Beiträge von Cleonymus

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    Sethon


    Celeste ein wunderschöner Name wie Sethon fand, zusammen mit diesem Gesicht und den blonden Haaren wäre sie schon locker eine 8 auf "Sethons Liste" allerdings war der unter diesem hässlichen Umhang verborgene Körper sicherlich auch nicht ohne, sodas der gebürtige Alexandriner seiner Gesprächspartnerin durchaus noch die Option auf eine 9 oder 10 einräumte, man wollte ja keinem voreiligem Urteil zum Opfer fallen ...


    "Schade, auch wenn es nicht so aussieht aber hier gibt es schon einiges an leckeren Sachen!"


    Die nächsten Worte der exotischen Schönheit ließen Sethons Betriebssystem kurz auf "hoseninternen Denkbetrieb" umschalten und der junge Perser rang sich ein überraschtes Lächeln ab, bevor er sich schließlich wieder unter Kontrolle hatte und zum nächsten Thema kam ...


    "Oh ich schwöre dir da würden mir auf der Stelle so einige Sachen einfallen, aber ich denke du bist vielmehr hier weil du möchtest das "jemand" etwas für dich tut ... oder?"

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    Sethon


    Sethon hatte gerade seinen dritten Becher geleert dessen Inhalt man bestenfalls als glibrige Masse bezeichnen konnte, aber für das bischen Geld das er dabei hatte waren weder flüssigere noch schmackhaftere Varianten erhältlich. Gerade hatte er den Entschluss gefasst sich wieder auf den Weg nach Hause zu machen als ihm plötzlich eine recht unscheinbare Gestalt auffiel die sich da an Egeas Tisch setzte, zuerst ging er nur näher heran um die Frau zu warnen, es gab schließlich einen guten Grund warum dieser Tisch immer leer blieb, doch als er einige Schritte näher gekommen war, übermannten Neugier und Alkohol die Vorsicht und Sethon nahm frech neben der jungen und, wie er nun bestens sehen konnte, sehr atraktiven Frau Platz ... und grinste sie blöd an, bevor sein Gehirn sich wieder knirschend in Betrieb versetzte ...


    "Sethon, ist mein Name! Kann mich nicht errinnern dich hier schonmal gesehen zu haben, so ein hübsches Gesicht hätte ich sicher nicht vergessen, willst du was trinken?"


    begann Sethon nun mit einem charmanten Lächeln ... die Haut und die Haare der Frau passten nicht zu ihrer Kleidung, wahrscheinlich eine reiche römische Göre die etwas über ihren Liebhaber erfahren wollte, oder aber sich eines zukünftigen Ehemanns entledigen wollte. Sethon hatte da schon so einiges mitgeschnitten immerhin war er es der die Toten dann immer entsorgen musste ... und ohnehin verdiente er an den krummen Geschäften mehr als bei seinem Job als Totengräber, da war es ja wohl kein Wunder das er hin und wieder hier landete ...

    Ein Angestellter des Kapeleion Archaon brachte einen versiegelten Brief der für Rom bestimmt war und ein kleines Paket das scheinbar den selben Weg gehen sollte ...


    Ad
    Iunia Axilla
    Casa Iunia
    Roma
    Provincia Italia


    Chaire Axilla,
    mit besonders großer Freude habe ich deinen Brief gelesen, vorallem die Nachricht von deiner Heirat ist natürlich besonders erfreulich und ich wünsche dir nur das beste für diese heilige Verbindung. An deinen Ehemann kann ich mich allerdings nicht errinnern, aber ich bin überzeugt das du nicht den erst besten genommen hast!
    Was deine Hilfe angeht, sicher hat man dir bereits berichtet das ich bereits alle deine Vorräte aufgekauft hab, denn das Projekt von dem ich dir geschrieben hab ist ein Palastschiff für den Kaiser und ich hoffe das ich mit diesem Geschenk einiges an Prestige gewinnen kann in Rom.
    Und natürlich sind dafür neben Unmengen Holz auch eine Menge Farben nötig!
    Nikolaos hat sich mittlerweile wieder erholt und war auch sehr erfreut von dir zu hören, hatte er sich doch Sorgen gemacht. Was die Bantotaken angeht kann ich in letzter Zeit nicht viel berichten, Anthimos und Thimoteos habe ich schon länger nicht mehr gesehen. Allerdings scheint zumindest Terentius Cyprianus nun die Füße still zuhalten, seit er Praefectus Aegyptii ist scheint er weniger provokativ zu sein und der neue Praefectus Legionis scheint sich mehr um andere Dinge zu kümmern, wahrscheinlich weill die XXII. jetzt nach Syene aufbricht um dort die Handelswege zu sichern.
    Ich wünsche dir und deinem Mann alles Gute und habe noch ein kleines Geschenk für euch dazugelegt, viel Spaß damit!


    ° Cleonymus °



    Sim-Off:

    bezahlt! Und Ware(2) in der WiSim angeboten ...

    Auch wenn Cleonymus seinen nunmehr guten Freund und Bekannten Aristoxenus aufgrund seiner Talente zu schätzen wusste, fiel ihm doch hin und wieder auf das er ihn und seine Art des öfteren als seltsam empfand vorallem seine Sprunghaftigkeit ließ Cleonymus das ein oder andere Mal grübeln ...


    "Aber natürlich, genieße dein Bad mein Freund und komm wieder wann immer du Lust hast deine Pläne fortzusetzen!"


    Aber kaum das der höfliche Satz den Mund des Ägypters verlassen hatte wandte er sich auch schon einem, für ihn, viel interesanterem Objekt zu ... Lycidas kniete vor ihm und küsste seine Füße, nicht das Cleonymus das nicht schon erlebt hatte, doch in Lycidas speziellem Fall empfand er es als falsch ... Sklaven küssten die Füße ihrer Herren aber doch keine Freunde ...


    "Genug Lycidas .. genug! Ich weiß deinen Dank zu schätzen, doch von nun an sollst du nichtmehr als Sklave leben, sondern als Künstler der du zweiflsohne bist! Die Unsterblichkeit ist für jene reserviert die es schaffen mit ihren Werken auch in ferner Zukunft, wenn Knochen längst zu Staub geworden sind, noch von sich reden zu machen! ... Spiel meinen Gästen eine Melodie, damit sie verstehen wovon ich schwärme!"


    Cleonymus gefiel die Rolle des Gönners, Sklaven und bettelarme Talentierte waren ihm die Liebsten, sie waren stets Dankbar für das was man für sie getan hatte und sie waren einem dafür ein Leben lang treu ergeben. Künstler aus guten Familien hingegen verlangten stets horende Preise für ihre Dienste und das erforderte wiederum Preissenkungen ... welche in der Regel ein paar Schläger und einen feuchten Keller benötigten ...

    Cleonymus nickt nur geistesabwesend während er dem zeichnenden Griechen zuhört, das es ausgerechnet ein römischer Patrizier sein muss dem der Junge gehört ist selbstverständlich außerordentlich ungünstig, gerade nun da Cleonymus versucht dem Kaiser näherzukommen ... allerdings ließe sich auch so ein Patrizier beseitigen, sofern er denn tatsächlich zum Problem würde ...


    "Gut der Junge bleibt! Vorerst werde ich ihn bei mir aufnehmen und dafür sorge tragen das ihm kein Leid wiederfährt ... ein Talent wie das seine muss beschützt werden und du kannst unbesorgt sein Aristoxenus, auf dererlei verstehe ich mich ausgezeichnet!"


    Ein Wink lies einen anderen Sklaven näher treten und Cleonymus trug ihm im Flüsterton die Beseitigung der Aushänge auf, die überall in der Stadt hingen und eine Belohnung für den Sklaven oder seine Leiche versprachen. Von nun an war der Sklave erstmal ein Verschollener, solange bis doch jemand plauderte der ihn heute hier gesehen hatte oder bis Cleonymus einen Weg gefunden hatte seinen eigentlichen Herrn zu beseitigen ...


    Sim-Off:

    Bei realistischer Bauzeit dürfte das durchaus machbar sein!

    Gleichwohl Cleonymus wusste das ihm seitens Nikolaos wohl genausoviel Gefahr drohte wie von einem Knietiefen Gewässer, beunruhigte ihn der Gedanke das der Grieche zornig war, wahrscheinlich wäre es ihm genauso ergangen hätte er solch schlechte Kunde nach einer solch schweren Zeit für Körper und seele erhalten ...


    "Mein Freund ist Grammateos in der Amtsstube und er hörte mit an wie der Verwalter es gegenüber Anthimos erwähnte nur deshalb wusste er davon ... ich habe es also nach Anthimos erfahren ... und bisher habe ich ihn auch nicht wiedergesehen!"


    Eine außerordentlich unangenehme Tatsache vorallem da sich Cleonymus bewusst war das Anthimos sicherlich nicht im Glück schwelgte während seiner momentanen "Auszeit" ...

    "Natürlich Praefectus, gute Reise und mögen die Götter dich behüten!"


    Damit machten die Pyrtanen kehrt und verliesen die Regia, obwohl scheinbar alle froh waren diesen Termin überstanden zu haben war Cleonymus scheinbar der einzige der mit einem Lächeln im Gesicht das Königsviertel verlies ...

    "Sicher, sicher!"


    Cleonymus lässt einen Sklaven alles mitschreiben während er selbst zu einem neuen Weinbecher greift ... hervorragend ... alles lief wie am Schnürchen, nun hatte er also doch noch einen Weg gefunden in Rom Gehör zu finden und mit etwas Glück war vielleicht noch mehr drin. Dannn rückte plötzlich wieder Lycidas in den Bereich seiner Aufmerksamkeit und Cleonymus schickte einen Sklaven um den Mann von seinen Aufgaben zu befreien ..


    "Ah Lycidas du solltest dein Talent nicht mit solcherlei Arbeit gefährden, nimm dir etwas zu essen und zu trinken und setz dich auf einen bequemen Stuhl oder eine Kline! Vielleicht fällt dir sogar eine sanfte Melodie ein die das Schaffen unseres Freundes hier unterstützt!"


    Cleonymus sah den Sklaven bereits als einen persöhnlichen Freund, Talent ersetzte in Cleonymus Augen einiges ... unter anderem auch Stände und Besitzrechte ... Lycidas würde ab dem heutigen Tage zur Sammlung des Ägypters zählen, zu viele Leute hatten ihn hier gesehen als das sich das lange geheim halten lassen würde, aber Alexandria war Cleonymus Stadt solange der junge Virtuose hier blieb würde es niemand wagen Hand an ihn zu legen, nichteinmal sein ehemaliger Besitzer ... und wenn das Schiff für den Kaiser fertig war dann würde es auch sonst niemand mehr wagen ...

    Cleonymus wusste das knapp die Hälfte des Hafens in römischem Besitz war und somit höchstwahrscheinlich unverkäuflich, also wollte er sich den Weg von Werft zu Werft sparen und hoffte in der Hafenverwaltung jemanden zu finden der ihm vielleicht seine Werft verkaufen, verpachten oder vermieten würde ... mal davon abgesehen das der Ägypter sich sonst sicher auch anderer Mittel bedient hätte um eine Werft zu bekommen ...


    Das Verwaltungsgebäude war wie immer überfüllt doch wie allgemein üblich machten die Leute dem ägyptischen Pyrtan und Kaufmann ehrfürchtig Platz, auch wenn es wohl weniger an Ehrfurcht, denn an simpler Furcht vor den "Begleitern" des Gymniasarchen lag, das die Leute beiseite traten. Der erstbeste Beamte der Cleonymus vor das Gesicht lief wurde auch gleich angesprochen ...


    Ah .. wärst du so freundlich und würdest bitte deinen Vorgesetzten holen, ich bin ..."


    "Oh Oh .. ich weiß wer du bist, Herr! Cleonymus .. der Gymniaaa .. Gymnia .. Gymniasarchon!"


    Sagte der nunmehr zur "Gestalt" degradierte Beamte und schenkte Cleonymus ein beinahe zahnloses Lächeln, dieser erwiederte das Lächeln sogleich, woraufhin der Beamte schnell in ein Nebenzimmer eilte um seinen Vorgesetzten zu holen. Cleonymus hatte das "Politikerlächeln" perfektioniert, er konnte jederzeit Lächeln und dennoch den Leuten jedwede Gefühlsregung dazu einimpfen ... dann kam es eben mal vor das ein solches Lächeln einem freundlich mitteilte das man schon bald nicht mehr ganz so lebendig war wie zurzeit wenn man nicht tat was von einem verlangt wurde ...

    Ein Angestellter des Kapeleion Archaon brachte einen versiegelten Brief der für Rom bestimmt war ...


    Ad
    Iunia Axilla
    Casa Iunia
    Roma
    Provincia Italia


    Chaire Axilla, viel zu lange haben wir nicht von einander gehört, viel zu lange schon schiebe ich diesen Brief vor mir her! Der Tod Urgulanias hat in Alexandria einigen Staub aufgewirbelt und obwohl die Legio schon die ersten Verdächtigen gefasst hat wurde bisher niemand verurteilt, ich weiß es schmerzt dich soetwas zu lesen doch ich habe auch gute Nachrichten. Die Bevölkerung Alexandrias und vorallem die Pyrtanen haben im Rahmen der ersten Versammlungen beschlossen deiner Verwandten eine besondere Ehrung zu Teil werden zu lassen, entgegen der Tradition wird ihr aufgrund ihrer unvergleichlichen Verdienste und Opfer eine Statue gewidmet, wie sie sonst nur die höchsten Beamten der Polis erhalten.
    Und in ihrem Andenken und um zu beweisen das Alexandria nicht so aufmüpfig ist wie es manche gern beschreiben, habe ich mich einem neuen Projekt zugewendet, für das ich allerdings gern deine Hilfe in Anspruch nehmen würde. Wie du dich sicher errinnern kannst fehlt es uns Pyrtanen neben dem Praefectus Aegyptii sichtlich an Ansprechpartnern und Verbündeten und daher habe ich mir vorgenommen den Kaiser persöhnlich mit einem besonderem Geschenk zu Ehren um so vielleicht etwas mehr Gehör zu bekommen als es sonst üblich war. Daher habe ich einen hiesigen Schifsbauer und Künstler mit dem Bau eines Palastschiffes beauftragt, wie du dir sicher bereits denken kannst braucht man für ein solches Unterfangen nicht nur viel Geld und Talent sondern auch ettliche Materialien. Daher würde ich mich sehr freuen wenn du mich mit deiner Farbmischerei untersützen würdest, natürlich nicht unendgeltlich.
    Ich hoffe auf deine Antwort und deine Hilfe.
    Mögen die Götter dich behüten!


    ° Cleonymus °


    postscriptum:Vielleicht hast du ja auch ein paar hilfsbereite Freunde in Rom die mich unterstützen würden? Antworte einfach an das Kapeleion Archaon!


    Sim-Off:

    bezahlt!

    Cleonymus schmunzelte als er seinen Reichtum herausgefordert sah, schließlich war das schon seit längerem nichtmehr passiert. Der Ägypter war längst nichtmehr auf sein Gehalt von der Polis angewiesen, obwohl er selbstredend niemals darauf verzichtet hätte ...


    "Ich kenne die besten Handwerker in dieser Stadt ich werde dafür sorgen das dir die besten Farbmischer und Maler zur Seite stehen das edelste Holz und die besten Zimmerleute! Wenn man Plan und Ziel fest vor Augen hat und du ein Schiff produzierst wie du es versprichst dann dürfte es ohnehin jede Sesterze wert sein die ich dafür ausgebe! Ich werde gleich Heute noch eine Werft kaufen und ein paar Gefallen einfordern! Wenn du mit deinem Entwurf fertig bist kannst du gleich anfangen!"


    Die anderen Gäste blickten sich erstaunt um, ein wirklich wagemutiges und mit Sicherheit kostspieliges Unterfangen dem sich der Ägypter nun widmen wollte, aber wer Cleonymus kannte wusste genau das dieser Zeit seines Lebens stets die Herausforderung gesucht hatte und wie man an Amt und Reichtum gut erkennen konnte war es ihm auch geglückt ...

    Schade, das war natürlich nicht unbedingt das was Cleonymus wirklich hatte wissen wollen, aber der Terentier hatte ohnehin längst bewiesen das er ein Talent dafür hatte sich außerordentlich kurz zu fassen, was es natürlich schwer machte ihm Informationen zu entlocken ...


    "Gut ich denke das waren dann alle Fragen Praefectus, sofern du selbst nicht noch eine hast?"


    Am liebsten wär Cleonymus einfach gegangen aber das wäre sicherlich nicht sonderlich klug gewesen ...

    Cleonymus war begeistert von den Zeichnungen die dort vor ihm begannen Gestalt anzunehmen und obwohl ihm bewusst war das ihn dieses Unterfangen zehntausende Sesterzen kosten würde war er sofort bereit es zu wagen ...


    "Gut Bau es ich will das du alles ausrechnest und dann bring mir die Materialliste!"

    Cleonymus hatte in der Tat eine Frage ...


    "Denkst du wir sollten die Vertreter in Syene darauf hinweisen das die Legion dort eintreffen wird damit sie Verpflegung und dergleichen bereithalten oder wird die Legion alles mitnehmen was sie braucht?"


    Das war durchaus eine interessante Frage vorallem wenn es darum ging wieviel Schaden man so seiner eigenen wirtschaftlichen Konkurenz zufügen konnte immerhin wurde nicht immer alles bezahlt was sich die Legionen nahmen, wenngleich es auch wesentlich öfter der Fall war als unter den vorherigen Herren Alexandrias ...

    Ägerlich scheuchte Cleonymus die Sklaven wieder hinfort, damit sie ihm Pergament holten, immerhin war Cleonymus der reichste Ägypter in Alexandria da würde sich doch zumindest etwas Pergament finden lassen oder etwa nicht? Doch was der Grieche da vor sich hin sprach erforderte seiner Meinung nach etwas Einmischung ...


    "Ein Ramsporn? Ersetz ihn durch etwas anderes, will wollen ja kein Kriegsschiff bauen ... oder?"


    Irgendwie war sich Cleonymus nicht sicher, gottgleiche Herscher hatten oft ein gewisses Vergnügen mit militärischem Gerät ...

    "Nein, Anthimos erzählte mir das sie überfällig wären und er sich sorgen machte daraufhin lies ich eine Belohnung aussetzen und schickte ein paar Getreue los! Die Nachricht von dem Schiffbruch bekam ich von einem "Freund" in der Hafenverwaltung!"


    Cleonymus erfuhr nahezu alles was in Alexandria geschah, da war es eigentlich schon seltsam das gerade diese Information so lange bis zu ihm gebraucht hatte ...

    Cleonymus konnte genau sehen wie er dem Griechen Inspiration geschenkt hatte es war wie ein Gift das durch die Adern schoss und seine Spuren hinterlies doch statt Kummer vermochte es auch großen Ruhm und Reichtum zu bringen ...


    "Holt ihm was zu zeichnen der Mann wurde von den Musen geküsst! Schnell etwas zum zeichnen!"


    Sofort stoben zwei Sklaven davon um kurz darauf mit einer langen Bahn Papyrus und feinstem Zeichenmaterial zurückzukehren, Cleonymus war Kunstliebhaber und Kunst lebte vom Augenblick und von der Muse da war es wichtig das immer das richtige Werkzeug zur Hand war wenn es soweit war ...

    "Die Steuern scheinen im Moment genau das richtige Maß zu haben Epharchos!"


    Meldete sich der dicke Lysander zu Wort der in dieser Pyrtanie den Agoranomos stellte, seine Politik war die Politik der Händler und mit Sicherheit war er einer der reichsten Männer dieser Stadt, wenn sein Verstand auch nicht viel mehr ausser Zahlen zu erfassen vermag ...


    "was mich angeht wäre das alles Praefectus!"


    meldete sich dann Cleonymus zu Wort, er war Gymniasarchos und damit halb Priester und halb Leiter des Gymnasions da gab es nicht viel Politik zu betreiben die sich mit Steuern oder Spielen beschäftigte immerhin waren sie kein Senat sondern eine Verwaltung der Römer verwechselte da gerade mal wieder zwei verschiedene Welten ... aber zum großen Glück der Pyrtanen hatte Lysander nun scheinbar doch seine Stimme und sein Rückrad gefunden und begann nun ausschweifend über das Straßenbau-Programm zu lamentieren das momentan die Straßen rund um die Stadtmauern erneuerte um die Händler davon abzuhalten mitten durch die Stadt zu fahren ...


    Sim-Off:

    Sorry aber ich bin hier alleine! ^^