"Ob da ein einfacher Marstempel für reicht?" fragte er skeptisch. "Wie ich eben schon sagte, solche gibt es in Germanien viele." Er rieb sich das Kinn und schaute einen Moment lang nachdenklich vor sich hin. "Die Belebung Confluentes wirst Du mit diesem Projekt wohl nicht zustande bringen. Da musst Du andere Dinge in die Wege leiten. Mehr Marktpräsenz, Feste etc., aber ich fürchte ein einfacher Tempel wird es nicht ausmachen."
Beiträge von Valentin Duccius Germanicus
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"Moment," hob er kurz die Hand. "Du zählst hier gerade Dinge auf, die dafür gar nicht zur Disposition stehen," lächelte er. "Oder willst Du alle Bürger Germaniens zum Pilgern nach Confluentes anregen? Was sollte der Grund sein? Ein Marstempel? Das erscheint mir um einiges zu wenig, denn bei aller Liebe, aber die gibt es in dieser Provinz wie Sand am Meer," ein Blick zu den Beiden gewandt mit einem leichten Lächeln. "Und das meine ich nicht abwertend, sondern ausschliesslich feststellend. Und die Frage wäre auch, ob man für ein einmaliges Ereignis, was Du vorhin angesprochen hast, ein überdimensional großes Tempelprojekt benötigt, oder ob man nicht nur etwas Kleineres baut, das dann auch wirklich genutzt wird." Er sah Augustinus an. "Verstehst Du, wo ich die Problematik sehe?"
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Lange hatte er solch Zärtlichkeiten vermisst. Er wusste, teilweise war er selber Schuld daran gewesen, aber dennoch hatte er in diesem Moment das Gefühl, dass sie sich die Schuld mindestens richtig geteilt hatten. Aber nein, er wollte nicht schlecht von Desi denken, hatte sie doch stets alles gut gemeint mit ihm und ihr Bestes gegeben in der Fremde. Und ja, in gewisser Weise liebte er sie auch noch immer sehr, auch wenn sie ihn verlassen hatte und in ihre Heimat zurückgekehrt war, aber da war etwas ganz Besonderes jetzt in seinem Herzen, was dieses fast zum Zerspringen zu bringen schien. Ohne ein weiteres Wort zu sagen legte er seine Hand in ihren Nacken, zog ihr Gesicht noch näher und küsste sie lange und innig, fasste immer wieder nach. Wollte sie spüren und ihre Lippen schmecken, wollte in diesem Moment eins sein mit ihr, doch auf diese ganz besondere Art, die sie ihm gegenüber auszustrahlen schien.
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Es hatte ein wenig gedauert, bis Valentin Marga hatte finden können, aber letztlich war sie endlich erschienen und lächelte den Fremden entschuldigend an. "Tut mir leid, dass Du warten musstest. Du möchtest also Dein Zimmer und ein wwnig mehr von der Casa sehen?"
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"Sind denn die Bedürfnisse entsprechend? Denn verzeih diesen Einwand, aber was nutzt ein Tempel, wenn er nicht genutzt wird?" Er sah ihn fragend an. "Versteh mich nicht falsch, ich will Dir den Tempel nicht ausreden oder schlecht reden, ich möchte nur sicher gehen, das Relationen gewahrt werden, wenn Du verstehst, was ich meine."
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"Das beantwortet aber meine Fragen noch nicht," sagte er freundlich und wartete geduldig.
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Sim-Off: Eben noch mal?
Das dauert dann aber schon ein bissel länger. 
Er hörte sich die Diskussion an, konnte sich aber die Größenverhältnisse zu Confluentes nicht so recht vorstellen. "Moment bitte," meinte er nachdenklich. "Florus, wenn ich einmal auf Deine Argumentation zurückgreifen darf. Von welchen Größen, in Schritt oder anderen Maßangaben sprechen wir hier eigentlich bei einem Tempel und dem dazugehörigen Platz. Wie genau muss ich mir das vorstellen?" Er sah in die Runde und zuckte kurz die Schultern. "Man möge mir verzeihen, aber ich kenn mich mit Tempelbauten nun mal nicht aus, wie Ihr Euch vermutlich denken könnt.
Was das Thema krieg betrifft, Augustinus, mögen die Nornen uns beistehen und ihn verhindern. Ausserdem wäre dann wohl ein zentralerer Sammelpunkt fast geeigneter, denn wie Du schon sagtest, wir sprechen hier von sechs Legionen und wer weiss wie viele Auxilia. Wie sieht es überhaupt mit der bisherigen religiösen Infrastruktur in Confluentes aus? Zu meinen Zeiten gab es nicht viel mehr als zwei kleine Schreine. Und wie ist die Nutzung und die Bedürfnisse?" -
"Wenn ich etwas einwerfen darf?" Ich sah von einem zum Anderen. "Man sollte das Ganze vielleicht auch ein wenig in Relation mit der Größe von Confluentes betrachten."
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"Ah, Petronia, Willkommen. Bitte sei so gut und protokolliere die Sitzung, so das wir einen Bericht in der Curia veröffentlichen können." Er lächelte der Frau zu und auch bei ihm war einen Augenblick lang ein Blitzen in den Augen zu erkennen, ehe er sich wieder den Plänen widmete. Wobei er gestehen musste, dass er sich mit den Tempeln nicht sonderlich auskannte.
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Mit leichter Verspätung traf auch er ein und grüßte die beiden Anwesenden. "Salve Florus, Salve Augustinus. Danke, dass Du so schnell hast kommen können." Ich sah kurz zu Florus. "Ob noch jemand anderes kommen wird, weiss ich nicht, da der Termin recht kurzfristig gelegt ist, aber gleich wird noch meine Scriba als Protokollantin kommen. So dass sie zur Not alle Abschriften erhalten werden."
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Ein Bote betrat nach Klopfen das Officium. "Salve, eine dringende Nachricht aus Mogontiacum."
An Marcus Octavius Augustinus, Magistratus der Stadt Confluentes
Salve Augustinus,
die Curia Provinciales möchte Dich zu Deinem Tempelprojekt befragen. Deshalb wirst Du darum gebeten schnellstmöglich nach Mogontiacum zu kommen. Eine Besprechung zu diesem Thema findet in der Curia Mogontiacum, im Besprechungsraum statt.
Bitte bringe alle bisherigen Pläne und Ausarbeitungen mit.Vale bene
Valentin Duccius Germancus
Duumvir Mogontiacum -
Er machte schnell eine Notiz und nickte. "Es wird noch heute eine NAchricht an den Magistratus herausgehen. Ich schlage vor ein solches Treffen baldmöglichst im Besprechungsraum der Curia Mogontiacum abzuhalten." Er wandte sich an alle anderen Teilnehmer der Diskussion. "iese Einladung gilt für alle Interessierten zu diesem Thema."
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"Ich kann ihn gerne zu einem dringlichen Gespräch in die Curia Mogontiaci einladen, wenn Du es wünschst. Dann können alle Interessierten diesbezüglich mit ihm darüber diskutieren."
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Er nickte lächelnd. "Das ist mehr als verständlich, doch soll Dir ein Gästezimmer in meiner Casa jederzeit offen stehen. Komm einfach vorbei, Hergen und Marga wissen BEscheid und werden sich Deiner gerne annehmen."
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"Dazu müssten wir gegebenenfalls den Magistratus, der für die Pläne verantwortlich ist, noch einmal befragen oder einen Gegenvorschlag machen. Duccia Britannia könnte gegebenenfalls auch schon etwas sagen, aber sie wird erst kommende Woche zurück erwartet."
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Auch er erhob sich und nickte dankbar. "Ich danke Dir. Wie sieht es eigentlich aus? Hast Du eine Unterkunft hier? Sonst würde ich Dich gerne als Gast in der Casa Duccia Willkommen heissen."
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wieder frei
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"Das ist natürlich selbstverständlich," lächelte er. "Vielleicht nimmst Du Dir die entsprechende Zeit und schaust dann einfach wieder hier vorbei. Gegebenenfalls können wir das dann mit einem Treffen mit dem Lagerverwalter verknüpfen, der Dir mehr über die Logistik sagen kann."
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Er nickte nachdenklich und machte ein paar Notizen und Berechnungen.
"Nun gut, man sollte nehmen, was man bekommen kann, nicht wahr?" lächelte er. "Am Besten wäre es, wenn Du uns Transportkapazitäten und Termine sagen könntest und der Lagerverwalter sorgt dann für die entsprechende Aufteilung all der Sachen." Er sah Florus fragend an. "Oder hast Du da andere Vorschläge zu?" -
Im Auftrag des Praeceptors, der derzeit nicht in Mogontiacum weilte, hing er die neuesten Erkenntnisse zum Cursus aus.
Folgende Teilnehmer haben den
CURSUS DE REBUS GERMANORUMBESTANDEN MIT AUSZEICHNUNG:
Titus Didius Gordianus
Germanica Aelia
Camillus Matinius PlautiusBESTANDEN:
Caius Iulius Seneca
Petronia Marcia
Marcus Octavius AugustinusNICHT BESTANDEN:
-NICHT ABGEGEBEN:
Gaius Iulius Raeticus
Gaius Prudentius Commodusgez. Valentin Duccius Germanicus