Beiträge von Marcus Iulius Licinus

    Naja, das macht es wohl nicht besser, da laut Junkelmann auch nur ein cornicen auf ein manipel kommt. (Davon abgesehen, dass er den für zweitrangig hält, da die akustische Befehlsübermittlung auf lautem Schlachtfeld unterginge, seiner Meinung nach.)
    Ich muss sagen, je mehr ich da grade lese, desto verwirrender finde ich es.


    Was meinst du mit eigene Signale für den signifer?

    @ Cypri: Ja, eben nicht. Laut Junkelmann war das Manipel administrativ noch bedeutungsloser als taktisch.


    @ Antoninus:
    Gute Frage, da passt eindeutig was nicht zusammen.
    Nur ein Befehlsübertragung-Gerät für zwei centurien aber keine Bedeutung.
    Ich kann es mir eigentlich nur so vorstellen, dass es im Stil gemeint ist von:
    Die Feldherren habe nur Befehle an die cohortes gegeben, die operierten dann. Eine große Einheit kann dann auch einfacher auf unvorhergesehens reagieren als ein Manipel.
    Zumindest kann ich mir das vorstellen.

    Also zum einen sehe ich die erleichterung nicht wirklich. Bis 6 dürfte jeder römische Soldat zählen gekonnt haben (allein schon der 10 Kohorten wegen) udn dann finde ich "x-te cohors z-te centuria" einfacher als "x-te cohors y-ter Manipel (oder z.B. hastatimanipel, die Namen wurden wohl beibehalten) z-te centuria".


    Zum anderen schreibt Junkelmann, dass den Manipeln nur "geringe taktische" und "keine administrative" Bedeutung zu kam.


    Bei den centurionen gibt es ja die Klarnamen mit pilus prior, princeps prior, hastatus prior, pilus posterior, princeps posterior und hastatus posterior, die die Rangfolge klar gemacht hatte.

    Le Bohec und Junkelmann schreiben beide von einem signum pro manipel.
    Letzterer verweist auf "manche Historiker", die annehmen, dass mit der Entwicklung auf die Kohortentaktik jede centuria ein signum bekam. Dies findet aber "nirgends eine Stütze in den Quellen." (86er Ausgabe, Seite 213)


    Haben wir bisher, glaub ich, immer anders gespielt. Eigene Militärreform unter Iulianus?

    Just war es so, dass der nächste, der das Tor verlassen wollte jedoch nicht irgendwer war, sondern der primus pilus Iulius, der sich für einen Tag nach cremona aufmachen wollte, um auf seinem Landgut nach dem rechten zu sehen, wie er es einmal im Monat zu tun pflegte.
    Unbequem auf dem Pferd sitzend (er ritt noch immer nicht gerne, aber sonst konnte er es vergessen in einem Tag anzukommen) näherte er sich der porta praetoria.
    "Salvete milites.
    Ich melde mich für zwei Tage ab."
    Damit war im Normalfall der Sache genüge getan und Licinus wollte seinen Weg wieder fortsetzen, als...

    Frieden gemacht? Licinus wusste nichts von einer Vorgeschichte, aber da es wohl beigelegt war, hatte es wohl keine weitergehende Relevanz mehr.


    "Ich sehe, du machst dich bekannt." sagte Licinus, doch überrascht über die schonr echt guten Kontakte. Er hatte sich das ganze langwieriger vorgestellt, aber die genannten Personen kannte er, als Nicht-kenner der Politik doch. Oder, genauer gesagt, er hatte schon von ihnen gehört.
    "Was verstehst du unter einem Bündnis?"

    "Nein, ich habe keine Strafe bekommen," antwortete Licinus auf die Frage, die, wie er meinte, einen durchaus unsicheren Unterton hatte.
    "Ich habe meinen Rundgang einfach später weiter gemacht."
    Das waren die kleinen positiven Seiten des Vorgesetztendaseins, man konnte sich seine Pausen dorthin legen, wo man sie gerade haben wollte. Zumindest solange einem keine Stabsoffiziere dazwischen funkten.


    Licinus warf einen Blick auf den zusammengestauchten probatus und erwiederte Baldemars Kommentar ebenso knapp.
    "Wohl kaum. Hoffentlich merkt er das auch irgendwann." und bringt mir nicht eines Tages die Schlachtreihe durcheinander. "Wäre besser für ihn."
    Dann wandte er sich wieder an das kleine Mädchen.
    "Der muss so schreien können. Wenn die ganze legio marschiert, dann herrscht ein Krach, das kann man sich kaum vorstellen.
    Wie dein Papa schon gesagt hat: ein römischer Soldat kann nicht schleichen.
    Und was der Chef sagt, dass müssen ja alle hören können."


    "Klar, wenn wir überrascht werden." und es galt immernoch als Zeichen besonderer Tapferkeit, ohne Rüstung zu kämpfen. "Aber wir probieren es zu vermeiden."
    Auf das Stechen ging er dann nicht ein. Dass der Pfahl symbolisch für ein anderes Ziel stand, war nichts für das Kind. So kam es ihm recht, dass Marei ihre Frage Baldemar gestellt hatte.

    Lucius Battiacus und Esquilina


    Licinus konnte nicht mehr rechtzeitig zurückweichen, als dass Wasser zu spritzen begann und seine tunica wurde an der Vorderseite ziemlich nass. “Na warte, du Frechdachs!“ knurrte er, während er sich das Wasser aus dem Gesicht wischte. Dann machte er einen großen Schritt in dass Wasser, dass für ein Impluvium relativ tief war, und Esquilina versuchte spielerisch zu entkommen. Unnötig zu erwähnen, das Licinus sie nach zwei, drei gewateten Schritten eingeholt hatte und an ihrer Hüfte zu fassen bekam. Er hob sie hoch über seinen Kopf und fragte: „Na, soll ich dich auch ins Wasser schmeißen?“
    „Nein, nicht reinschmeißen!“ kam es zurück. Aber Licinus lächelte nur und ließ sie an seinen Armen in Richtung Boden fliegen. Erst kurz vor der Wassergrenze bremste er und legte sie mehr ins Wasser, als dass er sie hineinwarf. Als er sie dann wieder aus dem Wasser hob lachten sie beide herzhaft. Einige Zeit später erst fiel Licinus auf, dass sie beide schon mal so da gestanden hatten. Am Tage als sie sich kennen lernten. An dem Tage, an dem Esquilina ihre Mutter verloren hatte. Da verwunderte es ihn auch, dass sie nicht mehr Angst vor dem Wasser hatte, wie sie auch immer noch bei einem heftigen Gewitter Alpdrücke ausstand.
    „So jetzt sind wir also beide pitschnass“, stellte er fest. „Also, Abmarsch umziehen! Nicht, dass du mir krank wirst!“
    Fröhlich tapste das Mädchen vor ihm her in Richtung der Schlafräume, dort trockneten sie sich ab und zogen frische Kleidung an. Dann ging es zurück zu den anderen aß gemeinsam und machte sich bereit für die morgige Vorführung auf dem Marktplatz.

    Hallo zusammen,


    meine Graphikkarte scheint gewreckt zu sein, weshalb ich meinen Laptop derzeit nur im VGA-Modus betreiben kann.
    Das wiederum macht es etwas schwierig überhaupt etwas zu erkennen.


    Daher bin ich in nächster Zeit wohl wenig bis gar nicht online. Ich hoffe, dass sich noch eine Lösung findet, aber ich ich fürchte es kanne twas länger dauern.


    Tut mir Leid


    Licinus

    Zitat

    Original von Servius Artorius Reatinus
    Als er das Wort "Seuche" gehört hatte, schnellten Reatinus' Augenbrauen in die Höhe und in seinen Augen lag ein verwundertes Glänzen. Ein Seuche? Hier in Mantua?! Die Götter mussten unglaublich erzürnt sein, ihnen eine Seuche zu schicken!
    Eigentlich hatte Reatinus nur die Hälfte des folgenden Angebots gehört, ehe er seine Aufmerksamkeit auf seine eigenen Gedanken gelenkt hatte.


    "Willst du mich verarschen", fragte er ungläubig und bezog sich dabei nicht einmal auf das Angebot des Händlers, "Und das Einhornzeugs kannst du behalten!"


    Nun, da schien er an den falschen geraten zu sein, aber gleich so abgebürstet zu werden, dass war dann doch etwas zu viel. Obwohl er dem tribunus (von dem er nicht wusste, dass er einer war) nun beleidigt war für er mit künstlicher Dienstbeflissenheit fort, die er sich im Laufe der Jahre antrainiert hatte:
    "Aber nein, domine, niemals domine." sprach er und deutete bei jedem "domine" eine Verbeugung an.
    "Es hat sich alles so zugetragen, wie ich es dir erzählt habe. Da kannst du jeden in der Stadt fragen." Es folgte eine aushohlende Geste mit seinem Arm, die die ganze Stadt umfassen sollte.

    "Ich verstehe", sprach Licinus langsam. "Was meine Mannschaft angeht mach dir keine Sorgen, die sind Einsatzbereit wie eh und je, darauf hab ich ein Auge." Jede andere Behauptung hätte Licinus zudem als persönliche Kränkung angesehen.
    "Offene Lästereien gegen den Kaiser wird es keine geben. Wobei die Betonung auf offene liegt, was die Männer unter sich sprechen, kann kein Offizier wissen.
    Beim praefectus urbi liegt die Sache anders. Da habe ich durchaus schond as ein oder andere gehört. Insbesondere, was dessen Vorliebe für Essen und junge Mädchen angeht. Ich werde dafür sorgen, dass sowas in nächster Zeit ausbleibt."
    Wobei beiden klar sein durfte, dass es kaum komplett abzustellen war.
    "Und um die Latrinen kümmer ich mich gleich selbst. Das dürfte wohl am besten sein. Ich werde auch im centurionatskollegium mit den Kameraden sprechen, dass sie bei ihren Kontrollgängen verschärft drauf achten."
    Licinus hielt inne, hatte er noch etwas übersehen?

    Zitat

    Original von Lucius Iulius Centho
    „Ja sie sind in der Hinsicht sehr solidarische. Du hast recht lieber so als andersherum. Das will ich mir lieber nicht ausmalen.“
    ]


    Dazu grinßte Licinus nur schelmisch und hob seinen Wein in die Höhe. "Freuen wir uns drüber." Und trank einen weiteren großen Schluck.


    "Glaube mir, die Zeit wird schneller da sein, als du gucken kannst.
    Aber zurück zur eigentlichen Unterhaltung. Du hast meine Frage nach deinen Kontakten in Rom noch nicht beantwortet."

    Sim-Off:

    Na gut


    Der Standbesitzer sah den Militär, der an ihn herantrat aus großen Augen an.
    "Wie, was los ist?" fragte er ungläubig.
    "Habt ihr es noch nicht gehört? Eine schreckliche Pest geht hier um, die Leute sterben in Massen, selbst junge und gesunde. Ja, sogar ein Mann, derfür die olympischen Spiele trainierte ist aus dem Stand in den Tod gefallen."
    Der Mann setzte sein Lamento über die Schrecknisse der Seuche noch ein wenig fort, und übertrieb es dabei sehr, denn
    "Aber ich habe hier etwas, womit ihr euch schützen könnt. Es ist das Horn eines Einhornes. Habt ihr schon von diesem Tier gehört? Es lebt weit hinter Asia und sieht aus, wie ein weißes Pferd und hat auf der Stirn ein Horn aus Gold und einen Schweif und Mähne aus Silberfäden. Gemahlen und mit Wein getrunken hilft es gegen jedes Gift. Dir, als Soldat, mache ich einen Sonderpreis. Nur 1 Aurei für eine Unze. Das ist nur wenig mehr als der Einkaufspreis, extra für die Angehörigen unseres ruhmreichen Exercitus."
    Tatsächlich handelte es sich um ganz fein zerriebene Weiße Kiesel, völig wirkungslos natürlich und dennoch der einzige Grund, warum der Mann noch hier war, denn er hoffte mit den abergläubischen Leutchen in Mantua einen guten Gewinn zu machen.

    Licinus ging erstmal aus dem Weg und lud den tribunus mit einer Geste ein, hereinzukommen.
    "Komm ersteinmal herein!", sprach er. Auf dem Weg ins officium rückte er kurz seine Gedanken zurecht und referierte dort angekommen, was er wusste:
    "Also, ich weiß, dass ein praefectus aus Britannia (?) bei uns Station macht. Ich meine auch gehört zu haben, dass er angekommen ist. Und", so fügte er hinzu " er will für eien Woche bleiben, warum auch immer."
    Licinus fand die Zeitspanne merkwürdig, aber was sollte er machen.

    Ich war gerade auf der Kampagnenseite und dort ist mir folgendes aufgefallen:


    Die "Kampagnen-Charaktere", also jene, die extra für eine Kampagne erstellt wurden, gehen mit der Zeit ja in den "Desideratus" und "In elysio" Status über, werden also aus ihren Einträgen gelöscht.


    Ich finde es, da sie ja fest zu den Kampagnen gehören, etwas unzufriedenstellend, dass man sie sich von Hand suchen muss.
    (Klick auf den Titel, um die Vorgängerliste einsehen zu können)


    Daher die Frage, ob es (ohne übermäßigen Aufwand, versteht sich) diese von Hand wieder dransetzen könnte.


    PS: So, jetzt habe ich grade gemerkt, dass das momentan nur die Parthiakampagne zu betreffen scheint, aber ich poste es trotzdem mal.

    Leicht verwirrt sah Licinus das Grinßen seines Gegenübers, das er nicht zu deuten wusste.
    "Die Augen und Ohren... Ja, das werde ich." Das wahr doch unverfänglich, fragte er sich selbst, während er antwortete.
    "Ich habe den Kaiser nie gesehen, nein. Als wir nach Italia zurück kamen, brachten wir die Asche des Iulianus mit uns, aber wir waren bereits wieder in Mantua, als der Kaiser hier ankam."
    Das dieser danach nicht mehr gereist war, war ja allgemein bekannt.



    Sim-Off:

    Okay. Kanste ne PN schicken, wenn du wieder da bist? So "tief" in Rom guck ich nur sehr unregelmäßig nach

    "Ich drücke dir die Daumen!", bekräftigte Licinus seine Ausssage von zuvor.


    "Soso, die reinste Geschwistersolidarität also. Nun, es ist sicherlich besser so, als wenn sie sich nicht leiden könnten. Stell dir nur mal vor, sie würden jedes Mal schreien, wenn ihr sie zusammenbringt."
    Licinus merkte, wie sehr sich Centho über die beiden freute und war seinerseits froh, dass dieser so ein Glück gefunden hatte. Eines spöttischen Kommentars konnte er sich jedoch nicht enthalten.
    "Ich wünsche jedenfalls schon mal viel Spaß, wenn die beiden Anfangen die Villa zu erkunden und kleine Geheimnisse zu haen." Er grinßte und meinte irgendwie dergleichen schon mal gesagt zu haben. Nun, wenn dann störte es auch nicht.