Beiträge von Quintus Germanicus Sedulus

    Sedulus hörte sich den "Bericht" Centhos an und nickte dann hin und wieder. Da hatte man ihn als an einen Schreibtisch gefesselt den Ärmsten. Aber gut, diese Arbeit wollte auch erledigt werden und für seinen weiteren Weg konnte es eigentlich nur von Vorteil sein.


    Gut gut. Dann bin ich einmal gespannt was die anderen werten Senatoren über deinen Bericht sagen und wie sie sich über deinen weiteren Weg äußern werden. Es sind harte Zeiten für Plebeijer im Senat angebrochen. Gibt es doch mehr und mehr patrizische Senatoren. Von daher hoffe ich ja, dass es bei dir keine Probleme geben wird. Wobei, damit rechnen muß man immer. Ich hoffe nur, dass du wenn es nicht gleich gelingen sollte, deinen Kopf nicht in den Sand stecken wirst.


    Er kannte da wen, der hatte sich da sofort auf gemacht um die Wildnis kennen zu lernen. Es war auch gar nicht mal so weit weg, wo Sedulus aufgewachsen war. 8)

    Sedi grinste ein wenig matt.


    Ich glaube dass schaffe ich gerade noch so. Es ist hier gleich um die Ecke.


    Er machte eine recht schlappe Handbewegung. Doch raffte er sich auch gleich wieder auf und nahm Serrana an die Hand.


    Hoffentlich werd ich gleich wieder ein wenig fitter wenn wir uns abkühlen. Auf alle Fälle können wir uns dann aneinander kuscheln.


    Lächlete Sedulus, dem es schon wieder etwas besser ging. Was so frische Luft nicht alles ausmachte...

    Der Sklave nickte. Dann sah Gundhraban den Germanicer ein wenig verwirrt an. Bisher hatte es noch kein Römer interessiert wo er herkam.


    Ich stamme aus einem kleinen Dorf in der Nähe von Mogontiacum. Allerdings über dem Limes.


    Naja und Nähe war ein klein wenig übertrieben. Aber Mogontiacum war die größte römische Stadt in der Ecke.
    Was Sedulus anging so zuckte er nur mit den Schultern.


    Dem Kleinen geht es denke ich so weit ganz gut. Nun, er wird wohl sehr vom Lernen in Anspruch genommen. Ähm zu Trinken, nein leider nicht.
    Aber Herr, ich kann hier nicht weg. ich habe Dienst an der Türe...


    Erhob Gundhraban Einspruch. Naja gut, er würde für die Zeit einen anderen Sklaven an die Türe schicken. So folgte er Aculeo.




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    Gundhraban Türsklave

    Schon die Nacht hatte Sedulus einiges an Schweiß gekostet und jetzt noch einmal. Er würde mit Sicherheit zwei bis drei Kilo abgenommen haben. Auch er wurde so wie wohl Serrana auch etwas schläfrig. Als sie dann fragte ob sie dieser Hitze nicht entkommen wollten nickte er langsam. Irgendwie war ihm gerade jede Bewegung zu viel.


    Keine schlechte Idee. Hier werden wie ohnehin bald zerfließen und uns dann anderweitig binden.


    Langsam und etwas schwerfällig erhob sich Sedulus. Er mußte obacht geben, dass es ihm am Ende nicht noch schwindelig wurde.
    Er öffnete die Türe und es kam etwas frische Luft hinein. Er schloß die Augen und sog diese genüßlich ein.

    Sedulus nickte kurz.
    Wie es Calvena, ihren Mann und Avarus wohl gerade in Mogontiacum ging?


    Schön zu hören Iulius Centho. Da magst du wohl recht haben. Es würde sie sicherlich nicht freuen.


    Sedulus überlegte kurz.


    Dass kann ich nur, wenn du mir erzählst was du als Tribun bei den CU so getrieben hast. Mal von der Thermengeschichte abgesehen.


    Und da liefen ja die Ermittlungen wohl auch noch.
    Dann grinste Sedulus.


    Tja, dass weiß selbst ich nicht immer so genau weshalb und warum er gerade wieder mit auch immer im Klinsch liegt.

    Tja, die Wahlen... An mir soll es nicht liegen Iulius Centho. Ich bin keiner der Anderen Steine in den Weg legt oder ihnen wenn es nicht sein muß und mir nicht gerade danach ist ans Bein piss.


    Meinte Sedulus recht derb und grinste dabei.


    Meine Stimme sollte dir also gewiss sein.


    Als Centho dann sein Glas hatte, brachte Sedulus ein kleines Opfer in Form eines Tropfen Weines dar welchen er auf den Boden träufelte und tostete dann seinem Gast zu und nahm einen Schluck.


    Auf dass dein Wunsch in Erfüllung geht Iulius Centho.


    Da hatte er allerdings recht. Und Quarto war auch schon recht lang unterwegs.


    Tja, die haben wir Germanicer auch nicht wirklich, aber dass muß ich dir ja nicht erzählen. Und was Quarto angeht, so können wir nur hoffen.

    Sedulus nickte.


    Also gut dann nicht. Ich meine für die Aemiliani bräuchten wir eh keinen Termin, denn die steht ja eh leer. Von daher...


    Allerdings wenn sie dann zur anderen Therme marschierten, so könnte dies durchaus spannend werden. So langsam kam in Sedulus wieder dieses Gribbeln zum Vorschein welches er verspürte wenn sie aus der Castra in die Stadt abrückten. Er würde den Ausflug mit Sicherheit genießen.


    Ja ich weiß wo die Casa der Iulier ist, schließlich war ja auf deiner Verlobungsfeier Tribun.


    Grinste Sedulus. Auch als er sich mehr oder weniger verlaufen hatte als er zur Casa der Iunier wollte, stand er aufeinmal mit Teutus vor der Casa der Iulier.


    Sehr schön.


    Als Centho Sedulus etwas zum Trinken anbot, schlug dieser diese Einladung natürlich nicht aus.


    Ja gerne doch.


    Nickte der Senator dem Tribunen zu.

    Warum hatte Sedulus nur diese Antwort erwartet. Natürlich konnte er sich ein Grinsen nicht verkneifen.

    Hätte mich auch gewundert wenn nicht. So ausführlicher also. Ich dachte dass hätten wir im Bad eben getan. Kann es sein, dass du ein kleiner Nimmersatt bist?


    Aber Sedi war`s ja eigentlich recht. Da kam sie schon auf keine weiteren dummen Gedanken und Spaß machte das Alternativthema ja schließlich auch. 8)


    Sagte ich ja. Dann müssen sie sich eben gedulden, da kann ich ihnen auch nicht helfen. Und wenn sie Geschenke bringen, so können sie die auch einfach abgeben. Nein, dass kann ich mir nun wirklich nicht vorstellen.


    Sedulus sah dass alles recht entspannt, hatte er doch gerade etwas anderes zu tun.


    Leise? Naja, ich glaube ja nicht, dass es so leise abgehen wird wie du hoffst.


    Grinste Sedulus und noch ehe er sich versah, schnappte sich Serrana seinen Kopf und zog diesen an sich. Und weiter ging`s mit Runde zwei.

    Wenn du meinst Iulius Centho.


    Wechselte Sedulus auch sogleich die Anrede und lächelte.


    Was also führt dich in die Casa Germanica? Womit kann ich dir helfen?


    In diesem Moment kam auch schon die Sklavin mit einem Tablett, welches mit einer Karaffe Wasser und einer Karaffe Wein so wie zwei Gläsern bestückt war.


    Für mich wie immer.


    Sie wußte genau was Sedulus meinte. Dann sah sie fragend den Gast an.

    Also gut. Machen wir einen Termin dafür aus oder möchtest du gleich loslegen?


    Wollte Sedulus wissen. Es würde ja auch noch Zeit beanspruchen die Männer die Männer zusammen zu trommeln. Aber ihm war es eigentlich egal, er hatte für heute eh nichts mehr Großes geplant.
    So wartete er auf die Antwort des Tribunen.


    Ich weiß nicht ob es die ist. Sie müßte ziemlich in der Nähe sein. Die Aemiliani liegt ja auf dem Esquilin


    So genau wußte jetzt Sedulus nicht wo die ganzen privaten Thermen ihre Standorte hatten.


    Aber möglich wäre es schon.

    Was ich erwarte steht hier nicht zur Debatte Tribun. Die Frage ist, was erwartet der Praefectus Urbi. Und ich denke du weißt, dass er Ergebnisse sehen möchte. Und was die Befragung angeht... Wenn der Verwalter schlau genug war, wovon ich ausgehe... Dann hat er seine Beine in die Hände genommen und ist auf und davon. Von daher wirst du mit der Befragung wohl eher schlechte Karten haben. Allerings wüßte ich wo du wo anderst ansetzen könntest. Kurz nachdem besagte Therme zu Grunde ging, eröffnete eine Private in der unmittelbaren Nachbarschaft. Es ist nur eine Vermutung meinerseits, aber immer hin ein Ansatz.


    Aber wenn du möchtest, kann ich dich auch erst zur Thermae Aemiliani begleiten. Wenn nicht, ist es mir aber auch recht.


    Gab Sedulus seine Vermutungen kund.

    Na siehst du. Es gibt überhaupt keinen Grund für Eifersüchteleien. Jetzt nicht, und auch nicht in der Zukunft.


    Nicht dass er hätte dies noch groß bekräftigen müssen gab er seiner Frau einen doch recht langen und noch längeren Kuß. Seine Zunge fing an mit der seiner Frau zu spielen. So hoffte er, dass Serrana auf andere Gedanken kam und nicht ob blondes Haar bevorzugte oder sonst welchen Unfug.
    Er machte eine Pause und meinte kurz.


    Gefällt dir dieses Thema denn besser? 8)

    Wenn du nicht willst, dann mußt du natürlich keinen Hasen essen.


    Versicherte Sedulus und lächelte seiner Frau aufmunternd zu.


    Gut dann sehen wir uns gleich wieder.


    Auch Sedulus hatte nichts von der heimlichen oder eher unheimlichen Zuhörerin mitbekommen. Allerdings war es ihm so, als hätte er so etwas wie ein Quaken vernommen. Doch wo hätte denn hier ein Frosch herkommen sollen. So schüttelte er nur den Kopf und begab sich wieder zu den Gästen.


    Im Oecus angekommen entschuldigte sich Sedulus für seine und die Abwesenheit Serranas.


    Es tut mir leid, dass ich euch habe einfach hier so sitzen lassen. Der Geruch des Hasen hat meiner Frau ein wenig zu schaffen gemacht. Aber ich denke es geht ihr wieder so weit gut. Sie wird gleich wieder zu uns stoßen.


    Sedulus wußte nicht genau ob er jetzt noch etwas Essen wollte. Ach was... Er biss in seinen Braten und gut war`s. Schließlich hatte das Tier ja auch einiges gekostet.

    Natürlich hatte man Sedulus bescheid gegeben und dieser eilte auch sofort ins Atrium. Er wollte den Gast ja schließlich nicht warten lassen.


    Ah salve Tribun Iulius Centho. In letzter Zeit kreuzen sich unsere Wege doch recht oft.


    Stellte Sedulus mit einem Lächeln fest.


    Doch lass uns hinsetzen.


    Er deutete auf die Sitzgruppe im Atrium und deutete den Sklaven an, dass sie für Flüssignahrung sorgen sollten.

    Ja, du hast recht. Wir haben kein Recht uns da einzumischen. Es war ein dummer Gedanke meinerseits.


    Entschuldigte sich Sedulus fast schon.
    Er würde Teutus auch nie verkuppeln wollen, denn dann wäre sein Sklave zu gar nichts mehr nutze weil dieser Sedulus auf Lebzeiten gram wäre. Dass wollte sich Sedulus dann doch nicht antun.


    Bei mir kommt es nicht auf die Haarfarbe an.


    Ob blond oder braun, Sedulus liebte alle Fraun. 8)


    Nein, weißt du, dass Gesamtbild muß stimmig sein. Da ist mir dann die Haarfarbe gleich. Warum fragst du so etwas eigentlich? Hätte ich dich zur Frau genommen wenn ich nur auf Blondinen stünde?

    Zitat

    Original von Lucius Iulius Centho
    Der Sklave den der Iulia vorgeschickt hatte sah den Türsklaven an. ”Oh ähm mein Herr der Tribun Iulius würde gern mit Senator Sedulus sprechen. Wenn er zu Hause ist.” So richtig zufrieden war Centho nicht mit der Art wie die Sklaven die er zu Zeit mit nahm seine Sachen erledigte. Er hoffe das Phocylides bald wieder da war. Aber jetzt würde er sich damit zufrieden geben müssen.


    Dein Herr hat Glück, der Senator Germanicus Sedulus ist wirklich gerade Zuhause. Allerdings weiß ich jetzt nicht genau wo er ist.


    Der Sklave wandte sich dann direkt an den Iulier.


    Herr, wenn du mir bitte ins Atrium folgen würdest. Ich werde dann dafür Sorge tragen, dass sich der Senator dort einfindet.




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    Gundhraban Türsklave

    Zitat

    Original von Paullus Germanicus Aculeo
    Als Aculeo das Haus betrat saß Gundhraban im Vorraum und starrte Löcher in die gegenüberliegende Wand. Dem Gesichtsausdruck nach dürfte er auch gerade einen Sack Zitronen gegessen haben so säuerlich blickte er aus der Wäsche.


    Servus, Gundhraban. Wie geht es dir? Paullus hatte noch nie Probleme damit gehabt Sklaven gegenüber eine recht offene Redensart anzuschlagen und blickte nun auf den Mann der den Türdienst hatte.


    Kannst du mir mal sagen warum sich das Haus so leer anhört? Wo sind alle hin? Hoffe nur die Kinder sind nicht verkauft worden. Er grinste dabei und ließ nun den alten Mann Gelegenheit zu antworten.


    Salve Herr. Danke den Umständen recht entsprechend gut. Ich lebe ja schon einige Zeit hier, aber diese Hitze macht mir immer noch zu schaffen. Man gewöhnt soch wohl nie dran oder?


    Gundhraban blies aus.


    Ach so leer hörte es sich doch gar nicht an. Der Einzigste der unterwegs ist, ist der Senator Germanicus Avarus. Er ist gerade in der Provinz Germania unterwegs. Die Anderen sind eigentlich alle im Haus.


    Erklärte der Sklave.




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    Gundhraban Türsklave