Er war ein wenig geschockt und trauerte um Nuntius. Eine Weile brauchte er, ehe er begriff, wer da neben ihm stand und was wollte. "Venusia... ein Überfall. Nuntius hat.. mich gerettet.... Der Täter ist noch irgendwo... Hol Hilfe!"
Beiträge von Valentin Duccius Germanicus
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Es ging alles plötzlich ganz schnell udn er hatte gar keine Zeit zu reagieren. Nun zeigte sich, dass er eben keine Kampferfahrung hatte. Er wurde zurückgedrängt und verletzt, konnte nicht mal, vor Schmerz, eingreifen als der Fremde Nuntius niederstach. Er sah den Fremden auf sich zugehen und wollte sich aufrichten, sich wehren, Bilder vom Sommer traten wieder an die Oberfläche, aber er konnte nicht. Und er brauchte zum Glück nicht, denn der Mann floh. Langsam robbte er zu Nuntius hin und zog ihn in seine Arme.
"Halte durch, Junge, halte durch."
Aber Nuntius sah ihn nur mit schmerzverzerrtem Gesicht an und flüsterte tonlos vor sich hin, ehe seine Augen brachen. -
"Also Nuntius, was hast Du über unseren Besucher herausgefunden? ICh bin doch schon sehr gespannt."
Nun, das ein oder andere interessante, aber noch nicht wirklich viel.
"Egal, mein Junge, erzähl was Du weisst."
Nuntius lächelte leicht. Er mochte den Duumvir, auch wenn er manchmal ziemlich mürrisch sein konnte. -
Er sah dem Mann schweigend hinterher und schüttelte genervt den Kopf. Warum meinten die Leute immer, dass man das Rest mit Macht für sich gepachtet hatte.
"Nuntius, komm rein!" Rief er nach seinem Scriba. Als dieser den Raum betrat, blickte er ihn ernst an. "Sei so gut. Der Mann der eben hier war, ich kenn ihn irgendwoher. Finde heraus, wer das ist. Und was er mit der Ruine zu tun hat."
Der junge Mann nickte und verschwand eilfertig. -
Er grinste nur leicht und liess noch mehr Met bringen, reichte dann die Becher an die beiden Mannen weiter und meinte amüsiert. "Ich garantiere Euch, einmal davon gekostet, werdet ihr es entweder hassen oder auf ewig lieben."
Er hob seinen Becher. "Zum Wohl!" -
"Na das hört man gerne." Er bemerkt den Blick und schmunzelt leicht. "Auch mal probieren? Köstlicher Honigmet. Wirklich empfehlenswert."
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Die Sklavin reichte ihm lächelnd den Wein und er selber nahm einen Becher Met. "Ja, so viel mir bekannt ist. Nun, ich denke, sollten sie gewählt werden, dass sie ihre Sache gut machen werden. Doch sag, wie läuft es bei der Legio?"
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"Sei gegrüßt, Terentius Seculus. ICh freue mich Dich hier begrüßen zu dürfen. Ja, leider nicht, aber ich denke, es liegt daran, dass viele derzeit zu den Wahlen nach Rom gereist sind und viele der Bürger trauen dem Frieden noch nicht. Aber der Abend ist noch jung und ich hoffe ja auch, dass andere, nicht Purpurea sich noch zu der Feier einfinden werden."
Er deutete auf die Speisen und Getränke und winkte einer Sklavin.
"Möchtest Du etwas Trinken oder Speisen?" -
Es war soweit! Die Pforten waren geöffnet und alles für die Einweihung des Domus Factionis bereit. Die ersten Gäste kamen auch schon und wurden herzlich begrüßt. Eine Vielzahl an Speisen, Getränken und Verlustigungen warteten auf jene.
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Valentin musterte den Mann, der ihm nicht unbekannt schien, auch wenn er ihn gerade nicht einzuordnen wusste.
"Schön zu hören, dass Du den Unfall "bedauerst". Aber meine Entscheidung bezüglich des Hauses ist unumstößlich! Es hat genug Schaden verursacht. Ausserdem wäre es jetzt so und so nicht mehr zu retten. Es wird abgerissen und damit basta! En Trupp ist bereits informiert und wird sich darum kümmern.
Und was den Architekten betrifft, so hätte er gleich den Unnütz dieser Aktion erkennen müssen. Da er dies nicht tat, zeigte er seine Inkompetenz und dafür ist er entlassen worden.
Wenn sonst nichts mehr ist," kanzelte er den Mann ab. -
An den Legatus Augusti Pro Praetore Spurius Purgitius Macer
Castellum der II.LegioSalve Legat,
mein aufrichtiges Beileid zum Verlust des Legionärs Numerius. Der verantwortliche Architekt wurde sogleich aus den Diensten entlassen. Ich habe ihm weitere Konsequenzen in Aussicht gestellt. Das Haus wird abgerissen werden, da ich keinerlei Interesse daran habe eventuell noch mehr Männer der offenkundigen Gefahr auszusetzen.
Ich bedauere zutiefst, dass es erst soweit kommen musste, aber mein Vertrauen lag in dem Architekten, der bis zu der heutigen Tragödie die besten Referenzen vorzuweisen hatte.Vale bene
Valentin Duccius Germanicus
Duumvir Mogontiacum[SIZE=7]sig[/SIZE]
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Der Scriba eilte zum Castellum und teilte am Tor mit, dass er einen Brief habe für den Legaten udn wurde durchgelassen.
Sim-Off: Der Numerius ist doch gar schon tot
[SIZE=7]sig[/SIZE]
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Er musste sich erst einmal beruhigen und trank, statt Wasser einen Becher Met. Dann rief er den Scriba wieder herein. "Ich werde jetzt ein Schreiben aufsetzen, dass Du umgehend ins Castellum bringst."
Der Scriba nickte und er setzte sich an das Schreiben, welches er ihm sogleich übergab. Der Scriba verabschiedete sich und machte sich gleich daran den Auftrag zu erfüllen. -
....trat der Scriba mit einem blassen Architekten in das Officium. Valentin deutete schweigend auf den Stuhl ihm gegenüber und dieser setzte sich, zitternd und offensichtlich nervös. Lange musterte er ihn schweigend, während der Scriba den Raum wieder verliess. Lange Zeit war es auf der anderen Seite der Tür still, obwohl der Scriba sich wirklich bemühte irgendwas zu verstehen. Dann endlich hörte er eine beinahe panische und quengelige Stimme, die eindeutig von dem Architekten zu stammen schien. Der Scriba rechnete schon damit, dass Valentin ihn jetzt richtig zusammenbrüllen würde, aber er wurde nur unwesentlich lauter und mit Mühe verstand er die Worte.
"Und ich sage, das Haus wird abgerissen! Wenn es Dir nicht passt, dann bist Du hiermit entlassen! Was Du im Übrigen so oder so bist! Und jetzt geh mir aus den Augen und lass Dich am Besten in Mogontiacum nie wieder blicken, Stümper!"
Aber...aber...
"Kein Aber! Wenn Du nicht gewesen wärst, hätte der Legionär heute nicht sterben müssen! Sei froh, wenn Du so gimpflich davon kommst! Ich werde dem Legatus einen Bericht erstatten und ich wage zu bezweifeln, dass Du dann auch nur noch ansatzweise irgendwo eine Chance auf ein vernünftiges Leben hast. Und nun verschwinde!"
....Ja....Herr.....
Der Scriba konnte gerade noch weit genug verschwinden, so dass es nicht nach lauschen aussah, als der Architekt mit hängenden Schultern aus dem Officium kam. -
"Nein, cih denke nicht, wenn Du bloß den Brief überbringst und die Wachstafeln dazu. Und vieleicht dafür sorgst, dass eine Antwort kommt," zwinkerte er leicht. "Nun, ich freuie mich auf das Wiedersehen und wünsche Dir alles Gute für Deine zukunft." Er erhob sich um sich zu verabschieden
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"Nun, Confluentes hat bereits Duumviri und so viel ich weiss sind die auch ganz gut.
Sim-Off: NPCs, siehe Tabularium
Aber sicher, wenn es an der zeit für die nächsten Wahlen ist und er profiliert sich, dann kann es sein, dass er gewählt wird, doch muss er dazu gute Arbeit leisten und das tut man mit Unbeständigkeit nicht immer, habe ich mir sagen lassen. Doch will ich mir über seine Arbeit kein Urteil erlauben, da ich davon noch kaum etwas mitbekommen habe."
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"Der Krieg hat wohl auch dort einiges angerichtet. Nun, Confluentes war nie sehr groß und ich bezweifle fast, dass es viel größer in den nächsten Jahren werden wird, aber überall scheint es plötzlich an Leuten zu fehlen. Hoffen wir, er wird dadurch eher aktiver und bemühter für die Stadt Gutes zu tun denn das er aufgibt."
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Er nickte nachdenklich und dachte eine Weile über das Gehörte nach. "Vielleicht solltest Du dennoch mit ihm reden. Deiner Stellung kann esnicht mehr abträglich sein, da Du zur Classis willst. Und wenn Du der Meinung bist, dass etwas geändert werden muss, solltest Du überlegen, ob Du ein inoffizielles Schreiben an den Magister schreibst, so das dieser sich inoffiziell einmal mit dem Magistratus unterhalten kann und versuchen kann seiner Unbeständigkeit entgegen zu wirken und sein Potential an die Oberfläche zu bringen."
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"Mhmmm," machte er nachdenklich. Er fragte sich, warum der Scriba damit zu ihm kam, behielt die Frage aber für sich. "Ich nehme nicht an, dass Du ihn schon einmal darauf angesprochen hast? Vielleicht ist er sich dessen nicht bewusst und braucht einen entsprechenden Anstoß?"
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Er musterte den Mann eindringlich und nickte. "Kannst Du mir erklären, wie das kommt?"