Magnus schlenderte nun durchs Lager und kontollierte, ob auch alles zu seiner Zufriedenheit gemacht wurde.
Hier und da hatte er Kleinigkeiten auszusetzten, aber alles in allem war er sehr zufrieden. War ja auch zu erwarten nach der Übung die sie inzwischen im Lager auf und wieder ab und wieder aufbauen hatten.
Zu guter Letzt kam er an eine recht freie Stelle am Rand des Lagers. Schon von weitem sah er dort jemanden mit dem Schwert trainieren und glaubte an den Bewegungen zu erkennen, dass es Flavius war. Dieser Verdacht bestätigte sich beim Näherkommen.
Doch in sicherer Entfernung bieb Magnus lieber stehen. Flavius schien seine Umgebung nicht mehr richtig wahrzunehmen, sonder sich nur auf das Schwert in seiner Hand zu konzentrieren. Interessiert aber auch leicht besorgt beobachtete Magnus das Treiben seines Freundes.
Beiträge von Magnus Quintilius Manus
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Magnus baute mit den anderen zusammen das Lager auf. Leicht missmutig und grübelnd arbeitete er. Ihm gefiel es in Rom, zumindest das, was er bisher davon gesehen hatte...
Aber erstens war es Rom und nicht Mogontiacum, zweitens war seine Familie nicht hier, drittens war Sara nicht hier und viertens war Flavius nicht wieder aufgetaut. Er schaute noch immer so düster vor sich hin und Magnus glaubte nicht ihn auch nur einmal Lachen gesehen zu haben, seid sie Tarocco verlasse hatten. Wenigstens eine gute Aussicht hatte er, nämlich die bevorstehende Sauftour zusammen mit Maximus...
Das Lager war soweit aufgebaut. immer noch grübelnd blickte magnus sich um und entschloss sich erstmal etwas Wasser zu trinken. er ging zu den Fässern und schöpfte sich etwas heraus. -
Magnus ging ebenfalls an Bord.
Sim-Off: Sorry, keine Zeit für mehr -.-
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Im Castellum angekommen legte sich Magnus sofort hin. Bald würden sie nach Rom aufbrechen, und dann, danach, endlich, endlich nach Germanien!
Er schlief bald ein. -
Aus dem einem Becher wurden dann doch zwei, oder drei?
Auf alle Fälle machte sich Magnus, Maximus und Felix irgendwann wieder auf zum Castellum. -
Zitat
Wer soll sie den unglücklich machen? Soweit ich weiss gibt es in Rom nur nette Menschen." langsam versuchte er sein leichtes grinsen wieder abzunehmen. "Aber vertrau mir, deine Schwester wird sich in Rom wohl fühlen, das kann ich dir ohne Bedenken versprechen."
Magnus grinste bei Maximus ersten Worten kurz, wurde aber im gleichen Moment wieder ernst. 'Ich weis, dass du genau weist, was ich mein...', dachte er sich.
Ich vertrau dir, und das weist du. Ich verlass mich darauf, dass du auf sie aufpasst!, erwiderte er und schaute Maximus lange an.
Da stieß Felix zu ihnen. Salve Felix!, grüßte Magnus ihn. Du kannst ja noch grade stehen und sogar schnell gehen! Das müssen wir ändern!, grinste er und winkte einem Kellner, der sofort noch drei Wein brachte.
Einer geht noch, das ist aber der letzte für mich heute meinte er zu Maximus und reichte ihm zwinkernd den Becher. Den andern gab er Felix. -
Magnus runzelte unweigerlich die Stirn. Er hatte es befürchtet...
Er musste überlegen und er merkte das ihm das doch schon etwas zu schwer fiel, als ihm lieb war.
Ich verstehe deine Gründe, so wie du sie mir jetzt sagst. Doch weis ich nicht, ob mir das gefällt.., begann er langsam. Unterbrach sich aber.
Doch lass uns lieber nochmal darüber reden, wenn wir beide nüchtern sind. Doch eins kann ich dir jetzt schon sagen: Ich mag meine Schwester sehr, doch das weist du ja bereits, und sollte sie in Rom unglücklich sein würde ich keine Sekunde zögern sie zurückzuholen! Und sollte ein Mensch der Grund für ihr Unglück sein, so sollte derjenige sich vor mir in Acht nehmen! Magnus sah Maximus an. Er wusste, dass Maximus nur das beste für seine Schwester wollte, doch ein kleiner Rest Skepsis würde wohl immer bleiben... -
Ich freu mich schon! Das klingt doch viel versprechend!, grinste Magnus und merkte langsam aber sicher wie der Wein ihm wirklich zu Kopf stieg.
'Was gäbe ich jetzt nich um einen schönen Krug kühles Met!', dachte er sich und kurz drauf: 'Ach, was solls!' und kippte auch den Rest des Bechers.
Da kam ihm ein Gedanke. Wenn eure Casa in Rom steht, wo willst du denn mit Lucia leben, wenn es so weit ist? In Rom? In Mogontiacum? Oder ganz wo anders?, nur ungern gab er es zu, aber er wollte seine kleine Schwester nicht unbedingt all zu weit weg wissen... Abwartend sah er Maximus an. -
Magnus schrak aus seinen Gedanken auf und begriff gerade noch so Maximus Worte.
Ja, nenn es Nachteil, wenn du willst... Ich mein, ich freue mich zwar auf den Siegeszug durch Rom, aber wer wird da sein? Lauter mir unbekannte Meschen. Meine Familie ist in Mogontiacum und meine Freunde sind hier oder ebenfalls dort. Magnus schaute in seinen inzwischen leeren Becher und griff nach dem zweiten. Trank erstmal einen tiefen Schluck. Aber wer wär ich denn, das ich diese Ehre verschmähe? er grinste schief. Außerdem komm ich ja noch früh genug nach Hause, und dann kan mich nichts so schnell davon abhalten erstmal die Leute zu treffen, die ich will!
Er grinse Maximus an.
Und wie siehts bei dir aus? Du kommst doch ursprünglich daher, oder irre ich mich? -
Ja, das klingt nach Lucia und ich glaube sie denkt öfters als nur das eine oder andere mal an dich., erwiderte Magnus und verfiel schließlich ebenfalls in Schweigen.
Seine Gedanken waderten über die grünen Wiesen Germaniens, in deren Mitte in an einem wundervollen kleinen Bach Sara auf ihn wartete. Sie hatte ein wundervolles Kleid an und ihr Audacius weidete neben ihr. Freudig sah sie ihm entgegen un stand auf, ihr Haar wehte in dem sanften Wind und ihre Augen strahlten als sie ihn kommn sah.
Magnus lächelte stumm vor sich hin und trank hin und wieder einen Schluck seines Weines. -
Magnus antwortete grinsend: Zu trinken kann nie genug da sein und so müssen wir einmal weniger gehen.
er sties mit Maximus an und trank den herrlichen Wein in großen Schlucken.
Auf Maximus Frage überlegte Magnus nicht lange: Die amüsieren sich köstlich ohne uns, was denkst denn du? , grinsend nahm Magnus noch einen Schluck. Ich fürchte nicht mehr lange und sie werden unser ganzes Geld ausgeben, während wir auf einem Feldzug sind. Lachend stellte er den Becher ab. Wir stürzen uns noch selber ins Unglück! ... und werden glücklich dabei sein!
Grinsend schaute er in seinen nun schon wieder halb geleerten Becher.
Aber jetzt im Ernst: Ich frag mich, ob Sara überhaupt zu Hause ist, so wie ich sie kenne hält sie nichts lange an einem Ort, den kleinen Wildfang - Das mag ich so an ihr, sie ist nicht so brav, wie manch andere - Und, da ich ja auch weg bin kann ich es ihr nicht mal übel nehmen. Ich hoffe nur, dass sie auf sich aufpasst, aber das wird ihre Familie schon tun.
Und was denkst du, was Lucia macht? Ich könnte mir das schon so ungefähr vorstellen, doch ich möchte deine Meinung hören. -
Magnus nickte nur.
Er sah, wie Maximus aufstand und verschwand. Er beschloss grade die Leute, die sich hier so rumtrieben, zu beobachten, als zwei Becher Wein vor ihn gestellt wurden. Überrascht sah er auf, war Maximus schon wieder da? Das ging aber schnell!
Aber, ein breites Grinsen huschte über Magnus Gesicht, es war nicht Maximus, es war der Kellner, bei dem er vorhin durch Zeichen noch Wein bestellt hatte. Das hatte er ja schon wieder ganz vergessen gehabt! und Maximus schien es nicht mitbekommen zu haben...
Lachend nahm er die Becher entgegen und bezahlte sie auch gleich.
Immernoch grinsend wartete er, dass Maximus mit noch zwei Bechern auftauchen würde. -
Magnus lächelte bei Maximus philophischen Worten, doch es war ein leicht trauriges Lächeln. Es war die Wahrheit.
Aufständische wird es immer wieder geben und wenn nicht hier, dann woanders. Die Menschen, die wir töten sind nur wenige von vielen. In viel zu vielen schlummert eine gewisse Unzufriedenheit und manchmal bedarf es eben nur einem Mann der genau diese Unzufriedenheit erkennen und ansprechen kann, um die schwelende Glut in ein Feuer zu verwandeln., sinnierte Magnus und schüttelte kurz darauf den Kopf.
Der Wein ist gut aber er steigt wohl schnell zu Kopf... Aber keine Sorge, du wirst schon nicht Arbeitslos werden., meinte er mit einem leichten Grinsen zu Maximus und winkte einen Kellner heran ihnen noch zwei Becher zu bringen. -
Magnus trank ebenfalls seinen Becher in einem Zug halber aus. Nachdem er sich gesetzt hatte und Maximus Frage gehört hatte schaute er nachdenklich in seinen Becher.
Ich weis es nicht., meinte er nach einer Weile. Vielleicht so hundert, vielleicht mehr, vielleicht weniger. Magnus runzelte die Stirn. So viele waren gestorben... Er setzte wieder zum Trinken an und lehrte im zweiten Zug den Becher.
Ich hab nicht mitgezählt und im nachhinein kommt mir das alles so unrealistisch vor.... Was glaubst du, wieviele du hast?, fügte er nach einem Moment hinzu. -
Ich wäre zwar für mehr als nur einen Schluck, aber der Vorschlag wird angenommen., grinste Magnus und besorgte erstmal für jeden etwas.
Einen der großen Becher drückte er Maximus in die Hand.
Auf die II. und die IX Legion. Auf den Sieg, auf Rom und auf unsere Mädchen Zuhause., rief er und grinste Maximus an. -
Na, pass auf, dass ihr großer Bruder anderweitig beschäftigt ist, wenn du das machst!, meinte Magnus und zwinkerte grinsend. Aber da brauchst du dir keine Gedanken machen, ich denke ich werde das gleiche bei Sara tun. So weit der Wildfang sich festhalten lässt. Und ja, ich freu mich schon sehr darauf sie wieder zu sehen., auf Magnus Gesicht legte sich ein liebevolles Lächeln, als er an Sara dachte. Wie schön doch träumen war und wie schmerzlich, dass diese Träume in nächster Zukunft noch nicht in Erfüllung gehen sollten.
Aber lass uns jetzt lieber zum Fest gehen, ich brauch jetzt einfach was zu trinken! -
Magnus nickte stumm zu Maximus Erzählung. So was ähnliches hatte er sich schon gedacht, doch wollte er es lieber von Maximus selbst hören. Er hatte richtig gehandelt, befand Magnus, sagte jedoch nichts.
Kurze Zeit schwiegen sie, dann fragte Magnus unvermittelt: Was hast du denn als erstes vor, sobald wir wieder in Mogontiacum sind?
Er grinste Maximus an, glaubte er die Antwort doch schon zu kennen, doch war es ihm lieber über so was als über die Schlacht zu reden. -
Ja, ich habe es überstanden., meinte Magnus monoton. Das Abschlachten am Schuss würde ihm wohl ewig in Erinnerung bleiben und genau das wollte er nicht. Einfach vergessen, sie hatten gewonnen, mehr zählte nicht.
Und dann hatte ich mich gefreut wieder nach Mogontiacum zu können, sobald der Triumphzug hier vorbei ist. Doch nun... Ich freue mich natürlich auf einen weiteren Triumphzug, und das auch noch in Rom, jedoch..., Magnus brach ab und zuckte mit de Schultern.
Und wie ist es dir ergangen? Ich hab dich nur einmal wirklich gesehen, als du gegen Ende ein junges Mädchen zu den anderen Gefangenen geführt hast... -
Magnus hatte sein Zimmer bezogen und inspizierte nun die Räume und Schlafstätten der Legionäre. Die meisten waren ebenfalls schon fertig, immerhin winkte ein großes Fest und das wollte sich keiner entgehen lassen.
Alles war verstaut und sah ordentlich aus. Die Schlafplätze waren vorbereitet, doch Magnus zweifelte leicht daran, dass sie in dieser Nacht großartig genutz werden würden.
Magnus lobte die Männer und entlies sie schließlich zum Fest, was mit freudigen Ausrufen entgegen genommen wurde.Sim-Off: Ist mit Flavius abgesprochen, er is ja das Wochenende über net da und mer wollen ja net im Castellum versauern
Am Ende seiner Runde sah er Maximus. Salve! Lust was zu trinken? Ich lad dich auf 'nen Becher ein., grüßte er seinen Freund.
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'Ein Triumphzug durch Rom?', freute sich Magnus, als dies verkündet wurde, doch schon kurz darauf fiel ihm der haken an der Sache auf. Wenn sie jetzt erst nach Rom müssten, dann würde es noch länger dauern, bis die II. wieder in Mogontiacum ankam.
'Oh, Sara, die Götter meinen es nicht gut mit uns...' aber wenigstens konnte er ihr jetzt schreiben, damit sie und Lucia sich keine Sorgen mehr machen mussten...