Beiträge von Quintus Caecilius Metellus Creticus

    "Warum überrascht mich das nun überhaupt nicht...!?


    Creticus kocht innerlich!


    Diese Einwände jetzt über Passagen des Gesetzes einzubringen, die keineswegs neu sind und schon über ein volles Monat bekannt sind werte ich als eine ausserordentliche Frechheit, einen Affront und ist in meinen Augen nichts anderes als Verzögerungstaktik!


    Eine gewisse Senatorin, die der Religion nahe steht hat es scheinbar nicht der Mühe wert gefunden sich über ein Monat hinweg ernsthaft mit dem Gesetz auseinander zu setzen. Jetzt da die Abstimmung naht bzw. schon statt finden hätte sollen werden Prügel in den Weg geworfen zuvor hatte sich jedoch zu dem lange niemand mehr geäußert.
    Ich muss zutiefst protestieren!


    Wenn jemand ein Problem mit dem Gesetz hat, dann soll sie eben dagegen stimmen.


    Der Volkstribun wird sicher nicht dabei zusehen wie das Gesetz hier noch ein weiteres Monat versauert!
    Ich bin mehr als enttäuscht, das muss ich sagen!
    Wenn man mich nun verwarnen will, dann möge man dies jetzt tun."

    Zitat

    Original von Maximus Decimus Meridius
    Ich bitte die beiden Parteien Ruhe zu bewahren. Ansonsten mach ich das ganze erst mal dicht und setze hier zwei Leute vor die Türe. War das deutlich genug?


    Und Creticus! Wir alle hier machen unsere Arbeit. Und wenn ein Senator, der im Bereich des Priesterwesens keine geringe Kompetenz vorzuweisen hat, noch Einwände hat, dann bin ich gerne bereit diese auch anzuhören."


    Sim-Off:

    Erst nach meinem Post gelesen.

    Zitat

    Original von Flavia Messalina Oryxa
    "Dringend notwendig ist auch ein fehlerfreies Gesetz. Dies ist der schnellen Beschlussfassung in jedem Falle unterzuordnen, da wird mir auch der Kaiser recht geben."


    "Man zeige mir ein Gesetz, dass für sich beanspruchen kann vollkommen lücken- und fehlerlos zu sein, das ist beinah nicht möglich, wenn es derartig umfangreich ist."



    Zitat

    "Ich habe nicht den Anspruch dieses Gesetz durch den Senat zu bringen sondern Du, und ich bin für etwaige Verzögerungen nicht verantwortlich und möchte auch nicht die Schuld dafür zugeschoben bekommen. Die Fehler waren bisher der Grund für die Verzögerung!"


    "Schon mal an die Möglichkeit einer Nachnovellierung gedacht?
    Ich frage, was ist schlimmer?
    Ein fehlen einer vollkommenen gesetzlichen Grundlage oder der Umstand einer kleinen, möglicherweise notwendigen Nachnovellierung?


    Die Fehler allein, das ist nicht Dein Ernst oder!?
    Reihst Du da auch Leerläufe ein in denen sich niemand zu Wort meldete oder tragischer, die jüngsten Todesfälle?"

    Zitat

    Original von Medicus Germanicus Avarus
    "Nun ein wahrlich kraftvoller Hengst. Wollt ihr eine Geschichte zu ihm hören, oder lieber seine Schönheit und Stärke geniesen?"


    "Für jedwede Information die Du mir zu ihm geben kannst bin ich Dir dankbar."

    Zitat

    Original von Flavia Messalina Oryxa
    "Für Dein Drängen habe ich dagegen kein Verständnis und für das Editieren des Vorschlages statt es neu zu posten auch nicht."


    "Für mein Vorantreiben kein Verständnis??
    Wie lange diskutieren wir denn über dieses Gesetz hier denn schon??
    Zudem ist eine Beschlussfassung dringend notwendig wie auch schon vom Kaiser festgestellt wurde.
    Wenn jetzt eine Senatorin, trotz einer festgesetzen Frist des Princeps Senatus, keine Zeit, obwohl anwesend, findet das Gesetz zu lesen ist das nicht mein und auch nicht das Problem der Kandidatinnen die auf das Gesetz warten.
    Sorry.


    Gut, der Passus war wirklich fehlerbehaftet, für den Hinweis bin ich dankbar, ich hab ihn immer wieder überlesen, neu war diese Passage im Gesetz aber wirklich nicht.


    Ich hätte in der Tat den ganzen Gesetzestext nur wegen der Abänderung des einen Satzes neu anführen sollen??"

    Zitat

    Original von Medicus Germanicus Avarus
    "Es freut mich ganz besonders einen Züchter eures Kalibers, Quintus Caecilius Metellus Creticus auf meinem Pferdemarkt zu sehen, habt ihr euch schon einen Favoriten ausgesucht, oder darf ich euch eines Pferdes beraten?"


    "Ich danke der schmeichelnden Worte!
    Demnach dürfte es Dir nicht zu schwer fallen auf welches Tier ich ein Auge geworfen habe, Dein Mailänder hat es mir angetan."
    :)

    Als der Trauerzug auf das Forum einbog und die Stufen der Basilica hinaufschritt, teilte sich die bereits versammelte Menge wie durch die Hand der Götter auf wundersame Weise geteilt.


    Schweigend traten die Menschen zur Zeite und senkten andächtig ihr Haupt als der Zug mit den offenen Särgen der beiden Verstorbenen an ihnen vorbei zog.


    Erhaben, würdevoll und mit Stolz erfüllt schritten die Praetorianer mit ihren verschiedenen Befehlshabern in die Basilica ein, die für die Aufbahrung bereits vorbereitet war.


    Das aufopferungsvolle Wehklagen der Klageweiber die den Trauerzug begleiteten verstummte für einen kurzen Moment, als die beiden Leichname ihren für die Aufbahrung bestimmten Platz einnahmen.
    Ergriffen von diesem bewegenden Moment war nirgends auch nur ein Wort zu vernehmen.
    Sogleich nahmen Praetorianer Mahnwache ein, kein gesprochener Befehl war ihnen dazu notwendig, es schien, als würde sie dieser von den beiden vor ihnen liegenden Ehrenmännern aus dem Elysium zu erreichen.


    Der Zeitpunkt war gekommen an dem das Volk Abschied nehmen konnte.


    Caesar und Macrinius,
    ein letztes Mal bekam das Volk sie zu Gesicht,
    ein letztes Mal bevor sie ihre letzte Reise antraten...

    Hiermit gebe ich bekannt, dass ab sofort mein Bruder, Lucius Caecilius Metellus Diadematus, in meinen Gestüt seine Arbeit verrichtet.


    Der aktuell dort arbeitende Sklave wird nach erfolgter Zuweisung meines Bruders aus dem Betrieb entlassen.


    Ich danke im voraus.

    Ich bitte nun den Princeps Senatus die Abstimmung über den ausgearbeiteten Gesetzestext einzuleiten.



    LEX IUNIA ET SCRIBONIA DE VESTABLIBUS




    Prolog


    Die Vestalinnen stellen symbolisch die Töchter der römischen Könige dar und sind nicht im eigentlichen Sinne ein Priesterkollegium, sondern gelten als eine Summe von Einzelpriesterinnen, die sich aus bis zu sieben Mitgliedern zusammensetzen können. Dem Gremium steht die Virgo Vestalis Maxima (Obervestalin) vor. Die Bedeutung der Vestalinnen für den römischen Staat leitet sich davon ab, dass Vesta, die Göttin der sie dienen, die Schutzgöttin der Familie und des Staates ist, wodurch das Schicksal Roms stark von den Riten des Vestakultes abhängt.


    Ihre Tracht hat aus einem “suffibulum“ (Schleier), einem großen weißen Kopftuch und Stirnbinden zu bestehen. Ferner dürfen sie sich weder parfümieren noch schminken. Sowohl in Kleidung als auch im Verhalten bilden sie durch Kraft und Reinheit das Spiegelbild unserer Göttin Vesta.


    Der Herd ist seit Urzeiten Mittelpunkt und Kultstätte des Hauses. Ursprünglich war das heilige Feuer das Herdfeuer im Hause des Königs, dessen Töchter sich um die Erhaltung der Flamme kümmern mussten. Jetzt aber sind jene durch die vestalischen Jungfrauen und ihre Göttin Vesta ersetzt.



    Pars Prima


    Zum Dienste der Vestalinnen können sich alle Frauen melden, die noch jungfräulich sind und somit auch noch nie die Ehe vollzogen haben. Der Pontifex Maximus wird das Gesuch geflissentlich prüfen und dementsprechend handeln. Es obliegt alleine ihm in seiner Weisheit diese Entscheidung zu finden. Sollte sich nachträglich herausstellen dass eine Vestalin, der Jungfräulichkeit beraubt, dem Orden beigetreten ist wird sie aus dem Orden verstoßen und verbannt. Der Pontifex Maximus legt das Ausmaß über die Dauer der Verbannung fest. Im Weiteren gelten zur Verstoßung aus dem Orden und der Verbannung selbige Regeln wie sie unter Pars Secunda ausführlicher erwähnt werden. In Zeiten der Not, so sich also keine Vestalinnen für den Dienst im Vestatempel finden lassen, kann der Pontifex Maximus eine “captio“ (Ergreifung) durchführen. Dies kommt einer Zwangsverpflichtung einer noch jungfräulichen Frau gleich. Denn ein Staat ohne Vestalinnen, die das Glück Roms bedeuten, ist zum Scheitern verurteilt. Mit der Aufnahme des Dienstes im Orden geht die Patria Potestas vom bisherigen Pater Familias auf den Pontifex Maximus über. Die Vestalin ist jedoch berechtigt weiterhin ihren eigenen Namen zu tragen, ebenso verbleibt sie vom politischen Standpunkt gesehen in jener Factio der Gens der sie entspringt. Wenn eine Vestalin dem Gremium beigetreten ist, verpflichtet sie sich 6 Monate ihren Dienst gemäß den Anweisungen der Virgo Vestalis Maxima im Atrium Vestae zu verrichten. Zunächst dient sie als „Amata“, also als Novizin mit diesem Zeitpunkt beginnt ihre sechs monatige Dienstdauer. Als „Amata“ erwirbt sie ihr Wissen um den Dienst. Wobei der bei einer Amata noch in eine „Amata minor“ und in eine „Amata prior“ unterschieden wird. Danach steigt sie in den Status einer „Sacerdos Vestalis“, also einer Priesterin auf. Die Ernennung erfolgt durch Vorschlag der Virgo Vestalis Maxima an den Rex Sacrorum. Dieser schlägt die Ernennung dem Pontifex Maximus vor. Er besitzt jedoch kein Recht das Ernennungsgesuch der Virgo Vestalis Maxima abzulehnen, vielmehr ist er zu einer Weiterleitung des Gesuchs an den Pontifex Maximus verpflichtet. Den letzten Abschnitt ihrer Dienstdauer verbringt sie als, ,,Vestalis de Conformatione“, als eine Ausbildnerin für die Vestalinnen. Über alle Mitglieder wacht die Virgo Vestalis Maxima und sie ist auch gegenüber dem Pontifex Maximus für alle Geschehnisse verantwortlich.



    Pars Secunda


    Die einzelne Vestalin ist während ihrer ganzen Zeit im Gremium zu absoluter Keuschheit verpflichtet. Verstöße gegen ihr Keuschheitsgelübde (prodigium), werden dadurch vergolten, dass sie bei lebendigem Leibe mit einem Krug Wasser und einem Laib Brot eingemauert wird, Ihr Schicksal liegt damit in Händen der Vesta. Die Strafe wird durch den Pontifex Maximus im Beisein des ganzen Gremiums vollzogen. Ebenso soll den/die Mittäter/MittäterInnen das Gesetz in voller Härte treffen. Ihre Bestrafung hat in Form von zu Tode Geißeln oder durch Sturz vom Trapeiischen Felsen zu erfolgen.
    Übertritte gegen das Keuschheitsgelübde welche nicht zum Verlust der Jungfräulichkeit führen, wohl aber entgegen dem Verständnis der Keuschheit begangen wurden sollen ebenso sanktioniert werden. Der Virgo Vestalis Maxima bleibt hier das Recht vorbehalten die betroffene Vestalin aus dem Orden zu entfernen. Nimmt sie dieses Recht in Anspruch, hat für die verstoßene Vestalin eine weitere Bestrafung in selber Form zu erfolgen als hätte sie durch Unachtsamkeit das heilige Feuer im Vestatempel erlöschen lassen. Sie wird danach allerdings nicht mehr in den Orden aufgenommen. Nach der Verstoßung aus dem Orden wird die ehemalige Vestalin in einen Rang am Cultus Deorum oder der zivilien Laufbahn versetzt, der ihrem früheren Rang als Vestalin entspricht. Den/die Mittäter/MittäterInnen soll Bestrafung durch Verbannung ins Exil widerfahren. Er/Sie muss die Provinz verlassen in der er/sie bislang heimisch war/en. Der Ponitfex Maximus bestimmt die Provinz in welche die Verbannung erfolgen soll sowie die Dauer des Exils, ebenso wird sinngemäß ein Reiseverbot verhängt. In jedem Fall muss die Verbannung außerhalb Italias erfolgen.
    Dem Kaiser wird jedoch das Recht eingeräumt den/die Verbannten schon vor Ablauf der ausgesprochenen Dauer der Verbannung zurückzurufen und somit die Verbannung vorzeitig zu beenden.



    Pars Tertia


    Weiter ist es die Aufgabe der Vestalinnen das heilige Feuer im Vestatempel nie ausgehen zu lassen.
    Das Holz, das für dieses ungemein wichtige Feuer nötig ist, kann von einer von der Virgo Vestalis Maxima beauftragten Vestalin auf dem hiesigen Markt gekauft werden. Das Holz wird von speziellen Agenten des Staates in Wäldern gewonnen und wird dem Markt übergeben.
    Das Feuer ist Symbol für die Lebendigkeit der Stadt. Geht das Feuer aus Unachtsamkeit aus, gilt das als Staatsunglück. Die schuldige Vestalin wird vom Pontifex Maximus mit Peitschen gegeißelt. Nach der Bestrafung, die im Beisein des ganzen Gremiums stattfindet, wird das Feuer durch Reiben eines Holzscheites auf einem Brett erneuert. Die Gegeißelte wird wieder aufgenommen, beginnt allerdings wieder als „Amata“.



    Pars Quarta


    Begegnet eine Vestalin zufälligerweise einem zu Tode geführten Missetäter, oder auch sonst einem zu einer Strafe Verurteilten, so wird diesem das Leben geschenkt, beziehungsweise seine Taten werden ihm vergeben; doch muss die Vestalin beschwören, dass die Begegnung ohne ihr Wissen und zufällig war und somit nicht absichtlich geschehen ist. Um schändlichen Missbräuchen entgegenzutreten, kann bei Misstrauen der Pontifex Maximus einen Opferstier schlachten und aufgrund des Zustandes der Leber, kann er ablesen, ob die betreffende Vestalin lauter handelte, oder ob sie aus unreinen Gründen handelte. Sollte sich herausstellen, dass die Vestalin aus selbstsüchtigen Gründen handelte, kann die Begnadigung durch den Pontifex Maximus nach eben der entsprechenden Beobachtung der Leber rückgängig gemacht werden und die fehlende Vestalin wird durch den Pontifex Maximus bestraft.
    Wird eine Vestalin öffentlich vorsätzlich dem Gespött, Hohn oder Beleidigung ausgesetzt, findet der Übeltäter vor dem Gesetz keine Gnade. Dieses Sakrileg festzustellen, sowie das Strafmaß für dieses festzusetzen, obliegt dem Pontifex maximus.



    Pars Quinta


    Eine Vestalin, die nach 6 Monaten ihren Dienst im Gremium beendet hat, genießt nun weitgehende Rechte in ihrem Privatleben. Nachdem in den vergangenen 6 Monaten der Pontifex Maximus ihr Pater Familias war, ist sie nun ihre eigene Herrin und es ist ihr auch wieder erlaubt zu heiraten. Nach Ablauf dieser 6 Monate kann sie aber auch im Domus Publica bleiben und weiterhin als „Vestalis Aeterna“ tätig sein. Möchte eine Vestalis Aeterna zu einem späteren Zeitpunkt aus dem Orden ausscheiden, steht es Ihr frei ein Entlassungsgesuch an den Pontifex Maximus stellen. Weiter steht es einer einmal aus dem Orden entlassenen Vestalis Aeterna frei wieder um ein Wiederaufnahmegesuch beim Pontifex Maximus anzusuchen, der dieses abermals gewissenhaft prüfen wird. Sollte die Antragstellerin weiterhin alle Erfordernisse die an eine Vestalin gestellt werden erfüllen, kann er sie erneut in den Orden als Vestalis Aeterna aufnehmen.
    Sollte der Pontifex Maximus mit der Virgo Vestalis Maxima unzufrieden sein, kann er sie jederzeit aus ihrem Amt entheben, woraufhin er eine neue Virgo Vestalis Maxima aus den verbleibenden Vestalinnen bestimmen kann.
    Sollte die Virgo Vestalis Maxima ihrerseits mit einer ihrer Novizinnen, Priesterinnen, oder Ausbildnerinnen unzufrieden sein, kann sie sie mit Erlaubnis des Pontifex Maximus aus dem Kollegium entfernen.



    Pars Sexta


    Alle Vestalinnen haben einen Anspruch auf geregelte Entlöhnung zum privaten Gebrauch. Um aber die Kosten für das Holz zu decken, ist es ihnen erlaubt das heilige Wasser vom Quell der Egeria zu verkaufen und eben den Erlös zum Kauf des Brennmateriales einzusetzen. Von der Obervestalin sollte ein monatlicher Plan erstellt werden, in dem genau beschrieben ist, welche Vestalin für welche Aufgaben zuständig ist.



    Pars Septa


    Traditionellerweise können bei den Vestalinnen im Atrium Vestae die Testamente aller Bürger aufbewahrt werden. Die Vestalinnen sind die Hüterinnen dieser Testamente und es droht jenen harte Bestrafungen, die sich durch Gewalteinwirkung oder Drohungen unberechtigterweise an den hinterlegten Testamenten zu schaffen machen wollen. In den Testamenten muss ein Testamentsvollstrecker benannt werden, der einfacher weise auch Zugriff auf die Konten haben sollte.



    Pars Octa


    Die Vestalinnen feiern das Fest der Vestalia. Bei diesem Fest verteilen sie Mola Salsa an die römischen Frauen die diese der Vesa als Opfer darbringen. Die Rahmenbedingungen sind, den religiösen Apekt der Ausrichtung des Festes betreffend unter Berücksichtigung der überlieferten Riten, den Vestalinnen überlassen. Den Vestalinnen ist es ebenso erlaubt am Fest der Bona Dea teilzunehmen.



    Pars Tertia – Sim-off Part


    Das Vestalinnen-Forum enthält einen „Feuer-Balken“, ähnlich wie bei den Factiones mit dem Ansehen dargestellt. Bei der Fülle des „Feuer-Balkens“ kommt es nicht auf den Ausschlag des Balkens an, sprich das Feuer muss nicht lichterloh brennen. Es kommt vielmehr darauf an, dass der „Feuer-Balken“ kontinuierlich befüllt sein muss. Sollte er auf „Null“ fallen wird die diensthabende Vestalin bestraft. Um die Flamme zu erhalten verbraucht die dazu bestimmte Vestalin in der Wisim „Holz“. Je mehr „Holz“ verbraucht wird, umso mehr steigt die Farbe im Balken nach rechts. Um aber zuerst überhaupt das Feuer „herzustellen“, braucht man eben das „Holz“, das am besten vom Staat angeboten wird. Um dieses Holz wiederum zu kaufen, besitzen die Vestalinnen eben jenen Quell der Egeria, mit dem sie in der Woche so und so viel Liter Wasser „herstellen“ und auf dem Markt anbieten können.
    Die Preise von Holz und Wasser von Quell der Egeria werden von Senator Macer festgesetzt und nachgereicht.



    Rangsystem:
    Jede der Aspirantinnen eine Vestalin zu werden muss die untern 2 religiösen Ränge durchlaufen. Mit erreichen des zweiten religiösen Ranges kann sie zum Kult der Vesta berufen werden. Mit der Berufung zur „Amata minor“ beginnt die sechs monatige Dienstdauer zu laufen.
    Um zur Amata minor berufen werden zu können ist keine Standesvoraussetzung erforderlich, dies trifft auch auf alle weiteren Ränge der Vestalinnen zu.


    Ränge im Detail / Bezahlung:
    Amata minor / 35 Sz
    Amata prior / 70 Sz
    Sacerdos Vestalis / 600 Sz
    Vestalis de Conformatione / 800 Sz


    Rang sollte die Vestalin auch nach dem 6. Monat im Orden verbleiben wollen:
    Vestalis Aeterna / 800 Sz


    Besonderheit Virgo Vestalis Maxima:
    Diese stellt im Besonderen keinen eigenen Rang innerhalb der Vestalinnen dar sondern ist die Vorsteherin des Ordens.
    Die Virgo Vestalis Maxima entstammt in der Regel dem Rang der Vestalis de Conformatione in Ausnahmefällen auch dem der Sacerdos Vestalis.


    Ausscheiden aus dem Orden:
    Verläßt eine Vestalin nach Ihrer 6 monatigen Dienstdauer den Orden, wird sie in einen ihrem zuletzt als Vestalin innegehabten, entsprechenden Rang des Cultus Deorum oder zivilen Rang versetzt.

    Der Zug bewegte sich bedächtigen Schritts langsam auf die Basilica Aemilia zu. Dicht hinter den Särgen sah man die kaiserliche Familie sowie die Witwe Julia Vesuvia Pulchra herschreiten.
    An jedem Ort, den auch der Trauerzug passierte, herrschte andächtiges Schweigen obwohl der Weg beidseits reichlich bevölkert war.
    Selbst die Götter vergossen angesichts dieses schmerzlichen Moments ihre Tränen.


    Ich selbst schritt dem Zug an der Seite Hungaricus hinterher.

    "Und seiner Mitglieder Antistes??
    Ich hoffe doch sehr, Du gestattest meiner Schwester zu, sollte sie einmal in die missliche Lage kommen Vertretung vor Gericht suchen zu müssen was wir nicht hoffen wollen, sich selbst ihre Vertretung vor Gericht zu erwählen.


    Eine derartige Beformundung einer möglichen Familieninterna kann ich als Pater Familias nicht gut heißen.
    Um es deutlich zu sagen, diese Form lehne ich ab."