Beiträge von Quintus Germanicus Sedulus

    Sedulus lächelte.


    Nun, dass freut mich allerdings zu hören werte Vinicia Petronilla.


    Sicher war sie eher auf Sedis Onkel dem alten Avarus scharf, aber damit hatte ja der junge Sedulus so überhaupt keine Probleme und grinste von daher in sich hinein.


    Wir sind der Einladung doch recht gerne gefolt, nicht wahr Onkel Avarus?


    Der Neffe blickte seinen Onkel mit einem verschmitzten Lächeln an.
    Dann blickte Sedulus zu dem Gastgeber ob dieser nicht fortfahren wolle.

    Es dauerte nicht lange und Serrana und Sedulus waren erneut hier um Eintragungen vornehmen zu lassen. Dieses mal jedoch nicht als Verlobte, sondern als Mann und Frau.


    So standen sie vor der Türe des guten Mannes. Sedulus trat einen Schritt auf die Türe zu und klopfte an. Hoffentlich störten sie ihn dieses mal nicht auch wieder bei seiner Mahlzeit... 8)

    Ja vielleicht...


    Bestätigte Sedulus ein wenig knapp. Es gab auch Senatoren, die waren einfach nur Senatoren. Hatten kein Amt inne aber dafür jede Menge Geld was sie einfach nur geerbt hatten so wie Land oder Mietskassernen die in Rom aus dem Boden schossen um noch mehr Geld zu machen. Allerdings wurde der Sicherheitsaspekt und die Hygiene meist außer acht gelassen. Die Hauptsache war, der Geldbeutel klingelte.


    Ja tu dass, es ist dein gutes Recht! Ja die Götter...


    Mehr wollte Sedi dazu nicht sagen.


    Wer weiß dass schon so genau. Ich würde sagen, lassen wir uns überraschen.


    Dann mußte Sedi doch einmal grinsen.


    Ja leider ist das so. Wäre nicht schlecht wenn sie auf Bäume wachsen würden. dann könnte sich jeder das passende Amt pflücken. Na das wäre doch was. Aber du hast recht. Mit unter werden gewisse Ämter einfach verkauft. Aber so ist eben der Lauf der Zeit. Wir werden dies wohl nicht aufhalten können.


    Erneut winkte Sedulus ab.


    Den Namen Decima kennt immer noch jedes kleine Kind in den Straßen Roms. Und wenn du nicht bald aufhörst dich selbst zu bemitleiden mein Lieber, dann schwöre ich dir, stehe ich hier auf und trete dir in den Allerwertesten. So wahr ich Quintus Germanicus Sedulus heiße!


    Sedulus wurde einen Tick lauter und energischer. Irgendwann konnte er es nicht mehr hören. 8)

    Der Schläger zog eine Augenbraue hoch und betrachtete Sedulus und bat diesen um Vergebung. Dann machte er auf der Stelle platz und Calvena, Serrana und Sedulus konnten passieren.


    Es scheint so, ja. Du siehst ja, diesem Schlag ist es sogar egal ob ein Senator vor ihnen steht oder nicht. Es läßt sie milde ausgedrückt, recht kalt.


    Sie liefen noch einige Meter. Die Pferde vom Gespann des Tolimedes wurden gerade vom Wagen abgespannt und trocken gerieben. Der Wagenlenker stand nicht weit daneben.


    Ah, seht dort drüben. Da ist er ja unser Held...


    Und Sedulus hielt auch prompt auf ihn zu.

    Zitat

    Original von Iunia Serrana
    Serrana warf noch einen letzten bedauernden Blick zur Bühne und seufzte leise. "Schade, er wäre sicher ein guter Lehrer gewesen, aber da haben wir wohl Pech gehabt. Und vermutlich hat dieser Sklave jetzt ein ruhigeres Leben, wo er sich nicht mit Sabina und Pius herumschlagen muss. Aber es eilt ja auch nicht so, die beiden sind ja noch sehr jung." Sie legte leicht die Hand auf Sedulus' Unterarm und ließ den Blick über den Marktplatz und die vielen Stände schweifen. "Mit den Sklaven hatten wir ja heute nicht allzu viel Glück, wollen wir uns noch ein bisschen so umsehen?"


    Ein wenig sauer war Sedulus schon, den Sklaven nicht ersteigert zu haben, aber gut damit konnte er gerade noch leben... 8)


    Möglich... Vielleicht ist er ja bei seinem neuen Herrn besser dran als bei uns, weiß man`s.


    Sedulus hatte nicht genau beobachtet wer denn nun das große Los gezogen hatte, was ihm auch letztenendes wurscht war. Erst als er dann den Namen hörte verzog er sein Gesicht.


    Ja das sind sie. Ich fand die Idee ja eh besser, wenn sich vielleicht Vitale um sie kümmern könnte. Ihn kennen die Beiden ja wenigstens schon.


    Zum GLück hatten sie Sabina wieder gefunden. Schon alleine dieser Part war am heutigen Tage anstrengend genug.


    Ja, lasst uns noch ein wenig spazieren gehen.


    Ernst blickte Sedulus seine Tochter an dann Bia. Weniger ernst dann seine Frau.


    Teutus, du übernimmst die Nachhut!


    Der Sklave nickte grinsend.

    Ja dass wußte Sedulus und von daher grinste er auch nur.


    Hoffentlich hast du da Glück, er hat zur Zeit viel um die Ohren.


    So hatte er es zumindest läuten hören.


    Ich glaube so weit reichen meine Arme nicht mein Freund. Ich bin zwar der Schwager des Bruders des Kaisers, aber dass war es dann auch schon.


    Und Verus wußte wohl auch dass dies wenn überhaupt nicht so einfach war, mal eben irgendwelche Posten aus dem Ärmel zu schütteln.


    Ja finde ich auch. Es gibt eigentlich nichts Besseres. Sicher, es gibt noch einige recht gute Weine, aber ich finde die können diesem hier nicht das Wasser reichen.


    Sedulus sah sich sein Glas an und drehte es ein wenig hin und her bevor er selbst wieder einen Schluck nahm.


    Ja, da sagst du was. Es gibt dort immer Höhen und Tiefen und man kann ihnen nicht aus dem Wege gehen.

    Auch dies notierte sich Gavius Quinctianus. Dann blickte er zu seinem Chef Sedulus der widerum sah den Sklaven an.


    Gut, dann weiß ich bescheid. Am liebsten wäre es mir noch, wenn wir uns vor Ort treffen könnten. Richte dies doch bitte deinem Herrn aus, er möge sich doch dort gegen Mittag einfinden.


    Sedulus überlegte noch einen Moment ob er etwas vergessen hatte, aber so wie es aussah war alles gesagt.


    Das dürfte es dann gewesen sein. Danke du kannst dich nun zurückziehen.


    Er nickte dem Sklaven zu und gab ihm somit das Zeichen dass er nun gehen konnte.

    Tja, so war das...


    Meinte Sedulus lächelnd als der junge Tiberier ein wenig verblüfft dreinschaute.


    Ja, dass kenne ich. So dachte ich in deinem Alter glaube ich auch noch. Da war mir die Welt zu klein. Aber die Zeiten ändern sich wie auch die Menschen. Aber das wirst du schon noch früh genug erfahren.


    Tja, hätte er mal eher geheiratet, dann wäre er nicht so knippsich geworden. 8) Aber gut, so war er nun mal und man mußte eben so mit ihm auskommen.


    Wir Beide verstehen uns nicht sonderlich gut. Das trifft eigentlich auf alle Germanica - Senatoren zu. Zu unterschiedliche Auffassungen, verstehst du?


    Sedulus lachte einmal kurz aber herzlich auf.


    Dass allerdings, wage ich zu bezweifeln. Allerdings habe ich so jetzt auch keine großen Feinde will ich hoffen.

    Es ging so. Es war mitunter recht grausam aber davon möchte ich jetzt nicht reden. Aber du hast recht, dekadent war ich eigentlich noch nie so recht. Wie auch, als kleiner Probatus kann man sich ja auch kaum etwas leisten. Von daher bin ich doch recht auf dem Boden geblieben.


    Sedulus war nicht entgangen dass das Glas seines Freundes leer war. So fragte er diesen also.


    Ich nehme an du trinkst noch ein Glas ja?


    Grinste dabei und fackelte auch nicht lange und schenkte Wein nach.


    Also wenn du nach Germanien gehst, dann versprich mir und nutze unser Haus dort. Tja, diese Frage stelle ich mir auch immer wieder. Die Zukunft wird es weisen.
    Ach, so viel hat sich auch nicht verändert. Dass kommt dir vielleicht jetzt auch nur so vor.


    Sedulus winkte ab.


    Das schaut nur so aus Verus. Mein Töchterchen, Sabina, die hält mich ganz schön auf Trapp, dass kannst du mir aber glauben. Ach, wer braucht schon Intriegen wenn man mit seiner Familie genug zu tun hat.


    Grinste Sedulus breit.

    Sicher doch. Nachdem ich mich mit meinem Vater überworfen hatte, bin ich in den östlichen Provinzen umhergirrt. Habe mal dies gemacht, mal jenes. In Archaia hab ich zeitweise als Zimmermann gearbeitet um meinen Lebensunterhalt zu verdienen. Es war nicht immer einfach sag ich dir. Von daher weiß ich wie man sich als armer Mensch fühlt und kann es recht gut nachvollziehen.


    Auch Sedulus trank einen Schluck.


    Na dass hört sich doch recht gut und vielversprechend an. Zurück zum Militär? Wo möchtest du denn hin, wieder zur Flotte?


    Ja, darauf war Sedulus auch schon gespannt... 8)


    Ich bin immer noch Curator. Eigentlich hätte ich ja zum Ädil kandidieren wollen aber mit der Hochzeit und andere Sachen, war mir dass dann doch zu viel. Vielleicht im nächsten Jahr.


    Sedulus nickte.


    Gerne doch.

    Sedulus in Sorge, dass Sabina etwas passiert sein konnte, stieß jeden Passanten zur Seite der ihm in den Weg kam was diese mit einem Fluch quitierten. Allerdings nahm Sedulus diese gar nicht so richtig wahr und es war ihm außerdem auch egal.
    Wo hat sich dieses Kind schon wieder versteckt? Hat sich Sabina überhaupt versteckt? Wurde sie vielleicht gekidnappt? Sedi fielen alle Todsünden ein... Er wußte nicht was er mit ihr anstellen sollte, würde er sie finden. Sie umarmen weil er sie wieder hatte, oder erst einmal feste den Arsch versohlen... 8)

    Da ja Aculeo schon bevor die Zeremonie überhaupt beendet war gratuliert hatte, kam als dritter Gratulant sein Freund Usrus auf Serrana und Sedulus zu. Zuvor hatte ja schon seine Frau Septima ihnen gratuliert. Im Schlepp hatte er zwei hübsche Zwillingsschwestern die Sedulus noch nicht kannte. Neue Freundinnen von Serrana? Freudig nahm Sedulus die Hand seines Freundes entgegen.


    Doch bevor er die Glückwünsche seines Freundes entgegennahm, bedankte sich Sedi bei Septima.


    Ich danke dir für diese schöne Zeremonie liebe Tiberia Septima und auch für deine Glückwünsche!


    Er hätte nie gedacht, dass er so etwas einmal zu einem Menschen der aus dem Hause der Tiberier war sagen würde.
    Dann wandte er sich an Ursus.


    Ich danke dir mein Freund! Ja den Schutz der Götter kann man immer gebrauchen. Allerdings habe ich da keine Bedenken da meine Frau ja einen recht guten Draht zu den Göttern hat.


    Dabei lächelte Sedulus Serrana und drückte sie sanft an sich.
    Da Sedi nicht genau wußte ob sich die Beiden schon kannten, kam er nicht umhin Serrana und Ursus vorzustellen.


    Schatz, das ist mein Freund und Aurelius Urus. Wir haben uns in Mogontiacum kennen gelernt.


    Dies war auf alle Fälle eine bessere Zeit gewesen als die in Syria ging es Sedi dabei durch den Kopf.

    Sedulus hatte sich mit Serrana und Calvena an seinen Seiten durch die Menge goschoben bis sie endlich am Rennstall der Veneta angelangt waren.
    Wie er schon vermutet hatte, wollte ein Schlägertyp der am Eingang postiert war sie nicht so recht hindurch lassen. Ohne große Worte, verperrte er den Dreien den Weg.


    Lass und durch du ungehobelter Kerl.


    Raunte Sedulus den Schläger an welcher nur das Gesicht verzog und mit dem Kopf schüttelte.


    Ich bin Senator Germanicus Sedulus, der Schwager des Princeps Fractionis und außerdem sein Stellvertreter. Nun lass uns durch sonst hast du hier die längste Zeit gestanden!


    Tja, Sedulus sollte vielleicht wirklich öfter mal hier vorbeischauen...

    Ob das wirklich so war? Sedulus konnte sich schwer vorstellen, dass die Provinzler so scharf darauf waren nach Rom zu kommen und dann auch noch dort zu bleiben.


    Naja, darüber möchte ich nun nicht mit dir streiten...


    Meinte Sedulus nachdenklich und ließ es dann auch dabei.


    Ja ich weiß. Du hättest auch nicht bitten müssen, sondern ich hätte es dir angeboten dort Gast zu sein, so wie ich dir angeboten habe nun hier mein Gast zu sein. Glaube mir, selbst ich als Senator verstehe der Amren Leid. War ich lange genug in den Provinzen umhergezogen und habe es an meinem eigenen Leib erfahren müssen.


    Dies war mitunter das dunkelste Kapitel in Sedulus Leben. Er verdrängte es so gut es ging, doch hin und wieder kamen die Gedanken daran gerade bei solchen Gespräche wieder durch. Ob er sich vielleicht einmal jemanden anvertrauen sollte? Sebst sein Onkel wußte nicht viel vom Kapitel des Syrus.


    Um so mehr freut es mich, dass du wieder hier bist du Soldat. Was hast du als nächsten vor? Du hast doch bestimmt schon irgendwelche Plänge geschmiedet wie ich dich kenne.


    Auf unsere Freundschaft!


    Ich bin froh dass dir die Therme zusagt. Alles andere wäre wohl eh nur hinausgeschmissenes Geld gewesen. Und dort wo ich sie geplant habe zu erbauen, gibt es recht wenige davon.


    Über die Denkesweise des Salinators wollte sich Sedulus nicht groß auslassen. Er wußte nur, dass er ein kleiner Lustmolch war und dies sogar öffentlich zeigte.


    Lass dir nur Zeit damit und überstürze nichts. Die Casa Germanica hat noch für jeden zu Essen und Trinken über. Außerdem bist du ja auch mit meiner Gens verwandt.


    Soldat hin oder her Verus sie hat dir ihr Leben zu verdanken und dafür dank ich dir, basta!


    Bei seinem letzten Wort schlug Sedulus mit der rechten flachen Hand auf den Tisch dass es nur so knallte.

    Sim-Off:

    Jetzt muß ich aber nur aus Neugierde mal sau dumm fragen und da ich ja nicht dumm sterben will... Hat mich schon bei der letzten Auktion ein wenig gewundert wo das letzte Gebot Punkt der festgelegten Zeit abgegeben wurde. Wie wird das hier eigentlich gehändelt. Laut meiner Anzeige hab ich das letzte Gebot Punkt 12.00 abgegeben also war ich und auch Livianus bei der letzten Versteigerung genau im Zeitrahmen.

    Dieser Sklave schien wahrlich recht talentiert zu sein. Wenn er außerdem wie er sagte, auch noch loyal war, was konnte man von einem Sklaven mehr verlangen. So überlegte Sedulus hin und her, sah seine Frau an und grübelte weiter. Da viel ihm ja noch ein, dass er einen neuen Nomentclator brauchte. Teutus war zwar klever und gewitzt, allerdings konnte er mit Namen nicht viel anfangen. Die waren für ihn wie Schall und Rauch. So wäre es schon ein Grund mehr diesen Griechen hier zu ersteigern. Allerdings war er ja nicht alleine hier und andere Bieter hatten wohl auch ein Intresser an dem Griechen so wie es den Anschein hatte. Lange zögern durfte Sedulus von daher also nicht. So blickte er noch einmal kurz auf den Boden, verzog sein Gesicht und nickte dann. Also gut...


    Ich biete 800 Sesterzen für den griechischen Sklaven. Ich hoffe ja nur er hält auch was verspricht...


    Ob man ihn wieder umtauschen konnte wenn er nur halb so gut war?

    Nachdem Valerian und Calvena nun Mann und Frau waren nachdem ein junges Fräulein etwas zu früh den Beiden gratulierte, kamen Sedulus und Serrana an die Reihe.


    Als Sedulus nun von Tiberia Septima aufgefordert wurde er möge ihr seine rechte Hand geben tat er dies ohne groß darüber nachzudenken und blickte dabei Serrana mit einem Lächeln an. Als sie dann seine Hand und die seiner Braut mit dem Band umwickelte und ihre Worte sprach, atmete Sedulus erleichtert aus. Nun waren sie also Mann und Frau. Die große Sause konnte nun also beginnen. 8)