Beiträge von Quintus Germanicus Sedulus

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    Original von Potitus Vescularius Salinator


    Dieser Senator lernte es wohl auch nicht mehr, vorher einen Termin abzusprechen. Der Scriba seufzte innerlich, ließ sich davon aber nichts anmerken. "Heute ist er sehr gefragt, Du wirst lange warten müssen, Senator. Aber wenn Du nur etwas abgeben willst, kannst Du es auch mir übergeben, ich werde ihm dann Grüße von Dir ausrichten, wenn ich es ihm gebe."


    So etwas nannte man eben spontan. Die Einen waren es, die Anderen würden es nie werden... 8):D


    Ja dacht ich mir schon. Der Praefectus ist immer recht gefragt.


    Dann überlegte Sedulus allerdings mußte er dankend ablehnen.


    Ich danke dir für deine Bemühungen Scriba. Wie heißt du eigentlich mit Namen? Allerdings hätte ich auch noch eine winzige Kleinigkeit mit ihm zu besprechen. Von daher bleibt mir wohl nichts anderes überig, als zu warten.


    Es war halt dann so...

    Sedulus stand schon wie so oft vor dem Scriba. Wenn er den Namen kennen würde, hätte er ihn sogar persönlich angesprochen.


    Salve Scriba. Ich möchte gerne zum Praefectus Urbi. Ich hätte etwas für ihn abzugeben.


    Da Sedulus nicht wußte ob der Scriba ihn noch kannte stellte er sich auch noch eben schnell vor.


    Sag ihm der Senator Germanicus Sedulus möchte ihn sprechen.

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    Original von Potitus Vescularius Salinator
    "Dann kann ich für nichts garantieren. Aber zum Scriba kann ich Dich führen, Senator Germanicus. Der wird Dir dann schon sagen, ob der Praefectus Zeit für Dich hat. Bevor ich Dich aber hinein führen kann, muss ich Dich nach Waffen durchsuchen." Der Soldat wartete noch kurz das Einverständnis ab und begann dann mit der Durchsuchung. Anschließend führte er Sedulus in die Castra, um ihn zum Scriba des PU zu bringen.


    Ja ich weiß. So etwas passiert mir immer wieder. Ich rechne bei meinem Erscheinen schon immer mit einer gewissen Wartezeit.


    Entgegnete Sedulus dem Soldaten und ließ sich durchsuchen. Dann folgte er diesem ins Innere der Castra.

    Sedulus nidkte bei der Antwort seines Kienten.


    Dass hatte ich gemeint. Es ist gut, wenn man noch ein klein wenig Zeit hat sich um andere Sachen kümmern zu können. Wichtige Sachen. Sonst kommt man am Ende noch vom Regen in die Traufe.


    Er hatte es damals auch nicht anderst gemacht, nach seinem zweiten Tribunat.

    Sedulus lächelte als er das Leuchten in den Augen seiner Verlobten sah und auch noch aus einem anderen Grund. Es sah fast so aus, als wolle Serrana ihre beiden so eben erstandenen Kleider nicht wieder hergeben so fest wie sie diese an sich drückte.


    Sedulus drehte sich noch einmal zur Verkäuferin um sich zu verabschieden.


    Vale und einen schönen Tag noch...


    Und sie verließen den Laden und standen neben den beiden Sklaven. Sedulus mußte sich erst ein mal einen Überblick verschaffen, wo sie denn nun überhaupt waren.


    Mache ich doch glatt.


    Und nahm Serrana lächelnd bei der Hand.


    Ich glaub wir müssen in diese Richtung. Der Händler hat seinen Laden in der Nähe des Umladehafens wenn ich mich recht erinnere.


    Er blickte zu Teutus welcher seine Worte mit einem Nicken bestätigte.


    Ich hoffe du bist mit deinem Einkauf zufrieden...


    Meinte er dann zu seiner Verlobten und sah sie dabei an.

    Als Serrana Sedulus sagte, dass ihr auch dieses Kleid gefiele, atmete Sedulus erleichtert aber unhörbar aus.


    Ich hoffte dass du dies sagen würdest. Es schaut genauso wie das andere Kleid umwerfend an dir aus.


    Und es hätte ihn in der Tat fast umgeschmissen den ach so standhaften Sedulus. 8)


    Dann wandte er sich an die Verkäuferin und nickte.


    Gut, dann nehmen wir beide Kleider.


    Lächelte Sedulus und ging eben schnell vor die Türe zu Teutus. Er wollte sich das nicht geben und hatte sich dafür entschlossen vor der Türe zu warten.
    Er nahm ihm einen kleinen Beutel ab und ging wieder in den Laden.


    Also dass wären einmal 270 und die 250. Hier sind 530 Sesterzen für deine Mühen Frau.


    Sedulus kramte in dem Beutel und übergab dann der Aegypterin das Geld.
    Diese packte die beiden Kleider zusammen und reichte sie dann mit einem Lächeln an Serrana.


    Und jetzt der Wein?


    Fragte Sedulus seine Verlobte.

    Da hast du durchaus recht. Den Kleinkram kann man später immer noch beseitigen. Aber als erstes sollte man die größeren Probleme angehen.


    Stimmte Sedulus Aculeo zu und sie gingen weiter über den Mercatus. Gespannt was sein Verwandter als nächstes auf Lager hatte, folgte Sedulus diesen. Natürlich hörte er das Gemurmel Aculeos und grinste sich dabei eins.

    Sedulus grinste nur als er den Gesichtsausdruck von Aculeo sah.


    Hmm, ich glaube mal eher nicht. Man müßte für so etwas erst mal eine Verodnung ausarbeiten und ich glaube so eine gibt es nicht. Also wenn es dir sehr am Herzen liegt, dann kannst du ja gerne damit anfangen.


    Sedulus klopfte seinem Verwandten auf die Schulter.


    Glaube mir Aculeo, was dies angeht, so dürfte sich ein Markt dem anderen ähnlich sehen. Selbst in Rom schaut es da nicht wesentlich besser aus.
    Aber was du machen könntest, die Anzahl der Stände begrenzen. Hier ist es so was von überlaufen... Man muß ja aufpassen wo man hintritt. Und sollte mal ein Feuer ausbrechen, so hat man so gut wie keinen Fluchtweg. Hier würde ich an deiner Stelle als erstes ansetzen.

    Der Markt hatte sich seit der Zeit als er hier stationiert war nicht wirklich groß verändert. Gut, eine Ausnahme gab es schon, er war noch voller und noch belebter geworden was dazu führte, dass er recht unübersichtlich wurde.
    Dann kamen sie an einem Stand vorbei wo man Fischiges und anderes Getier aus dem Wasser kaufen konnte. Als Aculeo Sedulus sein Anliegen zeigte, antwortete der Senator.


    Nun, was willst du dagegen machen? Der Händler hätte eigentlich schon vor dem Verkauf seine Fische reinigen können aber ihm wird hierfür wohl die Zeit fehlen. Er könnte sich außerdem ein größeres Behältnis hinter sich stellen, aber das wäre wohl im nu auch wieder voll. Was also würdest du vorschlagen?


    Wollte Sedulus von seinem Verwandten neugierig wissen.


    Naja, da ich keinen Fisch mag, erübrigt sich die Frage.


    Grinste Sedulus breit und verzog sein Gesicht. Mistiger Gestank hier. :D

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    Original von Potitus Vescularius Salinator


    Der Soldat musterte Sedulus von oben nach unten und wieder herauf. "Salve. Wie wäre es, wenn Du Dich erst einmal vorstellen würdest, Senator?" Dass er Sedulus nicht erkannte, war kein Wunder. War er doch noch nicht gar so lange bei den Cohortes Urbanae. "Und hast Du einen Termin?"


    Die meisten Männer kannten Sedulus, von daher hatte er angenommen dass dieser hier es auch tat, aber scheinbar nicht.


    Qunitus Germanicus Sedulus. Und nein ich habe keinen Termin. Ich bin auch mehr oder weniger hier um dem Praefectus etwas zu übergeben.


    Erklärte Sedulus.

    Sedulus nickte. Sicherlich wäre es vorteilhafter gewesen, wenn Macer den alten Germanicer selbst gefragt hätte, aber Avarus würde es bestimmt verstehen.


    Ich werde ihm dein Anliegen näher bringen und dich außerdem entschuldigen. Ich denke er wird es verstehen. Wann genau ist dein Tribunat eigentlich abgelaufen?

    Es hatte eine kurze Zeit gedauert bis sich Serrana endlich entschieden hatte. Zu Sedulus`Verwunderung, huschte sie hinter den Vorhahng und kam wenig später mit dem hellblauen Kleid am Leib wíeder heraus um es vorzuführen. Wenn Sedi alles erwartet hätte, nur dass nicht.


    Er betrachtete Serrana wortlos. Ihm war wortwörtlich die Spucke weggeblieben. Ach als er nach kurzer Zeit die Worte wieder fand sagte er nichts zu Serrana und dem Kleid außer.


    Sehr schön.


    Dann wandte er sich auch Prompt zur Schneiderin.


    Was kostet dieses hier nun?


    Fragte er auch so gleich und ging auf Serrana zu um ihr in die Augen zu sehen und sie anzulächeln.


    Es gefällt dir doch oder?

    Ein großes Loch würden die beiden Kleider mit Sicherheit nicht in Sedulus Sparstrumpf reißen von daher blieb er auch recht gelassen.
    Natürlich wollte Sedulus Serrana auch nicht drängen dieses Kleid zu kaufen welches er eben noch in seinem Blick hatte. Aber aus ihrem Blick zu schließen, gefiel es ihr wohl auch und als sie dann noch fragte ob sie es denn auch noch anprobieren solle, nickte Sedulus langsam.


    Aber nur wenn du möchtest. Und wenn du nicht willst, so mußt du es mir auch nicht vorführen.


    Er konnte sich lebhaft vorstellen was im Moment in Serrana vor sich gehen mochte. Immer hin waren sie noch nicht einmal verheiratet und dieses Kleid gab schon einiges mehr preis als so manch anderes. Gut, das pfirsichfarbene war ja auch schon nicht ohne gewesen, aber dieses hier...
    So überließ er seiner Verlobten die Entscheidung ob sie sich ihm so würde zeigen wollen.

    Sedulus hatte sich soetwas schon fast gedacht, so nickte er nur stumm und sah dann Serrana an. Sie schien es wirklich zu genießen. Und wenn sie schon einmal hier waren...


    Gefällt dir denn noch ein Kleid? Ich mein, wenn wir schon einmal hier sind...


    Sedulus schien so richtig in Geberlaune zu sein. Er blickte sich um und sein Blick blieb an einem hellblauen schon fast duchrsichtigen Kleid hängen. Rasch sah er die Schneiderin und dann wieder Serrana an und grinste ein klein wenig verlegen.

    Hellsehen konnte Sedulus zwar nicht, aber es war ja so ziemlich das Naheliegendste. Von daher mußte er eigentlich nur eins und eins zusammelzählen.


    Ansonsten kann ich ihm ja etwas von dir ausrichten wenn ich ihn sehe.


    Schlug Sedulus Macer vor. Ansonten müßte sich Mecer eben erneut in der Casa Germanica einfinden.

    Aus Sedulus Mund kam gerade noch ein Ähm... und da war Serrana auch schon samt dem Kleid hinter einem Vorhang verschwunden. Kurz darauf auch die Schneiderin. Wie gerne wäre jetzt Sedulus die Schneiderin gewesen, naja... 8)
    Es dauerte einen Moment als Serrana wieder hinter dem Vorhang hervorkam und Sedulus mußte zwei mal hinsehen und schluckte außerdem dabei.
    Dieses Kleid, durfte von keiner anderen als von seiner Serrana getragen werden, so viel stand für ihn fest.
    Als er den Mund aufmachen wollte ging es irgendwie nicht so wie sonst, so baff war er. Nach einem kleinen Moment und einem Nicken meinte er schließlich.


    Du siehst zauberhaft in diesem Kleid aus. Wenn es dir gefällt und du es haben möchtest, so soll es deines sein.


    Dann wandte sich Sedulus an die Schneiderin die hinter Serrana stand.


    Was soll dieses Kleid kosten?