Bin bis 15.08.07 im Urlaub
Beiträge von Duccia Clara
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"... Mögen die Götter Dich beschützen, mein Liebster ..."
flüsterte ich ihm nach und seufzte tief...
Seinen Kuss, diese zarte Berührung, die mich so mit Freude erfüllte,
spürte ich immer noch auf meinen Lippen ...
Der Abschied fiel mir schwer, aber die Hoffnung, dass wir uns wiedersehen
erleichterte mein Herz.
Bald darauf verließ ich die Bibliothek und ging nach Hause... -
Als er mich in seinen Arm nahm und ich seinen starken, warmen Körper
spürte, wurde mir schwindelig... Ich umarmte ihn auch und wünschte mir
diese Umarmung würde niemals enden ... aber ..."Cupidus ..." flüsterte ich, sah zu ihm auf und streichelte zärtlich seine Haare
" ... Ja, es ist spät und Du musst gehen, ich möchte nur noch sagen, dass ich den
heutigen Tag niemals vergessen werde, was auch kommen mag..." -
Meine Gedanken bewegten sich noch immer in der weiten Britannia
" Der Gedanke nach Britannia für immer zurück zu kehren habe ich gehabt ... aber jetzt ..."
ich blickte Cupidus wieder an, er sah einfach schön aus, wenn sein Gesicht sich rötete ...
und ich glaubte, dass meine Wangen sich auch etwas rötlich färbten ..." .... habe ich es mir anders überlegt ... , und ja, wir werden ausreiten, wenn ich wieder
hier bin ... ich freue mich schon darauf ... "Der Tag ging inzwischen zur Neige und es wurde dunkel und still im Raum
" ...und ich freue mich auch Dich kennengelernt zu haben ..., Cupidus ..."
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In seiner Stimme hörte ich die Enttäuschung, zeigte es aber nicht, sagte nur
mit einer weichen, sanften Stimme:" ... Britannia ist fast meine Heimat, es ist sehr schön da,
ich habe noch ein Haus dort und eine große Bibliothek.
... außerdem habe ich noch meine Pferde da,
mein Verwalter kümmert sich um sie ... und ich vermisse sie sehr ... "dann berührte ich sanft seine Hand und seufzte leicht:
" Ich komme aber wieder zurück, Cupidus, und bringe die Pferde mit ... und ich brauche
meine Bücher, die ich da liegen ließ ... , in meinen Gedanken werde ich aber bei Dir sein ..." -
" Also, das beste Werk über militärische Führung ist natürlich "Commentarii De bello Gallico", von Gaius Iulius Caesar,
wir haben die Rollen auch hier ... warte ..."da ich wusste, wo diese Schriften lagen, ging ich schnell zu einem Regal und holte den Behälter mit den Rollen -
"Hier, Cupidus, in diesem Behälter sind alle sieben Bücher ... , eine überaus interessante Lektüre ... auch über
die Reiterei ..."und mit einem netten Lächeln übergab ich ihm den Behälter, setzte mich wieder hin und trank einen Schluck Wasser
"Allerdings, habe ich noch andere Schriften darüber, ... aber die sind in meinem Haus in Britannia,
... das wollte ich Dir noch sagen ..., dass ich bald wieder nach Britannia gehe ..."sagte ich leise und sah Cupidus wieder traurig an ...
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Ein Zittern ging durch meinen Körper als unsere Blicke sich trafen ...
Seine Augen, so sanft-grün und klar, wie ein Waldsee in der sommerlichen Dämmerung,
hielten mich gefangen in ihrer Tiefe ... Es war pure Magie ...
Dann vernahm ich seine Stimme, senkte meinen Blick und lächelte etwas verlegen:" ... Danke, Cupidus, ich werde jetzt immer lächeln und nicht mehr trauern ... "
und ich war ihm dankbar, dass er das Thema gewechselt hatte -
" Nun, ich verwalte die Bücher, kümmere mich um die Schriften, ... und wenn die Besucher
kommen, dann berate ich sie und helfe ihnen die Werke zu finden, die sie lesen möchten, ...
ach ja, Cupidus, ... wolltest Du nicht auch ein Buch ... ?" -
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"Arte" - 4-tlg. Geschichtsdoku, "Die Germanen"
Heute, 20.45
1. "Barbaren gegen Rom"Heute, 21.35
2. "Die Varusschlacht" -
Während Cupidus zu mir sprach, bedeckte ich mein Gesicht mit den Händen,
und dachte, dass die Götter hatten vielleicht alles so geplant, dass wir uns treffen,
noch ehe wir uns kannten ..." ...Ja, die Götter mögen schon wissen, was sie tun ..."
Als ich dann wieder zu ihm aufblickte, erkannte ich auch die Anzeichen von Trauer und
Mitgefühl in seinem Gesicht und die Hilflosigkeit in seinen Augen, ...dann lächelte
er mich an und die Welt war wieder in Ordnung ..." ... Ach, Cupidus, ich würde so gerne mit Dir ausreiten, ob Du nun Soldat oder Legatus bist, ...
Du bist mir wichtig, ... merkst Du denn das nicht?"dabei sah ich ihm direkt in die Augen
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"... Doch, doch, ist sehr interessant, was Du mir erzählt hast, vor allem
so lebensbejahend ... , Du hast kein eigenes Pferd ? ""Aber dafür hatte er ein schönes Lächeln", dachte ich und schmunzelte leicht ...
Es schmerzte mich über meine Vergangenheit zu sprechen, aber ich wollte
das nicht zeigen, seufzte nur und versuchte mich kurz zu fassen:" ... Nun, ich bin eine Römerin, und als ich 14 Jahre alt wurde, ging ich mit meinem
Vater nach Britannia, wo er als Verwaltungsangestellter arbeitete... Dort habe ich
auch Duccius Damian kennengelernt und geheiratet ... Er wollte mich unbedingt
seiner Familie, die hier in Mogontiacum lebt, vorstellen, und wir wollten schon abreisen, aber da wurde mein Vater
krank und ich blieb. ... Damian aber fuhr nun alleine, um für meine spätere Ankunft
alles hier vorzubereiten ... Ich kam erst nach einem Jahr, nachdem mein geliebter Vater
starb ... und erfahre dann, dass auch Damian tot ist ... "an dieser Stelle musste ich eine Pause machen und Wasser trinken, um weiter sprechen zu können -
".... Ich bin dann hier geblieben, die Familie ist sehr freundlich zu mir und ich bin sehr mit meiner Arbeit zufrieden ..., aber alle, die ich liebte und die mich geliebt haben sind nicht mehr da ..."
und so beendete ich meine Geschichte mit einer leisen und traurigen Stimme
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Nach einer gewissen Zeit kam ich wieder zurück ... in jeder Hand ein Becher mit frischem Wasser
und gab Cupidus nun seinen Becher"So, bitte hier ist das frische Quellwasser"
ich nahm meinen Platz wieder, trank einen Schluck und lächelte Cupidus sanft an:
"Entschuldige bitte meinen Gefühlsausbruch, ich wollte Dich nicht beunruhigen...,
erzähl mir lieber über Dich ... Du sagtest, Du bist mit Pferden aufgewachsen...
das würde mich sehr interessieren, Pferden sind auch meine Leidenschaft ..." -
"Aber natürlich kannst Du ihn nehmen, er gehört ja nun Dir ... kommst Du dann
noch mal, um Dich zu verabschieden?"fragte ich und gab Rufus den Korb für den Hund
"Den Korb wirst Du unterwegs gebrauchen ... nun, geh schon ..."
es war für mich auch nicht leicht den Abschied von dem Jungen zu nehmen
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Als Cupidus sich erhob und vor mir stand, sah ich zu ihm auf und flüsterte fast:
"Nein, nein, Cupidus Du hast mich nicht in die Verlegenheit gebracht, es ist nur
diese schlimme Erinnerung ..., danke für Dein Verständnis, glaube mir, ich wollte
Dich nicht erschrecken ..."Er nahm wieder meine Hand in seine und ich, kaum bewusst, was ich tat, legte
meinen Kopf an diese seine starke Hand und schloss die Augen ... aber nur für
einen kurzen Moment ... Dann stand ich schnell auf, konnte aber ihm nicht in die
Augen sehen, ich schämte mich fast für diesen einen Moment der Schwäche:"Ja, das Wasser ..., das Wasser ist in meinem Officium, gleich neben an, .. bitte setz Dich, ich bin gleich wieder da ..."
"Die Bewegung wird mir gut tun", dachte ich und ging, um Wasser zu holen
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Seine Worte machten mich verlegen und sein Lächeln - schwach ...
" ... Danke, Cupidus, mein Vater hat es mir beigebracht, er war ein sehr weiser Mann ..."
bei dem Gedanke an meinen Vater schmunzelte ich, dann wurde ich aber ernst:
" ... Mein Ehemann ? Nun, ich habe keinen mehr, ich bin verwitwet .... Er war auch ein
Germane und eines Tages, vor fast zwei Jahren, verunglückte er tödlich ... und seine
geliebte Clara war nicht da... ich kam zu spät ... "sagte ich leise, seufzte schwer und vergoß ein paar Tränen... Mit einem Schluck trank
ich mein Wasser aus und ..."Oh, es tut mir leid, darf ich Dir auch einen Becher frisches Wasser anbieten ?"
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"Sag einfach "Danke" ... das ist mein Geschenk für Dich... zum Abschied, Rufus ..."
ich umarmte ihn leicht, küsste ihn auf die Stirn und ließ ihn dann los
"Wann ist es dann soweit? "
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"... Cupidus ... Amor, Gott der Liebe ... " - habe ich gedacht, als er seinen Namen aussprach,
ich blickte zu ihm auf und merkte sogar eine gewisse Ähnlichkeit mit dieser Gottheit, die Locken...,
die Augen, die wie Smaragde leuchteten ..."Cupidus ... ein sehr schöner Name und passt zu Dir sehr ... "
mehr sagte ich nicht, um ihn nicht noch mehr in die Verlegenheit zu bringen, lächelte nur in mich hinein ...
" ... Nun, Du hast mich nicht enttäuscht, denn ein edler Mensch muss nicht unbedingt auch hochgeboren
sein ... , sein Wesen ist wichtig ... und... Deine Augen, ... die können mich nicht täuschen ... "meine Hand ruhte immer noch in seiner und fühlte sich dort sicher und geborgen. Trotzdem zog ich die
zurück und sagte sanft und leise :" ... Ja, ich habe ein Reittier, meine geliebte Stute Nocta, und ... ja, ich möchte gerne mit Dir ausreiten ... "
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Als Rufus ins Zimmer kam, stand ich am Fenster. Amüsiert beobachtete ich, wie er
den Hund mit seinen großen Augen ansah ..."Salve, Rufus, hab keine Angst, das ist ein kleiner Hund, der allerdings eines
Tages sehr groß wird ... komm, versuche ihn zu streicheln ... und wenn Du
ihn magst, gehört er Dir ... "sagte ich und wartete auf Rufus Antwort
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Auf einmal merkte ich, dass ich immer noch meinen Becher Wasser in meiner Hand hielt,
die leicht zitterte ... Ich stellte den Becher auf den Tisch und hörte dem jungen Mann zu ...
Seine weiche und sanfte Stimme beruhigte mich allmählich und seine Worte taten mir gut..."... Oh ja, ich glaube, es war am dritten Tag, als die ALA sich präsentierten sollte und ich wollte
das auf keinen Fall verpassen ... Es war auch ein beeindruckendes Ereignis ... Du bist also ein Eques,
ach, das ist schön, ich selbst bin eine leidenschaftliche Reiterin ... "ich lächelte verträumt und reichte ihm meine Hand :
" Ich heisse Duccia Clara, ... für Dich ... nur Clara ... und wie darf ich Dich nennen, edler Eques?"
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Seine Worte machten mich verlegen, und so wie er mich ansah und anlächelte berührte mich unendlich, ich konnte aber meine Augen
nicht von ihm abwenden, konnte immer noch nicht glauben, dass er nun hier, mir gegenüber sitzt,
so sehr wünschte ich mir ihn nochmals zu sehen. Dann senkte ich meinen Blick:"Ach, bei Loki ? Ja, es war ziemlich dunkel im Laden, aber jetzt erinnere ich mich ... ,"
ich lächelte leicht -
" ... Nun, bei den Spielen habe ich Dich leider nicht gesehen, es waren so viele Menschen da, aber ...,
wie weit von mir saß Du eigentlich, dass Du mich gesehen hast ..., ich Dich aber nicht ...?"