Beiträge von Quintus Germanicus Sedulus

    So wird es wohl gewesen sein.


    Lächelte Sedulus und blieb auf einmal stehen und blickte sich um.


    Sicher kannst du einen Aufruf starten. Nur der wird wohl ungehört in den Wogen des Meeres verhallen. Aber probieren kann man es immer, sicher. Aber wenn, dann würde ich dies den Duumvirn überlassen. Schließlich wurden sie von der Bürgerschaft gewählt. Aber wie schon gesagt, wenn wer kein Geld hat, so wird er wohl auch am Haus nicht viel machen können.


    Wobei die meisten Häuser hier eh Mietskasernen waren wie in Rom auch welche von Wucherern und anderen Geldhaien in die Höhe gezogen wurden. Diese zumindest, könnte man zur Kasse bitten.


    Warst du denn schon einmal am Limes?


    Wollte Sedulus dann von Aculeo wissen.

    Zitat

    Original von Potitus Vescularius Salinator


    Potitus war nicht leicht zu überrraschen, doch nun war er überrascht. "Zu Deiner Hochzeit? Tatsächlich? Wer ist denn die Glückliche?" Er nahm die kunstvoll erstellte Schriftrolle entgegen. "Ah, Iunia Serrana. Ein süßes, junges Geschöpf, wenn ich mich recht erinnere. Und Deine Nichte heiratet? Wie schade. Dachte ich doch, ihr Herz würde allein mir gehören, HAHAHAHA!" Salinator schlug sich vor Vergnügen auf den Schenkel. "Wer ist denn dieser Quintilius?"


    Ah, wie es aussah, war die Überraschung voll und ganz eingeschlagen was Sedulus dementsprechend auffasste.


    So ist es Vescularius Salinator. Tja, wie es den Anschein hat, wohl eher nicht. Sie zog es vor sich einen etwas Jüngern zu suchen.


    Grinste Sedulus nun breit.


    Quintilius Valerian ist Centurio bei den Praetorianer. Er scheint dort seinen Weg zu machen.

    Sedulus hatte auch nichts davon gewußt, dass er heute hier sein würde. Er war zwar Vize bei den Blauen, allerdings hatte er auch noch einiges an Arbeit in seinem Officium in der Stadtverwaltung zu erledingen. So langsam häuften sich die Meldungen über diverse Reperaturaufträge an diversen Gebäuden welche er in Augenschein zu nehem hatte. Es würde also einiges an Arbeit auf ihn zukommen. So ließ er sich nur mit Widerwillen zu dem Rennen schleppen. Aber was tat man nicht alles für seine zukünftige Ehefrau und für die Nichte.

    Sedulus wußte im Moment nicht so recht was er nun zu dieser Unterhaltung beitragen sollte. Er fand, Sabina und Serrana verstanden sich recht gut, was er so nicht erwartet hatte. Um so mehr freute es ihn natürlich.


    Ja war es. Hat mir auch gefallen.


    Trotzdem hätte er gerne mehr über diesen ominösen Unfall erfahren. 8) Aber gut, man konnte ja nicht alles haben. Außerdem war es ja ganz gut so, Sabina wollte eh schon sehen was da geschehen war.


    Stimmt, reiten macht spaß. Was meint ihr, es macht noch mehr spaß wenn man es erst richtig kann und mit dem Pferd über Stock und Stein galoppieren kann.

    Das macht nichts und ich nehme es dir auch nicht krumm Tiberius Celsus.
    Lächelte Sedulus.


    So erhob sich auch nun auch Sedulus.
    Als Livianus dann auf einmal loslegte, klackerte es nur so bei Sedulus und er lächelte.


    Ach ja, die Wahlen.


    Zu diesem Zeitpunkt wußte Sedulus noch nicht genau was die Wahlen angingen, zumindest was ihn betraf.


    Ich denke wegen Avarus brauchst du dir keine Gedanken machen und meine Stimme hast du auch. Was meine Klienten angeht, so werde ich ihnen sagen, sie mögen dir ihre Stimme geben.

    Sedulus erhob sich und kopfte dem Händler auf die Schulter und lächelte.


    Rebenius, ich muß dir noch ein mal Dank sagen. Mögen Bacchus und Mercur dein Geschäft weiterhin die Gunst erweisen wie bisher.


    Dann nahm er das Geschenk entgegen und wandt sich an seine Verlobte.


    Wie du möchtest. Wir können uns auch gerne erst den Feigen widdmen.


    Sedulus sah zu den beiden Sklaven. So wie diese aussahen, hätten sie wohl auch nichts gegen eine kurze Pause und ein paar Feigen.

    Ja nicht. Ich glaube den sollte ich mir merken.


    Antwortete Sedulus Serrana mit einem Nicken. Ob er allerdings den Göttinen genügte, dass würde er eh nie erfahren von daher...


    Also gut wir nehmen diesen.


    Erklärte Sedulus dem Händler. Womit die Frage seiner Verlobten auch schon beantwortet war.


    Dann hätte ich eine kleine Amphore und eine etwas Größere wenn es denn machbar ist.


    Die Kleinere würde den Göttinen wohl genügen, er wollte sie ja auch nicht besoffen machen. Die Größerer allerdings, würde Sedulus für sich und Serrana mitnehmen.

    Zitat

    Original von Potitus Vescularius Salinator


    Potitus erwiderte den Gruß, wenn auch ein wenig halbherzig. "Salve, Germanicus. Nimm doch Platz und berichte mir, was Dich heute zu mir führt."


    Sedulus nickte dankend und setzte sich.


    Zum einen möchte ich dich zu meiner Hochzeit einladen.


    Er kramte die Einladung hervor und reichte diese Salinator. Er war sich zwar bewußt, dass Calvena wohl Probleme damit hatte, aber damit konnte Sedulus leben. 8)



    Dann wartete er auf die Reaktion seines Senatskollegen.

    Sedulus nahm dankend den Platz an welecher ihm von Rebenius angeboten wurde.


    Ah, sehr fein. Ich hoffe es sind einige gute Tropfen darunter.


    Dann ging alles ziemlich rasch. Der Händler erteilte ein paar Befehle und ein Sklave huschte davon um den Wein zu holen.


    Ich danke dir für die Glückwünsche Rebenius.


    Sedulus lächelte den Händler freundlich an. Dann kostete er den Wein.


    Ja doch, der ist doch mal nicht schlecht. Was meinst du Serrana, ob dieser Tropfen den Göttinen auch gefallen würde?


    Sedi sah seine Verlobte fragend an und wandte sich dann an den Händler.


    Du mußt wissen, meine Zukünftige ist Priesterin. Da will man als Mann ja nichts falsch machen... ;)

    Sedulus hörte sich die Rede seines Klienten in aller Ruhe an und nickte hin und wieder. Als er dann zum Ende kam schaute Sedulus ein klein wenig fragend in die Runde der Senatoren. Naja lieb, waren hier wohl die Wenigsten aber egal.


    Da Sedulus ja wußte welche Quaestur sein Klient bevorzugt, erhob er sich um Octavius Macer in freundlichem Tonfall danach zu fragen. Natürlich holter esich zuvor die Erlaubnis des noch amtierenden Consuls ein.


    Nun Faustus Octavius Macer, an welche Quaestur hattest du denn gedacht? Schwebt dir irgendetwas bestimmtes vor?

    Sedulus blickte sich um. Die meisten der Mitglieder waren sich wie es ihm schien nicht wirklich schlüssig. Andere waren wahrscheinlich einfach noch zu neu um sich irgendwelche Entscheidungen zuzutrauen was ja auch verständlich war. Allerdings wußte Sedulus was er wollte. So stimmte er mit


    Quintus Germanicus Sedulus :dafuer:
    Kaeso Annaeus Modestus :dafuer:


    Einige weitere Mitglieder trauten sich nun auch wenn ein klein wenig zaghaft ihre Stimmen abzugeben.

    Manche Gebäude hatten wirklich eine Renovierung nötig, dass konnte sogar einer sehen der davon nicht den blassesten Schimmer hatte. So nickte Sedulus zustimmend.


    Ja das sehe ich auch so. Das Dumme ist nur, die Wenigsten haben die Mittel dazu und die, die sie hätten, sind zu geizig.


    Und genau das war der springende Punkt.


    Da hast du dir ja einen doch recht schnuckeligen Laden zugelegt. Wie läuft denn das Geschäft so?


    Automatisch steuerte Sedulus den Weg zum Tempel ein Allerdings ging es ihm da nicht ganz anders als seinem Verwandten. Seine Annahme es sei der richtige Weg, bassierte auch nur auf Vermutungen.


    Nein, habe ich nicht. Aber dass mit den Boten halte ich für übertrieben.


    Kommentierte Sedulus die Bemerkung Aculeos nur knapp.

    Sedulus erhob sich von seinem Stuhl um Macer zu verabschieden.


    Vale Octavius Macer, wir sehen uns bei den Wahlen.


    Lächelte er zuversichtlich. Dann setzte er sich wieder und überlegte ob er denn nun auch kandidieren solle. Entschloss aber dagegen ob wohl er an der Feier seines Freundes Ursus noch meinte, er würde es vielleicht.

    Zitat

    Original von Potitus Vescularius Salinator


    "Ganz wie Du möchtest, Senator. Nimm doch bitte dort drüben Platz." Der Scriba deutete auf eine Bank und widmete sich dann wieder seiner Arbeit. Tatsächlich musste Sedulus sehr lange warten, bis endlich eine brauchbar lange Pause zwischen zwei Besuchern eintrat. Der Sciba bedeutete ihm, dass er nun eintreten konnte.


    Sedulus setzte sich. Es dauerte heute etwas länger als sonst bis er schließlich an der Reihe war. Als er sich erhob, seufze er vor Erleichterung und meinte zu dem Schreiber der ihm seinen Namen als er ihn fragte aus welchen Gründen auch immer nicht genannt hatte.


    Das war heute wirklich lange.


    Und ging in das Officium des Praefectus Urbi.


    Salve Praefectus Urbi Vescularius Salinator.


    Grüßte Sedulus den PU und hob seine rechte Hand zum Gruß.

    Sedulus grinste breit. Rebenius untertrieb wieder schamlos. Aber so war der gute Mann halt. Außerdem hielt man so seine Kunden. Rebenius war schon kein Dummer.


    Du bist und bleibst ein alter Schmeichler Rebenius. Könnten wir denn ein Versücherli von den Weinen haben die du neu hereinbekommen hast?


    Schließlich wollte Sedulus den Göttinen nichts Schlechtes vorsetzen. Ob der Wein nun von hier war oder aus einer anderen Provinz oder gar aus dem Ausland, dürfte für das Opfer wohl kaum eine große Rolle spielen.
    Dann drehte er sich zu Serrana sprach allerdings weiter mit dem Weinhändler.


    Darf ich dir mein zukünftige Frau vorstellen, Iunia Serrana.


    Dann wandte sich Sedulus an seine Verlobte.


    Serrana, dass ist der Schmeichler unter den Weinhändlern Rebenius. Er so ziemlich die meisten und besten Weine auf Lager.

    Tragen? Na wenn du meinst.


    Grinste Sedulus breit.


    Sie waren durch enge Gassen gelaufen, ein Elefant, selbst ein Bär hätte hier seine Probleme gehabt durchzukommen. Einige Kinder hätte sie beinahe umgerannt und Adula hätte fast den Korb mit den Einkäufen fallen lassen. Wäre dies geschehen, hätten die Pümpfe nichts zu lachen gehabt.
    Endlich hatten sie die Straße erreicht, wo Rebenus seinen Laden hatte.


    Es sind noch einige Schritte, dann sind wir dort. Er hat ein Tisch und einige Stühle in seinem Laden stehen wo man den Wein probieren kann. Dort wirst du dich ein klein wenig ausruhen können.


    Endlich standen sie vor dem Haus. Es war recht groß wie es sich eben für einen Weinhandel gehörte. So betraten sie also die Verkaufsräume.


    Salve Rebenius.


    Grüßte Sedulus den Händler. Sedulus kannte ihn flüchtig.

    Sedulus grinste als der Tiberiers beim Wort Lupanar sich es zweimal überlegte ob er aussprechen soll oder lieber nicht.


    Du brauchst deswegen keine Angst haben Tiberiius Celsus. Wir sind hier unter uns. Aber an deiner Stelle würde ich dass dem alten Durus nicht gerade auf`s Brot schmieren. :D


    Noch bevor Sedulus die Antwort geben konnte um was es bei dem Streit mit Sabina ging, schaltete sich Livianus ein.


    Da hast du allerdings recht Senator Livianus. Hier erfährt man meist mehr als sonst wo. Und was den Trascht angeht... Was meinst du wie lange es dauern würde, wenn ich nun erzählen würde um was bei dem Streit mit meiner Tochter ginge. Die Sklaven hinter uns, würden sich doch als erstes ihr Maul darüber zerreisen.


    Sedulus deutete mit dem einem hinter sich.


    Und Tiberius Celsus, meine Tochter ist noch zu jung um einen Verehrer zu haben...


    Bei seinen Worten konnte sich Sedulus ein kurzes Grinsen nicht verkneifen. Auch dieser Part würde irgendwann noch auf ihn zukommen. Bei den Göttern...


    Was meinen die Herren, wollen wir ein paar Runden schwimmen gehen?

    Das freut mich zu hören Liebste.


    Und gab Serrana einen Kuss auf die Stirn. Dann lächelte er.


    Es reicht ja auch wenn du es mir vorführst.


    Er nickte zustimmend zu. Es hatte ihn eh gewundert, dass Serrana nicht länger bei der Anprobe gebraucht hatte. Haben doch die im allgemeinen die Angewohnheit, etwas länger zu benötigen wenn es um Kleider und auch Schuhe ging. 8)


    Bis zum Hafen ist es noch ein kleines Stück. Das Geschäft des Rebenius ist dort in der Nähe wo wir zusammen spazieren waren. Dann sollten wir uns wirklich ein klein wenig sputen.


    Sedulus legte einen schnellere Gang ein.


    Wenn ich dir zu schnell bin, mußt du es eben sagen Serrana.