Beiträge von Titus Decimus Verus

    Es fühlte sich seltsam an. Die Hand einer Frau lag auf seiner? Er hätte seine Seele und seinen Körper gegeben, um sie zu retten, obwohl er sie nicht kannte. Die Wärme ihrer Hand fühlte sich nach all den Anstrengungen gut an und es war Lohn genug für Verus.


    Er lächelte.


    Einige Augenblicke später wurde er schon ins Atrium des Anwesens geführt. Verus wurde vom Luxus fast erschlagen, so etwas hatte er lange nicht mehr gesehen. Als Soldat hatte man ja nicht viel. Es wirkte, wie ein Wunder auf Verus: Nach der Hölle in den Himmel zu kommen.

    Verus rieb sich seine unruhigen Hände. Sie fühlten sich seltsam rauh an. Er schaute die edle Dame an und nickte langsam, bevor er sprach:


    "Ich...will dir nicht zur Last fallen. Ich denke du hast Besseres zu tun als einen alten Soldaten zu versorgen..."


    Er wandte sich zum Gehen. Verus überlegte kurz und wandte sich dann doch wieder zur Flavierin.
    "Wenn ich es recht bedenke... - Meine Kehle ist doch recht trocken... - Aber nur einen Becher, edle Dame."


    Verus lächelte flüchtig.

    Verus klopfte zur Sicherheit noch einmal an.


    "Das freut mich natürlich ebenso. Wir können den Göttern danken, dass wir dich noch rechtzeitig gefunden haben. Es hätte schrecklicher enden können."


    Er schaute sich um. Eine Angewohnheit, die man als Soldat erlernte, stets wachsam zu sein.


    "Natürlich wird der Pirat gerichtet werden, der dir dies angetan hat," versicherte er ihr, um sie ein wenig zu beruhigen. Seine Strafe würde hart sein.


    Verus nahm den Beutel von seinem Rücken. "Die Männer und ich haben ein wenig zusammengelegt und dir dieses Kunstwerk geschnitzt. Es ist nicht viel aber es soll dich an deine Rettung erinnern..." - sprach der Centurio vorsichtig, er war nicht gut darin, Geschenke zu überreichen.


    Er zog ein kleines Schiffsmodell hervor. Mit zitternden Händen reichte er es ihr. Diese Händen hatten vor einigen Tagen noch Piraten abgeschlachtet und waren immer noch mit kleineren Schnittwunden und Narben übersetzt.

    Verus hatte die junge Dame vom Flottenstützpunkt bis zu diesem Punkt geleitet. Er trug seine Paradeuniform auf der sich die Orden, die er in vielen Manövern, Schlachten und Aufträgen erhalten hatte, abzeichneten.
    Man erkannte sofort, dass es sich um einen altgedienten Centurio der Flotte handelte.


    Er klopfte rythmisch an.


    "Wie geht es dir? - Die Reise war recht beschwerlich. Es tut mir Leid, dass wir in dieses Unwetter geraten sind. Brauchst du noch etwas?" - versicherte sich Verus bei der jungen Flavia.

    Verus nickte dem jungen Soldaten zu.


    "Der Pirat wird nach Rom überstellt werden, vorerst werden wir ihn jedoch bei uns im Carcer internieren. Ich werde einen Brief ausfertigen, der den Praetor mit der Sache betrauen wird. Dieser Pirat wird rechtskräftig verurteilt werden. Das Mädchen werde ich persönlich zu ihrer Familie bringen."


    Er trank einen Schluck und lächelte einem Nauta zu, der gerade einen Witz über die Piraten gerissen hatte.

    Verus verließ die Holzbrücke und ging zu seinen Männern, natürlich nahm er seinen guten Wein mit.


    "Ich danke euch aber IHR habt diesen Sieg errungen, nicht ich." - rief er freundlich in die Menge, in die er sich nun eingliederte. Einige Soldaten klopften ihm auf die Schulter, auch er tat dies bei einigen Soldaten.


    "Ich bin stolz auf euch!"

    Er lächelte erneut. "Wir sollten aufbrechen. Dann kommst du noch pünktlich zu den Saturnalien nach Hause."


    Verus deutete mit einer Handbewegung an, dass sich seine Männer nun zum Abmarsch sammeln sollten. Man würde diesen dreckigen Ort, dieses dreckige und zerstörte Piratennest endlich verlassen. Was sie diesem Mädchen angetan hatten, war nicht mehr gut zu machen und Verus würde dafür sorgen, dass dieser sogenannte Pirat seiner gerechten Strafe zugeführt würde.


    "Komm', dich erwartet ein Bett und deine Heimat, Flavia Celerina."


    Verus ging einige Schritte vor und winkte ihr freundlich zu. Es war auch für sie vorbei.


    Sim-Off:

    Zeitebenen beachten! - Dies spielt einige Tage nach dem Sieg über die Piraten und der Rettung von Flavia Celerina.


    Endlich! - Der Hafen kam in Sicht. Verus lächelte, er hatte es endlich durchgestanden. Die edle Dame war versorgt und befand sich in seiner Kabine unter Deck. Verus hatte ihr seine Kabine zur Verfügung gestellt, da sie sich sicher ausruhen wollte.


    Es war vorbei. Verus trank einen Schluck verdünnten Wein zur Feier des Tages aus einem leicht vermoderten Tongefäß. Er beobachtete seine Männer, die ebenso freudig, wie er, den Hafen im Blick hatten. Wer zurückgekehrt war, würde diesen Tag feiern und Verus hatte bereits vorgesorgt. Er gab ein Zeichen und einige Soldaten rollten Fäßer mit Wein an Deck.
    "Alle Mann hergehört!" - brüllte Verus mit seiner von Rauch angeschlagenden Stimme.


    "Das Imperium fordert nicht nur. Es gibt euch auch etwas zurück."


    Die Fäßer wurden angeschlagen und Tongefäße verteilt.
    "Ihr habt gekämpft und hier ist euer Lohn! Lasst uns zu unseren Ehren feiern! Wir haben gesiegt!"


    Verus hob seinen Becher an und trank symbolisch einen großen Schluck.
    Seine Männer hatten es sich verdient.


    Der Piratenführer befand sich immer noch gefesselt und verwundet unter Deck. Verus würde ihn zum Praetor entsenden lassen, natürlich unter schwerer Bewachung. Bei dem Gedanken an die Bürokratie, die damit verbunden war, wurde Verus fast schlecht.

    Verus überlegte. Er wollte nun nichts Falsches sagen aber seine Familie war groß und somit kannte er nicht jeden Decimus.


    Er zog sie vorsichtig an ihrer warmen Hand hoch, hielt ihre Hand aber noch kurz fest, um ihr Zuflucht zu bieten. Sie hatte sicherlich viel durchgemacht.


    "Ich kenne keinen Decimus Serapio. Du musst wissen, dass unsere Familie sehr groß ist und ich nicht jeden von ihnen kenne. - Ich denke jedoch, dass er ein anständiger Bürger Roms ist, wie jeder Decimus. Wir wissen, wo wir stehen." - antwortete er in einem sanften und freundlichen Ton.
    "Hast du einen Namen? - Vielleicht können wir dich direkt zu deiner Familie zurückbringen. Ich selbst werde die Verantwortung dafür übernehmen und dich von Misenum aus nach Hause geleiten. - Sofern du Heim willst."


    Die letzten vier Wörter waren nicht ganz so ernst gemeint. Sie sollten vielmehr die Situation entspannen.


    "Sei' dir gewiss, du bist gerettet." - versicherte Verus der fremden Schönheit noch einmal.

    Verus verzog leicht das Gesicht. Sie war ja fast nackt. :D
    "Ganz ruhig! Wir sind Soldaten Roms und hier um dich zu retten. Die Piraten sind geschlagen. Du brauchst keine Angst haben. Ich bin Centurio Decimus Verus, ein Bürger Roms."


    Er reichte ihr seine Hand. "Komm', wir bringen dich zurück nach Hause..."

    Sim-Off:

    Dieser Handlungsstrang spielt einige Stunden nach der Vernichtung der Piraten.


    Die letzten beiden Schiffe der Classis liefen in die Lagune ein. Die großen Masten schoben sich langsam über den Horizont. Reges Treiben herrschte auf dem Schiff, auf dem Verus das militärische Kommando hatte.


    Verus stand auf der Brücke. Weiße Verbände aus Leinen zierten seine Schnittwunden. Er hatte einige Narben davongetragen. Sein Blick war nicht mehr so frei, wie er es vorher war, er war ernst geworden. Das grausame Bild des Gemetzels und des Feuers hatte sich in seinen Verstand gebrannt. Er hustete. Der Rauch war ihm auf die Lunge geschlagen. Verus legte seine, nun mehr vom Blut freigewaschenen Hände, auf das Geländer vor ihm. Das Holz wirkte fast weich, wie Seide. Er stützte sich auf, um die kleine und rauchende Stadt an der Lagune in einiger Entfernung zu betrachten. Er hatte diese Piraten für diese Schandtat an den Bürgern seines Imperiums bestraft. Ihr Tod war so grausam und schmerzvoll, wie ihr Leben. Er lächelte leicht verschlagen. Seine Männer hatten gesiegt. - Nun mehr war es daran, die Überlebenden der Stadt zu bergen und ebenso zu versorgen.


    Die Schiffe schoben sich weiter über das Wasser.


    Im Inneren des Schiffes war der Anführer der Piraten mehrfach verprügelt und gefoltert worden, die Ketten wogen schwer an seinen Handgelenken. Verus hatte seinen Männern freie Hand mit dem Schandtäter gegeben. Jeder Soldat auf dem Schiff versetzte Gorgus mindestens einen Schlag aus Rache für den grausamen Tod ihrer Kameraden. Jedoch hatte Verus seinen Männern eine Bedingung auferlegt: Der Pirat musste überleben, um gerichtet zu werden.


    Die Kriegsschiffe, die an einigen Stellen Brandspuren und Blutspritzer an Rumpf trugen, warfen die Täue aus. Einige Nautae sprangen an Land und vertäuten die Schiffe im Hafen. Die Planken wurden ausgefahren.


    Marinesoldaten rannten hektisch über diese an Land. Sie bauten sich auf, um die Umgebung zu sichern. Die Optiones brüllten Befehle. Die Soldaten des Kaisers setzten sich in Marsch Richtung Stadt und dies nicht lautlos. Die Bürger sollten wissen, dass Rettung nahte und gegebenfalls sollten die zurückgebliebenen Piraten wissen, dass ihr Tod nahte.


    Verus ging mit einer kleineren Gruppe Milites an Land, er würde sich einen eigenen Überblick verschaffen. - Schließlich hatte er das Kommando.


    Die Soldaten, die nun in der Stadt ankamen, durchsuchten einige Häuser und bargen Leichen und einige Überlebende, die sich in Kellern versteckt hatten.


    Verus hingegen durchsuchte ein kleineres Anwesen mit seinen Männern. Er hatte das Gefühl, dass hier jemand seine Hilfe brauchte.


    Er fand eine hübsche Dame in dreckiger aber edler Kleidung. "Umgebung sichern!" - brüllte er und seine Männer taten, wie ihnen geheißen.


    Verus hingegen beugte sich zur Frau. Er fühlte am Hals nach ihren Lebenssäften und der Lebenskraft. Sie lebte. Er kniete sich zur ihr und lächelte. Er kam rechtzeitig.


    "Salve, die römische Flotte ist hier, um dich zu retten." - sprach er freundlich dezent.

    Das Schiff brannte nun völlig. Flammen schlugen Verus ins Gesicht. Die Luft brannte in seinen Lungen. Qualm umschloss ihn.


    Er schaute sich um und winkte noch zwei Männer von Bord. "Schneller oder wollt' ihr hier sterben?!"


    Die Bohlen unter seinen Füßen begannen langsam zu kochen. Das Holz wölbte sich. Verus suchte einen festen Stand. Er legte sein Kettenhemd und Helm ab, damit zu schwimmen war fast unmöglich.


    Verus' blaue Tunika fing leicht Feuer. "Götter steht mir bei!" - sandte er ein Stoßgebet in Richtung Himmel. Er klopfte das Feuer an seiner Tunika aus. Zum Glück hatte es nur den Saum getroffen. Er rannte Richtung Reling und sprang mit einem Satz hinüber. Er war der Letzte, der das Schiff verließ.


    Kühl wirkte das Wasser auf seiner Haut, es löschte kleinere Brandwunden. Er schwamm leicht getaucht, um sich vor den Trümmern zu schützen Richtung Zweitschiff.


    Er tauchte auf und kletterte über das Kletternetz auf das Schiff. Er warf sich erschöpft auf das Deck.


    Er atmete tief durch. Einige Schnittwunden hatte er davongetragen.


    Verus richtete sich auf und lehnte sich auf das Geländer in der Nähe. Er entdeckte den Anführer[Gorgus] der Piraten, der vermutlich sein Schiff versenkt hatte, wahrscheinlich nur indirekt aber Verus suchte einen Verantwortlichen.


    "Fischt den da heraus! Er wird in Rom gerichtet werden, wie er es verdient! - Vor den Löwen!" - befahl er gereizt auf das Opfer zeigend.

    Verus erfasste die Situation nicht mehr vollens. Sein Blick völlig im Blutrausch vernebelt. Überall war Chaos. Dennoch behielten seine Soldaten die Oberhand. Es sah wahrlich nach einem Sieg aus.


    Verus warf sich zur Seite und richtete sich anschließend auf, um einem Piraten sein Gladius in den Bauch zu stoßen. Es knackte als der Brustkorb des Piraten vom Metall aufgebrochen wurde. Verus stemmte seinen Fuß gegen den Piraten und drückte ihn von sich. Er rutschte vom Schwert. Warmes Blut floss über Verus' Hand. Der Pirat sank wortlos zu Boden.


    Veurs hangelte sich an einem Seil weiter nach vorne. Er vernahm seinen Rangtitel. "Beendet es im Namen des Imperators!"


    Die letzten Classis-Soldaten töteten die letzten Piraten an Deck. Gezielte Nackenstiche und Bauchhiebe wurden vollführt. Es war ein finales grausames Gemetzel. Überall Blut und Gedärme.


    Plötzlich wurde Verus von einer Eruption umgeworfen. Er schüttelte seinen Kopf, um wieder zu Vernunft zu kommen. Er suchte das Deck ab. Überall Feuer und Trümmer. Brennende Menschen rannten schreiend im Kreis.


    Verus sah, wie sich das Feuer zum Munitionsdepot vorarbeitete. Dieses Schiff war verloren.


    Er rief zum Schwesterschiff seiner Flottille: "Kletternetze heraus! Wir evakuieren!"


    Nervös schaute er mit zitternden Blick auf das brennende Deck. Ein schrecklicher Anblick. Brennende Leichen, brennende Lebende, Tod und Chaos überall.


    "Alle Mann von Bord! Wir geben das Schiff auf!"


    Er würde warten bis der letzte Mann ins Wasser gesprungen war. Die Classis hatte die Piraten vernichtet, jedoch zu einem hohen Preis. Das zweite Schiff der Classis kreuzte und nahm bereits einige Milites auf, ebenso töteten von dort aus die Bögenschützen die letzten Piraten. Es gab kein entkommen für Verbrecher.

    Verus rutschte aus und wurde durch seine schwere Rüstung nach unten gezogen. Er verlor sein Schwert. Ein Pirat stürzte auf ihn. Er schlug ihm das Schwert aus der Hand und drückte ihm mit den Daumen in die Augen bis Blut floss. Der Pirat schrie. Verus warf ihn danach verletzt ins Wasser.


    Verus richtete sich mühsam auf, griff nach seiner Waffe, die glücklicherweise neben ihm lag und schaute sich um. Er wehrte ein, wenn nicht zwei Hiebe ab und stach einem Feind direkt in den Bauch. Gedärme rollten vor ihn. Es war blutig, doch Verus konnte daran nun nicht denken.


    "Formation auflösen! Nahkampf!" - brüllte er voller Eifer. Die Soldaten öffneten die Formation und nahmen sich nun zu Zweit jeweils einen Piraten vor. Wenn ein Soldat fiel, rückte der andere sofort nach. Die Piraten waren ihn Unterzahl.


    Verus wandte sich zum anderen Flottenschiff, er rief: "Bogenschützen! Feuert auf die Piraten! - Harpuniere, sollen sich der Flüchtenden annehmen!"


    Der Optio auf dem gegenüberliegenden Schiff nickte. Verus kämpfte sich mühsam über die schiefen Bohlen voran. Er erreichte eines der Geschütze, in das bereits mehrere Bolzen eingespannt waren. Er feuerte es in das Zentrum der Piraten ab. Einige Piraten wurden von den schweren Bleibolzen zerfetzt.


    "Ringt sie nieder!"


    Die Bogenschützen vom anderen Schiff nahmen Aufstellung und feuerten gezielte Schüsse auf unachtsame Piraten ab, die sich zu nah an die Reling wagten, was quasi unvermeidbar war bei dieser Schieflage. Die Harpuniere erstachen einige Piraten, die versuchten davon zu schwimmen.

    Verus zog sein Schwert. "Angriff!"


    Er schwang sich über das Geländer und rammte das Gladius einem Piraten in den Hals. Blut spritzte ihm ins Gesicht.


    "Vernichtet sie im Namen des Kaiser!"


    Verus reihte sich in die umkreisenden Milites ein und stach wild mit seinem Gladius auf den nächsten Piraten ein.

    Verus salutierte interessiert ab.
    "Sehr gut. Sie werden keine Chance gegen uns haben."


    Er strich sich über das rasierte Kinn.


    "Hänge zwei Lichter an den Bug. Ich möchte, dass die Piraten zu uns kommen. Sie sollen uns für ein Handelsschiff halten. Verstecke unsere Geschütze unter Decken und die Männer unter Deck. Teile es ebenso den anderen Schiffen mit. Wir wollen den Anschein einer Handelsflotte erwecken. Die Piraten müssen gute Beute riechen. In einer Seeschlacht können wir sie schlagen oder zumindest schwächen. Schließlich werden wir auch deren Versteck aufspüren, wenn sie sich zurückziehen."


    Verus lehnte sich wieder auf das Geländer.

    Verus stieg nach einigen Horae aus dem Inneren des Schiffes. Frische Meeresluft strahlte ihm ins Gesicht. Er genoss das Gefühl, das sich damit verband. Bald würden sie die "Plage" gefunden haben und diese ausmerzen.


    "Du da!"


    Verus ging zu einem Soldaten, der gerade seine Rüstung anlegte.
    "So macht man das nicht..." - sprach er in einem freundlichen Ton und half dem Betreffenden. Er richtete die Riemen und steckte ihm das Gladius in den Gürtel. "Perfekt, abtreten."


    Nachdem er dies erledigt hatte, ging er auf die Brücke, den erhöhten Bereich am Heck des Schiffes, um nach den Piraten Ausschau zu halten. Er hatte schließlich das militärische Kommando auf dieser Mission.

    "Wir legen ab! Bringt die letzten Kisten an Bord! Beeilung!" - brüllte Verus und setzte seinen Helm auf. Man würde nun die Piraten jagen und er würde ihnen ein Ende setzen. Durch sein Schwert würden einige Piraten ihr Leben verlieren.


    Reges Treiben begann an Bord.


    "Soldat, lass' die Bogenschützen antreten und die Geschütze bemannen. Ich möchte auf alles vorbereitet sein. Lassen wir die Hölle auf die Piraten herabregnen," befahl Verus, wie immer, knapp.


    Sim-Off:

    Labeo und seine Einheit können ihren Handlungsstrang noch beenden, offiziell sind sie jedoch bereits an Bord.

    Verus nickte zufrieden als die Brandmunition an Bord gebracht wurde. Mit diesen Waffen würde man den Piraten gut einheizen.


    "Du da! Nicht schlafen!"


    Er deutete erneut auf Castor.


    "Bringe die Ballistenbolzen an Bord!" - Verus deutete auf die großen Holzkisten vor dem Schiff.