Beiträge von Quintilia Melina

    "Eingeladen?" Melina blickte Iullus skeptisch an. Wollte er die Konversation beenden? Scheinbar. Melina war nun wirklich ungehalten über ihren Bruder, wurde aber unfreundlich mitgeschleift. Sie wollte sich von ihrem Bruder lösen. Es gelang ihr aber nicht. "Ja, in der Casa Quintilia," rief sie ihm zu, bevor sie entschwunden waren aber vergaß leider den Ort, an dem sich diese Casa befand. Sie würde ihrem Bruder nun einige Tage unfreundlich gegenübertreten: Die gute alte Ignorierstrafe würde folgen.

    Melina errötete immer mehr. Es war ihr so peinlich und nun passierte das, was sie erwartet hatte. Sie presste ihre Lippen zusammen, um ihr Lächeln zu verbergen. "Ehm...," machte sie verlegen. "Ich habe eigentlich keinem Mann den Kopf verdreht. Ich bin vielen zu seltsam." Dies meinte sie durchaus ernst und dieser Fakt schmerzte sie. Sie hatte bis jetzt noch keinen Mann gefunden. Eigentlich wollte sie es auch nicht aber irgendetwas in ihr trieb sie dazu, dass es nun wohl an der Zeit war. Wenn sie Calvena und andere Mädchen in ihrem Alter sah, dann schmerzte es sie. Aber etwas an sich ändern? Nein, das wollte sie nicht. Sie war einfach Melina, frech und ehrlich. Sie würde sich niemals für andere verbiegen und auch nicht für einen Mann.


    "Was ich so mache?" Melina blickte Aculeo mit ihren großen Augen an. Sie klimperte kurz mit ihren Wimpern und überlegte dann. Sie schob ihren Bruder leicht zur Seite. "Ich mache vieles," was eine blöde Aussage, wie sie im Nachhinein fand. "Ich lese gerne und ringe ab und an. Ich glaube, dass dies viele Männer abschreckt." Das junge Mädchen fuhr sich mit ihrem Zeigefinger kurz durch das Haar. Sie war doch recht nervös.

    "Jippie!" - frohlockte Melina und tänzelte leicht wippend auf und ab. "Essen ist immer gut." Sie kicherte. Doch da entdeckte sie, wie ihr Bruder die Sklaven behandelte. "Musst du unsere Sklaven immer so herumschubsen? Ein bisschen mehr Nettigkeit würde dir auch stehen, Brüderchen." Melina blickte ihren Bruder gespielt böse an und knuffte ihn dann in die Seite.

    "Temperament?" Melina streckte Aculeo verspielt die Zunge heraus und lachte dann auf. "Wie Quintilier sind wahre Temperamentsbestien!" Sie schubste ihren Bruder leicht und schien sichtlich glücklich. "Du willst also auch ein langweiliger Politiker werden? Schäm dich, dabei könnte ein so hübscher Mann, wie du, viel mehr erreichen." Melina weitete ihre Augen. Hatte sie gerade hübsch gesagt und das im Zusammenhang mit Aculeo? Wie peinlich. Sie verstummte schlagartig und hoffte, dass dies keine ernsten Folgen für sie haben würde. Sie wurde leicht rot und schob sich einige Schritte hinter ihren Bruder.

    Melina quetschte sich mühsam durch die Reihen und stand urplötzlich, wie ein schrecklicher Dämon vor Calvena und Valerian. "Salvete, ihr beide." Sie lächelte engelsgleich und in ihrer wohl einmaligen Aufmachung, die sie heute trug, würde sie auch fast so wirken, wenn nicht dieses heranpirschen und heranspringen gewesen wäre. Sie ignorierte einfach ihre Vorredner und schoss, wie es ihre Art war, darauf los: "Alles Gute euch beiden und vergesst nicht, nun seit ihr eine Person...ehm ein Schickal, so heißt es wohl." Sie lachte und nickte Calvena wohlwollend zu. "Ich freue mich für dich. Ehm...und auch für dich Valerian." Dies meinte sie wirklich ernst. Welches Mädchen wünschte sich nicht den Richtigen?

    Hunger? Das ließ sich Melina nicht zwei mal sagen. Sie geiferte ihren Bruder an. "Essen? Das ist eine wunderbare Idee, Brüderchen." Sie hatte wirklich Hunger und ein paar Oliven konnten den Abend schon verschönern. Merkwürdigerweise konnte Melina essen, was sie wollte und nahm nicht zu. Ein echtes Glück für das junge Mädchen. "Und nun hört mir ja auf von Politik zu reden. Iullus wird sicherlich ein großer Senator und auch du aber momentan steht das Essen an. Ja, ihr habt richtig gehört: Essen und was gibt es sonst Wichtigeres als das?" Sie kicherte und blickte die Anwesenden verträumt an. Melina war froh, dass sie endlich diese leidige politische Unterhaltung beenden konnte.

    Sie streckte ihrem Bruder frech, verspielt aber freundlich die Zunge heraus und genoss die Umarmung. "Es ist schön, dich zu sehen!" Melina nahm die Arme ihres Bruders von sich und deutete mit einem freudigen Blick auf sich. "Na', was sagst du? Ich habe mich extra für deinen großen Tag schick gemacht und du weißt, wie ich das hasse." Sie blickte dabei auf den Stoff ihrer Kleidung herab. Dann drehte sie sich sich einmal um sich selbst, um sich ihrem Bruder zu präsentieren. Dann fiel ihr wieder ein, dass ihr Bruder, nach der Rede gefragt hatte. Sollte Melina ehrlich sein? "Sie war eine typische politische Rede: Langweilig und selbstbeweihräuchernd, also perfekt." Sie lachte leicht. Sie meinte diese Aussage nicht ganz so ernst und dies konnte Iullus sehr wohl erkennen. Dann blickte sie mit ihrem typischen Grinsen zum Germanicus.


    "Ah, wen haben wir denn da? Einen Freund von dir, Brüderchen?" Melina stuppste den Germanicus mit ihrem Zeigefinger an. "Jedenfalls gibt er nicht so leicht nach, wie du es tust. Er scheint aus festem, nicht politischem, Gewebe zu bestehen." Sie kicherte. "Ah! Verzeihung! Salve, Germanicus. Ich bin Melina, die klitze-kleine Schwester von diesem da." Sie streckte ihrem Arm aus und deutete im Scherz auf Sermo. "Mein großer Bruder, Held Roms und baldiger Halb-Gott oder bist du das schon," scherzte sie während sie auf ihn zuging und einen Arm erneut um ihn legte. Nun stand sie in kumpelhafter Umarmung neben ihrem Bruder.

    Melina blickte sich um. Die Hochzeitszeremonie hatte wohl begonnen. Sie näherte sich den Gästen und zwängte sich etwas näher an Valerian sowie Calvena heran. Sie wollte zumindest einen guten Blick haben, wenn sie sich schon langweilte. Doch die meisten Gäste wollten ihr keinen Platz machen. So irrte sie hinter den fast geschlossenen Reihen umher. Ein Murren entfloch ihrem Rachen. Sie brummte, wie ein alter Brummbär. Sie versuchte einem großem Mann über die Schulter zu schauen, doch es misslang ihr. Mutig tippte sie diesen Mann an. "Entschuldigung, darf ich vorbei. Ich habe in der Nähe des Bräutigams zu sein. Ich bin sein freches Gewissen." Sie lächelte, wie sie eben lächelte, wenn sie etwas wollte. Ihre Stimme schien dabei fast engelsgleich. Der Mann beugte sich zu ihr herab. "Aber natürlich, hübsches Mädchen." Der Mann trat einen Schritt zur Seite und Melina sprang frech einen Satz vor. "Danke!" Melina schenkte dem Mann ihr breites Lächeln, was wahrscheinlich sogar die Götter erwärmen konnte und die Welt schöner machte. Eine Melina gab es nicht ohne dieses dauerhafte Grinsen oder Lächeln. So kam sie also hinter Valerian und Calvena an. Sie hatte endlich einen guten Stehplatz für sich gefunden. Erst jetzt merkte sie, dass sie sich mitten ins Zentrum der Festgesellschaft bewegt hatte. Ihr warmes Herz begann heftig zu schlagen. Es waren einfach zu viele Leute hier. Unter ihren Freunden würde sie jetzt einen dreisten bzw. frechen Spruch reißen aber hier? Nein, das war nun unpassend. Es war der schönste Tag für Calvena und Valerian. Nur den beiden zu liebe war sie hier. Melina verschränkte ihre freien Arme hinter dem Rücken und beäugte die beiden mit ihrem nun mehr liebevollen und gönnenden Lächeln.

    Melina wippte gelangweilt auf und ab. Die Gäste schienen sich zu amüsieren, warum sie nicht? Sie blickte missmutig auf den Boden. "Nette Fliesen," murmelte sie und rang sich selbst ein Lächeln ab. Es war einfach ein ironisches Bild, was sie abgab. Eine junge Frau, auf einer Hochzeit, abseits aller Aktivitäten, die Fliesen betrachtend. "Ah! Ein Sprung!" Sie fuhr mit ihrer Sandale darüber, um den Sprung auf seine Echtheit zu prüfen. Ja, es war ein Sprung. Was man nicht alles tat, wenn man sich langweilte. Melina blickte auf. Sie seufzte. Noch nicht mal ihr Verwandter hatte Zeit für sie und nun gammelte sie Abseits herum, im wahrsten Sinne des Wortes. War sie vergessen worden? Zumindest fühlte sie sich so. Würde es auffallen, wenn sie nun einfach ginge und sich zu ihren echten Freunden durchschlug? Melina grübelte und das Ergebnis war unbefriedigend. Diese Hochzeit war ein Standesgefängnis, aus dem sie nicht entfliehen konnte, da sie an den Gästen vorbei musste und Valerian sie garantiert unsanft stoppen würde.


    Melina fühlte sich einsam unter diesen ganzen Menschen. Wieder einmal wurde ihr bestätigt, dass diese Gesellschaft oberflächlich und seelenlos war. Sie hatte sich zwar angepasst, wahrscheinlich fiel sie deswegen nicht auf und wurde vergessen, weil sie wie jede Frau auf dieser Hochzeit aussah. Gelangweilt gähnend schleppte sie sich einige Meter zu einer Büste von einem berühmten Denker. Sie stellte sich davor und betrachtete diese. Melina hob ihre Hand und touchte dem Mann auf die Nase. Die Büste fing bedrohlich an zu wanken. Melina riss die Augen auf. "Nein," schimpfte sie leiste, während sie versuchte die Büste am umfallen zu hindern. Sie legte ihre Arme um diese. Glück gehabt, die Büste fand, dank Melinas Umarmung, wieder Stand. Langsam nahm sie die Arme von der Büste und holte Luft. Ihr Herz war ihr gerade aus der Brust gefallen.

    Melina hatte sich mit ihrer Familie heimlich hereingeschlichten und verhielt sich eher unauffällig. Sie trug feine Stoffe, da sie von Valerian dazu genötigt wurde, sich einigermaßen hübsch zu machen. Ihr missfiel der Gedanke sich nun hinter ihrem Äußeren zu verbergen. Sie fühlte sich unwohl in ihrer Haut sowie unter den ganzen Menschen. Was sollte sie auch hier? Sie träumte zwar selbst eines Tages von einer Hochzeit. Diese würde aber deutlich kleiner ausfallen, mit wenig Tamtam. Sie stand abseits mit beiden Händen vor dem Körper verschränkt. Melina sonderte sich bewusst ab, um nicht aufzufallen. Sie wollte so aufgebrezelt nicht erkannt werden, was sollten ihre Freunde von ihr denken? Etwa, dass sie eine Modetussi geworden war? Melina rang sich ein gezwungenes Lächeln ab und präsentierte im Zusammenspiel mit ihrem Make-Up eine Maske. Doch irgendwo mochte sie es auch. Sie stand im Zwiespalt mit sich selbst. Eine Haarsträhne fiel ihr ins Gesicht. Mit einem gezielten Griff, schob Melina diese zur Seite, um dann wieder verstohlen in die Reihen der Gäste zu blicken. Sie war sonst so extrovertiert, warum jetzt nicht? Melina war sich einfach unsicher, ob dies der richtige Ort für sie war.

    Sim-Off:

    Bin ich auch für. :D :dafuer:


    Melina blickte Valerian böse an. Ihre Freunde untersuchen? Damit war sie überhaupt nicht einverstanden, warum auch? Man wollte sie wieder kontrollieren, eine Schande war das. "Sie werden sich sicherlich freuen dich kennenzulernen," sprach Melina mit einem unüberhörbaren zynischen Unterton.


    "Was das Bett betrifft," scherzte sie. "Ich denke, dass ich dies wahrscheinlich selbst reparieren kann. Mal sehen, was dabei herumkommt, vielleicht ein unheiliger Götze oder ein modernes Kunstwerk." Sie kicherte und blickte dann zu Calvena. "Los! Haut schon ab und verbringt einen schönen Nachmittag! Ihr beide habt es euch verdient!" Melina blickte Calvena vertrauensvoll an. Man konnte erkennen, dass sie beiden ihr Glück gönnte und sich sogar für sie mitfreute. Melina war kein verzogenes Biest. Sie war nur ein wenig merkwürdig.

    Melina sondierte Aviana gründlich und sie war nicht zufrieden mit dem Ergebnis. Es schien sich um eine typische Modetussi zu handeln, die scheinbar mehr Spaß im Balneum hatte als an guten Gesprächen. Sie zeigte eine Art von aufgesetzter Freundlichkeit, die Melina fremd war oder war ihre Art doch ehrlich? Melina war skeptisch bei Aviana. Jedoch war Melina ein Mensch, der niemanden sofort verurteilte und jedem eine Chance gab, so auch Aviana. Sie lächelte und behielt ihre Gedanken bei sich. Doch als Aviana anffing sie zu tadeln oder besser gesagt, zu belehren, da verspürte Melina einen kleinen Ansturm von Zickigkeit. Auch, wenn sie es scherzhaft gemeint haben sollte, so kam es nicht bei Melina an. Ihr Lächeln verschwand und wurde durch einen neutralen Ausdruck ersetzt. "Das ist eine sehr gute Idee, Magistra."


    Dies war ihr einziger Kommentar zu ihrer Aussage, danach schaute sie zu Sermo sowie zu Valerian. Man konnte doch einen gewissen Bock in ihren Augen ablesen, denn sie zu verbergen suchte. Doch da fühlte sie, dass auch sie einmal abgelehnt worden war und dieses Gefühl hatte sie nie gemocht. Sie wollte dies Aviana nicht antun, da sie es selbst so sehr hasste. So wandte sie sich wieder zu ihr. Sie tat etwas, was man eigentlich nicht von ihr erwartete. "Hast du Interesse daran, die Tage mit mir über den Markt zu gehen?" Melina war doch recht schockiert über ihre eigene Aussage aber machte dazu eine gute Miene.

    "So ein Bett kann schnell zerstört sein. Besonders, wenn es meines ist." Sie kicherte und funkelte Calvena an. "Getrieben? Vieles. Eine Kissenschlacht mit Freunden zum Beispiel." Sie funkelte Calvena an und nickte ihr freundlich zu. "Also nichts Verwerfliches. Ich weiß, was sich für eine Frau gehört." Sie lachte leicht auf über ihre Aussage, da sie sich selbst dabei nicht so ganz ernst nahm. "Zumindest manchmal, weiß ich das." Melina blickte noch einmal durch die Runde, um eventuelle Stimmungen aufzuschnappen. "Meine Freunde sind harmlos... eigentlich. Ehm...vielleicht sind deren Freunde, also die Freunde meiner Freunde, etwas stürmisch," formulierte sie überspitzt mit breiten Lippen.

    Melina stand mit anhimmelnden Augen vor der Rostra. Ihr großer Bruder und die große Politik. Irgendwie konnte sie sich noch nicht mit dem Gedanken anfreunden. Sie war ihm zu Liebe hier und wollte ihm Beistand sein. Sie mochte ihren Bruder sehr, dies zeigte sie mit einem aufbauenden sowie erwärmenden Lächeln. Ihr Bruder war etwas Besonderes, da war sie sich sicher. Melina hatte sich sogar ein wenig aufgehübscht, um repräsentabel für ihren Bruder zu sein: Dies aber nur ausnahmsweise, denn in Wahrheit mochte sie dies immer noch nicht wirklich. Nun stand also eine glückliche römische Dame vor der Rostra, um ihren Bruder anzuhimmeln, wohl ein seltener Moment.


    Melina applaudierte als ihr Bruder von der Rostra zu steigen schien. "Iullus," rief sie laut, damit er sie auch hören würde. "Iullus! Hier! Ich bin es!" Ihre klare Stimme mochte sogar das Gemurmel der vielen Menschen erhellen. Melina rollte die Augen. Übersah Iullus sieh? Eine Frechheit. Sie war doch extra für ihn gekommen. Sie versuchte sich zu beherrschen und nicht in einen ihrer wütenden Zickigskeitanfälle zu verfallen. Das Lächeln war zwar verschwunden, doch ihr Gesicht blieb weiterhin freundlich, nicht die überschwengliche Art von Freundlichkeit aber ein dezenter Sonnenschein blieb.

    Verlegen winkte Melina den beiden Neuankömmlingen zu. "Ja, ich heiße Melina," sagte sie im Scherz. "Ihr könnt mich aber auch Tollpatsch oder Ente nennen." Melina blickte auf die Personen herab, die versuchten ihr Kleid zu retten. "Lasst gut sein. Es ist nur ein Stück Stoff und ihr sollt euch nicht eure Hände wund arbeiten." Sie lächelte. "Das wird mir noch häufiger passieren." Wieder huschte ein breites Grinsen über ihr Gesicht. War es ein böses Omen? Wahrscheinlich. Nun schwieg sie kurz und blickte Aviana und Pulcher an. Ein wenig neugierig war sie ja schon. War Aviana etwa eine Frau, die Stunden im Balneum verbrachte? Melina weitete kurz ihre schönen vollen Augen und blickte dann neugierig zwischen den Personen hin und her.

    Zitat

    Original von Iullus Quintilius Sermo


    Ich hingegen melde mich bis zum 12. April mehr oder weniger ganz abwesend. Die Zeit läuft mir davon für eine Hausarbeit, hinzu kommen die zeitfressenden Feiertage. Bin also höchstens read-only. Sorry Leute. -.^


    *knuff*


    Komm ja pünktlich wieder! =)

    "Möbel sollten nützlich sein. Ihr Aussehen interessiert mich reichlich wenig. Ich finde, dass wir genug Möbel haben, außer dem Bett, dass ich zerstört habe. Insofern brauchten wir schon ein neues Bett für mich. Ich gebe dir also recht, dass wir ruhig Möbel einkaufen gehen sollten," sagte sie und konnte sich eine Grimasse nicht verkneifen. Als Lucius ihre Aktivitäten ansprach, verstummte sie kurz und legte leicht berührt die Hände an die Hüfte.


    "Es ist doch meine Sache, wie ich mein Leben gestalte. Mir macht es Spaß, allgemein macht mir der Wettkampf Spaß. Ich könnte mich sogar für das Speerwerfen begeistern. Aber, wenn es dich beruhigt, werde ich in deiner Gegenwart nicht ringen oder Speerwerfen." Sie kicherte.


    "Diomedes Eintöpfe sind sicherlich auch lecker aber manchmal muss man halt raus. Das Haus kann einen manchmal einengen," versuchte sie sich zu erklären. "Aber, was meine Freunde betrifft, ich lade sie gerne ein." Wusste Lucius eigentlich, was er sich damit angetan hatte? Sicherlich nicht.