Axilla streckte sich zum Tisch hin, verfehlte jedoch sowohl die angestrebten Becher, als auch die Wasserkaraffe, die Timos sich zwischendurch hatte bringen lassen. Sie landete mit dem Hintern auf dem Boden - sehr elegant wie Timos fand - und blieb verdattert dort sitzen.
Timos seufzte mitfühlend und stand auf, um ihr zu helfen. Er schlang seine Arme um sie und hob sie wieder zurück auf den Sessel. Gütig lächelnd strich er seinem Schützling eine Haarsträhne aus dem Gesicht und reichte ihr dann einen mit Wasser gefüllten Becher.
Beiträge von Thimótheos Bantotakis
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Mit geschlossenen Augen, aber wach und mittlerweile wieder bei vollem Bewusstsein, saß Timos in seinem Polstersessel, als sich an seiner Seite etwas zu regen begann. Er öffnete die Augen und entdeckte eine ziemlich zerknautscht aussehende Axilla, die nun offenbar endlich aufgewacht war.
"Chaire junge Schönheit. Gut geschlafen? Weißt du noch wer ich bin?"
Er schmunzelte. Einen Moment lang erinnerte er sich an seine ersten Kontakte mit Alkohol und Opium. Ja, das waren noch Zeiten. (:D) -
Täglich verlassen etliche Tonnen Getreide den Megas Limen. Verladen werden sie von Tagelöhnern und Hafenarbeitern verschiedenster Herkunft. Römische Handelsschiffe vom Typ Navis Actuaria nehmen die Lieferungen auf und transportieren sie nach Ostia, von wo sie weiter nach Rom verschifft werden.
Die Wagenkolonne erreichte den Hafen und Timos hüpfte von den Getreidesäcken herunter. Er stellte sich etwas abseits und wartete, bis die Aufseher ihre Arbeiter wieder zu Höchstleistungen motiviert hatten. Der Ägyptische Aufseher, mit dem er bereits am Speicher gesprochen hatte, kam auf ihn zu.
"Ihr habt auf jeden Wagen gleich viele Säckle geladen, richtig?"
"Jawohl, Herr."
Timos nickte und zählte eine einzelne Ladung. Dann zählte er die Wagen und rechnete alles zusammen. Bevor die Arbeiter die ersten Säcke auf das angepeilte Schiff bringen konnten, eilte Timos die Planke hinauf und stellte sich dem Kapitän vor, der dort bereits zu warten schien.
"Salve, mein Name ist Thimótheos Bantotakis. Ich arbeite für den Eutheniarchos und soll die Verladung dieses Getreides überwachen. Ich möchte, dass du jemanden abstellst, der die verladenen Getreidesäcke zählt und mir dann Bericht erstattet."
Der Rhomäer nickte und rief einen Tesserarius her, den er zum Säckezählen abstellte.
"Danke, ich komme dann später wieder." sagte Timos und suchte wieder den ägyptischen Aufseher auf. Mit diesem unterhielt er sich einige Zeit, während der Mann - sein Name war übrigens Scepter - gelegentlich einige faulenzende Arbeiter anpöbelte und herumscheuchte. Sie inspizierten einzelne Wagen und mussten zwischendurch sogar ein paar gerissene Säcke flicken lassen.
Ansonsten verlief jedoch alles nach Plan und am Ende der Arbeiten betrat Timos wieder das rhomäische Schiff. Er ging zum Tesserarius und ließ sich die Anzahl der eingeladenen Säcke nennen. Sie stimmte mit seiner Zählung überein und so verabschiedete Timos sich zufrieden und ging zurück zur Kolonne, die sich bereits wieder auf den Weg zum Speicher machte. Er wünschte Scepter noch einen schönen Tag und suchte nach der nächsten Garküche. Vor lauter Getreide hatte er ordentlich Hunger bekommen. -
Ja, das war er vielleicht. Komisch, solche Worte aus dem Mund einer Rhomäerin zu vernehmen. Er hatte bis jetzt nicht viel von den Italikern gehalten. Merkwürdig, jetzt saß er hier und passte auf dieses hübsche Mädchen auf. Ein leises Schnarchen riss ihn aus seinen Gedanken und ließ ihn schmunzeln. Er hielt weiterhin ihre Hand umklammert und besah sich das Treiben um sie herum. Langsam zeigte die Mischung aus Opium und Wein auch bei ihm eine starke Wirkung. Die Geräuschkulisse war seltsam gedämpft und irgendwie wollte sein Blick nicht mehr so scharf bleiben wie sonst. Er mochte diesen Moment, wenn der Stoff erst richtig zu wirken begann. Jetzt fläzte er sich erst richtig in den Sessel und schloss die Augen.
Sand. Überall Sand. Und Timos stand mittendrin. Er sah sich um, konnte jedoch nichts weiter als Sand entdecken. Plötzlich hörte er etwas lautes, etwas beunruhigendes in seinem Rücken. Er drehte sich um und sah eine riesige Flutwelle auf ihn zukommen. Sie erfasste ihn und zog ihn mit. Plötzlich war da wieder dieser glatzköpfige Ägypter. Jetzt befand sich Timos einfach nur in einer tiefen Schwärze, während der Ägypterkopf um ihn kreiste. Er bewegte den Mund, es waren jedoch keine Worte zu hören. Unvermittelt begann der Kopf zu bluten. Aus dem Mund, aus den Augen, aus der Nase. Überall Blut.
Ramschwarenladen. Wie kam er denn nun hier hin? Ein großer getrockneter Frosch stand da und erzählte ihm Geschichten...auf hebräisch, so glaubte er. Dann war Axilla da, die sich bei ihm einhakte und ihm etwas ins Ohr flüsterte. Er grinste nur...Dann wachte er auf. Er konnte noch nicht lange geschlafen habe, dachte er sich und hielt nach einer Bedienung ausschau. Das mittlerweile komplett nackte Mädchen von eben kam vorbei und Timos hielt sie auf. Er fühlte sich immer noch ziemlich leicht, meinte jedoch seine Zunge unter Kontrolle zu haben.
"He Mädchen...wie viel Uhr is'es?"
Das Mädchen kicherte und setzte sich prompt auf seinen Schoß, wo sie mit einer Hand über seine Wange fuhr und mit der anderen seine Pfeife aus einer Ritze des Polstersessels fischte.
"Herr, es ist ungefähr die hora undecima (16 Uhr). Du bist noch nicht sehr lange hier." Timos murmelte zufrieden vor sich hin. Als das Mädchen anfing, ihm den Chiton von den Schultern zu schieben, schubste er sie kurzerhand von sich. Er wusste, dass die Sklavin nur an sein Geld wollte und steckte den Beutel noch tiefer in sein Gewand. Die Sklavin fluchte in einer fremden Sprache und verabschiedete sich mit einigen unschönen Gesten. Timos schaute ihr verdrossen hinterher und beobachtete, wie sie Augenblicke später in die Fänge eines betrunkenen alten Kerls geriet, der sie auf eine Cline warf und sich über sie her machte. Dein verdienter Lohn... dachte Timos nur und ein Schadenfrohes Grinsen schlich sich auf sein Gesicht, als er das Stöhnen der Sklavin vernahm. Der Kerl schien Frust zu haben und sie hatte das Pech, dass er diesen direkt an ihr ausließ. Dann versuchte er zu überlegen. Seine Gedanken kreisten wild umher, dann jedoch bekam er ein wenig Klarheit in seinen Kopf. Er musste Axilla heute noch nach Hause bringen, und das am besten mit halbwegs klarem Kopf. Die Pfeife legte er also lieber erstmal weg und lehnte sich dann wieder in seinem Sessel zurück.
Er legte seine Hand wieder auf Axillas und hielt sie fest umschlossen, während er sich seinen 'Fang' noch einmal genau betrachtete.
Ihr Haar war geschmeidig und gut gepflegt, ihre Gesichtszüge kamen der einer Charite (Grazie) gleich. Sein Blick fuhr ihren Körper entlang. Er erschien Timos nahezu perfekt zu sein. Der junge Grieche seufzte glücklich. Aphrodite schien es gut mit ihm zu meinen, dass sie ihm eine solche Schönheit geschickt hatte. Wenn sie doch bloß keine Rhomäerin wäre... -
Als Axilla ihre Palla fallen ließ, hob er sie auf und legte sie behutsam auf dem Tisch ab. "Kleiner Schussel." zwinkerte er. Bei Dionysos, war die voll! Der viele Wein und das bisschen Opium hatten Axilla offenbar ganz schön zugesetzt. Lächelnd lehnte Timos sich wieder zurück und zog an seiner Pfeife, während er nachdachte. Seine eine Hand umschloss nun die Hand seiner berauschten Gefährtin etwas fester, während die andere das gute Opium zu seinem Mund führte. Rauchwolken produzierend saß Timos also da und lächelte in sich hinein.
Er hatte die Wahl. Sollte er sie ganz einfach und unspektakulär flachlegen? Widerstand würde sie wohl keinen leisten.
Oder er vergnügte sich nicht direkt mit ihr, sondern ließ sie erst einmal ihren Rausch ein wenig ausschlafen - eine Cline stand ja bereit - um sie dann später bei vollem Bewusstsein zu verwöhnen. Nein, diese Variante war nicht ratsam, sie würde vermutlich einen ziemlichen Brummschädel haben.
Nach endlos erscheinenden Sekunden schaltete sich auch ein kleiner Teil seines Gewissens ein und schrie etwas von Sitte und Unschuldslamm. Axilla ein Unschuldslamm? Wohl kaum, denn dann wäre sie auch nicht hier herunter gekommen.
Nachdenklich besah er sich die hübsche Rhomäerin, die nicht mehr alles wahrzunehmen schien, was um sie herum vorging.
Nein, ausgeschlossen! Flachlegen kam nicht in Frage. Zumindest heute nicht... -
Sekundenlang spürte er ihre Lippen auf seiner Fingerkuppe. Bewusst ließ er seine Hand auf ihrer liegen und erwiderte ihr Lächeln. Er schaute ihr direkt in die Augen und flüsterte gespielt entrüstet:
"Das kann ich nich' zulassen! Da würde uns sicherlich einiges entgehen." Oh ja, er kannte diese Art von Festen. Gut, dass Axilla nicht imstande war, Gedanken zu lesen...hoffte er zumindest.
Eine weitere Traube wurde Axillas Lippen angeboten, welche diese auch sofort verschlangen. Kurz beließ Timos seinen Finger an ihren Lippen, dann fuhr er langsam über ihre Wange.
"Meine rhomäische Schönheit." hauchte er. -
Der arme Timos. Jetzt stand er da, vor ihm dieses verliebte Pärchen, das bald heiraten wollte...und er? Er versuchte, die Autoritätsperson zu spielen, obwohl er so etwas ja noch nie gemacht hatte. Ziemlich hilflos schaute er den beiden einfach erstmal eindringlich in die Augen.
Ein tiefer Seufzer. "Na gut, ich habe verstanden. Ihr liebt euch und ich kann nichts dagegen tun. Aber mit der Hochzeit müsst ihr trotzdem erstmal warten. Ich will immerhin Penelopes Familie anständig vorgestellt werden, wenn ihr das bei der Braut selbst schon nicht richtig macht."
Nein, was wäre das für eine Peinliche Situation, wenn er Penelopes Familie erst auf der Hochzeit selbst kennen lernen würde. Er wollte gar nicht daran denken! -
Der Becher war schnell gefüllt und so stieß Timos mit Axilla an. "Auf das Abenteuer!"
Er trank...und trank...und der Becher war leer. Ja, da war jemand durstig. Wieder lehnte er sich in den Sessel zurück und zog an seiner Pfeife. Er spürte nun auch das Wirken des Weins, des Opiums, aber vielmehr noch...etwas anderes. Er atmete gemächlich aus und lehnte sich dann wieder langsam zu der Rhomäerin. Seine Zunge wurde auch schwerer, aber er hatte sich soweit noch ganz gut unter Kontrolle.
"Is' schön hier, nicht? Ich könnte hier tagelang bleiben."
Während er redete, legte er seine Hand auf Axillas, die sie auf der Sessellehne platziert hatte. Warum er das tat? Keine Ahnung, er hatte es vermutlich bis dahin selbst nicht einmal gemerkt!
Die andere Hand tauschte die Pfeife wieder gegen die Trauben. Augenblicke später wanderte die nächste saftige Frucht in Axillas Mund. -
Thimótheos traf die Erinnerung an seinen Vater wie ein Schlag. Plötzlich sah er sich wieder im elterlichen Gutshof, während er zusammen mit seinen Brüdern die Sklaven ärgerte. Ihr Vater hatte sie immer gescholten, für ihn waren Respekt und Benehmen das A und O. Jetzt standen sie hier und stritten sich...wegen einer Frau.
Die stand dann auch unvermittelt im Raum und kniete sich vor Timos hin. Ihm blieb nichts anderes übrig, als große Augen zu machen und einen ziemlich blöden Gesichtsausdruck an den Tag zu legen.
"Äh...also...was soll ich sagen?" stammelte er.
Penelope machte ihn überaus verlegen. Er lief rötlich an und trat von einem Fuß auf den anderen.
"Steh doch bitte erstmal wieder auf!" brachte er dann heraus. -
Selbstverständlich wollte sie eine Traube. Timos ignorierte die Hand auf der Sessellehne jedoch und führte die Traube direkt zu Axillas Mund.
"Noch etwas Wein dazu?"
Sie sah jetzt doch etwas müde aus und ihre Bewegungen wirkten bereits etwas schwerfällig. Vermutlich bekam ihr die Mischung aus Wein und Opium nicht sonderlich gut. Die Pfeife würde er ihr nun auf jeden Fall nicht mehr geben...zumindest nicht allzu oft. -
Laut lachend lehnte Timos sich noch ein Stückchen weiter nach vorn, um der hustenden Axilla die Pfeife wieder abzunehmen. Er nahm noch einen Zug und lehnte sich dann in seinem Sessel zurück. Ein kurzer Moment der Entspannung, dann sah er wieder zu seiner Begleitung herüber.
"Und? Abenteuerlich, nicht wahr?" neckte er sie. Er nahm sich ein Bündel Trauben und steckte sich davon welche in den Mund. Während er auf den Früchten kaute, hielt er eine einzelne hoch und schaute Axilla fragend an.
"Traube?" -
Das Mädchen beachtete Timos gar nicht mehr richtig, als er erst die Pfeife in der Hand hielt. Axilla rückte plötzlich neugierig zu ihm herüber, und stellte eine Frage, die Timos schon erwartet hatte. Er schaute sie eindringlich an, so wie er es bereits auf dem Markt getan hatte, doch diesmal war sein Blick anders. Für einen Moment glänzten seine Augen vor Besessenheit, als er sich mit seinem Oberkörper zu ihr herüberbeugte.
"Ist dir die Nähe zu mir etwa peinlich?" fragte er grinsend. Dann legte er die Pfeife zur Seite und öffnete das Beutelchen. Er atmete den Duft, den es verströmte, mit einem fröhlichen seufzen ein und nahm ein paar Klümpchen zwischen Zeigefinger und Daumen, um sie in die Pfeife zu stecken. Er entzündete die seltsamen Klümpchen und zog ein bisschen an der Pfeife, bis sie richtig an war.
"Schonmal vom wundersamen Opium gehört?"
Er zog einmal lang und kräftig und atmete eine ordentliche Rauchwolke aus. Dann reichte er Axilla die Pfeife. "Mal probieren? Is' gut!" sagte er überzeugend lächelnd. -
Timos Kopf färbte sich annährend genauso rot wie der seines Bruders und er brüllte jetzt aus vollem Halse.
"Ich springe mit jeder X-beliebigen Frau ins Bett und das ist mein gutes Recht!" Er schlug volle Lotte auf den Tisch, der ächzte. "Mir ist es verflucht nochmal egal, ob sie gottesfürchtig oder ehrbar ist! Ich kenne sie nicht und bis sich das geändert hat, kriegst du von mir bestimmt kein JA zur Hochzeit!"
Boing. Wenn Timos sich da mal nicht verschätzt hatte... -
"Wie was willst du wissen? Willst du mich verscheißern?" Jetzt brauste Timos auf. Er war sich sicher, dass das halbe Haus mithörte, aber das kümmerte ihn nicht im geringsten.
"Du marschierst hier mit dieser dahergelaufenen Frau aus Rhakotis an, vögelst wild durch die Gegend und meinst mir dann noch aufbinden zu können, dass du sie heiraten willst? Du bist doch völlig durchgeknallt!" -
Timos schaute seinen Bruder ernst an. In weitaus ruhigerem und bedachterem Ton fuhr er fort.
"Na, wenn du das sagst. Es ist deine Entscheidung. Aber über meinen Kopf hinweg entscheiden kannst du das dennoch nicht, ich bin dein großer Bruder, der Kopf unserer Familie, seit Vater tot ist. Ich will diese Frau erstmal gründlich kennen lernen!" Er sagte das sehr bestimmt. Ánthimos konnte seine Autorität nicht einfach umgehen... -
"WAS???"
Timos wäre fast vom Stuhl gefallen. Das konnte doch nicht...
"Du willst mir erzählen, dass du innerhalb eines Tages eine Frau gefunden hast, die du heiraten willst?" fragte er ungläubig. Er stand mittlerweile und fuchtelte mit den Armen über seinem Kopf herum.
"Hast du den Verstand verloren? Das kann doch nicht dein Ernst sein!" -
"Frauenheld." grinste Timos. "Leute arbeiten, kaufen ein und tun was für ihr Geld, während du hier mit irgendwelchen Weibern rumhampelst."
Natürlich provozierten seine Worte. Lässig setzte er sich auf einen der Stühle und machte es sich bequem. -
"Achja. Also ich komme hauptsächlich hierher, um mich zu entspannen." sagte er mit Vorfreude auf die Pfeife, die ihm wenige Augenblicke später gebracht wurde. Er nahm sie gelassen entgegen und holte sein Beutelchen wieder heraus. Der Wein und der 'Süße Teller' wurden auch gebracht. Das Wasser lief ihm im Mund zusammen, als er die Platte sah. Sie quoll förmlich über vor Früchten, süßem Gebäck und leckeren soßen zum dippen. Grinsend sah er zu Axilla herüber, die sich langsam zu entspannen schien.
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Timos zog den anderen Sessel etwas näher an Axillas heran und machte es sich in diesem gemütlich. Er lachte verschwörerisch, als Axilla ihm einen Haufen Fragen stellte, deren Antworten niemals für eine junge Frau in ihrem Alter bestimmt sein sollten.
"Dies hier ist ein kapeleion, oder wie ihr Rhomäer sagen würdet, eine taberna, der etwas anderen Art. Man(n) vertreibt sich hier seine freie Zeit, lässt sich von hübschen Frauen verwöhnen... - ein skeptischer Blick seitens Axillas - ...nein, es geht nicht nur um sexuelle Befriedigung! Man trinkt Wein, genießt Obst und Süßigkeiten und lauscht der angenehmen musikalischen Untermalung. Manchmal werden auf der Bühne dort auch Hahnenkämpfe oder Ringwettbewerbe veranstaltet."
In diesem Moment kam eine Bedienung und fragte nach ihren Wünschen. Timos überlegte kurz und bestellte dann einen sogenannten 'Süßen Teller', eine Karaffe Wein und eine 'Pfeife'. Dann wandte er sich wieder Axilla zu. "Äh...wo war ich stehen geblieben?" -
Nachdem er den ersten Schrecken überwunden hatte und von seinem Bruder angeblafft worden war, grinste Timos frech und entgegnete:
"Als ob du mich nicht hast rufen hören. Selber schuld wenn du zum pimpern hierher kommst und nicht einmal die Türe absperrst."
Er machte eine kurze Pause, ließ jedoch keine Antwort zu, als er dann hinzufügte: "Ich warte hier draußen."
Die Tür schloss sich wieder und die Turteltäubchen waren wieder unter sich. Timos rumorte derweil in der Küche herum.