlichen Glückwunsch !





    IN NOMINE IMPERII ROMANI
    ET IMPERATORIS CAESARIS AUGUSTI


    ERNENNE ICH
    MARCUS IULIUS LEPIDUS


    MIT WIRKUNG VOM
    ANTE DIEM III KAL MAI DCCCLVI A.U.C.
    (29.4.2006/103 n.Chr.)
    .


    ZUM
    MAGISTRATUS - MOGONTIACUM



    Maximus Decimus Meridius




    IN NOMINE IMPERII ROMANI
    ET IMPERATORIS CAESARIS AUGUSTI


    ERNENNE ICH
    MARCUS IULIUS LEPIDUS


    MIT WIRKUNG VOM
    ANTE DIEM VI NON OCT DCCCLVI A.U.C.
    (2.10.2006/103 n.Chr.)
    .


    ZUM
    MAGISTER OFFICIORUM - PROVINCIA GERMANIA


    Maximus Decimus Meridius




    IN NOMINE IMPERII ROMANI
    ET IMPERATORIS CAESARIS AUGUSTI


    ZEICHNE ICH


    MARCUS IULIUS LEPIDUS


    MIT EINER
    DIPLOMA


    FÜR
    seine hervorragende Arbeit in der Provinzverwaltung


    MIT WIRKUNG VOM
    ANTE DIEM IV NON MAI DCCCLVII A.U.C. (4.5.2007/104 n.Chr.)


    AUS.


    Marcus Vinicius Lucianus




    IN NOMINE IMPERII ROMANI
    ET IMPERATORIS CAESARIS AUGUSTI


    ENTLASSE ICH
    MARCUS IULIUS LEPIDUS


    MIT WIRKUNG VOM
    ANTE DIEM IV NON MAI DCCCLVII A.U.C. (4.5.2007/104 n.Chr.).


    AUS DEM AMT DES
    Magister Officiorum - Provincia Germania


    Marcus Vinicius Lucianus





    Marcus Iulius Lepidus





    Unserem Gensmitglied Marcus Iulius Lepidus wurde ein
    mittleres Grabmal für seine Verdienste um die Gens Iulia errichtet.




    NON FEB DCCCLXI A.U.C.
    (5.2.2011/108 n.Chr.)


    IN NOMINE IMPERII ROMANI
    ET IMPERATORIS CAESARIS AUGUSTI



    ERHEBE ICH DEN
    CIVIS
    TIBERIUS IULIUS MARIUS


    MIT WIRKUNG VOM
    ANTE DIEM XIV KAL SEP DCCCLV A.U.C. (19.8.2005/102 n.Chr.)


    ZUM
    PROBATUS
    DER LEGIO II GERMANICA FIDELIS CONSTANS
    I. COHORTE I. MANIPEL I. CENTURIE



    - DCCCLIV AB URBE CONDITA -





    Tiberius Iulius Marius





    Unser Gensmitglied Tiberius Iulius Marius bekam eine
    Phalera für seine Verdienste in der Schlacht bei Vicus Murrensium verliehen.




    PRIDIE KAL OCT DCCCLV A.U.C.
    (30.9.2005/102 n.Chr.)





    ERGEBNISSE CRV XVIII.


    Mit Auszeichnung bestanden


    Tiberius Iulius Marius
    Gaius Iulius Oktavianus


    bestanden


    Decima Alessa
    Decimus Aurelis Maxentius
    Tiberius Iulius Numerianus
    Quintus Octavius Varus
    Octavia Fabia
    Sabbatia Livella
    Aulus Tiberius Sititor
    Claudia Marozia
    Gaius Iulius Raeticus
    Publius Cornelius Scipio


    nicht abgegeben/nicht bestanden


    Marcus Octavius Larva





    IM NAMEN DES IMPERIUM ROMANUM
    UND
    DES KAISERS VON ROM


    ZEICHNE ICH MIT


    EINEM DIPLOMA


    ZUM BESTEHEN MIT AUSZEICHNUNG DES


    CURSUS RES VULGARES XVIII


    AUS:


    Tiberius Iulius Marius
    Gaius Iulius Oktavianus



    DER RECTOR SCHOLAE



    PRIDIE ID OCT DCCCLV A.U.C. (14.10.2005/102 n.Chr.)




    IN NOMINE IMPERII ROMANI
    ET IMPERATORIS CAESARIS AUGUSTI


    ERNENNE ICH
    TIBERIUS IULIUS MARIUS


    MIT WIRKUNG VOM
    ANTE DIEM X KAL NOV DCCCLV A.U.C.
    (23.10.2005/102 n.Chr.)
    .


    ZUM
    LEGIONARIUS - LEGIO II GERMANICA



    Spurius Purgitius Macer




    IN NOMINE PARS FIDELIS


    ERNENNE ICH
    TIBERIUS IULIUS MARIUS


    MIT WIRKUNG VOM
    ANTE DIEM IV ID IAN DCCCLVI A.U.C.
    (10.1.2006/103 n.Chr.)
    .


    ZUM
    SOCIUS MINOR - PARS FIDELIS



    Hallam
    SCRIPTOR - PARS FIDELIS





    IN NOMINE IMPERII ROMANI
    ET IMPERATORIS CAESARIS AUGUSTI



    ERNENNE ICH DEN:
    LEGIONARIUS
    TIBERIUS IULIUS MARIUS
    LEGIO II GERMANICA



    MIT WIRKUNG VOM
    ANTE DIEM XIX KAL FEB DCCCLVI A.U.C.
    (14.1.2006/103 n.Chr.)


    ZUM
    LEGIONARIUS
    TIBERIUS IULIUS MARIUS
    LEGIO IX HISPANA


    FUER DEN ROEMISCHEN KAISER
    LEGATUS LEGIONIS
    MAXIMUS DECIMUS MERIDIUS






    Tiberius Iulius Marius





    Unserem Gensmitglied Tiberius Iulius Marius wurde ein
    mittleres Grabmal für seine Verdienste um die Gens Iulia errichtet.




    NON FEB DCCCLXI A.U.C.
    (5.2.2011/108 n.Chr.)



    IN NOMINE IMPERII ROMANI
    ET IMPERATORIS CAESARIS AUGUSTI



    ERNENNE ICH DEN:
    CIVIS
    CAIUS IULIUS SENECA
    HISPANIA TARRACONENSIS



    MIT WIRKUNG VOM
    ANTE DIEM III NON FEB DCCCLV A.U.C. (3.2.2005/102 n.Chr.)


    ZUM
    PROBATUS
    CAIUS IULIUS SENECA
    LEGIO IX HISPANA


    FUER DEN ROEMISCHEN KAISER
    LEGATUS LEGIONIS
    MAXIMUS DECIMUS MERIDIUS






    IN NOMINE IMPERII ROMANI
    ET IMPERATORIS CAESARIS AUGUSTI



    ERNENNE ICH DEN:
    PROBATUS
    CAIUS IULIUS SENECA
    LEGIO IX HISPANA



    MIT WIRKUNG VOM
    ANTE DIEM X KAL MAR DCCCLV A.U.C. (20.2.2005/102 n.Chr.)


    ZUM
    LEGIONARIUS
    CAIUS IULIUS SENECA
    LEGIO IX HISPANA


    FUER DEN ROEMISCHEN KAISER
    LEGATUS LEGIONIS
    MAXIMUS DECIMUS MERIDIUS






    IN NOMINE IMPERII ROMANI
    ET IMPERATORIS CAESARIS AUGUSTI



    ERNENNE ICH DEN:
    LEGIONARIUS
    CAIUS IULIUS SENECA
    LEGIO IX HISPANA



    MIT WIRKUNG VOM
    ANTE DIEM XVI KAL MAI DCCCLV A.U.C. (16.4.2005/102 n.Chr.)


    ZUM
    OPTIO
    CAIUS IULIUS SENECA
    LEGIO IX HISPANA


    FUER DEN ROEMISCHEN KAISER
    LEGATUS LEGIONIS
    MAXIMUS DECIMUS MERIDIUS






    IN NOMINE IMPERII ROMANI
    ET IMPERATORIS CAESARIS AUGUSTI



    ZEICHNE ICH
    PRAEFECTUS CASTRORUM M. D. LIVIANUS
    CENTURIO G. C. CRASSUS
    CENTURIO G. P. GETA
    CENTURIO M. I. SUBAQUATUS
    CENTURIO T. P. BALBUS
    OPTIO C. I. SENECA
    OPTIO M. P. COTTA
    LEGIONARIUS G. D. PROXIMUS


    WIRD MIT WIRKUNG VOM
    ANTE DIEM XV KAL MAI DCCCLV A.U.C. (17.4.2005/102 n.Chr.)
    ZU SEPTIMANCA


    WEGEN TAPFERKEIT VOR DEM FEIND



    MIT EINER
    PHALERA
    AUS


    ORT UND GRUND DER AUSZEICHNUNG
    SEI ZU VERMERKEN.


    FUER DEN ROEMISCHEN KAISER
    LEGATUS LEGIONIS
    MAXIMUS DECIMUS MERIDIUS





    Mit Auszeichnung bestanden haben:


    Flavius Didius Festus
    Decima Lucilla


    Bestanden haben:


    Titus Octavius Cicero
    Marcus Decimus Mattiacus
    Caius Iulius Seneca
    Flavia Calpurnia
    Gaius Claudius Vitulus
    Titus Sergius Glaucia
    Lucius Sergius Validus
    Gaius Didius Sevycius
    Publius Sabbatius Marcellus
    Octavia Margarita


    Nicht bestanden haben:


    Gaius Decimus Maior
    Lucius Sabbatius Sebastianus
    Marcus Prudentius Obscuro
    Ivanus Ferrius Theodores (nicht abgegeben)
    Decius Tiberius Metellus (nicht abgegeben)
    Gnaeus Octavius Metellus (nicht abgegeben)
    Marcus Germanicus Sophus (nicht abgegeben)
    Octavia Jentia (nicht abgegeben)





    IN NOMINE IMPERII ROMANI
    ET IMPERATORIS CAESARIS AUGUSTI



    ERNENNE ICH DEN:
    OPTIO
    CAIUS IULIUS SENECA
    LEGIO IX HISPANA



    MIT WIRKUNG VOM
    ANTE DIEM XVI KAL IUL DCCCLV A.U.C. (16.6.2005/102 n.Chr.)


    ZUM
    CENTURIO
    CAIUS IULIUS SENECA
    LEGIO IX HISPANA


    FUER DEN ROEMISCHEN KAISER
    LEGATUS LEGIONIS
    MAXIMUS DECIMUS MERIDIUS






    Caius Iulius Seneca



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    Unser Gensmitglied Caius Iulius Seneca hat das
    Examen Primum der Academia Militaris Ulpia Divina bestanden.




    ANTE DIEM V KAL IUL DCCCLV A.U.C.
    (27.6.2005/102 n.Chr.)






    Caius Iulius Seneca



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    Unser Gensmitglied Caius Iulius Seneca hat das
    Examen Secundum der Academia Militaris Ulpia Divina bestanden.




    ANTE DIEM IV ID IUL DCCCLV A.U.C.
    (12.7.2005/102 n.Chr.)






    Caius Iulius Seneca



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    Unser Gensmitglied Caius Iulius Seneca hat das
    Examen Tertium der Academia Militaris Ulpia Divina bestanden.




    ANTE DIEM V KAL OCT DCCCLV A.U.C.
    (27.9.2005/102 n.Chr.)






    Caius Iulius Seneca





    Unser Gensmitglied Caius Iulius Seneca bekam eine
    Phalera für seine Verdienste in der Schlacht bei Vicus Murrensium verliehen.




    ANTE DIEM III KAL OCT DCCCLV A.U.C.
    (29.9.2005/102 n.Chr.)





    IN NOMINE IMPERII ROMANI
    ET IMPERATORIS CAESARIS AUGUSTI


    ERHEBE ICH
    CAIUS IULIUS SENECA


    IN DEN STAND
    ORDO EQUESTER



    Es ist ihm ab heute gestattet die Standesabzeichen
    des Ordo Equester zu tragen, den Ritterring und
    den Latus Angusticlavius. Angehörigen des Ordo
    Equester stehenherausgehobene Tätigkeiten in
    Verwaltung und Exercitus Romanus offen.



    - DCCCLV AB URBE CONDITA -





    IN NOMINE IMPERII ROMANI
    ET IMPERATORIS CAESARIS AUGUSTI



    ERNENNE ICH DEN:
    CENTURIO
    CAIUS IULIUS SENECA
    LEGIO IX HISPANA



    MIT WIRKUNG VOM
    ANTE DIEM VI ID DEC DCCCLV A.U.C. (8.12.2005/102 n.Chr.)


    ZUM
    TRIBUNUS ANGUSTICLAVIUS
    CAIUS IULIUS SENECA
    LEGIO IX HISPANA


    FUER DEN ROEMISCHEN KAISER
    LEGATUS LEGIONIS
    MAXIMUS DECIMUS MERIDIUS





    Mit Auszeichnung bestanden haben:


    Caius Iulius Seneca
    Gaius Iulius Raeticus
    Quintus Matinius Cicero
    Decima Valeria


    :app:






    IM NAMEN DES IMPERIUM ROMANUM
    UND
    DES KAISERS VON ROM


    ZEICHNE ICH MIT


    EINEM DIPLOMA


    ZUM BESTEHEN MIT AUSZEICHNUNG DES


    CURSUS "Medicinae" II


    AUS:


    Caius Iulius Seneca
    Gaius Iulius Raeticus
    Quintus Matinius Cicero
    Decima Valeria



    Die Genannten dürfen von nun an den Zusatz "Medicus" in ihrer Signatur führen.



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    ANTE DIEM IV ID IAN DCCCLVI A.U.C. (10.1.2006/103 n.Chr.)





    IN NOMINE PARS FIDELIS


    ERNENNE ICH
    CAIUS IULIUS SENECA


    MIT WIRKUNG VOM
    ANTE DIEM IV ID IAN DCCCLVI A.U.C.
    (10.1.2006/103 n.Chr.)
    .


    ZUM
    SOCIUS MAIOR - PARS FIDELIS



    Hallam
    SCRIPTOR - PARS FIDELIS





    Hiermit wird bekannt gegeben, dass


    GaiusJulius Seneca


    den Cursus Iuris bestanden hat.


    Herzlichen Glückwunsch !






    Caius Iulius Seneca



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    Unser Gensmitglied Caius Iulius Seneca hat das
    Examen Quartum der Academia Militaris Ulpia Divina bestanden.




    ANTE DIEM III ID MAR DCCCLVI A.U.C.
    (13.3.2006/103 n.Chr.)






    Caius Iulius Seneca



    [Blockierte Grafik: http://i1294.photobucket.com/a…/IR/other/PapyrScroll.png]



    Unser Gensmitglied Caius Iulius Seneca wurde zum
    Tribunus ad equites der Legio IX Hispana ernannt.




    ANTE DIEM XVI KAL APR DCCCLVI A.U.C.
    (17.3.2006/103 n.Chr.)





    IN NOMINE IMPERII ROMANI
    ET IMPERATORIS CAESARIS AUGUSTI



    ERHEBE ICH DEN
    TRIBUNUS ANGUSTICLAVIUS
    CAIUS IULIUS SENECA
    LEGIO IX HISPANA


    MIT WIRKUNG VOM
    ANTE DIEM III NON APR DCCCLVI A.U.C.
    (3.4.2006/103 n.Chr.)


    ZUM
    PRAEFECTUS CASTRORUM
    CAIUS IULIUS SENECA
    LEGIO IX HISPANA








    Folgende Teilnehmer haben den
    CURSUS DE REBUS GERMANORUM


    BESTANDEN MIT AUSZEICHNUNG:
    Titus Didius Gordianus
    Germanica Aelia
    Camillus Matinius Plautius



    BESTANDEN:
    Caius Iulius Seneca
    Petronia Marcia
    Marcus Octavius Augustinus



    NICHT BESTANDEN:
    -



    NICHT ABGEGEBEN:
    Gaius Iulius Raeticus
    Gaius Prudentius Commodus




    gez. Valentin Duccius Germanicus




    IN NOMINE IMPERII ROMANI
    ET IMPERATORIS CAESARIS AUGUSTI


    ERNENNE ICH
    CAIUS IULIUS SENECA


    AUFGRUND SEINER DISSERTATION
    Vom Leben des Caius Iulius Caesar


    MIT WIRKUNG VOM
    ANTE DIEM IX KAL MAI DCCCLVI A.U.C.
    (23.4.2006/103 n.Chr.)
    .


    ZUM
    MAGISTER HISTORIAE - SCHOLA ATHENIENSIS



    Aelia Adria
    RECTOR - SCHOLA ATHENIENSIS




    IN NOMINE IMPERII ROMANI
    ET IMPERATORIS CAESARIS AUGUSTI



    ZEICHNE ICH
    PRAEFECTUS CASTRORUM IULIUS SENECA
    CENTURIO MATINIUS PLAUTIUS
    CENTURIO ARTORIUS AVITUS
    DECURIO IULIUS NUMERIANUS
    OPTIO FLAVIUS ARISTIDES
    OPTIO TIBERIUS LUPUS
    DUPLICARIUS PETRONIUS MELA
    LEGIO IX HISPANA


    SOWIE
    OPTIO PETRONIUS CRISPUS
    LEGIO II GERMANICA


    MIT WIRKUNG VOM
    ANTE DIEM XVI KAL SEP DCCCLVI A.U.C. (17.8.2006/103 n.Chr.)



    FÜR IHRE VERDIENSTE UM DIE LEGIO IX HISPANA



    MIT EINER
    PHALERA
    AUS.






    IN NOMINE IMPERII ROMANI
    ET IMPERATORIS CAESARIS AUGUSTI



    VERSETZE ICH
    PRAEFECUTS CASTRORUM
    CAIUS IULIUS SENECA
    LEGIO IX HISPANA


    MIT WIRKUNG VOM
    ANTE DIEM XV KAL SEP DCCCLVI A.U.C.
    (18.8.2006/103 n.Chr.)


    ZUR
    COHORTES PRAETORIAE






    IN NOMINE IMPERII ROMANI
    ET IMPERATORIS CAESARIS AUGUSTI



    ERHEBE ICH DEN
    PRAEFECTUS CASTORUM
    CAIUS IULIUS SENECA
    LEGIO IX HISPANA


    MIT WIRKUNG VOM
    ANTE DIEM IX KAL SEP DCCCLVI A.U.C.
    (24.8.2006/103 n.Chr.)


    ZUM
    TRIBUNUS COHORTIS PRAETORIAE
    COHORTES PRAETORIAE



    - DCCCLVI AB URBE CONDITA -




    IN NOMINE IMPERII ROMANI
    ET IMPERATORIS CAESARIS AUGUSTI


    ERNENNE ICH DEN
    TRIBUNUS COHORTIS PRAETORIAE
    CAIUS IULIUS SENECA


    MIT WIRKUNG VOM
    ANTE DIEM III KAL NOV DCCCLVI A.U.C.
    (30.10.2006/103 n.Chr.)
    .


    ZUM
    TRIBUNUS COHORTIS URBANAE
    I.COHORTE
    - COHORTES URBANAE -


    Gaius Octavius Victor





    AN DER


    SCHOLA ATHENIENSIS


    FAND FOLGENDER KURS STATT:


    CURSUS DE COMMEATU NOMISMATIS I



    MIT AUSZEICHNUNG BESTANDEN HABEN:

    Lucius Aelius Quarto
    Spurius Purgitius Macer

    DER KURS WURDE BESTANDEN VON:

    Caius Iulius Seneca
    Gaius Decimus Maior
    Lucius Octavius Detritus
    Manius Pompeius Trimalchio
    Manius Tiberius Durus

    DER KURS WURDE NICHT BESTANDEN VON

    Caius Octavius Cato
    Caius Octavius Sura
    Caius Sergius Curio
    Decimus Artorius Corvinus
    Iulia Helena
    Lucius Caecilius Metellus
    Marcus Aelius Callidus
    Quintus Matinius Cicero
    Quintus Tiberius Vitamalacus
    Tiberius Prudentius Balbus
    Titus Claudius Imperiosus Iulianus






    Caius Iulius Seneca





    Unserem Gensmitglied Caius Iulius Seneca wurde ein
    großes Grabmal für seine Verdienste um die Gens Iulia errichtet.




    NON FEB DCCCLXI A.U.C.
    (5.2.2011/108 n.Chr.)


    Mitfühlend betrachtete sie den verletzten Vigilen, der immernoch versuchte, tapfer und stark zu wirken, obwohl er aussah, als sei eine Horde Milchkühe über ihn getrampelt, ohne anzuhalten. "Entspanne Dich, Gabriel, es bringt nichts, wenn Dich Dein Lächeln schmerzt. Ich werde es mir einfach dazu denken, hm?" meinte sie sanft und betrachtete ihn sinnierend. Dass er litt, war kaum zu übersehen, sein Blick spiegelte den Schmerz deutlich genug. Und es gab nichts, was sie dagegen hätte tun können - von allen Zuständen im Leben hasste sie die Hilflosigkeit am meisten, denn sie verbannte sie in die Rolle der Beobachterin, nicht in die einer Handelnden. Sinnierend zupfte sie ihre Palla zurecht und hielt den Blick auf ihn aufrecht.


    "Strabo? Pompeius Strabo vielleicht? Zumindest wäre das der einzige Strabo, der mir im Augenblick einfällt," meinte sie nachdenklich und hob fragend eine Braue an, während sie seinen Blick suchte. "Aber wieso lässt dieser Mann Dich zusammenschlagen? Das macht doch keinen Sinn - was hat er getan, was hast Du zu ihm gesagt?" Eindeutig, sie brauchte mehr Informationen, um herauszufinden, was wirklich geschehen war und wie ihm eventuell zu helfen war. Und sollte dieser Pompeius Strabo, dessen Name im Haus der Iulier schon einmal gefallen war, wirklich der Verantwortliche sein, gab es da einige Möglichkeiten.

    "Zumindest, wenn Du nicht möchtest, dass Dein Eifer, so richtig er auch ist, gegen Dich gewendet wird, weil Deine Wortwahl heftiger ist, als sie sein sollte," sagte sie und legte den Kopf etwas schief, ihn sinnierend betrachtend. "Nur Mut. Ich kann mir nicht vorstellen, dass alles so schwarz aussieht, wie es im Augenblick wirkt. Wir sind Römer, wir sollten nicht allzu früh das gladius fortwerfen."

    Es geschah zugegebenermaßen recht selten, dass sie jemand überraschte, erwartete die Iulierin doch von den meisten Menschen nicht allzu vieles, aber Caecilius Crassus hatte vor ihrem inneren Auge soeben den Sprung vom 'selbstverliebten Karrieristen' zu einem Römer mit dignitas und gravitas geschafft. Sicher, seine Formulierungen waren populistisch, aber der Erfolg seiner Wortwahl unbenommen. Fast überrascht beobachtete sie das Einlenken des Claudiers und einige Momente lang war ihr stark danach, sich zu erheben und dem Prätorianerpräfekten zu applaudieren, dass er dieses unselige und vor allem unwürdige Gestreite aufgelöst hatte. So blieb ihr nichts als ein sehr deutliches Nicken in die Richtung des Crassus, ebenso ein dankendes Lächeln - er sollte ruhig merken, dass sie in diesem Punkt seine Intervention begrüßt hatte.

    Es geschah nicht oft, dass sie sich wirklich eingestand, müde und erschöpft genug zu sein, um sich anlehnen zu müssen, aber an diesem Abend war ein solcher Abend. Als er sie an sich zog, ihr Kopf auf seiner Schulter zu liegen kam, seufzte sie tief auf und ließ sich einfach in diese Umarmung fallen, unendlich dankbar und schuldbewusst zugleich. Wer würde ihn halten, ihn trösten und ihm die Stärke zurückgeben, die er ihr vermittelte? Wieder pochte das leise Wissen in ihrer Schläfe, dass sie schuld an seiner Sehnsucht war. Schuld daran, es im vollen Wissen des Risikos eingegangen zu sein, und das schmerzte nicht gerade wenig. Sie konnten sich gegenseitig nicht geben, was sie wirklich brauchten, aber dass er es versuchte, tat schon sehr gut und tröstete sie über diesen verhunzten Tag ein bisschen hinweg.


    "Es sollte ihr auf jeden Fall ein Sklave folgen, wohin sie auch immer geht, Caius. Nicht zuletzt, dass Hilfe in der Nähe ist, sollte ihr nochmals etwas zustoßen. Es gefällt mir nicht, eine Verwandte überwachen lassen zu müssen, aber .. ich will nicht wissen, wie zornig Numerianuns zu Recht wäre, würde ihr etwas zustoßen und wir könnten es nicht verhindern. Er sollte ihr wirklich bald einen Gemahl suchen," sagte sie leise und fast ein wenig bitter. Sie wusste nur zu gut, wie es war, jemanden heiraten zu müssen, den man nicht liebte, aber eine Ehe bedeutete auch immer eine gewisse Stabilität, einen Rahmen, in dem man sich freier bewegen konnte denn eine unverheiratete Frau, der stetig die Verehrer vom Hals gehalten werden mussten, um ihren Ruf zu wahren. Es dürfte nur schwer werden, einen Mann zu finden, der Livillas Bedürfnis nach Freiheit und Abwechslung auch verstehen und leiten konnte, dachte sie und seufzte etwas.


    "Caius, Du sollst wissen, dass ich Dir jederzeit zur Seite stehen werde, was immer ist- und was immer Du entscheidest. Wir sollten uns nur einig sein, was nun geschehen soll, um es auch entsprechend vertreten zu können. Schlimm genug, dass sie glaubte, sie könnte den Zorn eines abgewiesenen Verehrers auf uns abwälzen - genauer gesagt, auf mich. Ich frage mich, auf was sie als nächstes kommt, um sich vor den Folgen ihres Handelns drücken zu können." Sie klang enttäuscht, und sie war es auch, hatte sie doch anderes erwartet, aber nun war es geschehen, und das würde sich wohl nie ändern lassen. Still fühlte sie seinem Streicheln nach und schlang einen Arm um ihn, sich an ihn drückend, als sei sie es diesmal, die Schutz bei ihm suchte, nicht er wie früher bei ihr. Er ist älter geworden, dachte sie und trotz allem erfüllte sie dieser Gedanke mit einem unbändigen Stolz.

    "Das ist doch selbstverständlich," sagte sie lächelnd auf seinen Dank hin. "Dein Name mag Dich als Claudier ausweisen, doch dein Blut ist und bleibt das eines Iuliers, und so wird es immer sein." Letztendlich war er zwar kein Teil der Familie mehr, doch vom Blut her blieb er für ihr Verständnis ihr Verwandter, ein Vetter dritten Grades, wenn sie den Stammbaum noch einigermaßen richtig im Kopf hatte.


    Die Sklavin kehrte alsbald in das Atrium zurück und brachte eine Amphore Wein, dazu einen Krug Wasser und zwei der grünen Glasbecher, die sie so sehr schätzte, und Iulia Helena ließ es sich nicht nehmen, das Einschenken selbst zu übernehmen, während die Sklavin wieder enteilte. "Was möchtest Du? Wasser, Wein? Oder gemischt?" Die Worte über den Cultus Deorum allerdings ließen sie nachdenklich werden, denn so viel Streit unter den Dienern der Götter konnte nur die göttergewollte concordia beeinträchtigen - und vielleicht gefährden.


    "Und Du meinst, dass eine Anweisung aus Rom, die dem bisherigen Tun entgegen spricht, etwas ändern würde? Es könnte auch den Cultus Deorum von Rom und Germania entzweien. Aber ich denke, beim Septemvir Valerius Victor könntest Du ein offenes Ohr für Dein Anliegen finden."

    "Vor allem bringt sie Dich in nichts weiter. Ein kühler Kopf wird Dir bei alledem sicher mehr von Nutzen sein als ein heißes Herz es sein kann," meinte sie lächelnd, fast aufmunternd.
    "Lass Dich nicht provozieren, das versuche ich auch nicht. Dafür ist das, wofür wir in die Curia gewählt wurden, viel zu wichtig. Es geht nicht um unsere persönlichen Eitelkeiten, sondern um Italia und ich werde mich dafür einsetzen, dass die Lösungen, die gefunden werden müssen, sich danach orientieren. Wirst Du das auch versuchen?"

    Sein Lächeln war ein schönes Lächeln, ein offenes, vertrautes Lächeln, das mehr als jedes Wort, das er hätte sprechen können, verriet, was er dachte, was er fühlen mochte. Wobei sie sich kurz fragte, wieso sie über seine Gefühle nachdachte, doch dieser Gedanke wurde sehr schnell von anderen verdrängt. Ihren nomen gentile nun zu hören, klang seltsam fremd, sollte sie sich so schnell an diese Vertraulichkeit gewöhnt haben, oder war es einfach die Freude daran, seit so langer Zeit wieder einem Menschen nahe gekommen zu sein? Sie war sich nicht sicher, und fehlende Sicherheit hatte sie gelernt, mit Zeit zu betrachten. Es würde vieles zu denken geben. Vieles, das sie mit sich würde ausmachen müssen, wenn sie die Zeit dafür fand - die Wahlen standen bevor, die Stadt hatte an allen Ecken und Enden Probleme, die gelöst werden wollten.


    Seine leisen Worte hingegen rissen sie aus jeglichem Gedanken an ihr großes Sorgenkind Ostia. Für einige Momente lang blickte sie ihn nur an, ohne zu antworten, überrascht, vielleicht sogar für einen Augenblick lang erschrocken. Was bedeutete das? Empfand er für sie dasselbe Maß an Freundschaftlichkeit und Sympathie oder war da mehr im Spiel? Würde sie ihn nicht zwangsläufig enttäuschen müssen, weil sie ihn schätzte, aber nicht liebte? Die Liebe zu Titus war längst nicht mit ihm gestorben und lebte noch immer, und dennoch schätzte sie Tiberius Vitamalacus sehr.
    "Ich würde mich freuen, Dich wiederzusehen, Quintus," flüsterte sie fast unhörbar zurück, um dann in normalem Ton weiterzuführen: "Vielleicht treffen wir in Roma aufeinander? Wenn ich hier in Ostia weile, sind meine Stunden und Tage eigentlich restlos ausgefüllt, aber wenn die Curia meine Zeit nicht überbeansprucht, könnten wir uns zur cena im Familienkreis verabreden oder etwas änhliches? Du weisst, dass ich an gewisse Regelungen gebunden bin." Dass sie hier am Strand überhaupt unbeobachtet Zeit miteinander gehabt hatten, war schon Traditionsbruch genug gewesen ...