Beiträge von Quintus Germanicus Sedulus

    Als Sedulus sah, wie Serrana vor Freude ganz außer sich war, meinte er.


    So bleib doch ruhig und setz dich.


    Er wartete bis sich Serrana gesetzt hatte.


    Es geht in drei Tagen los! Wir treffen uns bei der Villa von Ursus und Septima. Dass wäre das eine. Einigen Sklaven und auch Aculeo habe ich bescheid gesagt. Aculeo wird wärend unserer Abwesenheit auf das Haus aufpassen. Ich denke in Mantua wird es um einiges kälter sein als hier, alos würde ich mal auf warme Sachen tippen. Ansonsten, können wir dort alles Nötige was wir noch brauchen kaufen. Da sehe ich keine Probleme.


    Erklärte Sedulus recht gelassen.

    Sedulus grinste.


    Nein, dass kann ich mir jetzt auch nicht wirklich vorstellen... Vielleicht lernt ihr euch ja auch ein wenig besser kennen...


    Dabei zuckte Sedulus mit den Schultern.


    Du sagst mir dann Bescheid ja, wenn es so weit ist. Natürlich wenn ich in Mantua bin kannst du es vergessen. Allerdings wollte ich bei der Einweihung des Schreines schon dabei sein. Vielleicht sollten wir darüber noch einmal mit Serrana reden, die kennt sich ja mit solchen Ritualen doch noch am besten aus...


    Ich sah zu Gadatas.


    Aber nur hin und wieder...

    Sedulus grinste breit.


    Natürlich kann ich dich hier alleine lassen, oder willst du etwas mit verreisen? Also ich wüßte keinen besseren "Aufpasser" als dich mein Freund. Der Einzigste der hier noch wohnt ist mein Freund Decimus Verus sonst wohnen hier nur noch die Sklaven und glaube mir, die kennen dich.


    Sedulus zwingerte seinem Klienten zu.

    Und ich habe mich schon gewundert warum hier kein Wagen zu sehen ist. Na dann darf ich dich und die Deinen bitten in unserem Wagen Platz zu nehmen. Wir haben noch ein wenig Platz und können euch das Stück mitnehmen. Ansonsten rücken wir eben zusammen.


    Sedulus nickte.


    Wie ich sehe, habt ihr schon alles bestens geplant, sehr schön.


    Grinste der Freund breit.

    Schon alleine bei der Vorstellung überhaupt nur etwas um die Stadtmauer schleppen zu müssen, wurde es Sedulus ganz mulmig zu mute. Da konnte er sich bei weitem etwas Schöneres vorstellen als solch eine Schinderei.


    Ich glaube da kann ich locker und liebendgerne drauf verzichten.


    Meinte er jetzt doch ein wenig müde werden und fing auch schon zu gähnen an.


    Lass uns doch morgen weiter drüber reden. Mir fallen irgendwie gleich die Augen zu.


    Und wieder übermannte Sedulus eine Gähnatacke.

    Ja tu das Aculeo. In nächster Zeit steht das Haus eh leer und ich wäre dir sehr verbunden, wenn du ein Auge auf das Anwesen hättest.


    Konnte Sedulus gerade noch antworten, als auch schon Gundhraban mit einem weitern Sklaven in den Garten trat. Es war der Sklave, den Aculeo vor kurzem erworben und nun quasi Sedulus`Sklave sein würde.
    Der Senator musterte ihn und nickte dann...


    Schon gut Gadatas.


    Lächelte Sedulus.


    Bücher haben wir im Hause auch zu genüge. Und wie Aculeo schon sagte, wirst du meine Tochter Sabina unterrichten. Am besten läßt du dir aber von Gundhraban erst einmal andere Kleidung geben. Und bevor ich es vergesse, wir verreisen die Tage nach Mantua...

    Teutus wollte gerade anfangen und seinen Herrn anmelden, als aufeinmal Ursus in der Türe auftauchte. Somit hatte sich dies erledigt.


    Salve Ursus. Gut geschlafen? Ich würde sagen so wie immer halt.


    Lächelte Sedulus noch ein wenig müde.


    Seid ihr denn schon bereit oder braucht ihr noch ein wenig?


    Wollte Sedulus wissen. Dass die Wagen schon vorausgeschickt worden waren, konnte er ja nicht wissen. Allerdings hätte er es ahnen können, da ja keine auf der Straße standen.

    Na wenn du meinst Aculeo...


    Grinste Sedulus. Dann winkte er ab...


    Du bist hier jederzeit willkommen, dass weißt du hoffentlich. Und ich weiß nicht, ob in Mantua eher der Bär steppt als in Ostia. Mein Freund Ursus, hat uns eben nach Mantua eingeladen, gerade weil dort nicht viel los ist. Dann würd ich doch an deiner Stelle lieber hier her ziehen. Das Haus ist groß genug und hat auch einige Zimmer...

    Als Sedulus an der Baustelle eintraf welche er noch vor der Abreise inspizieren wollte, gab es gerade einen kleinen Streit und die Arbeiten ruhten. Er ging auf einen Arbeiter zu und wollte wissen was denn hier los sei.


    Was ist denn hier los, habt ihr denn nichts zu tun?


    Fragte er in relativ ruhigem Tonfall.


    "Salve Procurator. Wir haben ein kleines Problem. Die Farbe ist uns ausgegangen, bzw. sie reicht nur für die beiden Räume. Jetzt streiten sich die Maler welche Gruppe denn die Farbe bekommen soll um ihren Raum zuende zu malen..."


    Erklärte der Arbeiter der eigentlich an der Fassade arbeiten sollte, aber der sich das Spektakel nicht entgehen lassen wollte.


    Wie, und neue Farbe kann man nicht holen?


    Der Arbeiter zuckte nur mit den Schultern und verdrückte sich eiligst.


    Wie es schien, war Sedulus gerade zur rechten Zeit gekommen denn die zerstrittenen Parteien wollten gerade aufeinander losgehen.


    Wenn hier nicht gleich weiter gearbeitet wird, so werde ich dafür sorgen, dass ihr im Zirkus landet, darauf geb ich euch mein Wort.


    Brüllte er die Arbeiter an welche auf der Stelle wie angewurzelt an Ort und Stelle stehen blieben.


    Welche Gruppe hat zuerst mit ihrem Raum angefangen?


    Es meldete sich ein Arbeiter.


    Gut! Ihr bekommt den Rest der Farbe! Ihr anderen seht zu, dass ihr irgendwo welche auftreibt verstanden?!


    Die Männer der anderen Gruppe nickten stumm und schwärmten aus.
    Sedulus war froh, dass er hier noch einmal vorbeigeschaut hatte, sonst hätte es hier wohl einige Schwerverletzte gegeben.
    Da dies nun geklärt war, setzte er sein Tour fort und stellte zufrieden fest, dass die Arbeiten wenn es nicht wieder zu solchen Verzögerungen kam, bald abgeschlossen waren...

    Ach, die Götter treiben doch mitunter auch den ihren mit uns oder findest du nicht?


    Setzte Sedulus gleich nach, natürlich grinsend.


    Ich stell mir da gar nichts vor. Schon alleine nicht, weil ich von alldem keinen oder nur wenig Schimmer habe. Ich muß mir darüber nicht auch noch den Kopf zerbrechen.
    Wie, wir uns daran beteiligen? Das ist doch jetzt ein Scherz oder?


    Dann nickte Sedulus.


    Ja so ist es. Und ich bin froh, dass du dich trotzdem für mich entschieden hast.


    Und gab seiner Frau einen Kuss.

    Das ist ein guter Platz um einen Schrein aufzustellen. Sehr schön.


    Sedulus kannte die Ecke recht gut und dort war eh schon lange ein neuer Schrein fällig. Dann horchte Sedulus auf. Aculeo wollte ihm einen Sklaven schenken? Warum dass denn?


    Als Dankeschön? Für was bei allen Göttern denn? Nicht dass ich keinen Sklaven benötigen könnte. Wenn er so gebildet ist, könnte er ja vielleicht Sabinas neuer Hauslehrer werden... Tja, man kann eben nicht alles haben nicht wahr?


    Lächelte Sedulus.


    Aber nichts desto trotz, danke ich dir für den Sklaven Aculeo.


    Sedulus hob sein Glas und tostete seinem Klienten zu.

    Sedulus nickte dem derzeitigen Consul zu und verabschiedete sich ebenso.


    Danke, den wünsche ich dir auch. Vale Consul Macer.


    Da erblickte Sedulus einen Senator, dem er Geld geliehen hatte und steuerte auch gleich auf diesen zu um nachzufragen was denn nun mit seinen Sesterzen los war...

    Die Sänfte des Germanicus Sedulus hielt vor der Porta der Casa Iulia. Sedulus gab Teutus ein Zeichen, dass er Serrana und ihn anmelden solle. Sie waren eh schon recht spät dran was eigentlich unverzeihlich war. Aber hin und wieder kam dies eben auch in den besten Familien vor.
    So eilte Teutus an die Porta und klopfte feste an.

    Sedulus winkte ab und grinste.


    Dass war doch nur Spaß! Natürlich würde ich keiner ausländischen Gottheit opfern. Wo würde ich denn da hin kommen?


    Außerdem hätte Sedulus dann gerade noch mehr zu schaffen und dass mußte nun wirklich nicht sein.


    Ach ja, da war was... Wie, sind die denn immer noch nicht milde gestimmt?


    Jetzt war dieser Schaden schon eine ganze Zeit her...

    Zitat

    Original von Paullus Germanicus Aculeo
    Recht überrascht, als würde gerade ein Streitwagen direkt auf ihn zurasen, blickte Aculeo seinen Patron an. Damit hatte er nun nicht gerechnet dass das Gespräch zwischen Aurelius Ursus und Germanicus Sedulus so schnell ein Ende fand.
    Jetzt bin ich aber überrascht. Hätte nicht gerechnet dass ihr beide so schnell fertig seid mit dem Gespräch. entgegnete er.
    Du wirst dir wahrscheinlich denken dass ich den ganzen Tag nichts besseres zu tun als mir Gründe einfallen zu lassen um dich zu nerven...zu einem kleinen Teil würdest du damit recht haben, oh Patron. Doch heute bin ich hier um mit dir um wegen der Spende ein abschliessendes Gespräch zu führen. Du weißt noch? Wegen des Schreins. Dieser ist nun fertig gestellt und bereit an Ort und Stelle plaziert zu werden. Jetzt würde ich nur gerne wissen wie wir das alles zu Ende bringen...der Sklave war es nun der für eine kurze Unterbrechung sorgte.


    Ach komm, tu mal nicht so.


    Winkte Sedulus ab. So schnell waren sie ja nun auch nicht gewesen.


    Nein, eigentlich nicht. Wie kommst du nur auf so etwas? Drum bist du ja mein Klient und ich dein Patron. Eigentlich müßtest du jeden Morgen vor der Haustüre stehen wenn man es genau nehmen wollte.


    Lachte Sedulus etwas lauter als gewohnt.


    Ja genau, der Schrein. Wo wolltest du ihn gleich noch einmal aufstellen lassen? Naja, du sagst dem guten Mann wo er ihn hinbringen soll und dann können wir den Schrein mit einer kleinen Zeremonie seiner Bestimmung übergeben würde ich sagen.


    Der Sklave schenkte die gewünschten Getränke so wie die Menge ein.